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Fernwanderweg

Zentralalpenweg 02 durch die Steiermark

1 Fernwanderweg • Hochsteiermark
Verantwortlich für diesen Inhalt
Steirische Tourismus GmbH
  • Riesachsee in Rohrmoos-Untertal
    / Riesachsee in Rohrmoos-Untertal
    Foto: Herbert Raffalt, Tourismusverband Schladming - Herbert Raffalt
  • Roseggers Geburtshaus
    / Roseggers Geburtshaus
    Foto: Tourismusverband Semmering-Waldheimat-Veitsch
  • Teichalm
    / Teichalm
    Foto: Oststeiermark - TV Naturpark Almenland
  • /
    Foto: Christine Pollhammer, Oststeiermark - TV Naturpark Almenland
  • Bärenschützklamm
    / Bärenschützklamm
    Foto: Oststeiermark - TV Naturpark Almenland
  • See mit Bösenstein
    / See mit Bösenstein
    Foto: Harald Herzog, Alpenverein Austria
  • Der Klafferkessel in den Schladminger Tauern
    / Der Klafferkessel in den Schladminger Tauern
    Foto: Gerhard Pilz, Tourismusverband Schladming - Gerhard Pilz
  • Unterwegs in den Schladminger Tauern
    / Unterwegs in den Schladminger Tauern
    Video: Skiinfo & Bergleben
  • Unterwegs am Hochschwab
    / Unterwegs am Hochschwab
    Video: Skiinfo & Bergleben
Karte / Zentralalpenweg 02 durch die Steiermark
500 1000 1500 2000 2500 m km 50 100 150 200 250 300 Schutzhütte, Alois-Günther-Haus Roseggers Geburtshaus Stroßeggwirt, Almgasthaus Teichalmsee Bärenschützklamm bei Mixnitz Hochanger Schutzhaus Gleinalm Schutzhaus Abtei Seckau Edelrautehütte Gamperhütte 1339m Rudolf-Schober-Hütte

Die Höhepunkte dieser Tour reichen von der Überschreitung der höchsten Erhebung am Ostrand der Alpen, dem Stuhleck, über die Durchquerung des größten zusammenhängenden Waldgebietes Österreichs, der Waldheimat Peter Roseggers in den Fischbacher Alpen, die Überschreitung eines einmaligen Almgebietes rund um Teich- und Sommeralm bis zur Durchquerung der Niederen Tauern am Schladminger Tauern Höhenweg.

schwer
315,4 km
120:00 Std
17915 hm
17950 hm

Der Zentralalpenweg mit der Nummer 02 wurde 1978 seiner Bestim­mung übergeben und verdient die Be­zeichnung Höhenroute. Speziell die Niederen Tauern verlangen neben der geeigneten Ausrüstung auch Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Orientierungsgeschick. Zu Beginn führt uns die Tour von Spital am Semmering auf einen historischen Gipfel: das Stuhleck war im Jahr 1892 der erste Alpengipfel, der mit Ski bestiegen wurde. Wir wandern weiter über die Fischbacher Alpen paralell zur Wanderroute "Vom Gletscher zum Wein", dem Weitwanderweg in der Steiermark, auf die Teich- und Sommeralm, dem größten zusammenhängenden bewirtschafteten Almgebiet Europas. Weiter bringt uns der Weg über den nördlichen Bereich der Koralm ins Murtal wo wir über Seckau, das für sein Stift bekannt ist in die Niederen Tauern eintreten. Diese überschreiten wir von Ost nach West am bekannten Abschnitt, dem Schladminger Tauern Höhenweg, um schließlich in Schladming im Ennstal unser Ziel zu erreichen.

outdooractive.com User
Autor
Günther Steininger
Aktualisierung: 08.10.2018

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
2579 m
446 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Ewis Hütte und Latschenbrennerei
Rosegger Schutzhaus
Hauereck Schutzhaus
Schutzhütte, Alois-Günther-Haus
Schutzhütte, Karl-Lechner-Haus
Almgasthof Hotel Teichwirt
Hochanger Schutzhaus
Oskar Schauer Haus / Sattelhaus
Ottokar Kernstock Schutzhaus am Rennfeld
Alpengasthof Schanz
Stroßeggwirt, Almgasthaus
Terenbach-Hütte
Gleinalm Schutzhaus
Latschenhütte
Edelrautehütte
Jausenstation Reicherhube
Gasthaus Holzmeister
Zum guten Hirten
Jausenstation Grassauer
Mödringhütte 1467m
Steinplan - Schutzhaus
Gollinghütte
Waldhäuslalm
Almgasthaus Riesachfall
Sondlalm
Gasthof Tetter
Preintalerhütte
Weisse-Wand Alm
Rudolf-Schober-Hütte
Bräualm
Breitlahnhütte
Harmeralm
Mörsbachwirt
Waldhornalm
Gamperhütte 1339m
Jägeralm
Freibad mit Kinderspielplatz Mössna

Sicherheitshinweise

Notruf Bergrettung: 140

Tipp zur Notfallmeldung – Antworten auf die sechs W-Fragen geben: Was ist passiert? Wieviele Verletzte? Wo ist der Unfall passiert (eventuell GPS-Koordinaten)? Wer meldet (Rückrufnummer)? Wann ist der Unfall passiert? Wetter am Unfallort?

Ausrüstung

Ein richtiges Rucksackpacken macht vieles leichter: Schwere Sachen als erstes einpacken. Die Wasserflasche sollte immer gut griffbereit in einer Seitentasche sein. Alle Dinge, die oft benötigt werden wie Sonnenbrille, Fotoapparat oder Wanderkarte, gehören obenauf. Eine Notfallsausrüstung inklusive Blasenpflaster gehört in jeden Rucksack und eine Einkleidung nach dem "Zwiebelsystem" empfiehlt sich immer!

Weitere Infos und Links

Steiermark Tourismus, Tel. +43 316 40030, www.steiermark.com

Detailinformationen: www.alpenverein.at/weitwanderer

Die Steiermark Touren App, die gratis auf Google Play und im App Store zur Verfügung steht (Android, iOS), bietet detaillierte Informationen aus erster Hand: Shortfacts (Länge, Dauer, Schwierigkeit, Aufstieg und Abstieg in Höhenmetern, Bewertungen), Karte, Wegbeschreibungen, Höhenmesser, Kompass, Gipfelfinder, Navigation entlang der Tour. Zudem kann man seine persönliche Favoritenliste von Lieblingstouren und –punkten erstellen, Touren und Ausflugsziele offline speichern, social media - Kanäle bespielen und mehr.

Start

Spital am Semmering (774 hm)
Koordinaten:
Geographisch
47.616024 N 15.753789 E
UTM
33T 556645 5273899

Ziel

Schladming

Wegbeschreibung

Die nachfolgende Etappeneinteilung ist nur eine von vielen Varianten – unser Tipp: Wandern Sie einfach drauf los und lassen Sie sich von den Eindrücken, ob Landschaften oder kulinarischen Verführungen, treiben und lenken. Und wenn es Ihnen an einem Platz besonders gut gefällt, lassen Sie sich nieder. Da wir aber durchwegs im alpinen Gelände unterwegs sind ist ein gute Planung und vor allem in der Hochsaison auf den Schutzhütten eine Vorreservierung ihres Quartiers am folgenden Abend unumstößlich.

 

1. Tagesetappe

Spital am Semmering (777 m) - Stuhleck (1.782 m) - Rosegger Schutzhaus (1.590 m) - Alpl (967 m)

Von Spital am Semmering geht es zunächst auf den Gipfel des Stuhleck, der höchsten Erhebung am Ostrand der Alpen, mit dem Alois Günther Haus. An schönen Tagen können wir von hier aus etwa ein Drittel des gesamten Staatsgebietes bis hinein nach Ungarn und Slowenien überblicken. Der weitere Wegverlauf führt uns gemütlich entlang des Kammes in Peter Roseggers Waldheimat aufs Alpl, wo auch heute noch die Waldschule des Literaten Jahr für Jahr zahlreiche Besucher anlockt.

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2. Tagesetappe

Alpl (967 m) - Auf der Schanz (1.171 m) - Am Straßegg (1.163 m)

Wenn uns auf der heutigen Etappe Pilger und Wallfahrer begegnen, darf uns das nicht verwundern, denn wir sind auch auf einem Teilabschnitt des Mariazeller Weges unterwegs. Der Weg führt uns durch angenehm Schatten spendende Wälder Richtung Teufelstein, einem der ältesten Kultplätze Österreichs. Am Fuße dieses geologischen Phänomens, etwa 2 km nach der Wegkreuzung Walserkreuz, müssen wir uns entscheiden ob wir genug Zeit haben und etwa 1 Stunde für den Besuch des Teufelstein zu investieren, oder ob wir gleich weitergehen Richtung Schanzsattel. Von hier über beschauliche Wiesen und durch romantisch anmutende Wälder gelangen wir zum Gasthof Am Straßegg, unserem heutigen Etappenziel. Hier haben wir auch noch die Möglichkeit, für die beiden nächsten Tage die Variante über das Rennfeld mit seinem Schutzhaus und die wunderschöne Kleinstadt Bruck an der Mur zu nehmen (siehe Tagesetappen 3A und 4A). Hinweis: wir empfehlen hier die Varianmte über das Geburtshaus Peter Roseggers, ein beeindruckender Platz, der einen der berühmtesten Literaten und schriftsteller Österreichs Heimat war. 

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3. Tagesetappe

Am Straßegg (1.163 m) - Teichalm (1.172 m) - Mixnitz (447 m)

Die heutige Etappe bringt uns ins größte zusammenhängende Niedrig-Almgebiet Europas, den Naturpark Almenland, wor wir auch die Wanderroute "Vom Gletscher zum Wein" verlassen. Über die Sommeralm und die Teichalm am Fuße des Hochlantsch gelangen wir zum Einstieg in die Bärenschützklamm, das als Naturdenkmal ausgewiesen ist. Die Bärenschützklamm ist eine der bekanntesten und schönsten Felsklammen Österreichs. Der spektakuläre Wanderweg ist eine eindrucksvolle Erfahrung  für alle Wanderer und ist wohl im Frühjahr nach der Schneeschmelze besonders beeindruckend. Bitte jedoch zu beachten, dass dieser Wegabschnitt insbesondere an Wochenenden in entgegengesetzter Richtung, d.h. bergauf, sehr stark frequentiert ist!

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3. Tagesetappe A (Variante)

Am Straßegg (1.163 m) - Hochschlag (1.580 m) - Buchecksattel (1.275 m) - Ottokar Kernstock Haus (1.629 m)

Nachdem wir ein kurzes Stück wieder retour gegangen sind, zweigen wir an einer markanten Kreuzung Richtung Rennfeld ab. Von hier an geht es über den Gipfel des Hochschlag, der wunderschön gelegen ist, und den Eibeggsattel auf das Gipfelplateau des Rennfeldes mit dem Etappenziel Ottokar Kernstock Haus.

Länge: etwa 21 km

 

4. Tagesetappe

Mixnitz (447 m) - Pernegg (458 m) - Hochanger Schutzhaus (1.304 m)

Wir sind nun mitten im Tal der Mur, des zweitgrößten Flusses in Österreich, gelandet. Wenige Kilometer geht es flussaufwärts entlang der Mur bevor wir Richtung Westen das Tal verlassen und gelangen bergauf zum Hochanger Schutzhaus, das wunderschön oberhalb der historischen Kleinstadt Bruck an der Mur liegt.

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4. Tagesetapppe A (Variante)

Ottokar Kernstock Haus (1.629 m) - Bruck an der Mur (491 m) - Hochanger Schutzhaus (1.304 m)

Wir genießen noch einmal das beeindruckende Panorama vom Rennfeld und steigen von nun an bergab in die historische Stadt Bruck an der Mur, die an mit ihrer historischen wie auch modernen Baukultur- und architektur beeindruckt. Ein Besuch des Schloßberges sollte noch am Programm stehen, denn von hier aus hat man den besten Ausblick auf die Stadt. Danach geht es stetig leicht bergauf zu unserem Etappenziel, den Hochanger Schutzhaus, wo wir auch wieder auf den Hauptweg des Zentralalpenweges treffen.

Länge: etwa 17 km

 

5. Tagesetappe

Hochanger Schutzhaus (1.304 m) - Eisenpass (1.183 m) - Fensteralm (1.642 m) - Speikkogel (1.988 m) - Gleinalm (1.586 m)

Zunächst leicht bergab führend geht es danach über den Höhenrücken des Herrenkogels und der Hochalm auf den Sattel des "Diebsweges", der einen Übergang von Leoben nach Frohnleiten darstellte. Tipp: im Hochsommer genug Wasser mitnehmen oder am Weg entlang auffüllen, denn die Quellen auf den nächsten Kilometern sind bei langen Trockenperioden sehr wasserarm. Über die Almgebiete der Gleinalm führt uns die heute recht lange Tour noch auf den Speikkogel, wo wir ein wunderbares Panorama genießen können, um danach alsbald zum Gleinalm Schutzhaus zu gelangen.

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6. Tagesetappe

Gleinalm (1.586 m) - Roßbachalm (1.780 m) - Oskar Schauer Haus (1.394 m) - Steinplanhütte (1.670 m) - Knittelfeld (638 m)

Zum Start heißt uns das schöne Kirchlein "Maria Schnee" herzlich willkommen. Weiter führt uns der Weg über gemütliche Almen und durch schattige Wälder Richtung Steinplan. Hier erwartet uns noch ein kurzer Anstieg bevor es stetig bergab in die Stadt Knittelfeld im Murtal geht.

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7. Tagesetappe

Knittelfeld (638 m) - Tremmelberg (1.194 m) - Seckau (834 m) - Ingering II (881 m)

Die Stadt Knittelfeld verlassend geht es bergauf auf den Tremmelberg, auf dem seit einigen Jahren eine schöne Aussichtswarte steht und uns ein wunderschönes Panorama bietet. Nächster Höhepunkt auf unserer heutigen Etappe ist die Abtei Seckau im gleichnamigen Ort am Fuße der Seckauer Alpen. Bevor wir unserem Tagesziel zusteuern sollten wir uns noch für einen Besuch der Abtei Zeit nehmen.

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8. Tagesetappe

Ingerning II (881 m) - Ingeringsee (1.221 m) - Kettentörl (1.864 m) - Hohentauern / Bergerhube (1.198 m)

Mit dieser Etappe erfolgt sinngemäß der Einstieg in die Niederen Tauern und der Zentralalpenweg wird zur Alpintour. Das bedeutet aber auch, dass wir nun Naturschauplätzen begegnen werden, die ihresgleichen suchen. Den Anfang macht der Ingeringsee, noch immer ein Geheimtipp unter den unzähligen Bergessen in den Tauern. Danach erfolgt der Aufstieg über einen Steig über mit Latschen bewachsene Almböden zum Kettentörl, bevor es wieder steil bergab zu unserem Etappenziel, der Bergerhube geht. Wir stellen hier die Variante über Hohentauern vor, einen wunderschön am Tauernpaß gelegenen Ort mit zahlreichen Übernachtungsmöglichkeiten.

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9. Tagesetappe

Hohentauern / Bergerhube (1.198 m) - Triebener Törl (1.905 m) - Sonntagskogel (2.229 m) - Hohentauern (1.274 m) - Edelrautehütte (1.706 m)

Die ersten 2000-er erwarten uns auf der heutigen Etappe. Über Almen und durch hochalpines Gelände geht es bergauf und bergab über einige Gipfel in den wunderschön gelegenen Ort Hohentauern, der in der vorhin beschriebenen Variante (und wie in dieser Route eingezeichnet) auch unser Etappenort sein kann. Nachdem die nächste Etappe sehr anspruchsvoll wird, steigen wir nur noch zur Edelrautehütte, einem der beliebtesten Ziele der Urlauber in Hohentauern, auf.

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10. Tagesetappe

Edelrautehütte (1.706 m) - Kleiner Bösenstein (2.395 m) - Perwurzpolster (1.814 m) - Zinkenkogel (2.233 m) - Reiteckersattel (1.854 m) - Hochschwung (2.196 m) - Schattnerzinken (2.156 m) - Seitnerzinken (2.164 m) - Schwaberghütte (1.511 m)

Die heutige Etappe zählt absolut zu den anspruchsvollsten des Zentralalpenweges, da der Weg ein immerwährendes Auf und Ab in dieser wunderschönen Landschaft darstellt. Und genau diese Landschaft belohnt auch für alle Mühen, denn aufgrund ihrer Weitläufigkeit und Unberührtheit ist sie für Naturliebhaber ein wahres Juwel. Bitte aber zu beachten, dass die Etappe sehr anspruchsvoll ist und daher das Wetter auch stabil sein muss.

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11. Tagesetappe

Schwaberghütte (1.511 m) - Große Windlucken (1.857 m) - Breiteckkoppe (2.144 m) - Kreuzberg (2.045 m) - Planneralm (1.588 m)

Zunächst erwartet uns gleich einmal ein recht langer Anstieg auf die Breiteckkoppe. Danach geht es für uns wiederum in einem leichten Bergauf und Bergab über mehrere Gipfel auf die Planneralm, die im Winter ein beliebtes Ski- und im Sommer Wandergebiet ist.

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12. Tagesetappe

Planneralm (1.588 m) - Karlspietze (2.097 m) - Donnersbachwald (976 m) - Mörsbachhütte (1.303 m)

Von der Planneralm geht es durch Latschenfelder und über gemütliche Almböden zunächst bergan auf die Karlspitze, bevor der Abstieg in wunderschön in der umgebenden Berglandschaft eingebetteten Ort Donnersbachwald geht. Von hier, direkt bei der Kirche,  geht es nun für uns noch entlang des Mörsbaches in leichter Steigung zur gleichnamigen Hütte.

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13. Tagesetappe

Mörsbachhütte (1.303 m) - Gstemmerscharte (1.996 m) Mößna (1.023 m) - St. Nikolai im Sölktal (1.127 m)

Die heutige Tour bringt uns in den Naturpark Sölktäler. Zunächst erwartet uns aber noch der steile Anstieg auf die Gstemmerscharte, bevor es über weiche Almböden gegen den kleinen Ort St. Nikolai im Sölktal geht.

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14. Tagesetappe

St. Nikolai im Sölktal (1.127 m) - Hohenseealm (1.543 m) - Schimpelscharte (2.273 m) - Rudolf Schober Hütte (1.667 m)

Vom Naturpark ins Bergsteigerdorf könnte das Motto der heutigen Etappe lauten, denn wir überschreiten die Tauern und gelangen zur Rudolf Schober Hütte, die oberhalb des Bergsteigerdorfes Krakautal inmitten eines Zirbenwaldes gelegen ist. Wir betreten heute somit auch die Schladminger Tauern, die mit mehr als 200 Gipfeln von über 2.000 m Seehöhe und über 300 Bergseen als Natura 2000 Europaschutzgebiet ausgewiesen sind.

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15. Tagesetappe

Rudolf Schober Hütte (1.667 m) - Hubenbauertörl (2.051 m) - Rantentörl (2.166 m) - Breitlahnhütte (1.070 m)

Über die Hubenbaueralm führt uns der Weg zum gleichnamigen Törl und weiter über einen Steig zur Hinterkarscharte, dem höchsten Punkt unserer heutigen Tour. Von hier geht es steil hinunter zu einem Karsee und weiter wieder leicht bergauf zum Rantentörl. Ab hier geht es nur mehr bergab zur Breitlahnhütte, unserem Etappenziel.

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16. Tagesetappe

Breitlahnhütte (1.070 m) - Trattenscharte (2.408 m) - Wildlochscharte (2.488 m) - Preintalerhütte (1.657 m)

Der Weg führt über Almen bis zum Talschluss. In Serpentinen geht es nun bergauf zur Wildlochscharte. Danach haben wir erste Ausblicke auf die Klafferkessel, die einen Höhepunkt am gesamten Zentralalpenweg darstellen. Alsbald gelangen wir zur Preintalerhütte, unserem Nachtquartier.

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17. Tagesetappe

Preintalerhütte (1.657 m) - Greifenberg (2.618 m) - Gollinghütte (1.641 m)

Zu Beginn erwartet uns der Abschnitt durch die Klafferkessel, ein einzigartiges Naturdenkmal mit etwa 30 durch die Eiszeit geformte Seen. Vom Gipfel des Greifenberges haben wir einen wunderschönen Ausblick auf die umliegende Bergwelt. Danach geht es in engen Kehren bergab zur Gollinghütte.

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18. Tagesetappe

Gollinghütte (1.641 m) - Rohrmoos Untertal (869 m) - Schladming (750 m)

Unsere letzte Etappe der Durchschreitung der Steiermark am Zentralalpenweg führt nicht mehr am Zentralalpenweg, sondern bringt uns von der Gollinghütte nach Rohrmoos Untertal (Weg Nr. 778), wo wir auf den National Geographic Themenweg Wilde Wasser stoßen. Diesen entlang führt uns diese abschließende Etappe nach Schladming, eine der bekanntesten Urlaubsregionen im Alpenraum.

Länge: etwa 18 km

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

ÖBB www.oebb.at oder Verbundlinie Steiermark www.busbahnbim.at

Mit der BusBahnBim App der Verbundlinie ist eine Fahrplanauskunft so einfach wie noch nie: Alle Verbindungen mit Bus, Bahn und Straßenbahn in Österreich können durch die Eingabe von Orten und/oder Adressen, Haltestellen bzw. wichtigen Punkten abgefragt werden. Erhältlich ist die App als Gratis-App für Smartphones (Android, iOS) – auf Google Play und im App Store

Anfahrt

Detaillierte Informationen zur Anreise finden Sie hier.

Parken

In Spital am Semmering stehen im Bereich der Talstation der Stuhleck Bergbahnen zahlreiche Parkplätze zur Verfügung.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Fritz und Erika Käfer: Österreichischer Weitwanderweg 02 - Von der Ungarischen Pforte in die Niederen Tauern, Sektion Weitwanderer des OEAV, www.alpenverein.at/weitwandererweitwanderer@sektion.alpenverein.at

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Kommentare und Bewertungen (1)

Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
315,4 km
Dauer
120:00 Std
Aufstieg
17915 hm
Abstieg
17950 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Streckentour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights Bergbahnauf-/-abstieg

Statistik

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