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Pilgerweg empfohlene Tour

Zweitägige Pilgertour durch OberGraz

Pilgerweg · Obergraz
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Tourismusverband Region OberGraz Verifizierter Partner 
  • Rast bei der Mühlbacher Hütte (c) Pater Martin
    / Rast bei der Mühlbacher Hütte (c) Pater Martin
    Foto: Meike Brucher, Tourismusverband Region OberGraz
  • / Gastraum Mühlbacher Hütte (c) Pater Martin
    Foto: Meike Brucher, Tourismusverband Region OberGraz
  • / Blick vom Plesch zur Gleinalm (c) TV Region OberGraz-Mias PhotoArt
    Foto: Meike Brucher, Tourismusverband Region OberGraz
  • / Wallfahrtskirche M. Straßengel (c) TV Region OberGraz-Mias PhotoArt
    Foto: Meike Brucher, Tourismusverband Region OberGraz
  • / St. Georgskapelle nahe Pleschkogel (c) TV Region OberGraz-Mias PhotoArt
    Foto: Meike Brucher, Tourismusverband Region OberGraz
  • / Blick vom Plesch nach Gschnaidt (c) TV Region OberGraz-Mias PhotoArt
    Foto: Meike Brucher, Tourismusverband Region OberGraz
  • / Haflingerponys beim Plesch (c) TV Region OberGraz-Mias PhotoArt
    Foto: Meike Brucher, Tourismusverband Region OberGraz
  • / Maria Schnee und Gleinalm Schutzhaus (c) TV Region OberGraz-J.Lunghammer
    Foto: Meike Brucher, Tourismusverband Region OberGraz
m 2000 1500 1000 500 40 30 20 10 km Mühlbacher Hütte GUST mobil 1835 Genoveva Kapelle Heiggerkreuz GUST mobil 1166 Stiftstaverne Pleschwirt GUST mobil 1158 Stift Rein
Maria Straßengel, Stift Rein, St. Pankrazen, Maria Schnee … wer durch OberGraz pilgert, ist physisch und spirituell dem Himmel nah.
schwer
Strecke 44,9 km
14:30 h
2.148 hm
920 hm

Pilgern ist "Wellness" für die Seele. Menschen suchen das Erlebnis zwischen Natur und Spiritualität. Es kommt oft zu unerwarteten Erlebnissen mit Menschen, Kultur und Landschaft. Zunächst wandern wir von der Wallfahrtskirche Maria Straßengel bis zum Stift Rein. Ab hier können wir zwischen zwei Varianten wählen:

Wer am Pilgern das Urige und Ursprüngliche liebt und rustikal in einer Schutzhütte nächtigt, dem sei als nächste Station die Mühlbacher Hütte empfohlen, wo es kein Warmwasser gibt, dafür viele entspannte Gesichter und am Holzofen zubereitete Speisen – wie in den Zeiten der alten Pilger.

Wer es lieber komfortabel hat, wählt ab dem Stift Rein die kürzere Strecke über den Weg 562 über die Kehr und Plesch (1.063 m) bis nach Gschnaidt. Nach rund 22 Kilometern Wegstrecke wird es Zeit für die Übernachtung im Pilgergasthof Schwaiger. Am kommenden Tag folgen wir dem Weststeirischen Jakobsweg bis zum Krautwasch und weiter bis zum Gleinalm Schutzhaus.

 

Autorentipp

Ausreichend Getränke und Proviant werden empfohlen, da es unterwegs lange keine Einkehrmöglichkeit gibt.
Profilbild von Meike Brucher
Autor
Meike Brucher
Aktualisierung: 06.07.2021
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Gleinalm Schutzhaus, 1.599 m
Tiefster Punkt
377 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Gasthof Pension zur Linde
Gleinalm-Schutzhaus
Gasthof zur Sonne
Gasthaus Großstübinger Stub'n
Stiftstaverne
Mühlbacher Hütte
Gasthaus Absenger
Höfer- oder Walzkogelhütte
Gasthof Schwaiger ***
Pleschwirt

Sicherheitshinweise

Die Wanderwege in OberGraz sind großteils gut begehbar. Dennoch sollten Sie darauf achten, die Wahl der Wanderstrecke Ihrer Kondition und Trittsicherheit anzupassen. Hunde sind an der Leine zu führen! Achtung bei dieser Tour müssen Sie Weiden durchqueren.

Weitere Infos und Links

Tag 1: Variante über Mühlbacher Hütte: 17 km, 815 / 287    980 / 391    5 Stunden

Tag 1: Variante bis Gschnaidt: 21,6 km 844 /540   1022 / 391 6,75 Stunden

Zweitagestour gesamt: 43 km    2023 / 895 hm 1599 / 391          14 Stunden

Start

Bahnhof Judendorf-Straßengel (376 m)
Koordinaten:
DD
47.118343, 15.343401
GMS
47°07'06.0"N 15°20'36.2"E
UTM
33T 526049 5218372
w3w 
///beliebten.unbewusst.verliebt

Ziel

Gleinalm Schutzhaus

Wegbeschreibung

Das weltälteste Zisterzienserkloster Rein liegt am Pilgerweg zwischen Graz und der Benediktinerabtei Seckau. Der Weg führt von Graz über die Burgruine Gösting zum Wallfahrtsort Maria Straßengel, man kann aber auch öffentlich per Schnellbahn nach Judendorf-Straßengel anreisen. Vom Bahnhof sind es rund 15 Minuten zu Fuß bis zur Kirche Maria Straßengel. Dann marschiert man auf der Kirchbergstraße hinunter in den Ort und folgt der Plankenwartherstraße L332 in westlicher Richtung. Am Fuße des Kugelbergs weisen Wandertafeln den Weg 14 rechts hoch. Nach rund 1,5 Kilometern biegen wir rechts auf den Weg 12 ab. Ein gemächlicher Höhenweg bringt uns nach Gratwein. Von hier geht es über die L316 zum Naturbad Weihermühle und zur Annakapelle auf dem Kalvarienberg, dann auf dem Weg 15 weiter nach Rein. Bis Rein haben wir rund 10 Kilometer bewältigt und uns eine ausgiebige Rast verdient, denn nun steht die heutige Bergwertung bevor.

Variante A: Wer am Pilgern das Urige und Ursprüngliche liebt und rustikal in einer Schutzhütte nächtigt, dem sei als nächste Station die Mühlbacher Hütte empfohlen, wo es kein Warmwasser gibt, dafür viele entspannte Gesichter und am Holzofen zubereitete Speisen – wie in den Zeiten der alten Pilger. Man erreicht sie auf dem Weg 33 nach einer Gesamtstrecke von 17 Kilometern und 815 Höhenmetern. Wenn die Wirtin hausgemachten Schweinsbraten und Topfenstrudel auftischt, sind alle Strapazen im Nu vergessen und die erste Etappe findet ein würdiges Ende. Wer diese Variante wählt, pilgert am nächsten Tag auf dem Weg 562 zum Pleschwirt und folgt von dort der Markierung 561 am ehemaligen Gasthof Abraham und am Sattelbauer vorbei zum Krautwasch. Der Geschichte nach wurde diese Route früher auch für den Wein- und Salztransport über die Gleinalm genutzt.

Variante B: Wer es lieber komfortabel hat, wählt ab dem Stift Rein die kürzere Strecke zum Josefsheim und den Weg 562 über die Kehr zum Plesch (1.063 m). Beim Pleschwirt werden wir von freundlichen Halfinger-Ponys am Weidegatter willkommen geheißen und betreten historischen Boden: Laut Aufzeichnungen im Zisterzienserstift Rein ist der alte Teil des Gasthauses nämlich nicht weniger als 700 Jahre alt. Vom Pleschwirt marschieren wir rund drei Kilometer auf dem Weg 561, folgen dann links der asphaltierten Straße bis St. Pankrazen/Gschnaidt. Die am Bergrücken gelegene Wallfahrtskirche St. Pankrazen weist uns von weitem den Weg. Nach rund 22 Kilometern Wegstrecke wird es Zeit für die Übernachtung im Pilgergasthof Schwaiger. Möge dem Backhendl widerstehen, wer kann (wir konnten es nicht). Am kommenden Tag folgen wir dem Weststeirischen Jakobsweg entlang der Markierung 563 nach Geistthal, dann auf dem Weg 561 zum ehemaligen Gasthof Krautwasch.

 

Beim ehemaligen Alpengasthof Krautwasch finden die zwei Pilgerrouten wieder zusammen. Nun führt der Weitwanderweg 535 an der Walzkogelhütte und den Lipizzanerweiden vorbei und hinauf zum Gleinalm Schutzhaus. Der Anstieg lohnt: Nach fast neun Stunden Gehzeit und 22 Kilometern erblicken wir das Kirchlein Maria Schnee; unser heutiges Etappenziel ist erreicht. Nun besteht die Möglichkeit, sich mit dem Taxi zurück zum Ausgangspunkt in Judendorf-Straßengel bringen zu lassen. Eingefleischte Pilger nehmen am nächsten Tag die letzte Etappe zum Stift Seckau in Angriff.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Wanderer ohne PKW können gemütlich öffentlich per Bus oder per Zug anreisen. Durch die gut frequentierte S1-Linie zwischen Graz und Bruck/Mur, ist OberGraz gut öffentlich erreichbar.

Anfahrt

Über Graz Nord Richtung Gratwein-Straßengel, Ortsteil Judendorf-Straßengel.  

Koordinaten

DD
47.118343, 15.343401
GMS
47°07'06.0"N 15°20'36.2"E
UTM
33T 526049 5218372
w3w 
///beliebten.unbewusst.verliebt
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Ausrüstung

Festes Schuhwerk anziehen, Erste-Hilfe-Set, Trinkflasche, Proviant, Sonnen-, Regen- und Kälteschutz in den Rucksack stecken – und schon kann’s losgehen!

Fragen & Antworten

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
44,9 km
Dauer
14:30 h
Aufstieg
2.148 hm
Abstieg
920 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Etappentour kulturell / historisch

Statistik

  • Inhalte
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Funktionen
Karten und Wege
Dauer : h
Strecke  km
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Abstieg  Hm
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