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Wanderung Etappe

Etappe 12 Vom Gletscher zum Wein Südroute St. Lambrecht - Neumarkt

Wanderung • Murtal
  • Unzählige Seen und Teiche sind im Naturpark beheimatet
    / Unzählige Seen und Teiche sind im Naturpark beheimatet
    Foto: Steiermark Tourismus/Harry Schiffer
  • Blick auf das Stift St. Lambrecht
    / Blick auf das Stift St. Lambrecht
    Foto: Steiermark Tourismus/Harry Schiffer
  • Blick von der Grebenzen
    / Blick von der Grebenzen
    Foto: Steiermark Tourismus/Harry Schiffer
  • Der Auerlingsee im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen
    / Der Auerlingsee im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen
    Foto: ste, Steiermark Tourismus/Harry Schiffer
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    Foto: Hannah Tautscher, (c) Mürzl Egon
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    Foto: Hannah Tautscher, (c) Stift St. Lambrecht
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    Foto: Hannah Tautscher, (c) Irene Cester
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    Foto: Hannah Tautscher, Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen
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    Foto: Hannah Tautscher, Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen
  • Bionik-Erlebnisinsel: Geheimnis Baumstamm
    / Bionik-Erlebnisinsel: Geheimnis Baumstamm
    Foto: Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen
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    Foto: Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen (HT), Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen
Karte / Etappe 12 Vom Gletscher zum Wein Südroute St. Lambrecht - Neumarkt
900 1200 1500 1800 2100 m km 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 Dreiwiesenhütte Grebenzenhaus Wallfahrtskirche Maria Schönanger Ursprungsquelle Zeutschach Grasluppteiche

Eine aussichtsreiche Etappe der Wanderroute "Vom Gletscher zum Wein" im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen. Der zweitere der beiden markanten Berge des Naturparks, die Grebenzen, wird bei dieser Tour auch überschritten. So wandern wir hier entlang eines Abschnittes der Via Natura, einem 10 Etappen umfassenden Weitwanderweg durch den Naturpark, vom geistlichen Zentrum St. Lambrecht des Naturparks in die größte Gemeinde, nach Neumarkt mit dem Ortsteil St. Marein bei Neumarkt.

mittel
20,5 km
7:30 Std
843 hm
1045 hm

Jahrtausendelang haben uns weise Menschen gelehrt, dass die Natur ein großes Buch ist, aus dem wir unendlich viel lernen können. Aber anstatt das Buch der Natur zu lesen, haben wir auf alles andere mehr gehört und die unendliche Intelligenz von Mutter Erde sehr wohl auch verschmäht. Die Via Natura möchte dem Menschen die Natur und der Natur den Menschen wieder näherbringen. Wandern entlang der Via Natura hat somit das Motto "Lesen lernen im großen Buch der Natur". Der Weitwanderweg bietet für Groß und Klein und jeden Geschmack die richtige Wanderung. Wer die einzelnen Wege entlang wandert, bekommt Anleitung zum Lesen-Lernen in der Natur. Das Ziel ist es, die Natur mit allen zur Verfügung stehenden Sinnen wahrzunehmen, die Beobachtungen zu interpretieren und zu verstehen, um schließlich den Nutzen zu erkennen, den die Lebewesen daraus ziehen.

Autorentipp

Sanfte Mobilität wird im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen großgeschrieben. So stehen mit dem "Natürlich Mobil Angebot" Naturpark-Elektro-Autos, Elektro-Bikes und der Naturpark-Wanderbus zur Verfügung.

Tipp: Im Frühjahr 2018 wurden im Zuge eines Castings von einer Jury sowie den Lesern einer großen österreichischen Tageszeitung mit Martina Traisch aus dem Ennstal und Manfred Polansky aus dem Mürztal 2 „Superwanderer“ gewählt, die im Sommer die Nord- und die Südroute erwanderten. Auf www.steiermark.com/superwanderer sind ihre Erfahrungen und Erlebnisse nachzulesen: Von idealen Fotopunkten bis zu versteckten Weinkellern in Berghütten. Will man nun auf den Spuren von Martina und Manfred wandeln und auch „Superwanderer“ werden? Dies geht ganz einfach: Auf www.steiermark.com/superwanderer anmelden und im Anschluss Postings, Videos und Kommentare zu seinen Erlebnissen entlang der Wanderroute „Vom Gletscher zum Wein“ posten – ganz egal, ob die gesamte Route oder nur ein Abschnitt erwandert wird. Alle 5 Etappen winkt zudem eine kleine Belohnung!

outdooractive.com User
Autor
Günther Steininger
Aktualisierung: 03.08.2018

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
1864 m
823 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Dreiwiesenhütte

Sicherheitshinweise

Notruf Bergrettung: 140

Tipp zur Notfallmeldung – Antworten auf die sechs W-Fragen geben: Was ist passiert? Wieviele Verletzte? Wo ist der Unfall passiert (eventuell GPS-Koordinaten)? Wer meldet (Rückrufnummer)? Wann ist der Unfall passiert? Wetter am Unfallort?

Ausrüstung

Ein richtiges Rucksackpacken macht vieles leichter: Schwere Sachen als erstes einpacken. Die Wasserflasche sollte immer gut griffbereit in einer Seitentasche sein. Alle Dinge, die oft benötigt werden wie Sonnenbrille, Fotoapparat oder Wanderkarte, gehören obenauf. Eine Notfallsausrüstung inklusive Blasenpflaster gehört in jeden Rucksack und eine Einkleidung nach dem "Zwiebelsystem" empfiehlt sich immer!

Weitere Infos und Links

Wenn Sie sich einem Reiseveranstalter anvertrauen wollen, buchen Sie einfach bei Steiermark Touristik, dem offiziellen Reisebüro von Steiermark Tourismus: Tel. +43 316 4003 450, www.steiermark-touristik.com

Weitere Informationen:
Steiermark Tourismus, Tel. +43 316 4003, www.steiermark.com

Urlaubsregion Murtal, Tel. +43 3572 44249, www.murtal.at

Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen, Tel. +43 3584 2005, www.natura.at

Die Steiermark Touren App, die gratis auf Google Play und im App Store zur Verfügung steht (Android, iOS), bietet detaillierte Informationen aus erster Hand: Shortfacts (Länge, Dauer, Schwierigkeit, Aufstieg und Abstieg in Höhenmetern, Bewertungen), Karte, Wegbeschreibungen, Höhenmesser, Kompass, Gipfelfinder, Navigation entlang der Tour. Zudem kann man seine persönliche Favoritenliste von Lieblingstouren und –punkten erstellen, Touren und Ausflugsziele offline speichern, social media - Kanäle bespielen und mehr.

Sanfte Mobilität wird im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen großgeschrieben. So stehen mit dem "Natürlich Mobil Angebot" Naturpark-Elektro-Autos, Elektro-Bikes und der Naturpark-Wanderbus zur Verfügung.

Start

St. Lambrecht im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen (1022 hm)
Koordinaten:
Geographisch
47.070606 N 14.300010 E
UTM
33T 446853 5213248

Ziel

St. Marein bei Neumarkt im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen

Wegbeschreibung

Wir starten im Zentrum des Ortes direkt beim imposanten Benediktinerstift St. Lambrecht und wandern nach einem kurzen noch recht flachen Stück aus dem Ort hinaus stetig bergauf durch den Stiftswald über den Pfaffentritt, der als Verbindungsweg schon vor Jahrhunderten von den "Pfaffen" der Region genutzt wurde, Richtung Grebenzen. Nach etwa 4 km halten wir uns bei einer Wegkreuzung rechts um zur Dreiwiesenhütte (Tel. +43 3585 2411) am Fuße des Gipfels der Grebenzen zu gelangen. Die Grebenzen ist neben dem Zirbitzkogel der schönste Aussichtsberg im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen.

Bei der Dreiweisenhütte macht unsere Etappe der Wanderroute "Vom Gletscher zum Wein" einen scharfen Schwenk Richtung Norden und bringt uns nach knapp 2 km auf den nun immer leicht bergab führenden Weg zur Wallfahrtskirche Maria Schönanger mit der in unmittelbarer Nachbarschaft liegenden Schönangerhütte (Tel. +43 664 5393093). Das heutige Kirchengebäude wurde 1828 an Stelle einer 1736 erbauten Kapelle errichtet. Seelsorgerisch betreut wird die Wallfahrtskirche, die derzeit jüngste Filialkirche des Benediktinerstiftes St. Lambrecht, von einem eigenen Wallfahrtsseelsorger betreut. Hier macht der Weg abermals eine scharfe Kurve - diesmal nach rechts Richtung Osten - und führt uns nun immer bergab durch den Kammerwald nach Zeutschach, wo uns eine Besonderheit erwartet: die Zeutschacher Ursprungsquelle, die auch ein "NaturLese-Platz" an der Via Natura darstellt. Die Zeutschacher Ursprungsquelle ist eine typische Karsterscheinung und verzeichnet eine Schüttung von 90 - 120 Liter pro Sekunde. Das reine, sauerstoffreiche Wasser begünstigt einen interessanten Pflanzenwuchs. So blüht unter Wasser der haarblättrige Hahnenfuß, während der Wasserhahnenfuß seine weißen Blüten über die Wasseroberfläche hebt. Wäre sie nicht von einer Birke und ein paar Bänken sowie dem "NaturLese-Platz" gesäumt, man würde beim Wandern über die Wiese in den magischen Ort einfach hineinstolpern, so unscheinbar und gleichzeitig beeindruckend ist dieser Kraftplatz im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen.

Der letzte Abschnitt unserer heutigen Etappe führt uns entlang der Via Natura zu den Grasluppteichen, einem wunderschönen Verweilplatz bevor es in die Graggerschlucht geht. Zunächst erwartet uns aber noch ein kurzer Abschnitt durch Waldstücke, wo wir auch auf Zecki`s Hütte (Tel. +43 664 75054977, Öffnungszeiten beachten!) treffen, eine gemütliche Hütte bei der Graggerschlucht unweit des Kaskadenfalls. Über die wildromantische Schlucht gelangen wir noch am Ende der Etappe zur europaweit ersten Bionikinsel, wo uns das Übertragen von Naturphänomenen auf die Technik näher gebracht wird. Zu guter Letzt führt uns der Weg noch nach St. Marein bei Neumarkt, unser heutiges Etappenziel im Herzen des Naturparks Zirbitzkogel-Grebenzen. Die nächste Etappe führt uns übrigens auf den Zirbitzkogel, den höchsten Punkt des Naturparks. 

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

ÖBB www.oebb.at oder Verbundlinie Steiermark www.busbahnbim.at

Mit der BusBahnBim App der Verbundlinie ist eine Fahrplanauskunft so einfach wie noch nie: Alle Verbindungen mit Bus, Bahn und Straßenbahn in Österreich können durch die Eingabe von Orten und/oder Adressen, Haltestellen bzw. wichtigen Punkten abgefragt werden. Erhältlich ist die App als Gratis-App für Smartphones (Android, iOS) – auf Google Play und im App Store

Anfahrt

Detaillierte informationen zur Anreise finden Sie hier.

Parken

Parkplätze sind vor dem Stift St. Lambrecht und bei den Ortseinfahrten vorhanden.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Gratis Pocket Card Wanderroute "Vom Gletscher zum Wein" finden Sie auf www.steiermark.com

Kompass WK222 Sölktäler, Rottenmanner Tauern, Ennstal, Murau, Naturpark Grebenzen www.kompass.at

Freytag & Berndt WK211 Naturpark Zirbitzkogel ·Grebenzen · Murau · Sölkpass www.freytagberndt.at

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
20,5 km
Dauer
7:30 Std
Aufstieg
843 hm
Abstieg
1045 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Streckentour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights

Statistik

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