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Wanderung

Zweitürmetour (Bw 2)

(1) Wanderung • Weserbergland
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    Foto: Solling-Vogler-Region im Weserbergland e.V.
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    Foto: Solling-Vogler-Region im Weserbergland e.V.
  • Bodenwerder
    / Bodenwerder
    Foto: Solling-Vogler-Region im Weserbergland e. V., Solling-Vogler-Region im Weserbergland e.V.
Karte / Zweitürmetour (Bw 2)
0 150 300 450 m km 2 4 6 8 10 12 orthodoxes Kloster Heilige Dreifaltigkeit Königszinne

mittel
13,5 km
4:05 Std
493 m
493 m

Autorentipp

Sehenswertes: Beeindruckende Blicke ins Wesertal von Bismarkturm und Königszinne, Mischwald-Urwälder, orthodoxes Kloster, mittelalterliche Schürfstellen.

outdooractive.com User
Autor
Solling-Vogler-Region im Weserbergland e.V.
Aktualisierung: 10.10.2017

Rundtour Einkehrmöglichkeit Qualitätstouren
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Höhenlage
274 m
69 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Ausrüstung

Festes Schuhwerk, bei feuchtem Wetter regenfeste Hose; Selbstverpflegung aus Rucksack.

Weitere Infos und Links

Solling-Vogler-Region im Weserbergland
Touristikzentrum
Lindenstraße 8
37603 Holzminden/ Neuhaus
Tel.: 05536/ 96097-0
info@solling-vogler-region.de
www.solling-vogler-region.de

Start

Münchhausenplatz Bodenwerder/Buchhagen (75 m)
Koordinaten:
Geogr. 51.976544 N 9.512960 E
UTM 32U 535233 5758553

Ziel

Münchhausenplatz Bodenwerder/Buchhagen

Wegbeschreibung

Wir starten am Parkplatz Im Hagen (91 m NN), biegen rechts ab auf die Brückenstraße, gehen links in Richtung Weser und überqueren die Weserbrücke. Die Brücke wurde 1883 fertiggestellt, 1945 gesprengt
und 2 Jahre später wieder aufgebaut. Das heutige Aussehen zeigt den Zustand des Jahres 1993, als die Brücke erneuert wurde. Am Ende der Brücke steigen wir links hinunter ans Weserufer und folgen der Weser flussabwärts. Nach wenigen Metern stellen wir fest, dass wir uns auf dem Weserberglandweg befinden. Über den Fluss grüßt die einladende Weserpromenade Bodenwerders. Schon bald erreichen wir die Eisenbahnbrücke der stillgelegten Strecke Vorwohle-Emmerthal, rechts daneben das mächtige Lagergebäude der stillgelegten Haupt-Genossenschaft Hannover, Lager Linse und die Gaststätte Königszinne. 1900 eingeweiht, 2000 endgültig aufgegeben, dient die Eisenbahnstrecke heute lediglich noch musealen Zwecken und als Draisinenspaß. Wir unterqueren die Eisenbahnund gehen rechts unter der Straßenbrücke (B240) wenige Meter, um dann links, ein Holzgeländer fällt auf, zum Bismarckturm aufzusteigen. Der sehr gut ausgebaute Serpentinenpfad führt steil nach oben, dennoch müssen Wanderer, denen bei ausgesetzten Wegen leicht schwindelig wird, keine Ängste ausstehen; talwärts wachsen genug Büsche und Bäume, die den verunsichernden Blick nach unten verhindern. Immer wieder erkennen wir rechts am Hang den Weserbundsandstein, der typisch für die Berghänge im Wesertal ist. Kurz vor dem Gipfel erstaunt die den Bergwald dominierende Robinie. Noch einige Treppenstufen und wir haben nach 110 Höhenmetern das Bismarckdenkmal erreicht. Wir genießen den weiten Blick über Bodenwerder und das Wesertal. Gut ausgeruht beginnt hinter dem Turm, rechts steht ein Sendemast, durch jungen
Laubwald der zügige Abstieg bis an den Waldrand. Der Weserberglandweg biegt hier links, wir jedoch nach rechts ab. Parallel des Waldes wandern wir stetig bergab, bis wir im Ort Linse auf die Straße Am Eckberg stoßen; weiter geht es hinunter, bald ist die B240 (Haller Straße) erreicht. Rechts befindet sich das aufwändig gestaltete Mahnmal an die Gefallenen der Weltkriege. Wir überqueren die Bundesstraße,
halten uns links, um nach wenigen Metern vor der 1897 errichteten neogotischen Liebfrauenkapelle rechts in die Dorfstraße In der Masch einzubiegen. Nach ca. 60 m geht es dann rechts in die Mühlenstraße. Wir überqueren das Flüsschen Lenne, halten uns an der alten Mühle rechts und erreichen nach wenigen Metern wieder die stillgelegte Eisenbahnstrecke Vorwohle-Emmerthal; wir stehen vor der Draisinenstation Linse. Wir müssen uns jetzt entscheiden, ob wir auf dem Gleisbett oder auf dem Fahrradweg der dahinter liegenden Straße links nach Buchhagen weiter wandern wollen. Wählen wir das Gleisbett, müssen wir vorher prüfen, ob auch die Draisinen angekettet sind; wer will schon überrollt werden? Schon bald haben wir uns an die ungewohnten Schwellenabstände gewöhnt und wandern entspannt bis an das Ortsende von Buchhagen. Am Bahnübergang verlassen wir rechts die Gleise, gehen wenige Meter hinauf bis K17; gegenüber liegt die Mittendorf Gastronomie. Wir halten uns auf der Kreisstraße rechts, nach ca. 150 m biegt links nach einem alleinstehenden Fachwerkhaus zwischen Buschwerk – man muss schon genau hinschauen – ein Waldpfad ab; auch der Pilgerweg nutzt diesen Weg. Sollten wir die Kreisstraße gewählt haben, sind es vom Ortseingang ca. 300, bevor wir rechts in den Pfad abbiegen (Zur Orientierung: Links schräg gegenüber befindet sich die Bushaltestelle Buchhagen). Nach ca. 300 m verlassen wir den Hohlweg, wir befinden uns auf dem Gelände der Kommune Buchhagen. Im Sommer 1996 fanden sich ein paar reisende HandwerksgesellInnen zusammen, um erstmals ihre Vorstellungen und Träume von einem gemeinschaftlichen Leben und Arbeiten auszutauschen. Im November 1997 zogen die ersten KommunardInnen in die Mühle und Arbeitersiedlung in Buchhagen ein. Wir steigen weiter bergan und gelangen bald an das Tor zum einzigen deutschen orthodoxen Kloster Heilige Dreifaltigkeit. Da das Kloster spontan nicht besichtigt werden darf, setzen unseren Weg wir weiter bergauf fort. Schon bald gelangen wir am Waldrand an eine Weggabelung, auf der wir links weiter hinauf steigen. Wir bleiben auf diesem Waldrandweg, bis wir links auf das Westtor des Klosters stoßen. Hier steigen wir rechts im Fichtenhochwald weiter auf dem Waldweg steil hinauf, überqueren einen Wirtschaftsweg, und weiter geht es munter höher. Links sehen wir zum ersten Mal Schürfmuldenund Schütthalden, die auf Bergbautätigkeiten im Mittelalter hinweisen; der gesamte Bergrücken ist mit diesen Relikten aus alter Zeit überzogen. Kurz vor Erreichen des Plateaus passieren wir rechts eine Lichtung. Oben angekommen, biegen wir sofort rechts in einen romantischen Waldpfad ab (Bei feuchtem Wetter sollte man eine wasserdichte Hose überziehen, da die hohen Gräser zu einem ungewollten Bade einladen.) Nach ca. 500 m, links fällt ein alter Bundsandsteinbruch auf, erreichen wir die Königszinne. Die Steine für die Zinne wurden übrigens aus dem eben genannten Steinbruch gewonnen. Auch hier wieder Schürfmulden über Schürfmulden. Die Königszinne ist eine burgähnliche Anlage, die1863 zu Ehren des letzten Königs von Hannover erbaut wurde. Hoch über dem Weserprallhang geht der fantastische Ausblick über Bodenwerder hinüber
zur Ottensteiner Hochebene und den umliegenden Höhenzügen. Nachdem wir uns satt gesehen, beginnen wir rechts von der Zinne den Abstieg nach Bodenwerder; wir folgen unserer und der Pilgerwegausschilderung. Nach wenigen Metern überqueren wir den Weg zum Bodoturm, und steigen auf dem Pfad weiter bergab. Der Abstieg ist wegen der ausreichenden Kehren gut zu gehen. Na. ca. 500 m gelangen wir an den Ortsrand von Bodenwerder, wir halten uns rechts und biegen nach 100 m links in das Wohngebiet, rechts erkennen wir die Bodenwerder Jugendherberge. Wir bleiben auf der Straße Unter
dem Berge, bis wir auf die Siemensstraße treffen. Wir halten uns links, überqueren die Kreisstraße und befinden uns nach wenigen Metern wieder an der Weser. Links die Weserbrücke, über die wir dann bis zu unserem Ausgangspunkt zurückgehen.

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug bis Hameln oder Emmerthal, dann weiter mit der Buslinie 520 bis zur Haltestelle Bodenwerder/ Im Hagen. Dort umsteigen in die Buslinie 523. An der Haltestelle "Münchhausenplatz" aussteigen oder weiterfahren bis Bodenwerder-Buchhagen.

Anfahrt

Von Holzminden/Hameln über die B 83 bis Bodenwerder. In Bodenwerder von der B 83 auf die Brückenstraße und dann rechts zum Münchhausenplatz abbiegen. Oder der Brückenstraße folgen, am Ende links in die Linser Str. einbiegen, der Linser und Haller Str. in den Buchhagen folgen bis zum Ort Buchhagen. Der Parkplatz befindet sich am Gasthaus Mittendorf.

Parken

Parkplatz Münchhausenplatz.

Koordinaten

Geogr.:51.976544 N 9.512960 E
UTM:32U 535233 5758553
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Jessica Brauns
11.07.2017
Sehr aussichtsreiche Tour, allerdings auch sehr anstrengend. Feste Schuhe sind unbedingt notwendig, gerade beim Weg hoch zum Turm!
Bewertung
Ausblick
Ausblick
Foto: Jessica Brauns, Community
Ausblick
Ausblick
Foto: Jessica Brauns, Community

Michael Ammeter
17.04.2017
Blick vom Bismarckturm
Blick vom Bismarckturm
Foto: Michael Ammeter, Community

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Keine aktuellen Bedingungen in der Umgebung gefunden.
Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
13,5 km
Dauer
4:05 Std
Aufstieg
493 m
Abstieg
493 m
Rundtour Einkehrmöglichkeit Qualitätstouren

Statistik

: Std
 km
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Tiefster Punkt
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