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Schneeschuh empfohlene Tour

Schneeschuhwanderung auf den Roßbachkogel, 1848 m

Schneeschuh · Region Murtal
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Erlebnisregion Murtal Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Vom Wind geformter Schnee
    Vom Wind geformter Schnee
    Foto: Weges OG, CC BY-SA, Weges OG
m 2200 2000 1800 1600 1400 1200 1000 800 16 14 12 10 8 6 4 2 km Gipfelkreuz: Roßbachalm Pussor-Kogel Straßen- und Wegkreuzung Maria Schnee auf der Gleinalm Übergang Roßbachalm

Eine Schneeschuhwanderung für Fortgeschrittene auf der Gleinalpe - großes Gipfelkreuz am Roßbachkogel und die Kirche am Gleinalmsattel inklusive!

schwer
Strecke 16,2 km
6:30 h
880 hm
880 hm
1.848 hm
1.026 hm

Anstiege über leicht ansteigende Forststraßen sind bei Schneeschuhwanderern meist sehr beliebt. Die breiten Wege sind unter der Schneedecke gut zu erkennen und die moderate Steigung ist für Körper und Geist gleichsam wohltuend. Der gesamte Anstieg bis zur Roßbachalm gestaltet sich gleichmäßig und moderat, bevor der Anstieg, auf die breiten Rücken des Roßbachkogels, etwas steiler wird. Die 1000 Höhenmeter lohnen sich, da man auf den weiten Flächen der Gleinalpe ein unbeschreibliches Gefühl von Weite und Einsamkeit spürt. Die breiten Rücken laden förmlich zum Schneeschuhwandern ein, wobei dieses Gelände nur bei guter Sicht zu empfehlen ist und man zudem mit digitalen Orientierungs-Hilfsmitteln vertraut sein sollte. Aufgrund der Schneedecke sind nur wenige oder oft gar keine Markierungen vorhanden und der Wegverlauf ist nur schwer zu erkennen. Der Abstieg vom Roßbachkogel zum Gleinalmsattel ist technisch anspruchsvoller, daher wurde die Tour auch mit schwer bewertet.

Autorentipp

Wer nur zum Gleinalmsattel wandern will, kann das deutlich kürzer und einfacher über den Graben des Gleinbaches haben – siehe Schneeschuhwanderung zum Gleinalmsattel.
Profilbild von Weges OG
Autor
Weges OG
Aktualisierung: 12.09.2022
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Roßbachkogel, 1.848 m
Tiefster Punkt
Parkplatz Stanglhütte, 1.026 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Wegearten

Schotterweg 42,85%Naturweg 32,21%Pfad 24,93%
Schotterweg
6,9 km
Naturweg
5,2 km
Pfad
4 km
Höhenprofil anzeigen

Sicherheitshinweise

Bei der Auswahl einer Schneeschuhtour sind Wetter-, Schnee- und Lawinensituation wesentliche Kriterien. Grundsätzlich hängt die Entscheidung der Tour von den eigenen Erfahrungen und der körperlichen Grundkondition ab. Im Vorfeld sind Faktoren, wie Wetter, Lawinenlagebericht und Ausrüstung, genau abzuklären. Eine übersichtliche Beschreibung zur Vorbereitung einer Schneeschuhwanderung findest Du im Rother Schneeschuhführer Steiermark von Seite 14 bis 20. Auch wenn man sich perfekt vorbereitet hat, sind zusätzlich noch die gegebenen Wetter- und Schneebedingungen und die körperliche Tagesverfassung während der Wanderung selbst zu beachten. Somit gibt es eine wichtige Grundregel: Dreh bitte um, wenn die Wanderung zu anstrengend wird oder es die äußeren Umstände erfordern.

Gehzeiten: Die angegebene Gehzeit ist als Richtwert zu verstehen, da sie von den Schneeverhältnissen, vom Gelände und dem Vorhandensein einer Spur abhängt. Die individuelle Kondition und das Durchhaltevermögen bei kraftraubender Spurarbeit spielen ebenso eine wichtige Rolle. Mitunter kann sich die Dauer der Tour durch große Neuschneemengen, Bruchharsch, weichen Sulzschnee u.a. stark verändern.

Alpiner Notruf: 

Notrufnummer der Bergrettung: 140

EU-Notruf: 112

Lawineninfo:

www.lawine-steiermark.at

Wetterdienst:

www.zamg.ac.at

Direktlink Bergwetter Steiermark:

https://www.zamg.ac.at/cms/de/wetter/produkte-und-services/bergwetter/steiermark

 

 

Weitere Infos und Links

Restaurant Gästehaus Seiger, Tel.: +43 3515 4237, 8715 St. Margarethen bei Knittelfeld, St. Lorenzen bei Knittelfeld 8, www.seiger.at

Landgasthof Friedl, Tel.: +43 660 6525102, 8715 St. Lorenzen bei Knittelfeld, St. Lorenzen 31, www.landgasthof-friedl.at

KM Hotel und Restaurant Murtal, Tel.: +43 3512 82289, 8720 St. Margarethen bei Knittelfeld, Gobernitz 15, www.murtal-rooms.at

Start

Stanglhütte im Gleingraben (1.022 m)
Koordinaten:
DD
47.215445, 14.990250
GMS
47°12'55.6"N 14°59'24.9"E
UTM
33T 499261 5229106
w3w 
///nabel.schlüpfen.brut
Auf Karte anzeigen

Ziel

Stanglhütte (1026 m) im Gleingraben

Wegbeschreibung

Bei der Kreuzung Stanglhütte (1), 1026 m, führt eine Forststraße in Richtung Gleinalm-Schutzhaus bzw. Roßbachkogel. Wir bleiben die nächsten 1,3 km auf der Forststraße, die entlang des Baches, leicht bergauf bis zu einer Straßenkreuzung (2), 1083 m, führt. Hier zweigen wir rechts in Richtung Zeißmannhütte ab und halten uns entlang der Straße, die nun in den Graben Poiersbach führt. Wir bleiben immer auf der Straße und folgen NICHT dem Sommerweg, sondern gehen gemütlich in langgezogenen Serpentinen bergauf. Da wir teilweise auf einem unmarkierten Weg unterwegs sind, achten wir grundsätzlich darauf auf der linken Seite des Grabens zu bleiben, bis wir nach ca. 5,2 km und einer Seehöhe von 1482 m über den Bach gehen und kurz darauf den oberen Einstieg in den Sommerweg sehen, der an den rot-weiß-roten Markierungen zu erkennen ist. Hinweis: Der Sommerweg führt direkt entlang des Grabens. Gegenüber des Einstieges, wandern wir links leicht bergauf und erreichen in Folge den Sattel auf der Roßbachalm (4), 1555 m, wo zahlreiche gelbe Wegweiser als Orientierung dienen. Unser Weg geht nun nach links in Richtung Roßbachkogel. Wir bleiben am Rücken und wandern vorerst ganz gemütlich bergauf und in Folge entlang eines Zaunes leicht bergab, bevor der Anstieg auf den breiten Rücken des Roßbachkogels beginnt. Für diese Überschreitung muss gute Sicht vorausgesetzt werden, da wir im waldfreien Gelände unterwegs sind und nur wenige oder mitunter gar keine Markierungen sichtbar sind. Zuerst gehen wir in einer Linie bergauf und halten uns dann leicht nach links, bis wir den breiten Bergrücken erreichen, dem wir nun folgen. Auf einer Höhe von ca. 1800 m geht es längere Zeit fast eben dahin bzw. leicht bergauf, bis zum Roßbachkogel (5), 1848 m, mit einem großen Gipfelkreuz. Der erste Teil des Abstieges vom Gipfel in Richtung Norden zum Gleinalmsattel ist steil. Wir orientieren uns am Zaun, bergab und weiter entlang des Rückens. Achtung! Hier sind im Winter kaum Markierungen sichtbar, somit immer entlang des Zaunes und wenn dieser zu Ende ist und rechts nach unten führt gehen wir links und suchen uns eine Linie durch den Wald bis zum Gleinalmsattel (6), 1586 m. Am Gleinalmsattel halten wir uns links und wandern den Graben entlang, auf Pfaden und Forststraßen bergab, bis wir die Straßenkreuzung (2), 1083 m, wieder erreichen und nun den uns bereits bekannten Weg zurück zum Ausgangspunkt gehen.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Zum Startpunkt der Tour selbst gibt es keine Verbindung mit Öffentlichen Verkehrsmittel.

Allgemeine Auskunft über die Öffentlichen Verkehrsmittel in die Region: www.verbundlinie.at

 

Murtal Taxi, Tel.: +43 660 1018101, 8740 Zeltweg, www.murtal-taxi.at

Taxi Jäger, Tel.: +43 3512 44833, 8720 Knittelfeld

Taxi Steiner, Tel.: +43 3512 71718, 8720 Knittelfeld

Anfahrt

Von St. Michael in Obersteiermark über die Murtal Schnellstraße S36 (vignettenpflichtig) nach Knittelfeld (Ausfahrt Knittelfeld-Ost) (22 km, ca. 15 Minuten) und weiter über Glein zum Ausgangspunkt (insg. 38 km, ca. 40 Minuten).

Von Judenburg ebenfalls über die Murtal Schnellstraße S36 (vignettenpflichtig) bis Knittelfeld-Ost und weiter über Glein zum Parkplatz (35 km, ca. 40 Minuten).

 

Mit dem Auto zum Schneeschuhwandern – ein paar Dinge, auf die man achten sollte!

  • Gute Winterreifen sind ein absolutes MUSS!
  • Eiskratzer, Schneebesen, Enteiser für die Türschlösser und eine kleine Schaufel gehören zur Grundausstattung.
  • Schneeketten und ein Abschleppseil ins Auto geben, auch wenn man selbst nicht gut damit umgehen kann. Helfende und fachkundige Wanderer gibt es am Berg immer!
  • Das Auto von Schnee und Eis ganz befreien, vor allem das Autodach ganz abkehren.
  • Beim Parken darauf achten, dass man auch anderen Autofahrern Platz lässt.
  • Immer so parken, dass die restliche Fahrbahn für Autos, Holz-Lastkraftwagen und Räumfahrzeuge frei bleibt.
  • Sich vor der Anfahrt über die Schneesituation auf der Zufahrtsstraße bzw. bei den Parkmöglichkeiten informieren. (Hüttenwirt, Webcams)

Parken

Es gibt einen großen Parkplatz kurz vor der Stänglhütte.

Anfahrt zum Parkplatz

Koordinaten

DD
47.215445, 14.990250
GMS
47°12'55.6"N 14°59'24.9"E
UTM
33T 499261 5229106
w3w 
///nabel.schlüpfen.brut
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Sarcletti S., Zienitzer E., (2. Auflage 2018): Schneeschuhführer Steiermark – Vom Dachstein bis zum Steirischen Weinland. Bergverlag Rother GmbH, München, S. 176. Für weitere Infos hier klicken.

Schneeweiß C., (2012): Schneeschuhgehen – Praxiswissen vom Profi zu Ausrüstung, Technik und Sicherheit. Bruckmann Verlag GmbH, München, S.192

Kartenempfehlungen des Autors

Freytag & Berndt (2017): Seetaler Alpen, Seckauer Alpen, Judenburg, Knittelfeld. WK 212 Wander-, Rad-, Freizeitkarte; 1:50000

Eigenverlag der Region Spielberg (2017): Wanderkarte 2, Gleinalpe, Stubalpe. Regionale, touristische Wanderkarte; 1:40000 (erhältlich beim Tourismus am Spielberg und bei vielen Tourismusbetrieben)

Ausrüstung

Abgesehen von dem notwendigsten Equipment, wie Schneeschuhe, Stöcke usw., empfehlen wir die Mitnahme von Orientierungsmitteln (Bussole, Karte, GPS), LVS-Gerät, Sonde und Schaufel. Wir haben für Dich diese Checkliste aus dem Rother Schneeschuhführer Steiermark entnommen und zusammengefasst, damit sie Dir bei der nächsten Schneeschuhwanderung hilfreich ist.

  • Schneeschuhe
  • Teleskopstöcke mit Schneeteller
  • Wasserdichte Bergschuhe oder gefütterte Winterbergschuhe
  • Rucksack: Wenn die Schneeschuhe getragen werden müssen, ist ein Rucksack mit Deckelschnalle notwendig.
  • Handschuhe: Wasserdicht und wärmend
  • Kopfbedeckung
  • Gamaschen: Falls keine verschließbaren Beinabschlüsse an den Hosen vorhanden sind.
  • Hosen: Skihosen sind eher nicht zu empfehlen, da sie oft zu warm sind, jedoch brauchen wir wasserabweisende und wärmende Hosen.
  • Wärmende Oberbekleidung: Zwiebelschichtsystem, T-Shirt, Pullover, Jacke und Winterjacke mit Kapuze.
  • Sonnenbrille: Sehr wichtig, da Schnee bis zu 95 % des Lichts reflektiert.
  • Cremes: Sowohl gegen Sonne als auch gegen Kälte sind schützende Maßnahmen für die Haut wichtig.
  • Stirnlampe: Im Winter wird es früh dunkel, vor allem im Wald kann es bei beginnender Dämmerung oft sehr finster sein.
  • Thermoskanne: An kühleren Tagen ist ein wärmendes Getränk angenehm.
  • Snack bzw. Jause
  • Erste-Hilfe-Set

Weitere wichtige Ausrüstungsgegenstände

  • Handy
  • Tourenbeschreibung
  • Karte: Zur Übersicht eine Karte im Maßstab 1:50.000 der jeweiligen Region und ein Detailplan der Wanderung
  • GPS-Gerät
  • LVS-Gerät (Lawinenverschüttetensuchgerät), Schaufel und Sonde

Fragen & Antworten

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
16,2 km
Dauer
6:30 h
Aufstieg
880 hm
Abstieg
880 hm
Höchster Punkt
1.848 hm
Tiefster Punkt
1.026 hm
Rundtour aussichtsreich Gipfel-Tour Forstwege freies Gelände Wald

Statistik

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Karten und Wege
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  • 5 Wegpunkte
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