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Bergtour

Großer Buchstein (2.224 m) über Buchsteinhaus (1.546 m)

Bergtour · Gesäuse
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    Foto: Gesäuse - Admont
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    Foto: Gesäuse - Admont
  • / Hütten im Gesäuse | Buchsteinhaus
    Video: Tourismusverband Gesäuse
1000 1500 2000 2500 3000 m km 2 4 6 8 10 12 14 16 Nationalpark Pavillon Gstatterboden Bahnhof 54 Rauchboden Buchsteinhaus, 1.546 m

Anstieg: * ab Gstatterboden, zunächst auf "Rauchbodenweg", danach Weg-Nr.641 in 2,5 h zum Buchsteinhaus * Gr. Buchstein (2.224 m) über Westschlucht in 2,5 h oder über Wengerweg 2,25 h, über Südwand-Klettersteig (A+B) 2 h
*ab St. Gallen/Eisenzieher in 5 Stunden zum Gipfel, gleiche Wegnummer
schwer
16 km
5:15 h
896 hm
896 hm
Stützpunkt für Wander- und Klettertouren am Buchstein: Buchsteinhaus auf 1.546 m mit großzügiger Sonnenterrasse und herrlichem Blick in die Gesäuseberge

Autorentipp

beim Ausgangspunkt Gstatterboden den Nationalpark-Pavillon mit interaktiver Geologie-Ausstellung und Gastronomiebetrieb besuchen

 

outdooractive.com User
Autor
TV Alpenregion Nationalpark Gesäuse
Aktualisierung: 25.10.2019

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Großer Buchstein, 2198 m
Tiefster Punkt
Parkplatz Gstatterboden, 588 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

bis zum Einstieg Klettersteig relativ einfach zu begehen, danach schmaler Pfad in Schuttgelände - Rutschgefahr! Ebenso beim Auf- und Abstieg in der Westschlucht besondere Vorsicht, vor allem bei Nässe!
Klettersteig ausschließlich mit Klettersteigset und Steinschlag-Helm begehen!

Ausrüstung

knöchelhohe Bergschuhe, Regenschutz und Getränke
alpine Ausrüstung

Weitere Infos und Links

www.buchsteinhaus.at
www.gesaeuse.at
www.nationalpark.co.at

Start

Gstatterboden oder St. Gallen / Eisenzieher (587 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.592090, 14.634520
UTM
33T 472522 5271029

Ziel

Buchsteinhaus

Wegbeschreibung

ab NP-Pavillon Gstatterboden marschieren wir zunächst einige hundert Meter auf einem Steig neben der Bundesstraße, bis wir den Einstieg zum Rauchbodenweg erreichen. Diesem folgen wir, an einigen Themenstationen vorbei und mit herrlichen Tiefblicken auf die Enns und Ausblicken auf die gegenüberliegende Hochtorgruppe. Bald schon zweigt rechts der Weg zum Buchsteinhaus ab. Anfangs eine Forststraße, wird der Weg immer schmaler und steiniger und endet nach einer Kuppe in einem ausgetrockneten Bachbett, das wir überqueren. Es folgen einige oft schweißtreibende Wegabschnitte vorbei an einer kleinen Höhle, durch einen märchenhaften Buchenwald, oft mit kurzen Ausblicken in die gegenüberliegende Hochtorgruppe. Einige Male überqueren wir eine Forststraße, bis wir schließlich am Brucksattel ankommen. Jetzt zeigt sich uns erstmals majestätisch der Buchstein. Bald sehen wir links die Materialseilbahn, die dem Hüttenwirt die Arbeit seit einigen Jahren wesentlich erleichtert. Nun führt unser Waldpfad in gemütlichen 20 Serpentinen bis zum Buchsteinhaus. Die Schutzhütte wurde 2009 völlig neu aufgebaut und 2010 wieder eröffnet. Neben sehr ansprechenden Lagerzimmern bietet das Buchsteinhaus vor allem eine große Panoramaterrasse, die die Nordwände der Hochtorgruppe wie auf dem Serviertablett präsentiert. Ein unvergessliches Erlebnis, wenn wir das Glück haben, an einem späten Nachmittag oder frühen Abend hier zu sitzen, wenn das Alpenglühen die weißen Kalkwände der Hochtorgruppe in ein goldrotes Licht taucht.
Da wir nun schon beinahe 1.000 Höhenmeter in den Beinen haben, empfiehlt es sich, auf der Hütte zu übernachten und den Gipfelsturm auf den nächsten Tag zu verlegen. Konditionsstarke schaffen es natürlich auch an einem Tag.
Vom Buchsteinhaus erreichen wir in 5 Gehminuten einen Aussichtsplatz, von dem uns das Admonter Talbecken zu Füßen liegt - besonders romantisch, wenn im Herbst oft bis zu Mittag die weißen Wattebauschen des Nebels den Blick auf das Tal versperren. Nun führt unser Steig auf felsigem Gelände in stetigem Zickzack bergauf, bis wir in etwas mehr als 1 Stunde den Einstieg in den Klettersteig "Buchstein Südwandband" erreichen. Wir gehen den Steig aber weiter und erreichen die Abzweigung "Wenger Weg", dieser ist mit Stahlstiften gesichert und eine leichte Kletterei, also bitte nur, wenn Sie trittsicher und schwindelfrei sind, nehmen. Ansonsten weiter Richtung Westschlucht. Hier steigen wir über ein trichterähnliches Schutt- und Felsgelände hinauf, bis wir überraschend auf ein Hochplateau kommen, von dem aus wir ganz einfach das Gipfelkreuz erreichen.
Auf- oder Abstieg über die Nordseite von/nach St. Gallen/Eisenzieher ist möglich, das Gelände ist aber sehr steil und durch das Schuttgelände und Geröllhalden anstrengend zu begehen - besondere Vorsicht!

Öffentliche Verkehrsmittel

Postbus Linie 912 Haltestelle Bahnhof Gstatterboden (www.busbahnbim.at)
am SA und SO auch Zug, Haltestelle Gstatterboden (www.oebb.at)

Anfahrt

B 146 Gesäuse-Bundesstraße aus Richtung Admont oder Hieflau bis Gstatterboden

Parken

Parkplatz beim Bahnhof Gstatterboden oder beim Nationalpark-Pavillon Gstatterboden
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Rother Wanderführer Gesäuse

Kartenempfehlungen des Autors

Kompass Wanderkarte Nr. 206 "Nationalpark Gesäuse"


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Schwierigkeit
schwer
Strecke
16 km
Dauer
5:15 h
Aufstieg
896 hm
Abstieg
896 hm
Streckentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights Gipfel-Tour

Statistik

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Höchster Punkt
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