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Schneeschuh empfohlene Tour

Schneeschuhwanderung Turneralm und Hirschkreuz

Schneeschuh · Murtal
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Tourismus am Spielberg - Urlaubsregion Murau-Murtal Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Meditatives Wandern auf Forstwegen
    / Meditatives Wandern auf Forstwegen
    Foto: Weges OG, CC BY-SA, Weges OG
  • / Der Weg ist durchwegs gut markiert
    Foto: Weges OG, CC BY-SA, Weges OG
  • / Im gemütlichen Auf und Ab genießen wir die Winterstimmung
    Foto: Weges OG, CC BY-SA, Weges OG
  • / Immer wieder schöne Ausblicke unterwegs
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  • / Rastplatz
    Foto: Weges OG, CC BY-SA, Weges OG
  • / Wegkreuzung auf der Turneralpe
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  • / Immer wieder öffnet sich der Wald und gibt herrliche Blicke frei
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  • / Stimmung auf der Turneralpe
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  • / Marterl
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  • / Unser Ziel - das Hirschkreuz
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  • / Rother Schneeschuhführer Steiermark
    Foto: Weges OG, CC BY-SA, Weges OG
m 1600 1500 1400 14 12 10 8 6 4 2 km Alpengasthof Stüblergut Alpengasthof Stüblergut Marterl (2) Marterl (2)
Im Auf und Ab durch den Wald die Seele baumeln lassen
mittel
Strecke 14,3 km
5:00 h
550 hm
550 hm
Wenn am Gaberl buntes Treiben herrscht und man abseits von den bekannten Winterwander- und Schneeschuhrouten unterwegs sein will, dann ist die Tour zum Hirschkreuz genau das Richtige. Die Wege erfordern nicht übermäßige Aufmerksamkeit – vor allem, wenn schon Spuren vorhanden sind - und man kann sich der Betrachtung der Natur und der Aussicht widmen. Die Schneeschuhwanderung auf das Hirschkreuz ist nicht spektakulär - sie führt mit wenig Höhenunterschied, im leichten Auf und Ab durch den winterweißen Wald. Hier und da ist die Sicht frei auf den Steinplan und das Tal. Das steirische Randgebirge mit seinen sanften, rundlichen Formen hat in jeder Jahreszeit seinen besonderen Reiz. Wir hören den Schnee unter unseren Füßen knirschen, spüren unser Herz schlagen, atmen tief ein und der Alltag rückt weit in die Ferne... in der Stille liegt die Kraft.

Autorentipp

Wer gerne eine Überschreitung machen will, kann diese Wanderung über den Steinplan fortsetzen und nach Kleinlobming weiterwandern.
Profilbild von WEGES OG
Autor
WEGES OG
Aktualisierung: 05.02.2021
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
1.600 m
Tiefster Punkt
1.420 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Einkehrmöglichkeit

Sportgasthof Lipp
Almwirtshaus Altes Almhaus
Alpengasthof Stüblergut

Sicherheitshinweise

Bei der Auswahl einer Schneeschuhtour sind Wetter-, Schnee- und Lawinensituation wesentliche Kriterien. Grundsätzlich hängt die Entscheidung der Tour von den eigenen Erfahrungen und der körperlichen Grundkondition ab. Im Vorfeld sind Faktoren, wie Wetter, Lawinenlagebericht und Ausrüstung, genau abzuklären. Eine übersichtliche Beschreibung zur Vorbereitung einer Schneeschuhwanderung findest Du im Rother Schneeschuhführer Steiermark von Seite 14 bis 20. Auch wenn man sich perfekt vorbereitet hat, sind zusätzlich noch die gegebenen Wetter- und Schneebedingungen und die körperliche Tagesverfassung während der Wanderung selbst zu beachten. Somit gibt es eine wichtige Grundregel: Dreh bitte um, wenn die Wanderung zu anstrengend wird oder es die äußeren Umstände erfordern.

Gehzeiten: Die angegebene Gehzeit ist als Richtwert zu verstehen, da sie von den Schneeverhältnissen, vom Gelände und dem Vorhandensein einer Spur abhängt. Die individuelle Kondition und das Durchhaltevermögen bei kraftraubender Spurarbeit spielen ebenso eine wichtige Rolle. Mitunter kann sich die Dauer der Tour durch große Neuschneemengen, Bruchharsch, weichen Sulzschnee u.a. stark verändern.

 

Alpiner Notruf: 

Notrufnummer der Bergrettung: 140

EU-Notruf: 112

Lawineninfo:

www.lawine-steiermark.at

Wetterdienst:

www.zamg.ac.at

Direktlink Bergwetter Steiermark:

https://www.zamg.ac.at/cms/de/wetter/produkte-und-services/bergwetter/steiermark

 

Weitere Infos und Links

Einkehr- und Nächtigungsmöglichkeiten:

Gasthof Stüblergut, 8592 Salla, Gaberlstraße 42, Tel. +43 3147 232, www.stueblergut.at

Almwirtshaus Altes Almhaus, 8591 Maria Lankowitz, Kemetberg 60, Tel. +43 3147 212,  info@altesalmhaus.at, www.altesalmhaus.at

Gaberlhaus & Sportgasthof Lipp, Gaberl 1, 8592 Maria Lankowitz/Ortsteil Salla, Tel. +43 3147 243, lipp@gaberl.at, www.gaberl.at

 

Start

Parkplatz Gaberl, 1547 m (1.547 m)
Koordinaten:
DD
47.107310, 14.916640
GMS
47°06'26.3"N 14°54'59.9"E
UTM
33T 493675 5217092
w3w 
///geübt.riss.atem

Ziel

Parkplatz Gaberl, 1547 m

Wegbeschreibung

Wir starten beim Parkplatz am Gaberl (1), 1547 m, und gehen gleich rechts beim Gasthof Lipp in Richtung Stierkreuz / Oskar-Schauer-Haus. Auf einer Lichtung können wir bald den im Norden liegenden Steinplan – Knittelfelds Hausberg - sehen. Die kurz darauf sichtbare Markierung zeigt uns unseren Weg 505 an, dem wir nun durch den Wald folgen. Beim Marterl (2), 1574 m, ergibt sich wieder ein wunderschöner Blick auf die Almen rund um den Steinplan. Wir folgen weiter den Markierungen, die mitunter nicht leicht zu sehen sind. Nach ca. 1,3 km auf einer Forststraße gleichmäßig bergab muss man auf die Markierung und einen Wegweiser (nicht gut sichtbar) achten, der rechts den Weg in den Wald zeigt. Weiter auf einem Pfad und in Folge auf einer Forststraße, bis links bergauf eine Abzweigung (3), 1473 m, zu sehen ist. Nun noch bergauf und wir erreichen bald die Turneralpe, 1500 m. Der Wanderweg geht nun in Richtung Steinplan weiter, wir gehen aber rechts bergauf den Zaun entlang und in kurzer Zeit sehen wir schon das Gipfelkreuz unseres Ziels, das Hirschkreuz (4), 1556 m. Wir kehren auf dem Weg, auf dem wir gekommen sind, zurück zu unserem Ausgangspunkt.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Zum Startpunkt der Tour selbst gibt es keine Verbindung mit Öffentlichen Verkehrsmittel.

Allgemeine Auskunft über die Öffentlichen Verkehrsmittel in der Region: www.verbundlinie.at

 

Murtal Taxi, Tel.: +43 660 1018101, 8740 Zeltweg, www.murtal-taxi.at

Taxi Jäger, Tel.: +43 3512 44833, 8720 Knittelfeld

Taxi Steiner, Tel.: +43 3512 71718, 8720 Knittelfeld

Anfahrt

Von St. Michael in Obersteiermark über die Murtal Schnellstraße S36 (vignettenpflichtig) zur Ausfahrt "Zeltweg-Ost" und weiter Möbersdorf und die B77 zum Ausgangspunkt (50 km, ca. 45 Minuten).

 

Von Graz über die B70 nach Köflach und B77 zum Ausgangspunkt (64 km, ca. 75 Minuten)

 

Mit dem Auto zum Schneeschuhwandern – ein paar Dinge, auf die man achten sollte!

 

  • Gute Winterreifen sind ein absolutes MUSS!
  • Eiskratzer, Schneebesen, Enteiser für die Türschlösser und eine kleine Schaufel gehören zur Grundausstattung.
  • Schneeketten und ein Abschleppseil ins Auto geben, auch wenn man selbst nicht gut damit umgehen kann. Helfende und fachkundige Wanderer gibt es am Berg immer!
  • Das Auto von Schnee und Eis ganz befreien, vor allem das Autodach ganz abkehren.
  • Beim Parken darauf achten, dass man auch anderen Autofahrern Platz lässt.
  • Immer so parken, dass die restliche Fahrbahn für Autos, Holz-Lastkraftwagen und Räumfahrzeuge frei bleibt.
  • Sich vor der Anfahrt über die Schneesituation auf der Zufahrtsstraße bzw. bei den Parkmöglichkeiten informieren. (Hüttenwirt, Webcams)

Parken

Großer, kostenpflichtiger (3 € /2021) Parkplatz

Anfahrt zum Parkplatz

Koordinaten

DD
47.107310, 14.916640
GMS
47°06'26.3"N 14°54'59.9"E
UTM
33T 493675 5217092
w3w 
///geübt.riss.atem
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Sarcletti S., Zienitzer E., (2. Auflage 2018): Schneeschuhführer Steiermark – Vom Dachstein bis zum Steirischen Weinland. Bergverlag Rother GmbH, München, S. 176. Für weitere Infos hier klicken.

 

Schneeweiß C., (2012): Schneeschuhgehen – Praxiswissen vom Profi zu Ausrüstung, Technik und Sicherheit. Bruckmann Verlag GmbH, München, S.192

Kartenempfehlungen des Autors

Freytag & Berndt (2017): Seetaler Alpen, Seckauer Alpen, Judenburg, Knittelfeld. WK 212 Wander-, Rad-, Freizeitkarte; 1:50000

 

Eigenverlag der Region Spielberg (2017): Wanderkarte 2, Gleinalpe und Stubalpe. Regionale, touristische Wanderkarte; 1 : 40 000 (erhältlich beim Tourismus am Spielberg und bei vielen Tourismusbetrieben)

Ausrüstung

Abgesehen von dem notwendigsten Equipment, wie Schneeschuhe, Stöcke usw., empfehlen wir die Mitnahme von Orientierungsmitteln (Bussole, Karte, GPS), LVS-Gerät, Sonde und Schaufel. Wir haben für Dich diese Checkliste aus dem Rother Schneeschuhführer Steiermark entnommen und zusammengefasst, damit sie Dir bei der nächsten Schneeschuhwanderung hilfreich ist.

  •  Schneeschuhe
  • Teleskopstöcke mit Schneeteller
  • Wasserdichte Bergschuhe oder gefütterte Winterbergschuhe
  • Rucksack: Wenn die Schneeschuhe getragen werden müssen, ist ein Rucksack mit Deckelschnalle notwendig.
  • Handschuhe: Wasserdicht und wärmend
  • Kopfbedeckung
  • Gamaschen: Falls keine verschließbaren Beinabschlüsse an den Hosen vorhanden sind.
  • Hosen: Skihosen sind eher nicht zu empfehlen, da sie oft zu warm sind, jedoch brauchen wir wasserabweisende und wärmende Hosen.
  • Wärmende Oberbekleidung: Zwiebelschichtsystem, T-Shirt, Pullover, Jacke und Winterjacke mit Kapuze.
  • Sonnenbrille: Sehr wichtig, da Schnee bis zu 95 % des Lichts reflektiert.
  • Cremes: Sowohl gegen Sonne als auch gegen Kälte sind schützende Maßnahmen für die Haut wichtig.
  • Stirnlampe: Im Winter wird es früh dunkel, vor allem im Wald kann es bei beginnender Dämmerung oft sehr finster sein.
  • Thermoskanne: An kühleren Tagen ist ein wärmendes Getränk angenehm.
  • Snack bzw. Jause
  • Erste-Hilfe-Set

 Weitere wichtige Ausrüstungsgegenstände:

  •  Handy
  • Tourenbeschreibung
  • Karte: Zur Übersicht eine Karte im Maßstab 1:50.000 der jeweiligen Region und ein Detailplan der Wanderung
  • GPS-Gerät
  • LVS-Gerät (Lawinenverschüttetensuchgerät), Schaufel und Sonde

Diese Auflistung und auch die Sicherheitshinweise wurden von den Autorinnen des Rother Schneeschuhführers Steiermark zusammengefasst. Gerne kannst Du diese Texte übernehmen, wobei wir Dich höflich ersuchen, das Copyright „Rother Schneeschuhführer Steiermark“ anzugeben.


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Schwierigkeit
mittel
Strecke
14,3 km
Dauer
5:00 h
Aufstieg
550 hm
Abstieg
550 hm
Hin und zurück aussichtsreich Geheimtipp Forstwege freies Gelände Wald

Statistik

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