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Habsburghaus

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Wanderung zum Habsburghaus (vom Preiner Gscheid)

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Thomas Walenta

Hab den Anstieg in einer Vollmondnacht, nach der Arbeit, von Wien mit Bahn, Radl und Fuß gemacht. Mit dem Radl vom Bahnhof Payerbach-Reichenau (in der Lukan'schen Manier, mal schieben, mal treten, da mir der Popo "oh Wunder" ohne Radlhose höllisch weg getan, bergauf war es doch etwas steiler als gedacht. ) Bei Anbruch der Dämmerung hab ich das Fahrrad am Preiner Gscheid versperrt und bin mit leichtem Rucksack losgegangen. Bis auf den Verhatscher auf der Wiese, auf der Höhe des Waxriegelhauses, wo ich anscheinend einer falscher Spur in die Wiese gefolgt bin, hab ich den Weg ohne Lampe romantisch im Mondschein gemacht. Ab dem Plateau bin ich nur mehr den Lichtern vom Habsburghaus gefolgt. Dort bin ich dann irgendwann nach etwa 3 1/2 Stunden ab dem Preiner Gscheid mit einer Jausenpause angekommen. War wohl nach dem Fahrradfahren etwas müde, und hab recht lange versucht irgendwie den Mond in die Kamera zu kriegen was mir aber nicht gut gelungen ist. Jedenfalls ein Normalanstieg, unerwartet, stundenlang ohne jeglichen Menschenkontakt. Ich war wirklich froh, dass der Sigi und ein paar unserer freiwilligen Helfer auch in der lauen Frühsommernacht, noch ein kleines Feuerchen unterhalten haben, an dem ich mich etwas wärmen konnte ;-). Am Samstag abends ging es dann den gleichen Weg wieder zurück. Das war aber eine flotte Sache, bis zum Bahnhof in 2 Stunden, da ging es fast nur Bergab. Am Weg runter hab ich jedenfalls so eine Art Knieschongang Marke Schwarzer Panther eingelegt. Am nächsten Tag waren nur die Oberschenkel etwas müde. Jedenfalls eine schöne Sache, und wenn man asynchron unterwegs ist sogar völlig einsam, und für einen nicht mehr ganz jungen Jungpapa, doch so ein kleines Abenteuer zwischendurch.
Gemacht am 05.06.2015
Mond vom Schlangenweg
Mond vom Schlangenweg
Foto: Thomas Walenta, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein

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