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Wanderung Etappe

Etappe 02 Vom Gletscher zum Wein Nordroute Guttenberghaus - Stoderzinken

1 Wanderung • Ramsau am Dachstein
  • Auf der Grafenbergalm
    / Auf der Grafenbergalm
    Foto: Steiermark Tourismus/ikarus.cc
  • Wanderdorf Ramsau am Dachstein
    / Wanderdorf Ramsau am Dachstein
    Video: Österreichs Wanderdörfer
  • Sinabell mit Blickrichtung Guttenberghaus
    / Sinabell mit Blickrichtung Guttenberghaus
    Foto: Tourismusverband Ramsau am Dachstein, Tourismusverband Ramsau am Dachstein
  • Das Friedenskircherl am Stoderzinken
    / Das Friedenskircherl am Stoderzinken
    Foto: TV Gröbminger Land/Herbert Raffalt
  • Blick vom Stoderzinken zum Dachstein Gletscher
    / Blick vom Stoderzinken zum Dachstein Gletscher
    Foto: Steiermark Tourismus/ikarus.cc
Karte / Etappe 02 Vom Gletscher zum Wein Nordroute Guttenberghaus - Stoderzinken
1600 1800 2000 2200 2400 m km 2 4 6 8 10 12 Guttenberghaus Grafenbergalm Berggasthof Steinerhaus

Eine abwechslungsreiche, herausfordernde Höhenwanderung vom Dachstein zum Stoderzinken, einem der schönsten Aussichtsberge im Norden der Steiermark. Zunächst führt der Weg noch über das Karst- und Almgebiet "Am Stein" um uns später über die wunderschön gelegenen Almgebiete der Ramsauer Bauern, wie die Grafenbergalm, zu bringen. Das Ziel ist die kleine Sammlung an Hütten und Gasthöfen am Fuße des Stoderzinken, dessen Friedenskircherl, das direkt in der südlichen Felswand liegt, einer der beliebtesten Fotopunkte der Region ist.

mittel
12,6 km
5:30 Std
426 hm
851 hm

Eine der schönsten Almen im Dachsteingebiet ist die prinzipiell unbewirtschaftete Grafenbergalm, der wir nach etwa zwei Drittel unseres Weges begegnen werden und dessen Hausherr zumeist bei seinen Tieren unterwegs ist. Bekannt ist sie jedoch nicht nur durch ihre idyllische Lage, sondern auch durch einen besonderen Almbewirtschafter. Der Dichter und Buchautor Bodo Hell verbringt hier schon seit vielen Jahren als Senner seine Sommer, die ihn auch in seinem literarischen Schaffen inspirieren. Es wäre nicht die Steiermark hätte er nicht eine kulinarische Spezialität parat: Seinen Ziegenkäse präsentiert er mit Recht und Stolz wie einen Schatz.

Autorentipp

Der Stoderzinken bietet bei Sonnenuntergang und -aufgang einen traumhaften Blick zum Dachstein und über das Ennstal hinüber zu den Schladminger Tauern. Er zählt zu den schönsten Aussichtspunkten auf der Wanderroute "Vom Gletscher zum Wein". Wichtig: auf dieser Etappe unbedingt ausreichend Trinkwasser mitnehmen, da keine Quellen zum Nachfüllen der Wasserflasche vorhanden sind!

Tipp: Im Frühjahr 2018 wurden im Zuge eines Castings von einer Jury sowie den Lesern einer großen österreichischen Tageszeitung mit Martina Traisch aus dem Ennstal und Manfred Polansky aus dem Mürztal 2 „Superwanderer“ gewählt, die im Sommer die Nord- und die Südroute erwanderten. Auf www.steiermark.com/superwanderer sind ihre Erfahrungen und Erlebnisse nachzulesen: Von idealen Fotopunkten bis zu versteckten Weinkellern in Berghütten. Will man nun auf den Spuren von Martina und Manfred wandeln und auch „Superwanderer“ werden? Dies geht ganz einfach: Auf www.steiermark.com/superwanderer anmelden und im Anschluss Postings, Videos und Kommentare zu seinen Erlebnissen entlang der Wanderroute „Vom Gletscher zum Wein“ posten – ganz egal, ob die gesamte Route oder nur ein Abschnitt erwandert wird. Alle 5 Etappen winkt zudem eine kleine Belohnung! 

 

 

outdooractive.com User
Autor
Günther Steininger
Aktualisierung: 03.08.2018

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
2200 m
1638 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Berggasthof Steinerhaus
Guttenberghaus

Sicherheitshinweise

Notruf Bergrettung: 140

Tipp zur Notfallmeldung – Antworten auf die sechs W-Fragen geben: Was ist passiert? Wieviele Verletzte? Wo ist der Unfall passiert (eventuell GPS-Koordinaten)? Wer meldet (Rückrufnummer)? Wann ist der Unfall passiert? Wetter am Unfallort?

Hinweis: Es handelt sich hier um eine hochalpine Tour, die auch entsprechender Ausrüstung und Kondition bedarf.

 

 

Ausrüstung

Ein richtiges Rucksackpacken macht vieles leichter: Schwere Sachen als erstes einpacken. Die Wasserflasche sollte immer gut griffbereit in einer Seitentasche sein. Alle Dinge, die oft benötigt werden wie Sonnenbrille, Fotoapparat oder Wanderkarte, gehören obenauf. Eine Notfallsausrüstung inklusive Blasenpflaster gehört in jeden Rucksack und eine Einkleidung nach dem "Zwiebelsystem" empfiehlt sich immer!

Weitere Infos und Links

Wenn Sie sich einem Reiseveranstalter anvertrauen wollen, buchen Sie einfach bei Steiermark Touristik, dem offiziellen Reisebüro von Steiermark Tourismus: Tel. +43 316 4003 450, www.steiermark-touristik.com

Weitere Informationen:
Steiermark Tourismus, Tel. +43 316 4003, www.steiermark.com

Schladming-Dachstein, Tel. +43 3687 23310, www.schladming-dachstein.at

Ramsau am Dachstein, Tel. +43 3687 818338, www.ramsau.com

Die Steiermark Touren App, die gratis auf Google Play und im App Store zur Verfügung steht (Android, iOS), bietet detaillierte Informationen aus erster Hand: Shortfacts (Länge, Dauer, Schwierigkeit, Aufstieg und Abstieg in Höhenmetern, Bewertungen), Karte, Wegbeschreibungen, Höhenmesser, Kompass, Gipfelfinder, Navigation entlang der Tour. Zudem kann man seine persönliche Favoritenliste von Lieblingstouren und –punkten erstellen, Touren und Ausflugsziele offline speichern, social media - Kanäle bespielen und mehr.

Start

Ramsau am Dachstein Guttenberghaus (2140 hm)
Koordinaten:
Geographisch
47.450718 N 13.683599 E
UTM
33T 400765 5256092

Ziel

Stoderzinken

Wegbeschreibung

Zunächst geht es auf dieser Etappe der Wanderroute "Vom Gletscher zum Wein" für uns ein kurzes Stück der Etappe Dachstein Seilbahn Bergstation - Guttenbergaus wieder retour zur Feistererscharte, einem zentralen Wegknotenpunkt oberhalb des Guttenberghauses (Tel. +43 664 3022956). Wir folgen dem Weg Nummer 618 an der Nordseite des Sinabells vorbei durch eine karge, aber umso eindrucksvollere Landschaft. Diese ist ein beinahe endloses Gewoge von grauen Rücken und grünen Mulden, die von Latschen und Zirben unterbrochen wird. Im Osten begrenzen die Gipfel des Stoderzinken und Grimming den Horizont, im Noden die schier endlose Gipfelkette des Toten Gebirges.

Nach etwa 1 Stunde Gehzeit sorgt der Anblick des tief unten gelegenen Höllgrabensees für eine willkommene Abwechslung in dieser sonst eher kargen Felslandschaft. Anfang Juli ist der den See umgebende Kessel mit Alpenrosen übersät. Die weitere Wegführung bis zur Grafenbergalm ist durch eine reizvolle Landschaft mit Felsbuckeln, Latschen, Blumenwiesen, Schluchten und kleinen Felsmauern geprägt. Auf der Grafenbergalm angekommen, verstehen wir warum sich der Dichter Bodo Hell hier so wohl fühlt. Der Almkessel mit seinen grünen Wiesen, dem wunderschön gelegenen Grafenbergsee und Gruppen von Zirben bietet ein Umfeld, das seinesgleichen sucht.

Ab der Grafenbergalm wechselt die Szenerie. Wälder mit ab und an schönen Aussichtspunkten auf die umliegende Bergwelt und kleine Kessel mit einer beeindruckenden Blumenvielfalt sind nun unsere Wegbegleiter. Der Weg wechselt hier ständig seine Richtung, mal geht es um eine Felswand, dann wieder um eine alte Baumgruppe. Er bleibt aber bis zum Schluss abwechslungsreich wie es auch die Landschaft der Steiermark ist. Durch einen lichten Lärchenwald windet sich nun unser Weg in leichten Serpentinen durch den Brandner Urwald hinauf zur unbewirtschafteten Brünnerhütte. Von hier sind es noch etwa 20 Minuten zum Steinerhaus (Tel. +43 3686 2646), einem Gasthof mit allem Komfort und dem Vorteil der Nähe zum Gipfel des Stoderzinken, einem der schönsten Aussichtsberge in den Ostalpen (Tourismusinformation Tel. +43 3685 2213122) .

Alternativ können wir auch auf der idyllischen Viehbergalm übernachten, einem Zwischenetappenziel der 3. Etappe. Die Ritzingerhütte (Tel. +43 3685 22474 oder +43 676 9459817) verfügt über eine traumhafte Lage, ein ausgezeichnetes Kulinarium, jedoch zum Übernachten nur über einen Schlafraum mit 8 Betten, der allerdings ebenso schön wie die Hütte ist. Bei dieser Variante der 2. Etappe verlängert sich diese Etappe auf rund 17 km, denn in diesem Fall zweigen wir schon vor dem leichten Anstieg zur unbeiwrtschafteten Brünnerhütte nach links zur Notgasse ab um auf die Viehbergalm zu gelangen. Die 3. Etappe nach Bad Mitterndorf verkürzt sich dadurch wiederum auf rund 13 km.

Öffentliche Verkehrsmittel

ÖBB www.oebb.at oder Verbundlinie Steiermark www.busbahnbim.at

Mit der BusBahnBim App der Verbundlinie ist eine Fahrplanauskunft so einfach wie noch nie: Alle Verbindungen mit Bus, Bahn und Straßenbahn in Österreich können durch die Eingabe von Orten und/oder Adressen, Haltestellen bzw. wichtigen Punkten abgefragt werden. Erhältlich ist die App als Gratis-App für Smartphones (Android, iOS) – auf Google Play und im App Store

Anfahrt

Detaillierte Informationen zur Anreise finden Sie hier.

Parken

Es besteht auch die Möglichkeit zum Guttenberghaus über den Weg Nummer 616 direkt von Ramsau am Dachstein, wo zahlreiche Parkplätze vorhanden sind, aufzusteigen.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Reinhard Lamm: Wanderführer Dachstein Rundwanderweg www.schladming-dachstein.at

Herbert Raffalt: Wanderparadies Dachstein-Tauern www.raffalt.com

Kartenempfehlungen des Autors

Gratis Pocket Card Wanderroute "Vom Gletscher zum Wein" einfach bestellen auf www.steiermark.com

Wanderkarte Schladming-Dachstein, 1:50.000 www.schladming-dachstein.at

Kompass WK293 Dachsteingruppe, Schladminger Tauern www.kompass.at

Freytag & Berndt WK281 Dachstein · Ausseer Land · Filzmoos · Ramsau www.freytagberndt.at

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Alois Schunko
08.07.2018
Wir wanderten vom Guttenberghaus zur Grafenbegalm, vorbei am Grafenbergsee, Ahornsee, zur Brunnerhütte und Steinerhaus. Nach einer Stärkung gings weiter durch die Notgasse zur (Viehbergalm) Ritzingerhütte. Mit eine sehr freundliche Aufnahme, ein gutes Abendessen und eine angenehme Nachtruhe beendeten wir (4 Personen) den sehr anspruchsvollen Tag.

Alois Schunko
08.07.2018
Bewertung
Gemacht am
24.06.2018
Foto: Alois Schunko, ÖAV Sektion Gleisdorf
Foto: Alois Schunko, ÖAV Sektion Gleisdorf
Foto: Alois Schunko, ÖAV Sektion Gleisdorf
Foto: Alois Schunko, ÖAV Sektion Gleisdorf
Foto: Alois Schunko, ÖAV Sektion Gleisdorf

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Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
12,6 km
Dauer
5:30 Std
Aufstieg
426 hm
Abstieg
851 hm
Streckentour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights

Statistik

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