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Alpinklettern

Alpinklettergarten Raxenmäuer im Naturpark Mürzer Oberland

Alpinklettern · Hochsteiermark
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TRV Hochsteiermark Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • /
    Foto: Naturpark Mürzer Oberland, TRV Hochsteiermark
  • / Waxriegelhaus
    Foto: Waxriegelhaus
  • / Blick auf die zentralen Raxenmäuer
    Foto: Andreas Steininger, TRV Hochsteiermark
  • / Tiefblick aus den Raxenmäuern
    Foto: Andreas Steininger, TRV Hochsteiermark
  • / Auf der Heukuppe
    Foto: Andreas Steininger, TRV Hochsteiermark
  • / Reißtalersteig Rax
    Video: wolval70
m 2000 1900 1800 1700 1,8 1,6 1,4 1,2 1,0 0,8 0,6 0,4 0,2 km

Dieser schon seit vielen Jahrzehnten als alpiner Klettergarten bekannte Teil der steirischen Rax gilt als echter Geheimtipp für Kletterfreunde. Der etwas längere Zustieg und die vergleichsweise geringen Wandhöhen haben diesen südseitig ausgerichteten Felsgürtel nie so richtig zum Magneten für Kletterer gemacht. Erfreulicher Weise, denn so genießt man ein ruhiges Klettererlebnis hoch über dem Mürztal.

schwer
1,9 km
2:00 h
250 hm
250 hm

Klettern in den Raxenmäuern, das heißt südliche Exposition, Einsamkeit, Fernsicht bis in das Gesäuse und bis in´s Burgenland, Gemsen und Murmeltiere und ein toller Stützpunkt in unmittelbarer Nähe des Klettergebietes.

Vom Karl Kantner Steig ganz im Osten (versicherte Anstiegsalternative westlich des Schlangenweges) bis zum Altenbergersteig im Westen zieht sich der maximal 200 Meter hohe Wandgürtel der Raxenmäuer entlang der Südabstürze der Steirischen Raxseite.

Einige versicherte Wege (Gretchensteig, Reißtalersteig) und leichte Kletterrouten (Sepplgraben, Amaliensteig, Fuchsloch) leiten alle trittsicheren Bergwanderer vom Gasthof Moassa, über den Koglergraben oder vom Preiner Gscheid auf die Raxhochfläche.

Doch auch über 100 Klettertouren von einfach (I - II) bis ziemlich schwer (VIII+) erfreuen das Herz aller Felsartisten. Schon Paul Preuss kletterte übriegns hier, der "Wilde Reißtaler", eine Tour im unteren V. SG, geht auf sein Konto.

Autorentipp

Tolle Verpflegung gibt es beim Karl Ludwig Haus und beim Waxriegelhaus - beide Schutzhütten eignen sich auch ideal als Standort für ein Kletterwochenende.

Von den Ausstiegen erreicht man relativ schnell (max. 10 Min.) die Hochfläche und das Ludwighaus, nur bei Gewittern sollte man unbedingt unterhalb der Hochfläche warten, da der Weg zur Hütte auf der Hochebene gänzlich ungeschützt verläuft!

outdooractive.com User
Autor
Andreas Steininger
Aktualisierung: 25.08.2018

Schwierigkeit
VIII+, 7a schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
2007 m
Tiefster Punkt
1650 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW
Zustieg
650 m, 1:30 h
Wandhöhe
200 m
Standplätze
mit Bohrhaken
Zwischensicherung
vereinzelt Bohrhaken
Seillänge
1 x 50 m
Anzahl Expressschlingen
10

Einkehrmöglichkeit

Moassa, Almgasthof
Karl-Ludwig-Haus
Waxriegelhaus

Sicherheitshinweise

Klettergarten mit alpinem Ambiente - daher Wetter beobachten, der Klettergarten liegt auf knapp 2.000m Seehöhe!

Die meisten Wander- und Bergtouren im Naturpark Mürzer Oberland befinden sich im alpinen Gelände. Speziell bei längeren Wander- sowie Bergtouren ist eine gute Kondition sowie Trittsicherheit und Schwindelfreiheit empfehlenswert. Auf den Hochflächen von Rax, Schneealm und Veitsch kann bei Nebel oder schlechtem Wetter die Orientierung schwierig sein. Im Winter immer Lawinengefahr beachten!

Bergrettung Notruf: 140, Einsatzstellen in Neuberg an der Mürz und Mürzzuschlag.

Ausrüstung

Kletterausrüstung, Helm, ca. 10 Express, ein Satz Klemmkeile, 50m Seil, Kletterschuhe.

 

Ein richtiges Rucksackpacken macht vieles leichter:

Schwere Sachen als erstes einpacken. Die Trinkflasche (ideal: 1 Liter oder mehr) sollte immer gut griffbereit sein. Alle Dinge, die oft benötigt werden wie Sonnenbrille, Fotoapparat, Handy oder Wanderkarte gehören obenauf.

Eine Notfallausrüstung inklusive Blasenpflaster gehört in jeden Rucksack und eine Einkleidung nach dem "Zwiebelsystem" empfiehlt sich immer! Bei alpinen Touren Regenschutz nie vergessen!

Im Winter bei Skitouren und Schneeschuhwanderungen ist eine entsprechende Sicherheitsausrüstung (Verschüttetensuchgerät, Lawinenschaufel- und Sonde) Pflicht! Vor der Tour immer Lawinenlagebericht abrufen (www.lawine-steiermark.at).

Verschüttetensuchgeräte, Lawinenschaufeln und Sonden können im Naturparkbüro gegen ein geringes Entgelt ausgeliehen werden.

Weitere Infos und Links

Bergführervermittlung im Naturparkbüro unter +43 3857 8321

 

Wenn Sie sich einem Reiseveranstalter anvertrauen wollen, buchen Sie einfach bei Steiermark Touristik, dem offiziellen Reisebüro von Steiermark Tourismus: Tel. +43 316 4003 450, www.steiermark-touristik.com  

 

Weitere Informationen:

Naturparkbüro Mürzer Oberland, Tel. +43 3857 8321, www.muerzeroberland.at , geöffnet von Mo. – Fr. von 8.00 – 12.00 Uhr 

Steiermark Tourismus, Tel. +43 316 4003, www.steiermark.com 

TRV Hochsteiermark, Tel.: +43 3862 55020, www.hochsteiermark.at 

 

Tipp: die Steiermark Touren App, die gratis auf Google Play und im App Store zur Verfügung steht (Android, iOS), bietet detaillierte Informationen aus erster Hand: Shortfacts (Länge, Dauer, Schwierigkeit, Aufstieg und Abstieg in Höhenmetern, Bewertungen), Karte, Wegbeschreibungen, Höhenmesser, Kompass, Gipfelfinder, Navigation entlang der Tour. Zudem kann man seine persönliche Favoritenliste von Lieblingstouren und –punkten erstellen, Touren und Ausflugsziele offline speichern, social media - Kanäle bespielen und mehr.

 

Berg- Wander- und NaturparkführerInnen: Auskünfte im Naturparkbüro Mürzer Oberland, Tel.: +43 3857 8321 

Holen Sie sich übrigens mit der Summit Lynx App Ihre persönlichen Gipfelnadeln: www.summitlynx.com 

Start

Gasthof Moassa oder Preiner Gscheid (1692 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.684739, 15.687860
UTM
33T 551623 5281490

Ziel

Gasthof Moassa oder Preiner Gscheid

Wegbeschreibung

Zustieg: für die Touren vom Gretchensteig bis zum Reißtalersteig vom Preiner Gscheid über die Siebenbrunnerwiese, von den Touren westlich des Reißtalersteiges vom GH Moassa über das Fuchsloch bzw. vom Koglergraben.

Entlang des Wandfußes führt ein blau markierter Wandfußsteig vom Fuchsloch bis zum Gretchensteig und vermittelt so ideale Zustiegsmöglichkeiten zu den einzelenen Touren.

 

Die schönsten Touren von Ost (Kantner / Gretchensteig) bis West (Altenbergersteig), meist mit Bohrhaken abgesichert, Einstiege oft angeschrieben:

 

Kantnerriß, VI+; 2 Sl., z.T. alte, aber recht brauchbare H, rechts vom Kantnersteig

Sepp - Karlweg, VI+; 1 Sl., alte H und BH, knackiger Ausstiegsüberhang

Dallnerweg, VI-; 1 Sl., alte H und BH, kurze Route mit alpinem Touch

Wildes Greterl, IV-; 1 Sl., alte Route (1909 Eb.), eingebohrt

Karinkante, VII; 1 Sl., BH, schwerer Einstieg, Rest VI

Kleeblattl´, VI-, 1 Sl., BH, in Verbindung mit Ausstieg “Composition” (VI+) sehr schön

Glaserriß, VI+; 2 Sl., alte H und BH, Einstiegsmeter sind das Kriterium, Abseilmöglichkeit

Bergretterweg, VI, A0; 3 Sl., alte H und BH, anstrengende 2. Sl., Ausstiegsvariante BR-Platte (VI+) empfohlen

Steinhauserverschneidung, VI-; 2 Sl., BH, nach Sl. bei Ringhaken umlenken, Abseilmöglichkeit

Steinhauserweg, III; eingebohrt, etwas steinschlaggefährlich, dennoch nett

Martinskante, IV; 3 Sl., alte H, trotz brüchigem Einstieg sehr zu empfehlen

Martinsturm SW, VI+; 3 Sl., BH, tolle Route, sehr steil und anstrengend, Abseilmöglichkeit

Luisenweg, VII, 3 Sl., alte H und BH, ebenso toll, nur noch anstrengender

Projekt Geier-Steininger, verm. VIII+, 3 Sl., eingebohrt, noch keine freie Begehung

Heimkehrersteig, V+, 3-4 Sl., alte H, nach der 2. Sl. aufsteigend queren, nicht absteigend !

Mürzzuschlagerweg, IV+, 3 Sl., H und BH, Einstieg etwas rasig, dennoch lohnend

Schmidriß, V+, 3 Sl., alte H, leicht alpin angehauchte, aber sehr schöne Kletterei, Abseilmöglichkeit

Schmidrißkante, VI A0; 2 Sl., sanierte alte Route, z.T. technisch; frei verm. sehr lohnend

Reißtaler - Ostkante, IV-, 3 Sl., alte H, nach dem Quergang leicht absteigend zu 21

direkte Kante, VI, 3 Sl., BH, sehr lohnende Kletterei, Abseilmöglichkeit

Pfusterschmid - Taimler Gedenkweg, III, BH, z.T. etwas brüchig

Edelrautewand, V - bis VII, BH, tolle Wand beim Fuchslochsteig

Sepp Schweighofer Weg, VI+, alter Klassiker, Zustieg über Fuchslochsteig

Paulaturm, III - VI, BH, sehr nettes Klettergebiet oberhalb des GH Moassa

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Naturpark Taxi im Naturpark Mürzer Oberland: Tel.: +43 3857 20170, www.naturparktaxi.at  

ÖBB www.oebb.at oder Verbundlinie Steiermark www.busbahnbim.at . 

Mit der BusBahnBim App der Verbundlinie ist eine Fahrplanauskunft so einfach wie noch nie: Alle Verbindungen mit Bus, Bahn und Straßenbahn in Österreich können durch die Eingabe von Orten und / oder Adressen, Haltestellen bzw. wichtigen Punkten abgefragt werden. Erhältlich ist die App als Gratis-App für Smartphones (Android, iOS) – auf Google Play und im App Store.

Anfahrt

www.at.map24.com 

Parken

Parkplätze am Preiner Gscheid, im Koglergraben und beim GH Moassa (Öffnungszeiten beachten!).

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Kletterführer Raxalpe von Benesch - Pruscha - Holl, dzt. leider vergriffen.

Kartenempfehlungen des Autors

Im Büro des Naturparks Mürzer Oberland erhalten Sie gerne eine regionale Übersichtskarte kostenlos.

Kompass Wanderkarten Wiener Hausberge, Schneeberg, Rax, 1:25.000, Freytag & Berndt Wanderkarten Semmering, Rax, Schneeberg, Schneealpe und Hochschwab, Veitschalpe, Eisenerz, Bruck an der Mur, 1:50.000

Tipp: die gratis Pocket Card Wanderroute "Vom Gletscher zum Wein" finden Sie auf www.steiermark.com, die hochsteirische Wanderkarte „Hoch hinaus“ sowie die „BergZeitReise“ erhalten Sie kostenlos im Naturparkbüro.

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Schwierigkeit
VIII+, 7a schwer
Strecke
1,9 km
Dauer
2:00h
Aufstieg
250 hm
Abstieg
250 hm
aussichtsreich Streckentour Einkehrmöglichkeit Geheimtipp

Statistik

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