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Bergtour empfohlene Tour

Admonter Reichenstein 2251m, Gesäuse

· 4 Bewertungen · Bergtour · Ennstaler Alpen
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ÖAV Sektion Linz Verifizierter Partner 
  • Zeit-Wege-Diagramm im Detail
    / Zeit-Wege-Diagramm im Detail
    Foto: Karl Linecker, ÖAV Sektion Linz
  • / Mödlingerhütte 1523 m mit Reichenstein in Sicht.
    Foto: Karl Linecker, ÖAV Sektion Linz
  • / Treffnersee 1529m
    Foto: Karl Linecker, ÖAV Sektion Linz
  • / Heldenkreuz 1632m
    Foto: Karl Linecker, ÖAV Sektion Linz
  • / Querung von 1912m auf 1930m
    Foto: Karl Linecker, ÖAV Sektion Linz
  • / Herzmann-Kupfer Platte 1930m, Schlüsselstelle
    Foto: Karl Linecker, ÖAV Sektion Linz
  • / Blick zum Sparafeld
    Foto: Karl Linecker, ÖAV Sektion Linz
  • / Gipfelmann vom Admonter Reichenstein 2251m
    Foto: Karl Linecker, ÖAV Sektion Linz
  • / Reichenstein 2251m (neues Kreuz 2020)
    Foto: Karl Linecker, ÖAV Sektion Linz
  • / Kletterinnen im oberer Schluchtbereich um 2100m
    Foto: Karl Linecker, ÖAV Sektion Linz
  • / Pfarrmauer 1995m mit Reichensteinmassiv
    Foto: Karl Linecker, ÖAV Sektion Linz
  • / Pfarrmauer 1995m, Tiefblick ins Ennstal
    Foto: Karl Linecker, ÖAV Sektion Linz
  • / Heldenkreuz auf 1632m
    Foto: Karl Linecker, ÖAV Sektion Linz
  • / Lacke am Wiesenplateau um 1550m
    Foto: Karl Linecker, ÖAV Sektion Linz
  • / Mödlingerhütte auf 1523m
    Foto: Karl Linecker, ÖAV Sektion Linz
m 2600 2400 2200 2000 1800 1600 1400 1200 10 8 6 4 2 km Adm.Reichenstein 2251m Pfarrmauer 1995m Mödlinger Hütte, 1.523 m Heldenkreuz 1623m Heldenkreuz 1623m

Eine sehr anspruchsvolle Traumtour mit langen Kletterpassagen auf den markanten und formschönen Admonter Reichenstein 2.251 m und auf die Pfarrmauer 1.995 m im Gesäuse der Ennstaler Alpen. Der Südanstieg erfolgt über die Mödlingerhütte unter Benützung einer Bergstraße (Mautpflichtig € 7,- Stand 2020).

schwer
Strecke 10,2 km
5:20 h
1.120 hm
1.120 hm

Vom Parkplatz auf der Forststraße rasch zur Mödlingerhütte und am markierten Weg zum Heldenkreuz. Etwas abklettern und zu einem Rücken, weiter bergan bis der Weg sich nach Westen wendet. Nun folgt eine anspruchsvolle Querung mit Kletterstellen zu einem markanten Überstieg. Weiter queren bis zu einer steilen Schlucht, die den weiteren Anstieg vorgibt. Auch hier fast durchgehend leichte Kletterei I-II bis man nach Westen den senkrechten Gipfelaufbau nun einfacher umgehen kann und das Gipfelkreuz erreicht.

Abstieg auf der Anstiegsroute, besondere Vorsicht ist von Nöten, auf andere Bergsteiger unterhalb achten (Steinschlaggefahr).

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Profilbild von Karl Linecker
Autor
Karl Linecker 
Aktualisierung: 19.10.2020
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Admonter Reichenstein, 2.251 m
Tiefster Punkt
Parkplatz Ende Mautstraße, 1.354 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Drei, vier Stellen sind eher schwieriger als II, eventuell kurzes Seil zum Sichern.

Nur bei trockenem Fels, sonst steigern sich die Schwierigkeiten schnell.

Weitere Infos und Links

Maut € 7,- (2020)

Start

P der Mödlingerhütte 1360m (1.357 m)
Koordinaten:
DD
47.518133, 14.557181
GMS
47°31'05.3"N 14°33'25.9"E
UTM
33T 466661 5262840
w3w 
///starkes.entpuppte.flut

Ziel

P der Mödlingerhütte 1360m

Wegbeschreibung

Wegbeschreibung: Siehe auch detailliertes "Zeit-Weg-Diagramm in der Bildergalerie".

AUFSTIEG: Vom Parkplatz (~1360 m) auf der steilen Forststraße (Weg 671) bergan, bis man am Hochpunkt leicht fallend zur schön gelegenen Mödlingerhütte 1523 m gelangt. Aufgrund der Mautstraße ist diese rasch erreicht. Am Steig 672 leicht über Grasmatten abwärts, am Treffnersee vorbei und dann auf dem Steig immer nach Norden zum Heldenkreuz 1632 m mit Wegtafel. Nun über steile Felsen kurz abklettern, auf einem Grat weiter, bis man durch die Latschengassen auf einen freien Grasrücken kommt ca.1665 m. Hier steil im Gras- und Schrofengelände bergauf, bis man den Punkt auf 1912 m (570 HM und 1 1/4 Std.) erreicht. Nun links abbiegen, es folgt ein längere, anspruchsvolle Querung über abschüssige Platten (I-IIer Stellen), etwas auf und ab, bis zu einem markanten Überstieg auf 1930 m. Die Markierungen weisen nach Westen in die Südwand des Reichensteins. Von dieser markanten Felsnase ist die "Herzmann-Kupfer Platte" mit der Schlüsselstelle leicht abwärts zu queren (sehr ausgesetzt, II). Auf einem Band erreichen wir die Südschlucht in der wir anhaltend steil in leichter Kletterei (I - II) aufsteigen. Eine Stelle dürfte schon eher II-III sein (Stand 2020 kurzes Seil für kleinere Leute nicht sehr hilfreich). Nun leichter über eine sehr steile Felsrampe auf dem Steig zu der fast senkrechten Südwand des Reichensteins, die nach Westen eher einfach umgangen werden kann. Über die Westflanke ohne größere Problem hinauf zum Reichenstein (2 251m) Gipfelkreuz, welches wieder neu errichtet wurde (2020). Grandioser Ausblick zum Sparafeld, Buchstein und ins Ennstal. Für den Aufstieg: 960 HM und 2 1/2 Std. Gehzeit.

ABSTIEG: Am Anstiegsweg zurück zur Schlucht und konzentriert abklettern. Der Abstieg ist eher gefährlicher als der Anstieg. Die Schlucht hinab zum Ende um 1980 m und zum Überstieg 1930 m queren. Nun über die Platten zurück zum Punkt 1912 m, wo der Weg nach Süden abbiegt. (Der Kletter-Bereich von hier zum Gipfel und zurück erfordert ca 430 HM und 2 3/4 Std Kletterei im An- und Abstieg).

Von hier lassen wir uns den kurzen Anstieg zur Pfarrmauer 1995m nicht entgehen, mit tollem Fotomotiv zum Reichenstein, aber auch zum Ödstein und Hochtor im Osten. Wieder hinab auf 1912 m und über das Heldenkreuz 1632 m zurück zur Mödlingerhütte 1523 m. Von hier ist nach einer verdienten Rast der Parkplatz schnell erreicht. 160 HM und gut 2 3/4 Std.

Insgesamt: 1120 HM und >5 1/4 Std. Gehzeit.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Nicht ideal!

Anfahrt

Auf der A 9 Pyhrnautobahn bis Ausfahrt Trieben, dann auf der B 113 nach Osten bis Au / Gaishorn, auf ausgeschildertem Straße zur Mautstelle (€ 7.- / PKW; Stand Sommer 2020) und bis zum Parkplatz unterhalb der Mödlinger Hütte. Etwa die letzten 6 km sind eine gute Schotterstraße.

Parken

Mittelgroßer Parkplatz um 1360 m.

Koordinaten

DD
47.518133, 14.557181
GMS
47°31'05.3"N 14°33'25.9"E
UTM
33T 466661 5262840
w3w 
///starkes.entpuppte.flut
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

AV Karte oder AV Digital, Gesäuse,

Freytag und Berndt Karte 062 Kompass 69 Gesäuse - Pyhrn - Eisenerz 1:50.000

Ausrüstung

Helm ratsam, vorallem an Wochenenden, wo mehrere Bergsteiger unterwegs sind.

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Bewertungen

4,8
(4)
Karl Linecker 
Zum 70iger nochmals auf den Admonter Reichenstein. Nach wie vor eine fordernde, aber herrliche Tour mit leichter Kletterei.
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Gemacht am 19.09.2020
Foto: Karl Linecker, ÖAV Sektion Linz
Josef Beigelböck 
Sehr schöne anspruchsvolle Bergtour mit leichter Kletterei..
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Gemacht am 20.07.2018
Mödlinger Hütte mit Reichenstein
Foto: Josef Beigelböck, ÖAV Sektion Südburgenland
Blick zu Kaibling und Sparafeld
Foto: Josef Beigelböck, ÖAV Sektion Südburgenland
Blick zu Tamischbachturm und Hochtor
Foto: Josef Beigelböck, ÖAV Sektion Südburgenland
Schlüsselstelle
Foto: Josef Beigelböck, ÖAV Sektion Südburgenland
Harald Rechberger
12.07.2017 · Community
Nachdem man die grüne Almwiese verlassen hat und ins steile Gelände einbiegt empfiehlt sich auf JEDEN FALL ein Helm. Die Kletterpassagen sind tlw. anspruchsvoll und extrem abschüssig, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sollte man auf jeden Fall mitbringen. Am Gipfel wird man belohnt mit einer sehr feinen Aussicht zur Hochtorgruppe, den Haller Mauern sowie Gr. Buchstein und viele andere Erhebungen in der mittelbaren Umgebung. top tour!
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Gemacht am 08.07.2017
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Fotos von anderen

Mödlinger Hütte mit Reichenstein
Blick zu Kaibling und Sparafeld
Blick zu Tamischbachturm und Hochtor
+ 3

Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
10,2 km
Dauer
5:20 h
Aufstieg
1.120 hm
Abstieg
1.120 hm
Hin und zurück aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Gipfel-Tour ausgesetzt Kletterstellen

Statistik

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Funktionen
Karten und Wege
Dauer : h
Strecke  km
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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