Teilen
Merken
Drucken
GPX
KML
Tour hierher planen
Fitness
Pilgerweg

Ungarischer Mariazeller Weg über Pöllauberg

2 Pilgerweg • Südburgenland
Verantwortlich für diesen Inhalt
Steirische Tourismus GmbH
  • Rast vor der Pfarrkirche St. Veit
    / Rast vor der Pfarrkirche St. Veit
    Foto: Steirische Tourismus GmbH
  • Altstadt Hartberg
    / Altstadt Hartberg
    Foto: Oststeiermark – TV Hartbergerland
  • Bei der Wallfahrtskirche Pöllauberg
    / Bei der Wallfahrtskirche Pöllauberg
    Foto: Steirische Tourismus GmbH
  • Der Naturpark Pöllauertal
    / Der Naturpark Pöllauertal
    Foto: Steirische Tourismus GmbH
  • Blick aufs Joglland
    / Blick aufs Joglland
    Foto: Steirische Tourismus GmbH
  • Kalvarienbergkirche
    / Kalvarienbergkirche
    Foto: Steirische Tourismus GmbH
  • Wegweiser Stanglalpe
    / Wegweiser Stanglalpe
    Foto: Steirische Tourismus GmbH
  • Basilika Mariazell
    / Basilika Mariazell
    Foto: TRV Hochsteiermark
Karte / Ungarischer Mariazeller Weg über Pöllauberg
0 500 1000 1500 2000 m km 20 40 60 80 100 120 140 160 Burg Güssing Altstadt Hartberg Wallfahrtskirche Pöllauberg Teufelstein Mitterdorfer Kreuzweg

Haben Sie Lust auf Magie? Möchten Sie den Moment, den Augenblick wieder einmal als das erleben, was er ist – nämlich ein Geschenk, eine gesunde Dosis Kraft? Pilgern heißt das Zauberwort. Tempo rausnehmen, aufmerksam die Gerüche rundherum auf- und die Landschaft in ihrer Vielfalt wahrnehmen. Lassen Sie sich auf ein Abenteuer der ganz stillen, aber umso unvergesslicheren Art ein. Auf den Spuren der Jungfrau Maria auf dem Steirischen Teil des nach ihr benannten Pilgerweges. Entdecken Sie Zeugen längst vergangener Zeit, halten Sie inne bei den kulturellen Höhepunkten, die Sie auf Ihrer Reise erwarten. Auf Ihrer Reise ins Innere. Während Ihre Füße Sie nordwärts Richtung Mariazell tragen, öffnet sich der Kopf, wird die Seele weit und bleiben Stress und Sorge auf der Strecke.

mittel
172,6 km
58:00 Std
5339 hm
4648 hm

Die Idee des Pilgerns, der Reise ins „Ich“, ist so alt wie der Wunsch des Menschen nach Reinheit und Gesundheit. Vielleicht hat sich mancher Begriff im Laufe der Jahrhunderte geändert, die Grundidee ist geblieben, erlebt eine Renaissance! Danken für wiedererlangte Gesundheit, Bitten um Genesung, Buße tun, ein Gelübde ablegen, Ablass erbitten – oder schlicht und einfach die Sehnsucht nach Ruhe, nach Frieden, nach einer neuen Sinnfindung – hat all das nicht heute ebenso, wenn nicht sogar mehr Berechtigung, wie vor Hunderten von Jahren? Und selbst wenn Ihre Motive keine sinnlichen sind, wenn Sie einfach einmal ein paar Tage drauf los wandern wollen ohne Ihr Gepäck schleppen zu müssen, weil es von Quartier zu Quartier gebracht wird. Oder weil Sie wissen, dass es keine gesündere Art sich fortzubewegen gibt, als gleichmäßig, stetig. Den Puls nie überlastet, aber das Herz-Kreislaufsystem immer angeregt. Also auch wenn es Ihnen also in erster Linie darum geht, gesunden Urlaub fernab der Hektik des Alltags zu verbringen und dabei einige wirkliche kulturelle Höhepunkte zu erleben – auch dann sind Sie „auf dem richtigen Weg“: von Wörth an der Grenze zum Burgenland, weiterführend nach Ungarn, bis auf die Stanglalm. In zwei Varianten, die sich jeweils in drei Tagesetappen einteilen.

outdooractive.com User
Autor
Günther Steininger
Aktualisierung: 05.07.2018

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
1495 m
195 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Notruf Bergrettung: 140

Tipp zur Notfallmeldung – Antworten auf die sechs W-Fragen geben: Was ist passiert? Wieviele Verletzte? Wo ist der Unfall passiert (eventuell GPS-Koordinaten)? Wer meldet (Rückrufnummer)? Wann ist der Unfall passiert? Wetter am Unfallort?

Ausrüstung

Ein richtiges Rucksackpacken macht vieles leichter: Schwere Sachen als erstes einpacken. Die Wasserflasche sollte immer gut griffbereit in einer Seitentasche sein. Alle Dinge, die oft benötigt werden wie Sonnenbrille, Fotoapparat oder Wanderkarte, gehören obenauf. Eine Notfallsausrüstung inklusive Blasenpflaster gehört in jeden Rucksack und eine Einkleidung nach dem "Zwiebelsystem" empfiehlt sich immer!

Weitere Infos und Links

Oststeiermark Tourismus, Tel. +43 3113 20678, www.oststeiermark.com

www.steiermark.com/pilgern

Die Steiermark Touren App, die gratis auf Google Play und im App Store zur Verfügung steht (Android, iOS), bietet detaillierte Informationen aus erster Hand: Shortfacts (Länge, Dauer, Schwierigkeit, Aufstieg und Abstieg in Höhenmetern, Bewertungen), Karte, Wegbeschreibungen, Höhenmesser, Kompass, Gipfelfinder, Navigation entlang der Tour. Zudem kann man seine persönliche Favoritenliste von Lieblingstouren und –punkten erstellen, Touren und Ausflugsziele offline speichern, social media - Kanäle bespielen und mehr.

Start

Heiligenbrunn / Staatsgrenze (198 hm)
Koordinaten:
Geographisch
47.004009 N 16.462386 E
UTM
33T 611169 5206647

Ziel

Mariazell

Wegbeschreibung

Sechs Tagesetappen haben wir für Sie zusammengestellt. Wobei gilt: Das ist nur unser Vorschlag. Vielleicht möchten Sie den einen oder anderen Abstecher einplanen, an einem Ort länger bleiben? Jedenfalls empfehlen wir Ihnen, sich zusätzlich gutes Kartenmaterial zu besorgen und auf Ihren inneren Reiseführer zu horchen.

Wir starten wie gesagt in Wörth, wo der Marienweg im Burgenland aus Ungarn nach Wörth führt. Auf unserer ersten Wegvariante erreichen wir als erste große Station Pöllauberg. Eigentlich kann man sie gar nicht übersehen, die hiesige Kirche. Genauer gesagt die Wallfahrtskirche Maria Pöllauberg. Gestiftet wurde sie von Katharina von Stubenberg. Der Ort Pöllauberg zählt heute zu den bedeutendsten Wallfahrtsorten der Steiermark! Von Pöllauberg tragen uns die Beine weiter in Richtung Miesenbach. Die Gegend hier ist herrlich und die Fischbacher Alpen weit über die Grenzen hinaus ein Begriff. Heimat des Dichters Peter Rosegger, auf den wir noch zu „sprechen“ kommen, erstrecken sie sich vom Durchbruch der Mur im Westen bis zum Semmering im Osten. Ihre höchsten Erhebungen sind das Stuhleck (1.782 Meter), die Pretul (1.656 Meter), der Hochlantsch (1.720 Meter), die für uns wichtige Stanglalm (1.490 Meter) und das Rennfeld (1.629 Meer). Doch wir wenden uns erst einmal von Miesenbach und in weiterer Folge Fischbach in Richtung Stanglalm, genauer gesagt in Richtung Leopold Wittmaier Hütte. Von hier geht es über Mitterdorf im Mürztal Richtung Veitsch, die noch eine alpine Hürde auf dem Weg nach Mariazell darstellt.

Was erwartet uns auf dieser Variante: Die Riese geht zunächst durch die Oststeiermark. Sie wird nicht umsonst der Garten Österreichs genannt. Blumen, Obst und Kräuter aus denen wir hier die köstlichsten Dinge produzieren. Angefangen beim Wein über Most bis hin zu Säften, Marmeladen und ähnlichem. Aber es sind mehrere Landschaften der Steiermark, die wir kennen lernen werden. Nach der romantischen Altstadt von Hartberg kommen wir über den Naturpark Pöllauer Tal ins Joglland, einer sehr waldreichen Mittelgebirgsgegend. Das Herz des Jogllandes bildet sicher die Waldheimat Peter Roseggers am sogenannten Alpl. Der Name Joglland leitet sich angeblich vom Namen Jakob, also „Jogl“, ab… Der Überlieferung nach fuhr Maria Theresia durch das Land und ließ immer wieder ihre Kutsche halten: „Wie heißt er denn?“, fragte sie hie und da einen Bauern, der gerade vom Feld kam. „Jogl“ (also Jakob) kam fast immer als Antwort. Und so rief die Monarchin schließlich aus: „Das ist ja das reinste Joglland hier.“ Und so blieb´s.

Wie erwähnt geht es zunächst aber durch den bezaubernden und beeindruckenden Naturpark Pöllauer Tal. Es erwartet uns eine bunte, hügelige Landschaft. Äcker, Wiesen, Wälder und Obstbäume wechseln einander ab. Sechs Gemeinden liegen in diesem Naturpark, und sein höchster Punkt liegt auf 1.280 Meter. In Pöllau zum Beispiel steht der steirische Petersdom. Die ehemalige Stiftskirche ist in ihren Ausmaßen die größte barocke Kirche des Landes. Und ihr Bau wurde tatsächlich dem römischen Petersdom nachempfunden. Aber auch ganz andere Einzigartigkeiten bietet die Region: Aus dem Naturpark kommt nämlich auch die berühmte Hirschbirne: Die braucht man hier nicht lange zu suchen, es gibt sie gottseidank wieder sehr häufig. Die besondere Frucht stammt aus einer uralten steirischen Birnbaumsorte, und ihr Name ist auf das Wort „Herbst“ zurückzuführen. Die ältesten Bäume auf denen sie wächst, sind hier schon 200 Jahre alt, und es bedarf eines eigenen speziellen Wissens, um aus ihr köstliche Produkte wir den Hirschbirnsaft, Edelbrände, Kletzen, Essig oder Marmelade zu zaubern. Und letztlich bekommen wir auch noch einen Eindruck von der alpineren Steiermark. Sie beginnt für uns in der Gegend des Höhenluftkurortes Fischbach mit dem mystischen und sagenumwobenen Teufelstein und endet mit der Überquerung des alpinen Karststockes der Veitsch. . Machen wir uns also auf, zu einer Reise durch die Steiermark und in unser Inneres.

 

1. Tagesetappe

Hagensdorf bei Heiligenbrunn / Staatsgrenze (199 m) – Güssing (229 m) – Stegersbach (259 m)

Von Ungarn kommend gelangen wir zunächst in die kleine Ortschaft Hagensdorf. Der Weg führt uns nun weiter durch schattige Wälder und vorbei an weiten Feldern in der Ebene des Burgenlandes über die Stadt Güssing nach Stegersbach, bekannt auch für seine Therme.

Länge: etwa 37 km

 

2. Tagesetappe

Stegersbach (259 m) - Wörth (330 m) - St. Magdalena (430 m) - Hartberg (359 m)

Stegersbach verlassend führt uns die weitere Route über St. Magdalena, wo wir auf den Marienweg, der aus Bad Radkersburg kommt und durch das Thermenland führt, nach Hartberg in der Oststeiermark. Hier bietet sich ein Spaziergang durch die wunderschöne Altstadt an: Das historische Zentrum ist geprägt von der imposanten barocken Stadtpfarrkirche St. Martin, dem Rathaus sowie der Apotheke mit ihrem eindrucksvollen Portal.

Länge: etwa 27 km
 

3.Tagesetappe

Hartberg (359 m) - St. Anna Kirche (593 m) - Pöllauberg (425 m)   - Masenberg (1.261 m) - Miesenbach/Kreuzwirt (1.038 m)

Von Hartberg weg geht es Richtung Naturpark Pöllauer Tal, der vor allem für seine Hirschbirne bekannt ist. Ein schon nahezu vergessenes kulinarisches Produkt, das in verschiedenster Form Anwendung findet. Oberhalb des Naturparks thront auch die schon von weitem sichtbare Wallfahrtskirche Pöllauberg. Nach dem Besuch dieser führt uns die Route weiter ins Joglland zum Kreuzwirt oberhalb dieses wunderschonen Ortes inmitten dieser lieblichen, hügeligen Landschaft.

Länge: etwa 25 km
 

4. Tagesetappe

Miesenbach (470m) – Strallegg (849 m) - Fischbach (1.050 m) – Schanz (1.171 m)

Ein gutes Stück tragen uns die Füße noch durchs Joglland bis wir nach Fischbach in Peter Roseggers Waldheimat kommen. Viele Pilger beenden hier gerne ihre Etappe, da der wunderschöne Ort auch zu einer Erholung für zwischendurch einlädt, denn Pilgern heißt ja nicht Laufen. Unser Ziel ist aber der Schanzsattel mit dem Schanzwirt, einem beliebten Treffpunkt für Pilger und Wallfahrer. Wenige km vor dem Etappenziel treffen wir auch auf den Steirischen Mariazeller Weg, der uns von nun an zur großartigen Basilika führt, dem Ziel aller Marienwege. Die Kirche wurde übrigens 1908 zur Basilika erhoben. Zwei Papstbesuche waren wohl die Höhepunkte ihrer wichtigen Rolle in der Wallfahrt, jährlich strömen unzählige Pilger in den Gnadenort im Norden der Steiermark.

Länge: etwa 24 km
 

5. Tagesetappe

Schanz (1.171 m) – Stanglalm/Leopold Wittmaier Hütte (1.480 m) – Mitterdorf im Mürztal (587 m) - Hundskopfhütte (960 m) – Pretalsattel – Rotsohlalm (1.429 m)

Durch Peter Roseggers Waldheimat mit Aussicht auf das Mürztal erreichen wir nach erholsamen Stunden Mitterdorf im Mürztal. Von hier geht es weiter über die Hundskopfhütte im Angesicht des Veitscher Pilgerkreuzes zum Pretalsattel, der die Veitsch mit dem Aflenzer Becken verbindet. Über den Almweg gelangen wir auf die Rothsohlam am Fuße des Blumenberges Veitsch.

Details zur 5. Tagesetappe

 

6. Tagesetappe

Rotsohlalm (1.429 m) – Niederalpl (1.224 m) – Wetterinalm – Herrenboden – Schöneben (1.099 m) – Mooshuben (889 m) - Kreuzberg – Mariazell (868 m)

Die finale Etappe ist eine schöne Almenwanderung, auf der wir die beeindruckende Tier- und Pflanzenwelt sowie die schönen Blicke in das Mariazeller Land genießen, um schließlich über Kreuzberg zu der Basilika in Mariazell zu gelangen.

Details zur 6. Tagesetappe

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

ÖBB www.oebb.at oder Verbundlinie Steiermark www.busbahnbim.at

Mit der BusBahnBim App der Verbundlinie ist eine Fahrplanauskunft so einfach wie noch nie: Alle Verbindungen mit Bus, Bahn und Straßenbahn in Österreich können durch die Eingabe von Orten und/oder Adressen, Haltestellen bzw. wichtigen Punkten abgefragt werden. Erhältlich ist die App als Gratis-App für Smartphones (Android, iOS) – auf Google Play und im App Store

Anfahrt

Detaillierte Informationen zur Anreise finden Sie hier.

Parken

In Heiligenbrunn bzw. Hagensdorf stehen Ihnen zahlreiche Parkplätze zur Verfügung.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Gratis Folder uvm. zu den Pilgerwegen finden Sie auf www.steiermark.com

Ähnliche Touren in der Umgebung

 Diese Vorschläge wurden automatisch erstellt.

Community

 Kommentar
 Aktuelle Bedingung
Veröffentlichen
  Zurück zur Eingabe
Punkt auf Karte setzen
(Klick auf Karte)
oder
Tipp:
Der Punkt ist direkt auf der Karte verschiebbar
Löschen X
Bearbeiten
Abbrechen X
Bearbeiten
Punkt auf Karte ändern
Videos
*Pflichtfeld
Veröffentlichen
Bitte einen Titel eingeben.
Bitte gib einen Beschreibungstext ein.

Kommentare und Bewertungen (2)

Ilya Bad
22.02.2016
Gut
Bewertung


Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
172,6 km
Dauer
58:00 Std
Aufstieg
5339 hm
Abstieg
4648 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch

Statistik

: Std
 km
 Hm
 Hm
Höchster Punkt
 Hm
Tiefster Punkt
 Hm
Höhenprofil anzeigen Höhenprofil verbergen
Verschiebe die Pfeile, um den Ausschnitt zu ändern.