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Alpinklettern

Rote Schlurze

· 1 Bewertung · Alpinklettern · Rax-Schneeberg-Gruppe
Verantwortlich für diesen Inhalt
ÖAV Sektion Voisthaler
  • Felsrippe im grossen Gries von oben
    / Felsrippe im grossen Gries von oben
    Foto: Markus Gschwendt, ÖAV Sektion Voisthaler
  • / An der Rampenkante im Mittelteil
    Foto: Markus Gschwendt, ÖAV Sektion Voisthaler
  • / Alpiner Fels im Mittelteil
    Foto: Markus Gschwendt, ÖAV Sektion Voisthaler
  • / Wasserrille 'Rote Schlurze'
    Foto: Markus Gschwendt, ÖAV Sektion Voisthaler
  • / Im Blick des Habsburghauses
    Foto: Markus Gschwendt, ÖAV Sektion Voisthaler
  • / Kurze Plattenquerung
    Foto: Markus Gschwendt, ÖAV Sektion Voisthaler
m 1900 1800 1700 1600 1500 1400 1300 1200 1100 1,2 1,0 0,8 0,6 0,4 0,2 km Rote Schlurze

Leichte Klettertour mit alpinem Charakter.
mittel
1,3 km
4:45 h
502 hm
0 hm
Selten begangene Kletterei im 2. Schwierigkeitsgrat mit erstaunlich festem Fels in den Kletterpassagen. Die schöne Kletterei entschädigt für den etwas mühsamen Anstieg. Auch wenn die Tour meist von erfahrenen Alpinkletterern ohne Seilsicherung begangen wird, sollte die Mitnahme entsprechender Kletterausrüstung nicht unterschätzt werden.

Autorentipp

Das Essen am Habsburghaus und die Aussicht runden den Tag gebührend ab.
Profilbild von Markus Gschwendt
Autor
Markus Gschwendt
Aktualisierung: 22.06.2016

Schwierigkeit
II+ mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
1700 m
Tiefster Punkt
1197 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW
Zustieg
2:00 h
Wandhöhe
150 m
Kletterlänge
200 m, 1:30 h
Abstieg
2:30 h
Zwischensicherung
vereinzelt Bohrhaken
Anzahl Expressschlingen
3

Sicherheitshinweise

Vereinzelt Klebebohrhaken, die zur Sicherung von schwächeren Nachsteigern sehr hilfreich sind. Wenig Möglichkeiten zusätzliche mobile Sicherungsmittel einzusetzen.

Weitere Infos und Links

http://habsburghaus.gebirgsverein.at

Start

Hinternasswald (1197 m)
Koordinaten:
DG
47.711271, 15.688596
GMS
47°42'40.6"N 15°41'18.9"E
UTM
33T 551652 5284439
w3w 
///gerührt.rechtsschutz.aufdruck

Ziel

Habsburghaus

Wegbeschreibung

Der Zustieg erfolgt von Hinternaßwald über den Rehboden bis zu jener Stelle, wo Bärenloch und Wildfährte rechts abzweigen und der Kaisersteig noch ein kleines Stück der Forststraße folgt. Anfangs den Steigspuren von Bärenloch/Wildfährte folgen, dann jedoch weiter die breite Schutthalde des Großen Gries etwas mühsam aufsteigen, bis auf der rechten Seite eine teilweise verschüttete Felsrippe erreicht wird (~1400mH). (ca. 2 Std.) Der Zustieg kann auch von oben erfolgen, wobei eine kurze schwierige Passage (ev. mit Seilsicherung)  zu überwinden ist.

Von hier ist die Rampe, die den Anstieg vermittelt bereits gut einzusehen. Anfangs hält man sich eher entlang der Felswand, im Mittelteil am rechten Rampenrand bis zu einer Stelle im oberen Drittel die nach links zur Wand zurückleitet. Eine schöne Wasserrille wird einige Meter verfolgt und dann eine Platte nach rechts gequert. Wenige Meter später ist die markante Einschartung im Grat erklommen. (ca. 1-2 Std.)

Nun kann entlang des Grates weitergeklettert werden oder die etwas ausgesetzten Stellen rechts umgangen werden bis die Hochfläche und der gelb markierte Weg erreicht ist. Dieser wird nach rechts (Norden) verfolgt und müdet in den "Pehoferweg" über den das Habsburghaus in kürze erreicht wird. (ca. 40 Min.)

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

per Bahn bis Payerbach/Reichenau

Spärliche Busverbindungen nach Hinternaßwald.

Anfahrt

Höllental - GH Singerin - Naßwald - Hinternaßwald

Parken

Hinternaßwald. WC vorhanden.

Koordinaten

DG
47.711271, 15.688596
GMS
47°42'40.6"N 15°41'18.9"E
UTM
33T 551652 5284439
w3w 
///gerührt.rechtsschutz.aufdruck
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Ausrüstung

Gutes Schuhwerk und Kletterausrüstung. Helm auch wenn ohne Seilsicherung geklettert wird!

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Bewertungen

4,0
(1)
Profilbild
Martin Reischl
25.09.2016 · Community
Habe diese Tour gestern mit meinem Sohn gemacht. Kann nur bestätigen, schöne Kletterei, im Anstieg sauer verdient. Mit der Beschreibung allein wäre ich von der Orientierung ziemlich unsicher gewesen, zum Glück hatte ich den Track und das Navi. Ein paar Beobachtungen: * Die beschriebene Felsrippe befindet sich knapp unter 1300 m, die 1400 m beziehen sich auf den Anfang der Rampe (Einstieg in die eigentliche Kletterei) * Dort war es uns direkt an der Wand zu steil und zu glatt, wir haben die Stelle rechts umgangen. Wir kamen dort gut durch, im Zweifelsfall hat es sich bewährt, sich eher links zu halten. * Haken haben wir dann nur im oberen Drittel gefunden, ab der Querung nach links. Das ist aber die einzige Passage, die nach meiner Einschätzung wirklich den 2. Schwierigkeitsgrad erreicht. * Beim Sichern haben sich zwei Klemmkeile der größeren Sorte als hilfreich erwiesen. Dazu gab's ein paar schöne Klemmblöcke und Felsköpfel. Absicherung damit nicht perfekt, aber angesichts der geringen Schwierigkeiten ausreichend. Ganz seilfrei haben wir uns auf's erste Mal nicht getraut, so "erfahren" sind wir doch nicht. * Ganz oben wird's noch einmal richtig schwierig, den Weg durch den Latschenwald zu finden. Da hilft dann leider das Seil auch nichts :-) Danke für Beschreibung und Track, ich mag diese Art von Touren!
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Gemacht am 24.09.2016

Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
II+ mittel
Strecke
1,3 km
Dauer
4:45h
Aufstieg
502 hm
Abstieg
0 hm
Einkehrmöglichkeit Grat

Statistik

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