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Via Spiritualis - Auf den Spuren der Leobener Kirchen

Themenweg · Erzberg Leoben
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Tourismusverband ERZBERG LEOBEN Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Leoben
    Leoben
    Foto: BüKo, CC BY-ND, Stadt Leoben
m 555 550 545 540 535 4 3 2 1 km

Der Themenweg Via Spiritualis - Auf den Spuren der Leobener Kirchen liegt in der Erlebnisregion ERZBERG LEOBEN.

leicht
Strecke 4,6 km
1:16 h
51 hm
37 hm
555 hm
538 hm

Kaum eine andere Stadt kann im Verhältnis zu ihrer Größe, mit einer solchen Vielfalt an christlicher Kultur- und Architekturgeschichte aufwarten, wie Leoben. Die Via Spiritualis führt Sie zu einige der schönsten Kirchen, die fußläufig erreichbar sind.

Die Lage der Leobener Kirchen weist eine Besonderheit auf - sie leigen auf zwei Achsein in Kreuzform. Aber nicht nur ihre Position ist etwas Besonderes sondern auch jede Kirche für sich hat ihren Charme sowie ihre Schätze und bietet für Kunstliebhaber höchst Interessantes. Außerdem bieten Sie in der Hektik des Alltages wundervolle Möglichkeiten des Rückzuges und der Besinnung.

Autorentipp

Besuchen Sie auch das innerstädtisches Einkaufszentrum LCS, das in einem ehemaligen Dominikanerklostererrichtet wurde - sie werden wohl kaum woanders so eine hervorragende Kombination von Alt und Neu finden!

Nutzen Sie auch den Altstadtspaziergang oder gehen Sie entlang des Kreuzweges zur Kalvarienkirche!

Profilbild von Ute Gurdet
Autor
Ute Gurdet 
Aktualisierung: 23.03.2022
Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
555 m
Tiefster Punkt
538 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
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Okt
Nov
Dez

Wegearten

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Sicherheitshinweise

Eine ordentliche Planung ist ein Muss vor jeder Tour.

 

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Weitere Infos und Links

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Infobüro

Hauptplatz 3

8700 Leoben

Telefon: +43 3842 481 4 810

office@erzberg-leoben.at 

Start

Evangelische Kirche - Jahnstrasse 1 (540 m)
Koordinaten:
DD
47.385750, 15.092270
GMS
47°23'08.7"N 15°05'32.2"E
UTM
33T 506964 5248036
w3w 
///gewogen.neuzeit.webseiten
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Ziel

Stift Göss - Turmgasse 4

Wegbeschreibung

Wir beginnen diesen Themenweg bei der evangelischen Gustav Adolf Kirche.

Der Wiener Architekt C. Kattner entwarf den Bau, der 1908/09 vom Leobener Architekten Titus Thunhardt ausgeführt wurde. Der Kreuzgrundriss mit Emporen an drei Seiten ist im Inneren auf einen Kanzelaltar hin ausgerichtet. Wirkungsvoll schließt sie mit ihrem Turm die Blickachse der Franz Josef-Straße. Der Kreuzgrundriss mit Emporen an drei Seiten ist im Inneren auf einen Kanzelaltar hin ausgerichtet. Der Wiener Architekt C. Kattner entwarf den Bau, der 1908/1909 vom Leobener Architekten Titus Thunhardt ausgeführt wurde.

 

Weiter geht es entlang der Franz-Josef-Straße -durch den Stadtteil Josefee - der Weg führt vorbei an der Montanuniversität Leoben und den historischen Bürgerhäusern Richtung Zentrum.

Am Ende der Straße gelangen wir auf den Leobener Hauptplatz, hier wenden wir uns rechts und sehen schon von weiten die Fassade der Stadtpfarrkirche St. Xaver.
 

Die Leobener Stadtpfarrkirche St. Xaver (ehemalige Jesuitenkirche) dominiert in ihrer imposanten frühbarocken Gestalt in Höhe und Ausdehnung die gesamte Leobener Altstadt. Eine durchgehende Restaurierung seit 1993 rettete das prunkvolle Kircheninnere mit ihrer einzigartigen Ausstattung. Die Kirche ist erst seit 1811 Sitz einer Pfarre und auch heute noch die einzige im Bereich der historischen Altstadt. Errichtet nach Plänen des Peter Franz Carlone 1660 bis 1665 als Kirche der Leobener Jesuiten (Kollegium seit 1613). Vierjochiges Schiff, Kreuzgewölbe. Die imposante zweitürmige Front nach dem Vorbild der Wiener Jesuitenkirche. Prachtvoller Effekt der schwarzgoldenen Knorpelwerkschnitzerei. Prunkvolle Kanzel 1665 – 1670. Hochaltar datiert 1670, Altarblatt 1669 von H. Schönfeld. Apostelfiguren auf Konsolen im Kirchenschiff von Ägydius Meixner. Romanisches Kruzifix ungeklärter Herkunft um 1220 – 1230. Im westlichen Sakristeigang figurierte Grabsteine für Veit v. Zollner (gest. 1547) und Bischof Johannes von Zollner (gest. 1545).

 

Wenn wir aus der Kirche herausgehen und umrunden wir die Kirche und spazieren entlang der Kunsthalle Leoben zum Stadtkai, hier halten wir uns rechts bis wir zur Waasen-Brücke kommen. Hier sehen wir den Schwammerlturm - das Wahrzeichen der Stadt Leoben und gehen durch den Mautturm durch gerade aus, vorbei am Stadttheater bis wir wieder am Leobener Hauptplatz angekommen sind. Mehr über die zahlreichen historischen Gebäude erfahren wir beim Altstadtspaziergang. Wir halten uns aber rechts überqueren die Krottendorferstraße und durchqueren die Häuserreihe durch einen öffentlichen Durchgang. Nun liegt vor uns die Parkanlage Glacis, diese durchqueren wir und kommen zum Eggenwaldschen Gartenhaus (wo der Vorfriede Leobens von Napoleon unterschrieben wurde). Von hier aus sehen wir bereits die Jakobikirche, die sich am Fuße der Maßenburg befindet.

 


Dir Jakobikirche ist 1188 erstmals urkundlich genannt. Im Kern romanisch, in der Gotik um 1500 umgebaut und erweitert, kam es 1771 zu einem weiteren Umbau und der Barockisierung des Chorraums. Der Turm wurde 1743-45 erbaut. Beim rundgang durch die Kirche findet man zahlreiche Kunstschätze aus dem 17 und 18. Jahrhundert, so ein Barockgemälde des Hl. Philippus Neri und Bilder der Hl. Maria un Josef in schönen barocken Schnitzrahmen. ebenso sehenswert ist die prächtige Kanzel des Barockbildhauers Matthäus Krenauer, die um 1740 entstanden ist.

 

Der Kreuzaltar ist ein frühbarocker Schrein aus dem 17. Jhd. Aus derseleben Zeit befinden sich im Chor 8 Heiligenfiguren, über dem schlichten Altarunterbau ist eine spätgotsiche Sitzfigur des Hl. Jakobus d.Ä. um 1520 in prachtvoll geschnitzten Akanthusrahmen (um 1700). Verschiedene sehr alte Grabsteine sind Zeugen der Geschichte.

 

Der 1887 aufgelassene Friedhof stellt sich heute als parkartige Anlage mit einer Vielzahl von kunst- und kulturhistorische wertvollen Grab- und Baudenkmälern als besonders schöne Beispiele letzter Ruhestäten wohlhabender Leobener Bürger dar. Etliche dieser Zeugnisse werden nach und nach restauriert. Vor dem Eingang zum Kirchengelände beffindet sich das Jakobikreuz (1512 gestiftetes Denkmal mit Skulpturen aus der Spätgotik und dem Barock). - Nur der Eingangsbereich ist frei zugänglich, bei Interesse voranmelden: 0043/(0)676/87-426-590 Fr. Stock.

 

Wir verlassen das Gelände der Kirche und folgen der Dreihufeisengasse bis wir in der Gösserstraße landen, nun halten wir uns rechts und sehen bereits die Redemptoristenkirche. Einige Stufen führen hinauf zum Eingang der ehemaligen Klosterkirche.

 

Die Kirche zum Hl. Alfons vo nLiguori geht auf eine der jüngeren Kirchengründungen Leobens zurück. Erst 1837 ließen sich die ersten Redemptoristenpatres in der Stadt Leoben nieder. 1846 wurde der Grundstein für die Kirche in der Gösserstraße gelegt. Doch sie wurde erst 1860 vollendet, nachdem während der rovolution von 1848 die Redemptoristen die Stadt fluchtartig verlassen hatten. Der neoromanische Bau ragt hoch über dem Murufer auf. Besonders imposant wirkt die eintürmige Westfassade. Der Kircheninnenraum wird von Wndmalereien dominiert. Die Kirche wurde nach den Plänen des Wiener Architekten Alois Haberkalt und vom Judenburger Baumeister Ciaro geebaut. Dir Arhcitektur ist ziemlich deutlich der Neoromantik und Neorenaissance zuzurodnen, während die Innenausstattung stark neogotisch ist.

 

Der Hochaltar (1860) stammt aus der Kirche Maria am Gestadt in Wien. Hinter dem Hochaltar ist die ganze Apsis vergoldet und in deren Mitte er Kirchenpatron, der hl. Alfons gemalt. Der Künstler Pfofessor Scholz lässt den Besucehr förmlich einen Blick in den Himmel werden. man sieht den Erlöser Jesus Christus, neben ihm seine Mutter Maria und den hl. Josef, darunter den hl. Alfons in seiner Verklärung. Der Marien-Altar (der Linke vordere Seitenaltar) mit der Darstellung der "Unbefleckten Jungfrau Maria" stammt von den Brüern Hans und Leopold Titl. Am Altar befinden sich die Statuen der hl. Anna und des hl. Joachim und ein sehr schönes Herz-Jesu-Bild.

 

Nun geht es weiter - wir umrunden die Kirche und überqueren die Mur - von hier aus hat man die beiden soeben besuchten Kirchen im Blick. Direkt nach der Mur gehen wir den kleinen Fußpfad hinunter auf den Kai. Wir halten uns am Kai links, unter der Straßenbrücke durch. Auf der linken Seite ist der Pfarrhof der Waasenkirche und rechts daneben führt ein kleiner Weg entlang der uns in den Parkbereich der Kirche führt.

 

Die Pfarrkirche Maria am Waasen ist das historische Zentrum der Vorstadt. Nach einer unbestätigten Überlieferung wurde hier um 1149 bereits eine Kapelle errichtet. 1160 wird erstmals ein Priester genannt und die Kirche zweifelsfrei beurkundet. Die Pfarrkirche erfuhr als Bauwerk zahlreiche Veränderungen. Chor (um 1400) und Langhaus (um 1483) sind im wesentlichen gotisch. Die wohlproportionierte, ganz in Haustein gearbeitete Orgelempore trägt die Datierung 1487. Der zweijochige Chor überragt das Schiff beträchtlich. Das spätgotische Netzrippengewölbe des Langhauses weist stark angegriffene Malereien von Ranken und Blüten sowie Engeln aus der Spätgotik auf.


Die Tauf- und Werktagskapelle nördlich des Chors lässt sich architektonisch nicht genau bestimmen, könnte Rest eines mittelalterlichen Vorgängerbaues der heutigen gotischen Kirche sein. Die jüngst untersuchten Freskenreste weisen bereits ins 16. Jahrhundert. Die Sakristei südlich des Chors und ihre Nebenräume sind aber gleichzeitig mit dem Chor um 1400 entstanden. Das Äußere der Kirche wird wesentlich von der Regotisierung durch den Grazer Architekten Hans Pascher von 1900 – 1901 bestimmt.  

 

Wir gehen nach einem Rundgang durch in der Kirche wieder zurück auf den Marekkai, der uns entlang der Mur bis nach Göss führt wo wir nach einem schönen ca. 20 min. Spaziergang zum Stift Göss gelangen - dem wohl geschichtsträchtigsten kirchlichen Bauwerk der Via Spiritualis.

 

Das Stift Göss wurde um das Jahr 1000 als erstes steir. Kloster gegründet. Die Besiedlung erfolgte durch die Benediktinerinen vom Nonnberg i nSalzburg. 1782 wurde es durch ein Dekret von Kaiser Josef II. aufgehoben. Bedeutend ist auch, dass Göss vierzehn Jahre lang Bischofssitz und dreiundsiebzig Jahre lang - bis 1859 - eigene Diözese war. Der einzige Bieschof Graf von Engl und Wagrain resiierte inm Kloste rGöss bei Leoben, wo auch ein Domkapitel errichtet wurde.

 

Mit seinen Architektur- und Kunstschätzen ist das Stift heute noch eine der kulturhist. interessantesten Sehenswürdigkeiten der Stadt Leoben. Zu besichtigten sind die alte Stiftskirche und die Michaelskapelle. sie ist ein romanischer Bau im Zackenstil und mit Wandmalereien, die das Hohelied Salomons darstellen, verziert. Ein weiteres Objekt im Besitz der Pfarre ist der sogenannte "Josephinische Sarg", ein Sarg der zur Holzersparnis wieder verwendet werden konnte, indem er nach unten hin aufklappbar war, und so nur der in Leinen gewickelte Leichnam im Grab blieb, der Sarg wurde wieder verwendet.

 

Von der ehemaligen Pfarrkiche, der damialigen Andreaskirche, steht heute noch der Glocken und Uhrturm. Der heilige Andreas war und ist Schutpatron der ehemaligen Pfarrkirche und auch der neuen Stiftskirche. Das Altarbild über dem Hochaltar stammt ebenfalls aus der damalgen Pfarrkiche. Vor der Aufhebung des Klosters befanden sich, so vermuten Forscher, etwa 17 Glocken im Stift. Heute sinde s noch fünd, die Älteste aus dem 15. Jahrhundert. Die frühroman. Krypta, etwa 1000 n.Chr. und die Bischofskapelle können nur bei Stiftsführungen besichtigt werden. Außerem gibt es die Möglichkeit, im Sommer den Dachstuhl zu besichtigen.

 

Nun schließen wir den Rundgang auf unserer Via Spiritualis ab, wobei es noch mehr sakrale Gebäude und Kirchen im Stadtgebiet gibt, die aber teilweise nicht mehr auf dem direkten Weg liegen. So zB würde es sich noch anbieten die Wallfahrtskapelle Maria Kaltenbrunn, die Pfarrkirche zum Hl. Josef in Leoben/Donawitz, die Kalvarienkirche (am Kalvarienberg) - oder die "jüngeren" Kirchen wie die "Heilig Geist Kirche" in Leoben/Lerchenfeldoder die "Heilige Schutzengel Kirche" in Leoben/Hinterberg.

 

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

ÖBB-Hbf Leoben. Rückfahrt von Hieflau mit ÖBB-Zügen; über Selzthal in Richtung Leoben.

Vom Ende der Tour beim Stift Göss können Sie mit den Bussen der Stadtwerke Leoben einfach wieder retour ins Zentrum fahren. www.stadtwerke-leoben.at

Fahrpläne und Reiseinformationen finden direkt bei: Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB), Steiermärkischen Landesbahnen (STLB), www.busbahnbim.at 

Mit der BusBahnBim App der Verbundlinie ist eine Fahrplanauskunft so einfach wie noch nie: Alle Verbindungen mit Bus, Bahn und Straßenbahn in Österreich können durch die Eingabe von Orten und/oder Adressen, Haltestellen bzw. wichtigen Punkten abgefragt werden. Erhältlich ist die App als Gratis-App für Smartphones (Android, iOS) – auf Google Play und im App Store 

Anfahrt

Von Graz kommend auf der A9 Abfahrt St. Michael ob Leoben und auf der S 35 nach Leoben > Richtung Zentrum

Von Wien kommend auf der S 6 nach Bruck an der Mur und Leoben > Richtung Zentrum

Parken

 

Genaue Angaben zu Parkmöglichkeiten finden sie hier.

Koordinaten

DD
47.385750, 15.092270
GMS
47°23'08.7"N 15°05'32.2"E
UTM
33T 506964 5248036
w3w 
///gewogen.neuzeit.webseiten
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Ausrüstung

Ein richtiges Rucksackpacken macht vieles leichter: Schwere Sachen als erstes einpacken. Die Wasserflasche sollte immer gut griffbereit in einer Seitentasche sein. Alle Dinge, die oft benötigt werden wie Sonnenbrille, Fotoapparat oder Wanderkarte, gehören obenauf. Eine Notfallsausrüstung inklusive Blasenpflaster gehört in jeden Rucksack und eine Einkleidung nach dem "Zwiebelsystem" empfiehlt sich immer!

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Schwierigkeit
leicht
Strecke
4,6 km
Dauer
1:16 h
Aufstieg
51 hm
Abstieg
37 hm
Höchster Punkt
555 hm
Tiefster Punkt
538 hm
kulturell / historisch

Statistik

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Karten und Wege
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