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Wanderung

Um den Großen Homburg (St 6)

(1) Wanderung • Weserbergland
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    Foto: Solling-Vogler-Region im Weserbergland e.V:, Solling-Vogler-Region im Weserbergland e.V.
  • Blick über Stadtoldendorf zum Solling
    / Blick über Stadtoldendorf zum Solling
    Foto: Helmut Eggers
  • Freigelegter ca. 600 Jahre alter historischer Ofen
    / Freigelegter ca. 600 Jahre alter historischer Ofen
    Foto: Helmut Eggers
  • Blick vom Kathagen zum Solling
    / Blick vom Kathagen zum Solling
    Foto: Helmut Eggers
  • Ausblick vom Kathagenweg zum Solling
    / Ausblick vom Kathagenweg zum Solling
    Foto: Helmut Eggers
  • Blick zum Holzberg
    / Blick zum Holzberg
    Foto: Helmut Eggers
Karte / Um den Großen Homburg (St 6)
0 150 300 450 600 m km 1 2 3 4 5 6 Homburgruine Kellbergturm

Stadtoldendorf: Parkplatz Schützenhaus (242 m) – Sieben Brüderbuche (320 m) – Jugendlager (330 m) – Parkplatz Schützenhaus
leicht
6,9 km
2:05 Std
176 m
176 m

Autorentipp

Sehenswertes : Rauchbachtal, Burg Homburg, Tentrus-eiche

outdooractive.com User
Autor
Solling-Vogler-Region im Weserbergland e.V.
Aktualisierung: 10.08.2017

Rundtour
Schwierigkeit
leicht
Kondition
Höhenlage
358 m
223 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Ausrüstung

festes Schuhwerk, evtl. Selbstverpflegung aus Rucksack

Weitere Infos und Links

Solling-Vogler-Region im Weserbergland
Touristikzentrum
Lindenstr. 8
37603 Holzminden/ Neuhaus
Tel.: 05536/ 96097-0
info@solling-vogler-region.de
www.solling-vogler-region.de

Start

Stadtoldendorf auf dem Parkplatz Waldgaststätte Schützenhaus (236 m)
Koordinaten:
Geogr. 51.890211 N 9.641112 E
UTM 32U 544120 5749021

Ziel

Stadtoldendorf auf dem Parkplatz Waldgaststätte Schützenhaus

Wegbeschreibung

Gestartet wird am Parkplatz Waldgaststätte Schützenhaus, der von einer mächtigen Buche beherrscht wird. Wir gehen wenige Meter zurück in Richtung Teerstraße, die hinauf zur Burg Homburg führt, halten uns an der Wandertafel rechts, und biegen nach wenigen Metern, linker Hand ist ein Spielplatz zu erkennen, rechts in den Waldweg ein. Links öffnet sich eine Bodenvertiefung, wir werden an weiteren vorbeikommen, die an Bombentrichter erinnern. Diese sind sog. Erdfälle; Gipsauswaschungen haben zu den Vertiefungen geführt. Nach ca. 200 m stoßen wir wieder auf die Waldstraße, die hinauf zum Waldpädagogikzentrum führt. Wir wandern weiter bergauf, kommen nach 500 m in der Linkskehre an der Bürgervereinshütte (Motto am Dachfirst: „Gott erhalt, Wild und Wald“) vorbei. Knapp 100 m weiter steigen wir in dem jungen Buchenwald rechts in einer steil aufsteigenden Schneise auf den Bohnsack; mit 346 m wird auf der Kuppe der höchste Punkt der Wanderung erreicht. Wer keine „alpine“ Leistung erbringen will, geht entweder auf der Teerstraße oder auf einem Waldpfad parallel zur Straße ( s. Karte: gelber Weg ) weiter, da der Steilanstieg nach guten 300 m wieder auf die Waldstraße trifft. Weiter geht es aufwärts; nach 300 m haben wir das Waldpädagogikzentrum des Niedersächsischen Forstamts Neuhaus (ehemals Jugendwaldheim 25 Eichen) erreicht. Es besticht durch seine idyllische Lage auf dem Sattel zwischen Stadtoldendorf und Eschershausen und direkt unter der Burgruine Homburg. In enger Zusammenarbeit mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald wird ein waldpädagogisches Angebot für Schulklassen vorgehalten; jährlich erhalten etwa 1200 große und kleine Gäste die Gelegenheit den Lebensraum Wald und das forstliche Arbeitsumfeld intensiv und „mit allen Sinnen“ zu erfahren. Auf dem Gelände befindet sich in unmittelbarer Nähe eines Mammutbaumes ein freigelegter 600 Jahre alter Backofen; ein Besuch des Ofens lohnt sich, wie auch der sich unweit befindenden Zechsteinköpfe (Naturdenkmal). An der großen Wegkreuzung vor dem Waldpädagogikzentrum geht es dann auf der Forststraße, dem sog. „Neuen Römerweg“ geradeaus weiter. Nach wenigen Metern weist links eine Holztafel auf die Homburg hin; wer will, kann einen Abstecher steil hoch (30 hm) zur Burgruine (406 hm) unternehmen. Wir setzen nach Besichtigung der Burg unsere Wanderung unterhalb des Großen Homburgs durch dichten Eschenwald fort. Der Weg senkt sich zunächst bis zur Abbiegung, die rechts zur Silberborn-Quelle führt. Wir bleiben auf unserem Weg; gegenüber liegt der mächtig aufragende Kohlenberg. Nach einem leichten 300 m Anstieg erreichen wir eine Weggabelung, an der wir links abbiegen. Nach rund 400 m stoßen wir, man muss genau hinschauen, auf der rechten Seite auf das Fundament einer hier ehemals   betriebenen Gipsseilbahn, die die Stadtoldendorfer Gipsbrüche mit Eschershausen verband. Wir wandern nun unterhalb des Kohlenbergs auf der Waldstraße zunächst für ca. 1 km stetig steigend, dann 400 m abfallend zur T entruseiche . Immer wieder geht der Blick durch lichte Buchenbestände links hinauf zur Homburg. Bald ist die seit vielen Jahrzehnten den alteingesessenen Einwohnern bestens bekannte Tentruseiche erreicht. Es ist eine Eiche mit Geschichte: Vor vielen Jahrzehnten war einmal ein Mann namens Tentrus zur Winterzeit auf dem Weg nach Stadtoldendorf. Aus purer Erschöpfung legte er sich unter einer Eiche schlafen und erfror. Um an die Geschichte zu erinnern, wurde vor einigen Jahren eine neue Eiche gepflanzt. Hier biegen wir links ab und wandern auf gut ausgebautem Wirtschaftsweg, immer parallel der Hochspannungsleitung, hinunter nach Stadtoldendorf. Offensichtlich war der Weg früher eine Landstraße, wie man immer wieder an der alten Pflasterung, die streckenweise zutage tritt, erkennen kann. Bald treten wir aus dem Wald und der Blick geht rechts weit nach Westen; über das KlosterAmelungsborn hinweg bis hin zum fernen Köterberg. Linker Hand kommen immer mehr, je näher wir uns Stadtoldendorf nähern, die Gipswerke in den Blick. Am Ortsrand treffen wir auf den Kathagenweg, den wir nach wenigen Schritten links in die Straße „Homburger Stieg“ verlassen.  Am Ende der Straße biegen wir links ab, gehen auf die Einfahrt des Gipswerkes zu und biegen direkt davor rechts ab auf einen naturnahen Pfad, der längs des Rauchbaches hinauf zum Parkplatz des Schützenhauses, unserem Startpunkt, zurückführt.

Öffentliche Verkehrsmittel

Anreise mit der Bahn nach Stadtoldendorf. Von dort mit dem Bus 530 Richtung: Brunnengasse, Eschershausen (Ith) bis zur Haltestelle Mühlenanger. Von dort weiter zu Fuß

Anfahrt

Von Holzminden auf der B 64 Richtung Eschershausen. Nach ca. 5 km rechts abbiegen auf L 583 und dieser bis Stadtoldendorf folgen. Von Einbeck über L 546 über Lüthorst und Wangelstedt, dann links abbiegen auf L 583 und dieser bis Stadtoldendorf folgen.

Parken

großer Waldparkplatz Nähe Waldgaststätte Schützenhaus, Schützenhaus 1

Koordinaten

Geogr.:51.890211 N 9.641112 E
UTM:32U 544120 5749021
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Daniela A.
29.05.2017
Der Weg ist mit Kindern schon etwas anstrengend, gerade weil der Teil vom Parkplatz bis zum Jugendlager nicht besonders aufregend ist. Derzeit ist leider auch nur der Weg zur Homburg schön, die Homburg selbst liegt im tiefsten Dornröschenschlaf. Der Weg von der Homburg zu Tentruseiche ist auf Schotterwegen gut gehbar und bietet auch mehr zu sehen. Die Natur ist sehr schön. Insgesamt eine schöne Route mit Einschränkungen. man sollte nicht zu viel Erwarten.
Bewertung
Gemacht am
27.05.2017

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Bewertung
Schwierigkeit
leicht
Strecke
6,9 km
Dauer
2:05 Std
Aufstieg
176 m
Abstieg
176 m
Rundtour

Statistik

: Std
 km
 m
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 m
Tiefster Punkt
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