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Überquerung Totes Gebirge

Bergtour · Tauplitz
Verantwortlich für diesen Inhalt
Tourismusverband Ausseerland-Salzkammergut Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Tauplitzalm, Ausgangsort Großsee
    / Tauplitzalm, Ausgangsort Großsee
    Foto: Mediasoft
  • / Almrauschblüte Tauplitzalm, unten der Großsee
    Foto: Tourismusverband Ausseerland-Salzkammergut
  • / Ein kühles Bad im Grundlsee lockt
    Foto: Tourismusverband Ausseerland-Salzkammergut
  • / Plätte auf dem Toplitzsee
    Foto: Tourismusverband Ausseerland-Salzkammergut
  • / Wassefälle am Toplitzsee
    Foto: Ralf Tornow
  • / Lahngangsee
    Foto: Tourismusverband Ausseerland-Salzkammergut
  • / Elmsee, Pühringerhütte mit Rotgschirr
    Foto: Mediasoft
  • / Pühringerhütte mit Rotschirr
    Foto: Mediasoft
  • / Das Appelhaus
    Foto: Tourismusverband Ausseerland-Salzkammergut
  • / Pfeiffer am Appelhaus, Redender Stein im Hintergrund
    Foto: Tourismusverband Ausseerland-Salzkammergut
  • / Wildenseealm
    Foto: Tourismusverband Ausseerland-Salzkammergut
  • / Am Ziel - Altaussee Seewiese
    Foto: Tourismusverband Ausseerland-Salzkammergut
  • / Verdient! Ausseerland Seesaibling
    Foto: Tourismusverband Ausseerland-Salzkammergut
m 2500 2000 1500 1000 500 50 40 30 20 10 km Wildenseehütte Albert-Appel-Haus Pühringerhütte Pühringerhütte Wildenseehütte
Das Tote Gebirge auf 4 Tagesetappen von der Tauplitzalm bis zum Altausseer See überqueren.
schwer
54,6 km
22:28 h
2.785 hm
3.713 hm

Die große Überquerung – und kein Tag ohne See
Die Tagesetappen: Tauplitzalm - Grundlsee, Grundlsee/ Gößl - Pühringerhütte, Pühringerhütte-Albert Appelhaus, Albert Appelhaus -  Altaussee.

Autorentipp

Zur Rückfahrt von Altaussee nach Tauplitz:
Abholung vereinbaren. Sonst: Postbus und ÖBB.
Gruppen mit 2 oder mehreren PKW sollten ein Fahrzeug in Altaussee deponieren.

Profilbild von Hermann Rastl
Autor
Hermann Rastl
Aktualisierung: 20.07.2020
Schwierigkeit
schwer
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
2.258 m
Tiefster Punkt
711 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Trittsicherheit oberstes Gebot. Rotgschirr nur für Schwindelfreie. Teilweise Seilsicherungen.

 

Bitte beachten Sie den Haftungsausschluss!

Weitere Infos und Links

Auskunft Sesselbahn Tauplitz: TEL. +43(0)3688/2252, www.dietauplitz.com
Pühringerhütte: http://huetten.alpenverein.at/huettenHome/DE/Home/index.php?huetteNr=0182 
Albert Appelhaus 1663 m, Gössl 81, 8993 Grundlsee
+43 676 3336668 http://www.appelhaus.at/
Info-Büro Grundlsee: Tel.: +43/3622/8666; info.grundlsee@ausseerland.at 

Start

Tauplitzalm (1.650 m)
Koordinaten:
DG
47.595941, 13.998310
GMS
47°35'45.4"N 13°59'53.9"E
UTM
33T 424697 5271878
w3w 
///bescheiden.poesie.breite

Ziel

Altaussee

Wegbeschreibung

 

Der verkehrstechnischen Einfachheit halber nehme ich den Sessellift auf die Tauplitzalm. Von der Bergstation wandere ich hinunter zum Großsee und zum dahinter liegenden Märchensee. Nachdem das Öderntörl passiert ist, steige ich steil bergab zur Ödernalm, dann wandere ich ca. 5 km auf einer Forststraße das Öderntal Richtung Bad Mitterndorf hinaus. Nach dem „Rechenplatz“ ist die Schneckenalm das nächste Ziel. Die Almhütten dort sind nicht bewirtschaftet. Nach der Alm nehme ich den markierten Weg durch den Bergwald hinunter zum Grundlsee, nach Gößl. Nach rund 5 Stunden Gehzeit (- 900 Höhenmeter, + 150 Höhenmeter) tut ein belebendes Bad im See wohl. In dem kleinen Dorf ist ein Wirtshaus und eine Nächtigungsmöglichkeit leicht gefunden. Ich habe noch Zeit und Lust für einen Abstecher zum Toplitzsee.

Nächstes Ziel ist  die Pühringerhütte

Am nächsten Tag geht es gleich wieder bergauf. Ich wähle den Weg Nr. 214 vom Dorf Gößl über den sogenannten „Hagl“ in Serpentinen steil hinauf, mehrmals eine Forststraße überquerend zum Kanzlermoos. Von dort steige ich durch den Draußenwald zum Draußengatterl, öfters auch wegen des steilen und schroffen Geländes „Grausengatterl“ genannt. Dann steigt der „Ausseer Weg“ über den Schafbühel zum Lahngangsee steil an. Der vordere Lahngangsee liegt ruhig am Fuß des Salzofens. Das flache Ufer ist für ein Bad bestens geeignet.

Die Salzofenhöhle - ältester Siedlungsplatz des Salzkammerguts.
Zwischen 65.000 und 30.000 v.Chr. jagten die "Salzkammergut-Menschen" Höhlenbären.
Als im Sommer 1924 zwei Jäger dort Schutz vor einem Unwetter suchten, sahen sie sich im Eingangsbereich um und entdeckten verschiedene Knochen. Bei den folgenden Grabungen wurden bald Berge von Knochen zutage gefördert. Schuldirektor Körber aus Bad Aussee erkannte, dass hier ein sensationeller Fund gemacht wurde. Weitaus die meisten Knochen und Zähne stammten von Höhlenbären, welche die heutigen Braunbären bis um ein Drittel an Größe übertrafen. Mit Hilfe eines Konservators vom „Haus der Natur" in Salzburg gelang es Körber, das gewaltige Skelett eines kompletten Höhlenbären zusammenzustellen. Es ist heute im Kammerhofmuseum in Bad Aussee ausgestellt.

Ich setze den Weg entlang des Lahngangsees bis zur Elmgrube fort. Beim dortigen Jagdhaus erinnere ich mich an eine Gedenktafel im Inneren der Hütte. Diese dokumentiert, dass hier die Kaiserin Elisabeth („Sisi“) anlässlich einer Wanderung im Toten Gebirge übernachtete. Auch Erzherzog Johann beschreibt eine Tour zur Elmgrube in seinem Tagebuch über seine erste Alpenfahrt im Jahre 1810.
Nach insgesamt rund 4 Stunden und 930 Höhenmetern erreichte ich den Elmsee und die Pühringerhütte (1638 m).
Nach einer kurzen Rast und einer Stärkung – im Lager ist noch Platz zur Übernachtung – besteige ich noch das Rotgschirr (2261 m), ein Gipfel mit herrlichem Blick hinein in den Karst des Toten Gebirges und zu seinem höchsten Gipfel, den Großen Priel (2515 m). Ein wunderbarer Anblick bietet sich bei Sonnenuntergang: Das Rotgschirr leuchtet im Abendrot und spiegelt sich im Elmsee – ein Traum!

Auf zum Albert Appelhaus.
Der folgende Tag bringt mich in rund 4 Stunden Gehzeit (650 m im Auf- und Abstieg) zum Appelhaus. Dazu muss ich zuerst wieder zurück zur Elmgube, dann nach rechts hinauf zum Abblasbühel. Dort wähle ich der Aussicht wegen aber den steilen Anstieg zur Höhe des Wilden Gößl (2062 m) und wieder hinunter zur Wiesenlacke. Dann folge ich dem Weg Nr 201 unterhalb des Redenden Steines zum komfortablen Albert Appelhaus, ein Schutzhaus des Wiener Touristenvereines mit einer Zweigstelle in Grundlsee.

Die letzte Etappe zum Altausseer See
Ich entschließe mich, den Umweg über die Wildenseealm zu nehmen. Den Wildensee, der Alm etwas abgelegen, und den Glücksplatz „Jungfrauenbründl“, will ich auf jeden Fall besuchen. Dann aber wandere ich geradewegs hinunter zur Augstwiesen und danach hinauf zum Hochklopfsattel. Danach nehme ich den direkten Weg hinunter zum Altausseer See, über die Oberwasseralm und Stummern, danach flach hinaus zur Seewiese. Nach rund 5 Stunden und 930 m Abstieg ist das Ziel erreicht.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

ÖBB Bahnstation Tauplitz, oder Busverbindung (ÖBB Scotty).
Bus zur Sesselbahn Tauplitz.
Sesselbahn auf die Tauplitzalm

Anfahrt

Nähere Information zur Anreise in das Ausseerland – Salzkammergut finden Sie auch auf unserer

Homepage!

 

Google Routenplaner

 

Parken

Parkmöglichkeiten am Beginn oder Ende der Tour vorhanden. Achten Sie auf eventuell anfallende Parkgebühren!

Koordinaten

DG
47.595941, 13.998310
GMS
47°35'45.4"N 13°59'53.9"E
UTM
33T 424697 5271878
w3w 
///bescheiden.poesie.breite
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Freytag & Berndt – Wanderkarte 082 Bad Aussee, Totes Gebirge, Bad Mitterndorf, Tauplitz 1 : 50.000 Kompass Wanderkarte 20 Dachstein Ausseerland, Bad Goisern, Hallstatt 1 : 50.000 Mayr Karte Wandern, Rad und Mountainbike Ausseerland Totes Gebirge 1 : 25.000

Ausrüstung

Gebirgstaugliche Wanderausrüstung, Wetterschutz, ausreichend Getränke. Proviant nur sparsam, da täglich Einkehr mit Verpflegung möglich.

Fragen & Antworten

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
54,6 km
Dauer
22:28h
Aufstieg
2.785 hm
Abstieg
3.713 hm
Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights versicherte Passagen

Statistik

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