Drucken
GPX
Zu Liste hinzufügen
 Teilen
Radfahren Etappe

Etappe 05 Murradweg Leoben - Graz

Radfahren • Hochsteiermark
  • Die Dächerlandschaft von Graz
    / Die Dächerlandschaft von Graz
    Foto: Steiermark Tourismus/ikarus.cc
  • Unterwegs im Frühling
    / Unterwegs im Frühling
    Foto: Gernot Sick, Steiermark Tourismus/ikarus.cc
  • Rast in der historischen Stadt Frohnleiten
    / Rast in der historischen Stadt Frohnleiten
    Foto: Gernot Sick, Steiermark Tourismus/Gerhard Eisenschink
  • Blick auf UNESCO Welterbe Schloss Eggenberg
    / Blick auf UNESCO Welterbe Schloss Eggenberg
    Foto: Universalmuseum Joanneum/Zpp Cam
  • Eindrucksvoll präsentiert sich Graz
    / Eindrucksvoll präsentiert sich Graz
    Foto: Steiermark Tourismus/ikarus.cc
  • Graz bei Nacht
    / Graz bei Nacht
    Foto: Steiermark Tourismus/Gerhard Eisenschink
Karte / Etappe 05 Murradweg Leoben - Graz
150 300 450 600 750 m km 10 20 30 40 50 60 70

Diese Etappe am längsten der steirischen Flussradwege führt uns von Leoben nach Graz. Während Leoben vor allem für seine beeindruckenden Ausstellungen im MuseumsCenter bekannt ist, punktet Graz als Kultur- und GenussHauptstadt. Die abwechslungsreiche Tour führt uns durch naturbelassene Teile der Steiermark wie auch durch romantische Kleinstädte wie Bruck an der Mur oder Frohnleiten. In Bruck an der Mur mündet auch der aus Richtung Wien kommende Mürztalradweg in den Murradweg.

mittel
78,9 km
6:00 Std
106 m
297 m

Die Etappe führt durch die Stadt Bruck an der Mur, eine alte Handelsstadt mit einem wunderschönen Altstadtkern und danach durch das kurzfristig enger werdende Murtal über das romantisch gelegene Frohnleiten und erfreut mit Natur pur entlang des Weges: alte Bauernhöfe, Obstgärten und hohe Felswände. Die Burg Rabenstein, die überwältigende Bärenschützklamm, die Lurgrotte und das Freilichtmuseum Stübing sind nur einige Höhepunkte der Radreise. Wie auch Stift Rein. Das Zisterzienserstift ist das älteste bestehende der Welt und allein seine Bibliothek mit mehr als 100.000 Bänden ist unglaublich. Angekommen in Graz, deren Altstadt UNESCO Weltkulturebe ist, ist es fast ein Muss zum Uhrturm hinaufzusteigen und über die "roten Dächer von Graz", weit ins Tal hineinzuschauen. Und danach: ob kulinarischer Höhepunkt oder kultureller Genuss - Graz mit seinem südlichen Flair wartet auf Sie... Spannend an dieser Etappe ist, dass ab Frohnleiten / Stübing auf beiden Seiten des Ufers bis Graz geradelt werden kann und somit für Urlauber in Graz eine Rundtour möglich ist, die sich schon seit Jahren bei den Grazerinnen und Grazern hoher Beliebtheit erfreut.

outdooractive.com User
Autor

Günther Steininger

Aktualisierung: 11.01.2018

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
543 m
348 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Ausrüstung

Das richtige Fahrrad: Tourenrad oder Citybike, Rennräder sind eher nicht zu empfehlen. Pannen können passieren - selten aber vor der Tür einer der zahlreichen Servicestellen: eine Grundausrüstung an Werkzeug und Zubehör schadet daher nie! Ersatzschlauch und/oder Flickzeug, Universalschraubenschlüssel, Luftpumpe, Brems- und Schaltseil sowie ein Schraubenzieher können nie schaden.

Weitere Infos und Links

Wenn Sie sich einem Reiseveranstalter anvertrauen wollen, buchen Sie einfach bei Steiermark Touristik, dem offiziellen Reisebüro von Steiermark Tourismus:
Tel. +43 316 4003450
www.steiermark-touristik.com

Weitere Informationen:
Steiermark Tourismus
Tel. +43 316 4003
www.steiermark.com

Den Murradweg mit allen Daten und Fakten finden Sie auf www.murradweg.com

Die Steiermark Touren App, die gratis auf Google Play und im App Store zur Verfügung steht (Android, iOS), bietet detaillierte Informationen aus erster Hand: Shortfacts (Länge, Dauer, Schwierigkeit, Aufstieg und Abstieg in Höhenmetern, Bewertungen), Karte, Wegbeschreibungen, Höhenmesser, Kompass, Gipfelfinder, Navigation entlang der Tour. Zudem kann man seine persönliche Favoritenliste von Lieblingstouren und –punkten erstellen, Touren und Ausflugsziele offline speichern, social media - Kanäle bespielen und mehr.

Start

Leoben (541 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.380576 N 15.094564 E
UTM
33T 507138 5247461

Ziel

Graz

Wegbeschreibung

Erst einmal müssen wir auf unserem Murradweg aus Leoben hinaus: dazu verlassen wir den Hauptplatz über die Murbrücke/Winkelfeldbrücke und gelangen auf die Salzlände, wo wir uns kurz rechts und gleich wieder links halten um auf die Pebalstraße einzubiegen. Hier immer geradaus und über den Pionierweg. Hier noch rechts in den Kreuzfeldweg einbiegen und an der Bundesstraße links auf den Radweg. Sind wir im Gewerbegebiet, dann biegen wir vor der Autobahnauffahrt links ein, unterqueren wieder einmal die Bahn und sehen schon den Brücklerwirten. Die nächste Abzweigung nehmen wir links, queren die Mur wieder und nehmen in der nächsten Linkskurve die rechte Abzweigung. Jetzt sehen wir eine kleine Strasse, die sich den Hang entlang schlängelt. Ab und zu gönnt uns die Mur einen Blick auf ihre gewaltigen Wassermassen. Und für uns alle wichtig: Der rege Verkehr jenseits der Mur tangiert uns kaum. Fast, als ob unsere Ohren mittlerweile Hektik und Laut nicht mehr aufnehmen wollten. Hinter der Ortschaft Köllach steigt der Weg nun an und führt uns in einen Wald, wo sich die Mur in zwei Gerinne teilt. Das „unsere“ ist der Oberwasserkanal, er wird uns begleiten. An der Südvariante, also rechts der Mur gegenüber der Siedlung Picheldorf, befinden sich in Oberaich nette Gasthäuser, die einladen, sich ein wenig auszuruhen. Und ein besonderer Tipp: eines der Raddörfl - gemütliche Holzhäuser mitten im Grünen und besonders beliebt bei Murradwegfahrern. Nicht nur dass die Holzhäuser gemütlich sind, nein, man trifft auch viele weitere Murradler und kann Tipps, Geschichten und Vieles mehr austauschen.

Nach St. Dionysen führt uns die Straße wieder in einen Wald, ein Bacherl will überquert werden. Wasser heißt Kraft und die nutzt das Werk des Oberwasserkanals, an dem wir vorbeikommen. Weiter nach Oberdorf, wo wir auf Höhe des Gasthofes Kuhness rechts steil zum Murufer hinunterradeln. Eine kleine Brücke überqueren wir, kommen an den Tennisplätzen vorbei und radeln weiter Richtung Altstadtzentrum Bruck an der Mur. Linker Hand kommt der Eingang zum E-Werk mit einer E-Radtankstelle und einer frei zugänglichen kleinen Reparaturstation. Wir radeln vor der Brücke gleich wieder rechts weg, kommen am Stadion vorbei, wieder eine Brücke und schon geht´s wieder rechts weg. Wir sind jetzt auf der Murinselallee und biegen in die Theodor-Körner-Straße ab. Kurz darauf finden wir uns am Koloman-Wallisch-Platz und sind somit direkt im Zentrum der alten Handelsstadt Bruck an der Mur angelangt. Nehmen wir uns Zeit, denn die bezaubernde Stadt mit ihrem imposanten Hauptplatz, übrigens dem zweitgrößten Österreichs, wunderbar erhaltenen alten Häusern mit einer faszinierenden Bausubstanz hat Einiges herzuzeigen. Allen voran aber der erst vor ein paar Jahren sanierte Schlossberg mit seinem Uhrturm, der ein ehemaliger Wachturm der Brucker Feuerwache ist. Wir stellen fest, er sieht ein bisschen wie der große „Bruder“ in Graz aus, als wollte er uns sagen: „Ihr seid Eurem Etappenziel nicht mehr so fern“.

Wir kehren wieder zum Koloman-Wallisch-Platz zurück und verlassen ihn über die Roseggerstraße, die am unteren Ende abzweigt. Schilder weisen uns zur nächsten Kreuzung, an der wir rechts in die Pischkerstraße, parallel zur Bahnhofstraße, einbiegen. Wieder sehen wir die Schilder des R2. Die Pischkerstraße verläuft dann in einigen Kurven, führt unter der Bahn und später unter der Autobahn hindurch. Und voilá, wir sind wieder aus der Stadt draußen und radeln auf einer schmalen Straße zwischen Bahn und Mur in Richtung Süden. Wir können unseren Weg so gut wie nicht verfehlen, er verläuft sehr eingeengt zwischen Berg und Fluss, die Bahn queren wir einige Male und sehen bald, dass Pernegg unser nächstes Zwischenziel sein wird. Angekommen, geht es nach links, in Richtung Bahnhof. Danach wartet eine wunderschöne Kastanienallee auf uns, wir sehen rüber nach Kirchdorf – jenseits der Mur. Die Route in Richtung Graz geht links weiter, zwischen zwei großen barocken Bildstöcken hindurch – direkt auf die Kirche zu. Kurz davor biegen wir allerdings rechts ab und unser Weg setzt sich, eingeschlossen zwischen Fluss und Berg, in Richtung Mautstatt fort.

Zwei Kilometer sind es etwa noch bis Mixnitz. So, und jetzt ist ein Stopp fast unumgänglich. Wer hat nicht schon von der Bärenschützklamm gehört: eine wilde Schlucht, eine der schönsten wasserführenden Felsenklammen Österreichs. Sie wurde wegen ihrer einmaligen Naturschätze im Jahre 1978 zum Naturdenkmal erklärt. Eine Wanderung zwischen ungezähmten Wasserfällen und schroffen Felsen hindurch ist für jeden Wanderer eine eindrucksvolle Erfahrung. Die unsagbare Stärke der Natur, deren steter Tropfen den Stein höhlt, wird hier augenscheinlich. Gönnen wir den Rädern eine Pause, schärfen wir unseren Blick: Von Mixnitz gelangt man in etwa 1 stündiger Fußwanderung zum Klammeingang. Der Grazer Alpenclub hat vor 100 Jahren die Klamm auf weite Strecken über frei schwebende Steigleitern zugänglich gemacht. Die 200 bis 300 Meter mächtigen Kalkwände in der Klamm sind Zeugen einer geologischen Vergangenheit, die bis 400 Millionen Jahre zurückreicht. Karstquellen, Höhlen, Karren und Rillen, Felsnischen und topfartige Felskolke künden von den oberflächenformenden Kräften des Wassers. Aber Vorsicht: Dieses Naturschauspiel bedingt festes Schuhwerk. Und - es sind 2.500 Holzsprossen, die überwunden werden wollen, und 164 Brücken, die über die Schluchten geschlagen sind. Wenn wir aber nach etwa einer Stunde oben angekommen sind, wartet ein sehr nettes Wirtshaus mit Speis und Trank.

An dieser Stelle ein Tipp: Wenn Sie sich entschlossen haben, das Abenteuer Bärenschützklamm zu erleben, dann sollten Sie erwägen, vielleicht die Nacht in Frohnleiten zu bleiben und sich morgen das Freilichtmuseum Stübing anzusehen und dann erst nach Graz weiter zu radeln. In diesem Fall verlängert sich die Tour zwar um einen Tag, aber es wäre ein unwiederbringlicher Tag. Und Sie haben mehr Kräfte, um Graz wirklich zu erleben. Aber erst einmal wartet die Strecke nach Frohnleiten.

Wie auch immer Sie sich entscheiden, wir sind wieder zurück an unserem Ausgangspunkt. Rechts von uns liegen wieder Mur und Bahn, und nach dem letzten Haus von Mixnitz kommen wir wieder in einen Wald. Nicht wundern, die Asphaltstraße endet abrupt und wird zum Schotterweg. Erst nachdem wir wieder einmal unter der Bahn durchgefahren sind, wartet wieder Asphalt auf unsere Reifen. Der Radweg verläuft nun direkt dicht an der Mur entlang. Haben wir bei unserem abenteuerlichen Abstecher in die Bärenschützklamm doch einiges an herrlich belohnter Anstrengung überwinden müssen, so lädt unser nächstes Tipp eher zum Faulenzen ein: Der Badesee von Röthelstein wär so ein geeignetes Platzerl, um die Füße zu kühlen und ein Stünderl in der Sonne im Gras zu ruhen. Zwei Kilometer nach dem idyllischen See unterqueren wieder einmal mehr die Bahn, und machen uns auf eine leichte Steigung gefasst. Durch einen Wald geht´s nach Frohnleiten. Es sind jetzt noch 35 Kilometer, bis Graz, die Landeshauptstadt der Steiermark, uns willkommen heißt. Erst aber geht´s durch Peugen über die Murbrücke bis auf den Hauptplatz von Frohnleiten. Sie werden bemerken, wenn Sie den historischen Marktplatz sehen, seine Verspieltheit und besondere Schönheit hält, was die Silhouette versprochen hat. Ein kurzer Kaffee bevor wir weiterfahren, ist erlaubt.

Jetzt aber aufgepasst: Bis nach Graz ist der Murradweg nun zweigeteilt. Also beiderseits der Mur ausgeschildert. Entlang des linken Ufers fahren wir größtenteils auf einem Radweg, der entlang der Hautstraße führt. Deshalb nehmen wir das rechte Ufer.

Die Variante am rechten Murufer: Wir sind in Frohnleiten amm Hauptplatz und verlassen diesen wunderschönen Platz Richtung Süden, wo uns bald eine "Rechts-Links-Kombination" erwartet. Schon von weitem sehen wir Burg Rabenstein, thronend auf einer Felsklippe, und heute ein beliebter Ort für Tagungen und Seminare. Wir folgen dem asphaltierten Weg nahe der Mur, der uns vorbei am Golfplatz Murhof und durch Wiesen, kleine Wälder und zu bauerlichen Gehöften führt. In Höhe der Ortschaft Badl kommt wieder eine Brücke, die diesmal über das natürliche Flussbett der Mur führt. Wenn wir sie überqueren kommen wir entweder zur Lurgrotte oder haben beschlossen, am linken Ufer weiterzufahren. Die Lurgrotte ist Österreichs größte, wasserdurchflutete Tropfsteinhöhle. Sie ist von alters her bekannt, hat eine aufregende Geschichte hinter sich. Erst ab 1963 konnte sie, nach 20 jähriger harter Arbeit, in drei bis vier Stunden komplett durchwandert werden. Und dann kam 1975 ein Jahrhunderthochwasser. Seitdem sind nur noch Teile, aber äußerst beeindruckende, zu begehen.

Wenn wir aber am rechten Ufer bleiben, zweigt der Radweg vor der Murbrücke nach rechts ab. Er führt uns unter der Bahn durch und dann auch noch unter der Autobahn. Wir umrunden den Kugelstein, der das Tal auf eine Breite von etwa 400 Meter einengt, dann geht´s es noch ein zweites Mal unter Bahn und Autobahn durch, bevor wir nach Deutschfeistritz hineinradeln.

Die Variante am linken Murufer: Wieder gehen wir vom Hauptplatz in Frohnleiten aus. Wir folgen der Beschilderung zur Murbrücke, queren sie und halten uns bei der Ampel sofort rechts. Nach dem Supermarkt biegen wir nach links – der Radweg führt uns nun unter Bahn und Schnellstraße hindurch und weiter geht´s, entlang der Landstraße durch Ungersdorf und Schrauding bis nach Badl. Nach Badl bietet sich auch hier die Möglichkeit, diesmal ans rechte Ufer zu wechseln. Unser Weg endet hier für kurze Zeit, die Straße ist aber nur mäßig befahren, nach nur 2 Kilometern stehen wir wieder vor dem Eingang zur Lurgrotte. Und gleichzeitig befinden wir uns am Ortsbeginn von Peggau. Hier beginnt wieder der Radweg, der uns entlang des linken Ufers bis nach Graz führt. Und ja, auch hier haben wir die Möglichkeit, ans rechte Ufer zu wechseln.

Zurück aber wieder zur Variante am rechten Murufer: Wir folgen also den Schildern zum Freilichtmuseum Stübing und fahren aus Deutschfeistritz hinaus. Unter der Autobahn durch und wiederum an der Mur entlang. Halt! Nicht so eilig. Wir wollen doch die Steiermark nicht nur durchfahren. Wir wollen sie auf den Rädern erobern und kennen lernen: Und das Freilichtmuseum Stübing gehört zu den größten Europas. Fast 100 historische bäuerliche Häuser sind hier aufgestellt worden. In liebevoller und professioneller Art. Das Leben von damals in der Welt von heute – das sollten wir als Erinnerung unbedingt von unserer großen Tour mitnehmen. So, gestärkt durch wahren Augenschmaus macht es jetzt wieder so richtig Spaß, die letzten Kilometer bis nach Graz zu fahren. Auf einer kleinen Landstraße und in Folge einem Radweg geht´s weiter Richtung Gratwein, wo der Murradweg direkt entlang des Wassers führt. Beliebt ist jedoch bei viel Radfahreren die Variante direkt durch Gratwein, und das hat auch seinen Grund: Mitten im Ort befinden sich einige Cafes und Gasthöfe, die sich bei den Einheimischen wie auch Grazerinnen und Grazern großer Beliebtheit erfreuen. Entlang der Gleise geht es weiter in die Murfeldsiedlung, wo wir uns links halten um wieder zu unserer Mur zu kommen, die wir nun begleiten.

Übrigens: Etwa drei Kilometer außerhalb von Gratwein liegt das Stift Rein. Und wieder gilt: Stehenbleiben lohnt sich. Das Zisterzienserstift ist immerhin das älteste bestehende der Welt und allein seine Bibliothek mit mehr als 100.000 Bänden ist unglaublich. Es wird nicht unverdient die „Wiege der Steiermark“ genannt. Und auch nicht zu verachten: Die Stiftstaverne, bevor wir gestärkt Richtung Graz weiterfahren.

Über Judendorf-Straßengel, immer in der Nähe der Mur gelangen wir nach Graz. Am Stadteingang zu Graz ändert sich nun auch die Beschilderung: von nun an bis zum Stadtende von Graz begleiten uns weiße Schilder mit grüner Aufschrift R2 (R2 ist wie entlang der gesamten Strecke die Abkürzung für den Murradweg). Entlang der Mur auf schmalen Wegen und nur selten in der Nähe von Straßen oder Kreuzungen kommen wir schon nach wenigen Minuten im Altstadtzentrum an: Herzlich willkommen in der Landeshauptstadt, deren Altstadt zum UNESCO Weltkulturerbe zählt.

Aber es gibt auch die Tour Peggau – Graz am linken Murufer: Sie ist vor allem für jene gedacht, die den schnelleren Weg bevorzugen und dafür einkalkulieren, dass er meist verkehrsreicher ist. Von Peggau aus fahren wir immer auf dem Radweg entlang nach Süden. Nach dem Autobahnzubringer endet der Radweg und es geht ein kurzes Stück auf der Bundesstraße weiter. Jetzt wird es ein wenig herausfordernd, bis nach Friesach lockt eine kleine Steigung. An der Abzweigung nach Kleinstübing beginnt dann wieder der Radweg – dem wir bis nach Eggenfeld folgen. Ober uns quert die Autobahn, im Ort selbst geht es auf der Straße entlang, immer geradeaus – am Ortsende beginnt ein Radweg, der uns straßenbegleitend nach Gratkorn führt. Weiter geht es nun direkt nach Graz hinein. Auch hier bitte wiederum der Hinweis auf die nun wechselnde Beschilderung wie oben angeführt: Weiße Schilder mit grüner Aufschrift R2 (R2 ist wie entlang der gesamten Strecke die Abkürzung für den Murradweg) sind nun unsere Wegbegleiter bis zum Stadtausgang. Nach einigen Kilometern geht es durch die Unterführung unter der Keplerbrücke durch in die Altstadt hinein. Wir fahren jetzt auf dem Radweg noch hinunter bis an den Lendkai - der Radweg führt uns bis zum Südtiroler Platz – und damit ist diese aufregende, abwechslungsreiche Etappe geschafft. Wir sind jetzt mitten im Zentrum von Graz.

Zur 6. Tagesetappe des Murradweges

Zur Gesamtübersicht des Murradweges

 

Öffentliche Verkehrsmittel

ÖBB www.oebb.at oder
Verbundlinie Steiermark www.busbahnbim.at

Mit der BusBahnBim App der Verbundlinie ist eine Fahrplanauskunft so einfach wie noch nie: Alle Verbindungen mit Bus, Bahn und Straßenbahn in Österreich können durch die Eingabe von Orten und/oder Adressen, Haltestellen bzw. wichtigen Punkten abgefragt werden. Erhältlich ist die App als Gratis-App für Smartphones (Android, iOS) – auf Google Play und im App Store

Anfahrt

www.at.map24.com

 

Parken

3 große Gratis-Parkplätze stehen den Muradwegradlern zur Verfügung: Im Bereich des Leobener Hauptbahnhofes, in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofes (gegenüber Stadtkraftwerk) und in der Gösserstrasse (Verbindung Hauptplatz-Göss) bei der Buchbinderei Dienbauer

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Folder "Murradweg - Vom Steirerkas zu Wein und Kernöl" Steiermark Tourismus Tel. +43 316 4003 www.steiermark.com Mur-Radweg 1:50.000, ISBN 978-3-85000-037-6 Verlag Esterbauer - bikeline Tel. +43 2983 28982 www.esterbauer.com

Community

 Kommentar
 Aktuelle Bedingung
Veröffentlichen
  Zurück zur Eingabe
Punkt auf Karte setzen
(Klick auf Karte)
oder
Tipp:
Der Punkt ist direkt auf der Karte verschiebbar
Löschen X
Bearbeiten
Abbrechen X
Bearbeiten
Punkt auf Karte ändern
Videos
*Pflichtfeld
Veröffentlichen
Bitte einen Titel eingeben.
Bitte einen Beschreibungstext unter "Aktuelle Bedingung" eingeben.
mehr zeigen

Keine aktuellen Bedingungen in der Umgebung gefunden.
Schwierigkeit
mittel
Strecke
78,9 km
Dauer
6:00 Std
Aufstieg
106 m
Abstieg
297 m
Streckentour Etappentour Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights

Statistik

: Std
 km
 m
 m
Höchster Punkt
 m
Tiefster Punkt
 m
Höhenprofil anzeigen Höhenprofil verbergen
Verschiebe die Pfeile, um den Ausschnitt zu ändern.