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Schneeschuh empfohlene Tour

Vom Salzstiegelhaus auf den Rappoldkogel

Schneeschuh · Murtal
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TVB Steirisches Zirbenland - Urlaubsregion Murau-Murtal Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Winterstimmung beim Start
    / Winterstimmung beim Start
    Foto: Weges OG, CC BY-SA, Weges OG
  • / Anstieg durch den Wald
    Foto: Weges OG, CC BY-SA, Weges OG
  • / Über den meist präparierten Forstweg, führt eine Langlaufloipe und ein Winterwanderweg
    Foto: Weges OG, CC BY-SA, Weges OG
  • / Stimmung unterwegs
    Foto: Weges OG, CC BY-SA, Weges OG
  • / Wir genießen den Ausblick zurück - Richtung Ameringkogel und Größing
    Foto: Weges OG, CC BY-SA, Weges OG
  • / Aufstieg zum Wanderweg im Wald
    Foto: Weges OG, CC BY-SA, Weges OG
  • / Ein kleiner Sattel, und dann noch ein paar Höhenmeter bis zum Gipfel
    Foto: Weges OG, CC BY-SA, Weges OG
  • / Der Gipfel ist in Sichtweite
    Foto: Weges OG, CC BY-SA, Weges OG
  • / Aufstieg zum Gipfel - im Hintergrund der Wölkerkogel
    Foto: Weges OG, CC BY-SA, Weges OG
  • / Am Gipfel
    Foto: Weges OG, CC BY-SA, Weges OG
  • / Der Rappoldkogel, 1928 m
    Foto: Weges OG, CC BY-SA, Weges OG
  • / Wir genießen die Almflächen kurz vorm Salzstiegelhaus
    Foto: Weges OG, CC BY-SA, Weges OG
  • / Rother Schneeschuhführer
    Foto: Maria Leitner, TVB Steirisches Zirbenland - Urlaubsregion Murau-Murtal
m 2100 2000 1900 1800 1700 1600 1500 8 6 4 2 km Rappoldkogel Alpengasthof Salzstiegelhaus Kleiner Sattel Kleiner Sattel Hinweistafeln (2) Hinweistafeln (2) Kreuzung (3) Kreuzung (3)
Eine Gipfel-Schneeschuhwanderung im Herzen der Stubalpe auf den 1928 m hohen Rappoldkogel.
mittel
Strecke 9 km
4:00 h
380 hm
380 hm
Der Ausgangspunkt dieser Schneeschuhwanderung ist vielen Wintersportlern ein Begriff, das Salzstiegelhaus auf dem Hirschegger Sattel. Um 1900 war hier eine kleine Selbstversorgerhütte, die später als Raststation für den Pferdewechsel auf den Salztransporten vom Salzkammergut in Richtung Süden diente. Heute gilt das Gasthaus als beliebter Einkehrtipp für alle Schneeschuhwanderer, Skifahrer, Langläufer oder Schlittenfahrer, daher wird man speziell an schönen Wintertagen rund um den Parkplatz des Salzstiegelhauses ein reges Treiben erleben. Der erste Teil der Tour führt uns entlang des Weitwanderweges 05 (Nord-Süd-Weitwanderweg) in Richtung Altes Almhaus. Auf dem einfachen Weg ist die Lawinengefahr der Rappoldrinne zu beachten - Hinweisschilder am Weg. Der Aufstieg auf den breiten Gipfelbereich des Rappoldkogels ist zwischendurch etwas steiler, ansonsten moderat ansteigend und überzeugt mit einer wunderbaren Aussicht. Grundsätzlich empfehlen wir den Rückweg über die Aufstiegsroute, da der Abstieg über den westlich gelegenen Wanderweg teilweise recht steil ist und nur erfahrenen Schneeschuhwanderern vorbehalten ist.

Autorentipp

Wem das Gebiet rund um den Hirschegger Sattel gefällt, kann vom Salzstiegelhaus ebenso den im Westen gelegenen Speikkogel (1993 m) erwandern.
Profilbild von WEGES OG
Autor
WEGES OG
Aktualisierung: 12.01.2021
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Rappoldkogel, 1.928 m
Tiefster Punkt
Salzstiegelhaus, 1.543 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Einkehrmöglichkeit

Alpengasthof Salzstiegelhaus

Sicherheitshinweise

Bei der Auswahl einer Schneeschuhtour sind Wetter-, Schnee- und Lawinensituation wesentliche Kriterien. Grundsätzlich hängt die Entscheidung der Tour von den eigenen Erfahrungen und der körperlichen Grundkondition ab. Im Vorfeld sind Faktoren, wie Wetter, Lawinenlagebericht und Ausrüstung, genau abzuklären. Eine übersichtliche Beschreibung zur Vorbereitung einer Schneeschuhwanderung findest Du im Rother Schneeschuhführer Steiermark von Seite 14 bis 20. Auch wenn man sich perfekt vorbereitet hat, sind zusätzlich noch die gegebenen Wetter- und Schneebedingungen und die körperliche Tagesverfassung während der Wanderung selbst zu beachten. Somit gibt es eine wichtige Grundregel: Dreh bitte um, wenn die Wanderung zu anstrengend wird oder es die äußeren Umstände erfordern.

Gehzeiten: Die angegebene Gehzeit ist als Richtwert zu verstehen, da sie von den Schneeverhältnissen, vom Gelände und dem Vorhandensein einer Spur abhängt. Die individuelle Kondition und das Durchhaltevermögen bei kraftraubender Spurarbeit spielen ebenso eine wichtige Rolle. Mitunter kann sich die Dauer der Tour durch große Neuschneemengen, Bruchharsch, weichen Sulzschnee u.a. stark verändern.

 

Alpiner Notruf: 

Notrufnummer der Bergrettung: 140

EU-Notruf: 112

Lawineninfo:

www.lawine-steiermark.at

Wetterdienst:

www.zamg.ac.at

Direktlink Bergwetter Steiermark:

https://www.zamg.ac.at/cms/de/wetter/produkte-und-services/bergwetter/steiermark

 

Weitere Infos und Links

Salzstiegelhaus, Tel.: +43 3141 2248, 8741 Weißkirchen, Kothgraben 3, www.salzstiegelhaus.at

Almwirtshaus Altes Almhaus, Tel.: +43 3147 212,  8591 Maria Lankowitz, Kemetberg 60, www.altesalmhaus.at

Gasthof Moasterhaus, Tel.: +43 3141 2160, 8584 Hirschegg, Hirschegg 241, www.salzstiegl.at

Start

Hirschegger-Sattel / Salzstiegelhaus (1543 m) (1.544 m)
Koordinaten:
DD
47.068624, 14.871683
GMS
47°04'07.0"N 14°52'18.1"E
UTM
33T 490257 5212798
w3w 
///lieh.ansprechende.ausgeruht

Ziel

Hirschegger-Sattel / Salzstiegelhaus (1543 m)

Wegbeschreibung

Beim Parkplatz Salzstiegelhaus (1), 1543 m, gehen wir auf die andere Straßenseite und sehen dort den Einstieg in den Wanderweg. Wir folgen den gelben Wegweisern mit der Aufschrift „Altes Almhaus“ Nr. 505. Es geht leicht bergauf durch ein Waldstück hindurch, bis wir auf die freien Almflächen kommen. Ab nun orientieren wir uns immer an der Forststraße in Richtung Altes Almhaus, wobei der Weg auch im Winter gut zu erkennen ist. Es geht kontinuierlich bergauf und nach ca. 2 km kommen wir zu den Hinweistafeln (2), 1597 m, Lawinengefahr Rappoldrinne. Von hier aus geht es noch ca. 1 km entlang der Forststraße bzw. der Langlaufloipe, bis wir zur einer Kreuzung (3), 1615 m kommen. Die Kreuzung ist daran erkennbar, dass es rechts weiter zum Alten Almhaus geht und wir nun links leicht bergauf weiterwandern. Wir bleiben auf der Straße, die bereits nach kurzer Zeit leicht bergab zu einer kleinen Senke, führt. Hier halten wir uns rechts in Richtung Wald und sehen den Wanderweg und die rot-weiß-roten Markierungen an den Bäumen. Ab nun geht es durch den Wald bergauf, zwischendurch etwas steiler, sodass die Aufstiegshilfe bei den Schneeschuhen zum Einsatz kommt. Der Weg durch den Wald ist sehr gut markiert und auch aufgrund meist zahlreicher Spuren leicht zu finden. An der Waldgrenze erreichen wir dann einen kleinen Sattel (4), 1762 m. Ab hier befinden wir uns in einem Landschaftsschutzgebiet (Hinweistafel) und orientieren uns mittig an dem breiten, vor uns liegenden Rücken, der bis zum Gipfelkreuz führt (nicht zu weit rechts gehen, da Schneeverwehungen möglich sind). Am Gipfelkreuz des Rappoldkogels (5), 1928 m, eröffnet sich ein sehr schöner Blick in die Obersteiermark, mit dem in Nordwest liegenden Judenburg-Knittelfelder Becken (Aichfeld). Von hier aus können wir auch die im Südwesten liegende Schneeschuhtour auf den Speikkogel einsehen. Der Rückweg erfolgt über die Aufstiegsroute.

Variante: der Abstieg über den westlich gelegenen Sommerweg ist teilweise steil und nur erfahrenen Schneeschuhwanderern vorbehalten.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Zum Startpunkt der Tour selbst gibt es keine Verbindung mit Öffentlichen Verkehrsmittel.

Allgemeine Auskunft über die Öffentlichen Verkehrsmittel in der Region: www.verbundlinie.at

 

Murtal Taxi, Tel.: +43 660 1018101, 8740 Zeltweg, www.murtal-taxi.at

Taxi Jäger, Tel.: +43 3512 44833, 8720 Knittelfeld

Taxi Steiner, Tel.: +43 3512 71718, 8720 Knittelfeld

Anfahrt

Von St. Michael in Obersteiermark über die Murtal Schnellstraße S36 (vignettenpflichtig) nach Zeltweg (30 km, ca. 25 Minuten) und weiter über Großfeistritz zum Salzstiegelhaus (insg. 52 km, ca. 50 Minuten).

 

Von Graz über die Autobahn A2 nach Modriach und L344 über Hirschegg zum Salzstiegelhaus (76 km, ca. 85 Minuten)

 

Mit dem Auto zum Schneeschuhwandern – ein paar Dinge, auf die man achten sollte!

  • Gute Winterreifen sind ein absolutes MUSS!
  • Eiskratzer, Schneebesen, Enteiser für die Türschlösser und eine kleine Schaufel gehören zur Grundausstattung.
  • Schneeketten und ein Abschleppseil ins Auto geben, auch wenn man selbst nicht gut damit umgehen kann. Helfende und fachkundige Wanderer gibt es am Berg immer!
  • Das Auto von Schnee und Eis ganz befreien, vor allem das Autodach ganz abkehren.
  • Beim Parken darauf achten, dass man auch anderen Autofahrern Platz lässt.
  • Immer so parken, dass die restliche Fahrbahn für Autos, Holz-Lastkraftwagen und Räumfahrzeuge frei bleibt.
  • Sich vor der Anfahrt über die Schneesituation auf der Zufahrtsstraße bzw. bei den Parkmöglichkeiten informieren. (Hüttenwirt, Webcams)

Parken

Es sind zahlreiche Parkplätze in unmittelbarer Nähe des Salzstiegelhauses.

Anfahrt zum Parkplatz beim Salzstiegelhaus

Koordinaten

DD
47.068624, 14.871683
GMS
47°04'07.0"N 14°52'18.1"E
UTM
33T 490257 5212798
w3w 
///lieh.ansprechende.ausgeruht
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Sarcletti S., Zienitzer E., (2. Auflage 2018): Schneeschuhführer Steiermark – Vom Dachstein bis zum Steirischen Weinland. Bergverlag Rother GmbH, München, S. 176. Für weitere Infos hier klicken.

 

Schneeweiß C., (2012): Schneeschuhgehen – Praxiswissen vom Profi zu Ausrüstung, Technik und Sicherheit. Bruckmann Verlag GmbH, München, S.192

Kartenempfehlungen des Autors

Freytag & Berndt (2017): Seetaler Alpen, Seckauer Alpen, Judenburg, Knittelfeld. WK 212 Wander-, Rad-, Freizeitkarte; 1:50 000

Eigenverlag der Region Spielberg (2017): Wanderkarte 2, Gleinalpe, Stubalpe. Regionale, touristische Wanderkarte; 1:40 000 (erhältlich beim Tourismus am Spielberg und bei vielen Tourismusbetrieben)

Ausrüstung

Abgesehen von dem notwendigsten Equipment, wie Schneeschuhe, Stöcke usw., empfehlen wir die Mitnahme von Orientierungsmitteln (Bussole, Karte, GPS), LVS-Gerät, Sonde und Schaufel. Wir haben für Dich diese Checkliste aus dem Rother Schneeschuhführer Steiermark entnommen und zusammengefasst, damit sie Dir bei der nächsten Schneeschuhwanderung hilfreich ist.

 

  • Schneeschuhe
  • Teleskopstöcke mit Schneeteller
  • Wasserdichte Bergschuhe oder gefütterte Winterbergschuhe
  • Rucksack: Wenn die Schneeschuhe getragen werden müssen, ist ein Rucksack mit Deckelschnalle notwendig.
  • Handschuhe: Wasserdicht und wärmend
  • Kopfbedeckung
  • Gamaschen: Falls keine verschließbaren Beinabschlüsse an den Hosen vorhanden sind.
  • Hosen: Skihosen sind eher nicht zu empfehlen, da sie oft zu warm sind, jedoch brauchen wir wasserabweisende und wärmende Hosen.
  • Wärmende Oberbekleidung: Zwiebelschichtsystem, T-Shirt, Pullover, Jacke und Winterjacke mit Kapuze.
  • Sonnenbrille: Sehr wichtig, da Schnee bis zu 95 % des Lichts reflektiert.
  • Cremes: Sowohl gegen Sonne als auch gegen Kälte sind schützende Maßnahmen für die Haut wichtig.
  • Stirnlampe: Im Winter wird es früh dunkel, vor allem im Wald kann es bei beginnender Dämmerung oft sehr finster sein.
  • Thermoskanne: An kühleren Tagen ist ein wärmendes Getränk angenehm.
  • Snack bzw. Jause
  • Erste-Hilfe-Set

 

Weitere wichtige Ausrüstungsgegenstände

 

  • Handy
  • Tourenbeschreibung
  • Karte: Zur Übersicht eine Karte im Maßstab 1:50.000 der jeweiligen Region und ein Detailplan der Wanderung
  • GPS-Gerät
  • LVS-Gerät (Lawinenverschüttetensuchgerät), Schaufel und Sonde

 

 

Diese Auflistung und auch die Sicherheitshinweise wurden von den Autorinnen des Rother Schneeschuhführers Steiermark zusammengefasst. Gerne kannst Du diese Texte übernehmen, wobei wir Dich höflich ersuchen, das Copyright „Rother Schneeschuhführer Steiermark“ anzugeben.


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Schwierigkeit
mittel
Strecke
9 km
Dauer
4:00 h
Aufstieg
380 hm
Abstieg
380 hm
Hin und zurück aussichtsreich Gipfel-Tour Forstwege freies Gelände Wald

Statistik

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Karten und Wege
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