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Radfahren Etappe

Etappe 03 Murradweg Murau - Judenburg

Radfahren • Murtal
  • Start in Murau
    / Start in Murau
    Foto: Steiermark Tourismus/Leo Himsl
  • Auch eine Rast muss sein
    / Auch eine Rast muss sein
    Foto: Steiermark Tourismus/ikarus.cc
  • Unterwegs mit der Familie
    / Unterwegs mit der Familie
    Foto: Steiermark Tourismus/Leo Himsl
  • Eine Stärkung zwischendurch
    / Eine Stärkung zwischendurch
    Foto: Steiermark Tourismus/Leo Himsl
  • Die Murtalbahn als treuer Weggefährte
    / Die Murtalbahn als treuer Weggefährte
    Foto: Steiermark Tourismus/ikarus.cc
Karte / Etappe 03 Murradweg Murau - Judenburg
450 600 750 900 1050 m km 10 20 30 40 50

Die dritte Etappe entlang der Mur führt uns heute ausgeruht und fit für neue Abenteuer mit unserem Rad von Murau über Scheifling bis nach Judenburg, wo uns das höchste Planetarium der Welt, zugleich eines der 10 modernsten Planetarien Europas, erwartet.

 

mittel
50,7 km
5:00 Std
335 hm
406 hm

Durch die Engen des Murtales am Fuße der Niederen Tauern werden wir von der Murtalbahn, einer historischen und noch in Betrieb befindlichen Schmalspurbahn, begleitet. Bei Frauenburg begrüßt uns die sagenumwobene Ruine, in Sauerbrunn die älteste Mineralwasserquelle der Steiermark. Viel Sehenswertes gibt es auch in Judenburg wie den höchsten Stadtturm Österreichs, der eines der modernsten Planetarien Europas beheimatet. Für Junggebliebene bietet sich noch zwischendurch der Besuch des Märchenparks in St. Georgen ob Judenburg an.

outdooractive.com User
Autor

Günther Steininger

Aktualisierung: 05.07.2018

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
815 m
691 m
Höchster Punkt
Murau (815 m)
Tiefster Punkt
Judenburg (691 m)
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Notruf Rettung: 144

Tipp zur Notfallmeldung – Antworten auf die sechs W-Fragen geben: Was ist passiert? Wieviele Verletzte? Wo ist der Unfall passiert (eventuell GPS-Koordinaten)? Wer meldet (Rückrufnummer)? Wann ist der Unfall passiert? Wetter am Unfallort?

Ausrüstung

Das richtige Fahrrad: Tourenrad oder Citybike, Rennräder sind eher nicht zu empfehlen. Pannen können passieren - selten aber vor der Tür einer der zahlreichen Servicestellen: eine Grundausrüstung an Werkzeug und Zubehör schadet daher nie! Ersatzschlauch und/oder Flickzeug, Universalschraubenschlüssel, Luftpumpe, Brems- und Schaltseil sowie ein Schraubenzieher können nie schaden.

Weitere Infos und Links

Wenn Sie sich einem Reiseveranstalter anvertrauen wollen, buchen Sie einfach bei Steiermark Touristik, dem offiziellen Reisebüro von Steiermark Tourismus:
Tel. +43 316 4003450, www.steiermark-touristik.com

Weitere Informationen:
Steiermark Tourismus, Tel. +43 316 4003, www.steiermark.com

Murau-Kreischberg, tel. +43 3532 2720, www.murau-kreischberg.at

Judenburg, Tel. +43 3572 85000, www.judenburg.com

Den Murradweg mit allen Daten und Fakten finden Sie auf www.murradweg.com

Die Steiermark Touren App, die gratis auf Google Play und im App Store zur Verfügung steht (Android, iOS), bietet detaillierte Informationen aus erster Hand: Shortfacts (Länge, Dauer, Schwierigkeit, Aufstieg und Abstieg in Höhenmetern, Bewertungen), Karte, Wegbeschreibungen, Höhenmesser, Kompass, Gipfelfinder, Navigation entlang der Tour. Zudem kann man seine persönliche Favoritenliste von Lieblingstouren und –punkten erstellen, Touren und Ausflugsziele offline speichern, social media - Kanäle bespielen und mehr.

Start

Murau (808 hm)
Koordinaten:
Geographisch
47.110460 N 14.171294 E
UTM
33T 437127 5217772

Ziel

Judenburg

Wegbeschreibung

Aus dem Stadtzentrum von Murau hinaus überqueren wie die Geleise und gelangen in die Friesacherstraße, die uns in die Straße Bahnhofviertel führt. Hier verläuft der Murradweg in einem Linksbogen und führt uns erneut über die Geleise der Murtalbahn. Jetzt radeln wir gradewegs auf die Vorfahrtsstraße und kommen rechts auf den begleitenden Weg zur Bundesstraße. Vor Triebendorf entfernt sich unser Radweg wieder von der Hauptstraße und führt bei der Haltestelle Triebendorf rechts über die Mur. Jetzt biegen wir gleich links ab und folgen dem Radweg, der kurz vor Saurau "endet" und uns auf die sehr schwach frequentierte Straße Richtung Haselbach bis nach Frojach bringt. Haben wir Frojach durchfahren, sollten wir jetzt, einen halben Kilometer danach, rechts abzweigen. Dass sich die Straße hier teilt, bedeutet für uns: wir halten uns rechts. Die Straße ist verkehrsarm und führt uns in Richtung Teufenbach. Und hier, ein wenig oberhalb des Ortes, erhebt sich die Ruine Steinschloss und ein Stück darunter: Burg Altteufenbach.

Noch ein Wort zu Frojach: Wer abenteuerlustig ist und geländegängig, der kann von hier aus einen Abstecher auf die Alte Römerstraße machen (aber Vorsicht bei Regen, da kann´s hier wirklich rutschig werden). Um dorthin zu gelangen, fahren wir aus Frojach nördlich auf der Bundesstraße hinaus und folgen den Schildern nach Katsch. Vielleicht haben sich einige hier kurz getrennt, mancher übte sich im „römischen“ Gelände, zusammenwarten sollten wir unterhalb der Burg Altteufenbach.

Im Ort biegen wir an der ersten größeren Straße nach links ab, bei der Kirche dann wieder rechts, kurz danach links. Jetzt sind wir auf der Straße in Richtung Scheifling. Es ist ein herrlicher Wald durch den wir auf einer angenehmen Schotterstraße fahren. Und nach wenigen Kilometern ragt schon der Kirchturm von Scheifling in den Himmel. Vielleicht legen wir bei der Kirche eine kurze Rast ein? Nicht nur die Kirche selbst, sondern auch die Pestsäule im Ort sind bemerkenswert. Die Gemeinde war übrigens lange Zeit Kreuzungspunkt uralter Handelswege. An der Querstraße gleich nach der Kirche fahren wir links, unter der Bundesstraße hindurch, dann geht´s über den Mursteg ans andere Ufer. Auch die Murtalbahn will noch gequert werden, bevor es für uns nach Lind geht.

Hier, in Lind, gibt´s jetzt eine Querstraße im Ort, in die wir rechts einbiegen und in Begleitung der Murtalbahn sind´s noch sechs Kilometer bis nach Unzmarkt-Frauenburg. Immer wieder queren wir die Bahngeleise. Ein paar letzte Male, denn hier, in Unzmarkt-Frauenburg endet (beziehungsweise beginnt) die Murtalbahn. Beim Humuswerk zweigt nach links der anspruchsvolle, aber sehr reizvolle Weg zur Ruine Frauenburg und  Richtung Zentrum ab. Wer allerdings ein wenig Abkühlung braucht, macht wieder einmal einen kurzen Abstecher, denn nach dem Humuswerk führt ein kleiner Weg zum Freizeitpark und dem ersten Biobadeteich. Weiter geht es nach St. Georgen ob Judenburg. Wer im Herzen Kind geblieben ist, hier gibt es einen Märchenwald, dessen Besuch sehr erfrischend sein kann. Auf dessen Höhe biegen wir dann rechts von der kleinen Straße ab. Zuerst links entlang der Geleise, dann über die Brücke auf die rechte Seite wechseln. Jetzt radeln wir gemütlich und genüsslich zwischen Bahn und Mur, dann wieder über die Geleise und parallel zur Straße. Bald zweigt rechts eine Straße ab, die uns steil den Berg hinunter zur Bundesstraße bis nach Thalheim führt. Auch hier suchen wir den Bahnhof. Wobei sich zwei Möglichkeiten ergeben: Einerseits in Richtung Bundesstraße und andererseits, das ist unsere Route, können wir kurz davor rechts in den Unterpaigerweg einbiegen. Der nämlich lotst uns unter der Bundesstraße durch und bringt uns dann entlang der Bahn bis nach Judenburg. Auf unserem Weg passieren wir die Autobahnbrücke und sind froh, dass die Hektik des Alltags uns mittlerweile völlig fremd geworden ist. Wir sind nun auf dem Paigweg und passieren den Hintereingang des Bahnhofes. An der allerersten Vorfahrtsstraße, der Waltersdorfer Straße, behalten wir die Richtung bei. Erst bei der nächsten, größeren Vorfahrtsstraße halten wir uns rechts und fahren unter der Eisenbahnbrücke durch. Jetzt wird´s kurz verkehrsreich, wir biegen noch vor der Murbrücke nach links

Wir haben heute viel geschafft, aber vielleicht lohnt es sich, ein wenig auszuruhen und dann noch die Stadt Judenburg zu besichtigen. Die Altstadt ist nämlich besonders hübsch und sehr gut erhalten. Wahrzeichen ist der knapp 76 Meter hohe Stadtturm, der einen wunderbaren Rundblick über das Aichfeld bietet. Mit dem Bau wurde im 15. Jahrhundert begonnen. Er diente auch als Wachturm, um Brände rechtzeitig zu bemerken und ihnen trotzdem zu können. Sein heutiges Aussehen erhielt der Stadtturm nach dem letzten Großbrand im Jahr 1840. Heute befindet sich im Turm in 50 m Höhe eines der modernsten Planetarien Europas.

Zur 4. Tagesetappe des Murradweges

Zur Gesamtübersicht des Murradweges

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

ÖBB www.oebb.at oder Verbundlinie Steiermark www.busbahnbim.at

Mit der BusBahnBim App der Verbundlinie ist eine Fahrplanauskunft so einfach wie noch nie: Alle Verbindungen mit Bus, Bahn und Straßenbahn in Österreich können durch die Eingabe von Orten und/oder Adressen, Haltestellen bzw. wichtigen Punkten abgefragt werden. Erhältlich ist die App als Gratis-App für Smartphones (Android, iOS) – auf Google Play und im App Store

Anfahrt

Detaillierte Informationen zur Anreise finden Sie hier.

 

Parken

Kostenlose Parkplätze vor dem Tourismusbüro (Bundesstraße – neben dem Hallenbad), Parkflächen am Bahnhof, beim Bauhof gegenüber dem Park und bei der Berufsschule Murau stehen zur Verfügung.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Folder "Murradweg - Vom Steirerkas zu Wein und Kernöl" Steiermark Tourismus Tel. +43 316 4003 www.steiermark.com

Mur-Radweg 1:50.000, ISBN 978-3-85000-037-6 Verlag Esterbauer - bikeline Tel. +43 2983 28982 www.esterbauer.com

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
50,7 km
Dauer
5:00 Std
Aufstieg
335 hm
Abstieg
406 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Streckentour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights

Statistik

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