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Radfahren Etappe

Etappe 06 Murradweg Graz - Leibnitz

Radfahren • Graz und Umgebung
  • Kürbisse sind unsere Wegbegleiter
    / Kürbisse sind unsere Wegbegleiter
    Foto: Gernot Sick, Steiermark Tourismus/Gerhard Eisenschink
  • Abends vorm Grazer Kunsthaus
    / Abends vorm Grazer Kunsthaus
    Foto: Gernot Sick, Steiermark Tourismus/Gerhard Eisenschink
  • Blick vom Schlossberg auf Graz
    / Blick vom Schlossberg auf Graz
    Foto: Steiermark Tourismus/bigshot.at
  • Blick vom Kunsthaus auf die Franziskanerkirche
    / Blick vom Kunsthaus auf die Franziskanerkirche
    Foto: Steiermark Tourismus/Harry Schiffer
  • Schloss Seggau
    / Schloss Seggau
    Foto: Viteo/Paul Ott
Karte / Etappe 06 Murradweg Graz - Leibnitz
0 150 300 450 600 m km 5 10 15 20 25 30 35 40

Diese Etappe am längsten der steirischen Flussradwege führt uns von Graz, der Genuss Hauptstadt Österreichs, in die Südsteiermark nach Leibnitz. Eine Tour von Genuss und Kultur zu Wein und Kultur. Und die Verbindung am Murradweg zählt zu den wohl schönsten, die man sich wünschen kann.

leicht
43,7 km
3:00 Std
8 hm
88 hm

Durch das Grazer Feld geht es Richtung Südsteiermark, die nicht nur für ihren herrlichen Wein bekannt ist. Schloss Seggau bei Leibnitz wartet mit Kultur auf, die mit dem Fürstenzimmer und einer wunderschönen Gemäldegalerie jeden Besucher beeindruckt, ebenso wie der 300 Jahre alte Weinkeller den Gaumen beeindruckt und verwöhnt. Das ist die beste Einstimmung für die Südsteirische Weinstraße, die hier vorbeiführt. Unser Tipp: ein Abstecher ins Sulmtal zu den Weinhängen rund um Kitzeck, dem höchstgelegenen Weinort Europas, und Buschenschanken lohnt sich!

outdooractive.com User
Autor
Günther Steininger
Aktualisierung: 24.11.2017

Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
351 hm
265 hm
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Ausrüstung

Das richtige Fahrrad: Tourenrad oder Citybike, Rennräder sind eher nicht zu empfehlen. Pannen können passieren - selten aber vor der Tür einer der zahlreichen Servicestellen: eine Grundausrüstung an Werkzeug und Zubehör schadet daher nie! Ersatzschlauch und/oder Flickzeug, Universalschraubenschlüssel, Luftpumpe, Brems- und Schaltseil sowie ein Schraubenzieher können nie schaden.

Weitere Infos und Links

Wenn Sie sich einem Reiseveranstalter anvertrauen wollen, buchen Sie einfach bei Steiermark Touristik, dem offiziellen Reisebüro von Steiermark Tourismus:
Tel. +43 316 4003450
www.steiermark-touristik.com

Weitere Informationen:
Steiermark Tourismus
Tel. +43 316 4003
www.steiermark.com

Den Murradweg mit allen Daten und Fakten finden Sie auf www.murradweg.com

Die Steiermark Touren App, die gratis auf Google Play und im App Store zur Verfügung steht (Android, iOS), bietet detaillierte Informationen aus erster Hand: Shortfacts (Länge, Dauer, Schwierigkeit, Aufstieg und Abstieg in Höhenmetern, Bewertungen), Karte, Wegbeschreibungen, Höhenmesser, Kompass, Gipfelfinder, Navigation entlang der Tour. Zudem kann man seine persönliche Favoritenliste von Lieblingstouren und –punkten erstellen, Touren und Ausflugsziele offline speichern, social media - Kanäle bespielen und mehr.

Start

Graz (350 hm)
Koordinaten:
Geographisch
47.070969 N 15.435523 E
UTM
33T 533067 5213142

Ziel

Leibnitz

Wegbeschreibung

Der Uhrturm schaut uns nach, wenn wir die Altstadt von Graz heute verlassen. Und zwar am Murradweg entlang des linken Murufers – erst beim Schönaugürtel überqueren wir die Mur und wechseln auf das rechte Murufer. Weiter geht´s nun immer Richtung Süden. An der darauffolgenden Bahnbrücke können wir uns übrigens aussuchen, welche Uferseite wir bis Kalsdorf wählen, wobei durchwegs die rechte Murufwerseite gewählt wird. Vorher sei aber noch ein Abstecher zum Johann Puch Museum empfohlen!

Am linken Ufer nach Kalsdorf: Wir passieren einen Steg, bleiben aber auf dieser Seite. An der Querstraße, die über die Mur führt fahren wir zuerst geradeaus, jetzt tauchen wir für ganz kurze Zeit auf der Murfelder Straße ein und immer der Beschilderung folgend kommen wir knapp vor Fernitz noch an einem Tierpark vorbei. An der Kreuzung bei der Aumühle mit dem Tierpark bleiben wir in gerader Richtung. Kurz darauf beschreibt die Straße eine Links-Rechts-Kurve, wir fahren in der Linkskurve rechts in einen unbefestigten Weg hinein und erreichen Fernitz. Hier halten wir rechts und fahren über die Murbrücke nach Kalsdorf.

Am rechten Ufer nach Kalsdorf, unserer bevorzugten Variante: Die Autobahn passieren wir durch eine Unterführung, verlassen dann die Mur und halten uns rechts. Im kleinen Dorf Lebern folgen wir einem kleinen Bach. Wir sind so brav geradelt in den vergangenen Tagen. Jetzt entscheiden wir uns: Weiterfahren und Landschaft, die überwiegend eben ist, bewundern, oder gönnen wir uns einfach ein paar Stunden Seele baumeln lassen, in einem der modernsten Parks. Der Schwarzl See, Ort vieler Festivals, Vergnügungspark, Camping-Anlage, Platz für Ruhesuchende mit viel Gastronomie – all das bietet sich an, wenn wir von der Route abweichen. Und wer will, kann sogar Wasserski fahren oder eine Bootstour unternehmen. Dazu biegen wir kurz nach Lebern nach rechts ab. Halten uns dann links und überqueren die Bundesstraße. Geleise wollen überquert werden, an den nächsten beiden Kreuzungen halten wir uns links. Forst, eine kleine Ortschaft, durchfahren wir. Bald sind wir bei Tor 9 des Flughafengeländes Graz-Thalerhof angelangt, schwenken nach links und umrunden die Siedlung. An deren Ende biegen wir rechts ab. Und sind jetzt auf dem Radweg Nummer 31. Die nächste Siedlung ist schon Thalerhof, die erste Kreuzung, die wir sehen, biegen wir rechts ab, und folgen jetzt den Schildern Unterpremstätten, bis zum großen Freizeitzentrum.

Sind Sie erholt, haben Sie ein paar Stunden genossen? Oder sind Sie auf der Hauptroute geblieben? Dann schlagen wir jetzt den Weg weiter nach Wagnitz ein. Die Ortschaft bleibt zu unserer Rechten liegen. Es ist ein Asphaltband, das durch die Kalsdorfer Au führt, wir bleiben dem Radweg treu, es sei denn es lockt die Au. Der Besuch des Abenteuerweges durch das Feuchtbiotop mit vielen lehrreichen Erklärungen ist jedenfalls empfehlenswert. Der Radweg verlässt den Auwald jedoch wieder und wir sind nun umgeben von sanften Feldern, Wiesen in offener, freier Landschaft. Der Mühlgang, jener Bach, den wir anstelle der Mur nun schon seit einiger Zeit als „Begleiter“ haben, schließt sich wieder dem Radweg an. Nur, dass er jetzt von dichtem Gestrüpp und Schilf umgeben ist. Bald begrüßt uns Kalsdorf, wo auch die linke Murufervariante einmündet.

Unsere Strecke lässt uns scheinen, als würde unsere Fahrt direkt durch die Felder fortgesetzt, doch der Weg schlägt einen Haken nach rechts, lässt uns einmal mehr den Mühlgang queren. Die Straße, die danach abzweigt, soll uns nicht interessieren, wir fahren geradeaus weiter. Erst in Kleinsulz, einem netten Dörfchen mit kleinen Häusern halten wir uns links und radeln weiter in Richtung Großsulz. Unser nächstes Ziel: Werndorf, das wir auch wieder rechter Hand liegen lassen. Immer in der Nähe des Mühlganges und der Mur entlang geht es nun weiter nach Wildon, das wir durchfahren, am unteren Markt links einbiegen und uns zu einer Murbrücke bringt. Unser Weg setzt sich zwischen Bahn und Mur fort und zwar bis Lebring an der Mur mit dem schönen Schloss Murstetten. Unser Murradweg, auf dem wir nun schon so viele spannende, entspannende, interessante und auch gemütliche Kilometer zurück gelegt haben, verläuft ab Lebring wieder in der Nähe der Mur weiter, wir durchfahren den Ort und biegen bei der ersten Möglichkeit, gleich nach dem Schloss Murstätten nach links ab. Am Ortsende queren wir noch einmal eine Straße und fahren nun entlang der Mur über Altgralla und Untergralla bis nach Hasendorf, das bald erreicht ist.

Hier müssen wir nun rechts abzweigen, passieren die A9 Phyrnautobahn und biegen in Leibnitz, das nur etwa fünf Kilometer entfernt ist, vor den Schienen links ab. Und schon liegt vor uns das Zentrum von Leibnitz mit dem wunderschönen Hauptplatz zu Füßen. Wir haben uns ja zu Beginn unserer Tour eins vorgenommen: Wir radeln den Murradweg nicht einfach ab. Wir erobern ihn, wir wollen die Steiermark auf dem Rad von ihrer schönsten Seite kennen lernen. Und hier, in Leibnitz ist es fast ein Muss, zuerst das Schloss Seggau zu sehen, dessen Geschichte bis zu den Römern zurückreicht, und dessen 300 Jahre alter Weinkeller eine wahre Gaumen- und Augenfreude ist, bevor wir uns gestärkt aufmachen, das Sulmtal zu sehen. Und wir werden merken: Ganz schnell könnte sich unser Ausflug um einen Tag verlängern. Vorbei am Sulmteich geht es nach Kitzeck. Ein wahres Wahrzeichen. Kitzeck ist der höchstgelegene Weinort Europas. Eine Reihe uriger, gemütlicher Buschenschanken mit hervorragenden Produkten aus der Steiermark und besten Weinen erwarten jene von uns, die die doch herausfordernde Steigung auf den letzten Kilometern bewältigt haben. Aber so mancher hat sich die Belohnung einfach verdient, nachdem er das Rad geschoben hat. Der Ausblick, der sich uns von Kitzeck im 360-Grad-Rundumwinkel bietet, ist sprichwörtlich atemberaubend. Hier darf dieser Begriff ruhigen Gewissens gebraucht werden. Ein Sonnenuntergang mit Blick über das Sulmtal wird Ihnen immer in Erinnerung bleiben. Vielleicht wird der eine oder andere danach und nach einem guten Glas Wein lieber hier nächtigen, bevor wir munter und voll positiver Gedanken zu unserer letzten Etappe in Österreich aufbrechen.

Zur 7. Tagesetappe des Murradweges

Zur Gesamtübersicht des Murradweges

 

Öffentliche Verkehrsmittel

ÖBB www.oebb.at oder
Verbundlinie Steiermark www.busbahnbim.at

Mit der BusBahnBim App der Verbundlinie ist eine Fahrplanauskunft so einfach wie noch nie: Alle Verbindungen mit Bus, Bahn und Straßenbahn in Österreich können durch die Eingabe von Orten und/oder Adressen, Haltestellen bzw. wichtigen Punkten abgefragt werden. Erhältlich ist die App als Gratis-App für Smartphones (Android, iOS) – auf Google Play und im App Store

Anfahrt

www.at.map24.com

Parken

Parken in Graz: www.parken.graz.at

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Folder "Murradweg - Vom Steirerkas zu Wein und Kernöl" Steiermark Tourismus Tel. +43 316 4003 www.steiermark.com Mur-Radweg 1:50.000, ISBN 978-3-85000-037-6 Verlag Esterbauer - bikeline Tel. +43 2983 28982 www.esterbauer.com

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Schwierigkeit
leicht
Strecke
43,7 km
Dauer
3:00 Std
Aufstieg
8 hm
Abstieg
88 hm
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