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Wanderung Etappe

Etappe 13 Vom Gletscher zum Wein Nordroute Eisenerz - Hochschwab Sonnschienalm

Wanderung • Hochsteiermark
  • Am Leopoldsteinersee
    / Am Leopoldsteinersee
    Foto: Steiermark Tourismus/Michael Weberberger
  • Wandern mit traumhaftem Panorama
    / Wandern mit traumhaftem Panorama
    Foto: Steiermark Tourismus/ikarus.cc
  • Unterwegs zwischen den Latschenfeldern
    / Unterwegs zwischen den Latschenfeldern
    Foto: Steiermark Tourismus/ikarus.cc
  • Häuslalmhütte
    / Häuslalmhütte
    Foto: Margit Skale, Fotograf: Familie Tösch
  • Sonnschienhütte
    / Sonnschienhütte
    Foto: Benedikt Gamillscheg, alpenvereinaktiv.com
Karte / Etappe 13 Vom Gletscher zum Wein Nordroute Eisenerz - Hochschwab Sonnschienalm
900 1200 1500 1800 2100 m km 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 Leopoldsteinersee

Die Tour entführt uns in eine der bezauberndsten Berglandschaften im Alpenraum, den Hochschwab. Von der historischen Bergbaustadt Eisenerz geht es über das Naturjuwel Leopoldsteiner See mitten hinein in das gämsenreichste Gebirge Europas, das auch mit einer unglaublichen Blumenvielfalt zu beeindrucken weiß. Ziel dieser Etappe der Vom Gletscher zum Wein Wanderroute ist die Sonnschienalm, die mit ihren zahlreichen Halterhütten und der großen Sonnschienalmhütte eines der beliebtesten Hüttenziele in der Steiermark ist. Eine der beliebtesten Ausgangspunkte für eine Tageswanderung auf die Sonnschienalm ist der Grüne See in Tragöß, der im jahr 2014 von den Österreicherinnen und Österreichern zum schönsten Platz der Alpenrepublik gewählt wurde.

schwer
21 km
8:00 Std
1255 hm
465 hm

Mit dem Eintritt ins Hochschwabmassiv mit einer unglaublichen Alpenflora rund um Orchideen, Edelweiß und Enzian begeben wir uns auch auf die Spuren Erzherzog Johanns, der als der Förderer und Modernisierer von Industrie, Landwirtschaft und Eisenbahnwesen sowie im Kultur- und Bildungsbereich in der Steiermark gilt. Über Jahrhunderte stand die wirtschaftliche Nutzung des Hochschwabs im Vordergrund, denn dessen Waldreichtum nutzte man schon im Mittelalter intensiv für die Herstellung von Holzkohle, die man in enormen mengen zur Eisenverhüttung benötigte. Da Erzherzog Johann aber auch Bergsteiger und Jäger war begann zu Beginn des 19. Jahrhunderts die touristische Erschließung des imposaten Bergmassivs. Hinweise welch hohe Bedeutung der Hochschwab im Kreise der Alpinisten innerhalb weniger Jahre inne hatte sind in unterschiedlichsten Büchern und Aufzeichnungen des Alpenvereins zu finden.

Wir bewegen uns hier auch auf einer Etappe der Rundtour BergZeitReise, die durch die wildromantische Gebirgslandschaft der Hochsteiermark führt.

 

Autorentipp

Im Frühjahr 2018 wurden im Zuge eines Castings von einer Jury sowie den Lesern einer großen österreichischen Tageszeitung mit Martina Traisch aus dem Ennstal und Manfred Polansky aus dem Mürztal 2 „Superwanderer“ gewählt, die im Sommer die Nord- und die Südroute erwanderten. Auf www.steiermark.com/superwanderer sind ihre Erfahrungen und Erlebnisse nachzulesen: Von idealen Fotopunkten bis zu versteckten Weinkellern in Berghütten. Will man nun auf den Spuren von Martina und Manfred wandeln und auch „Superwanderer“ werden? Dies geht ganz einfach: Auf www.steiermark.com/superwanderer anmelden und im Anschluss Postings, Videos und Kommentare zu seinen Erlebnissen entlang der Wanderroute „Vom Gletscher zum Wein“ posten – ganz egal, ob die gesamte Route oder nur ein Abschnitt erwandert wird. Alle 5 Etappen winkt zudem eine kleine Belohnung!

outdooractive.com User
Autor
Günther Steininger
Aktualisierung: 03.08.2018

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
1615 m
630 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Häuslalmhütte

Sicherheitshinweise

Notruf Bergrettung: 140

Tipp zur Notfallmeldung – Antworten auf die sechs W-Fragen geben: Was ist passiert? Wieviele Verletzte? Wo ist der Unfall passiert (eventuell GPS-Koordinaten)? Wer meldet (Rückrufnummer)? Wann ist der Unfall passiert? Wetter am Unfallort?

Ausrüstung

Ein richtiges Rucksackpacken macht vieles leichter: Schwere Sachen als erstes einpacken. Die Wasserflasche sollte immer gut griffbereit in einer Seitentasche sein. Alle Dinge, die oft benötigt werden wie Sonnenbrille, Fotoapparat oder Wanderkarte, gehören obenauf. Eine Notfallsausrüstung inklusive Blasenpflaster gehört in jeden Rucksack und eine Einkleidung nach dem "Zwiebelsystem" empfiehlt sich immer!

Weitere Infos und Links

Wenn Sie sich einem Reiseveranstalter anvertrauen wollen, buchen Sie einfach bei Steiermark Touristik, dem offiziellen Reisebüro von Steiermark Tourismus: Tel. +43 316 4003450, www.steiermark-touristik.com

Weitere Informationen:
Steiermark Tourismus, Tel. +43 316 4003, www.steiermark.com

Hochsteiermark, Tel. +43 3862 55020, www.hochsteiermark.at

Erlebnisregion Erzberg, Tel. +43 3848 3700, www.erlebnisregion-erzberg.at

Tragöß-Grüner See, Tel. +43 3868 8330, www.tragoess-gruenersee.at

Die Steiermark Touren App, die gratis auf Google Play und im App Store zur Verfügung steht (Android, iOS), bietet detaillierte Informationen aus erster Hand: Shortfacts (Länge, Dauer, Schwierigkeit, Aufstieg und Abstieg in Höhenmetern, Bewertungen), Karte, Wegbeschreibungen, Höhenmesser, Kompass, Gipfelfinder, Navigation entlang der Tour. Zudem kann man seine persönliche Favoritenliste von Lieblingstouren und –punkten erstellen, Touren und Ausflugsziele offline speichern, social media - Kanäle bespielen und mehr.

Start

Eisenerz (726 hm)
Koordinaten:
Geographisch
47.541868 N 14.891006 E
UTM
33T 491797 5265388

Ziel

Sonnschienalm

Wegbeschreibung

Von Eisenerz (Tourismusinformation Tel. +43 3635 2110 oder +43 676 6164847) führt uns diese Etappe der Wanderroute "Vom Gletscher zum Wein" zunächst zum nahe gelegenen Leopoldsteiner See mit dem Seestüberl (Tel. +43 3848 3135) am Ostufer, einen der romantischsten Plätze in der Steiermark. Wenn wir frühmorgens aufbrechen haben wir diese idyllische Landschaft noch mit der Tierwelt gemeinsam nur für uns alleine, ein Erlebnis, das wir nicht missen sollten. Am östlichen Ende des Sees beim Seeboden macht unser Weg eine spitze Richtungsänderung und es geht nach rechts zunächst noch für ein paar Kilometer gemütlich eben dahin, aber bald aufwärts mitten hinein ins Hochschwabmassiv. Östlich umgehen wir zu beginn den Gipfel des Kitzstein um bald auf die Fobisalm, eine mittlerweile verfallene Jagdhütte.

Hier halten wir uns Richtung Fobistörl südlich des markanten und gleichzeitig auch einsamen Brandstein-Gipfels und gelangen durch Latschenfelder und über wunderschöne Almmatten zur Androthalm mit ihren zahlreichen Halterhütten, wo wir auch kulinarisch bestens verköstigt werden. Nach dieser wohlverdienten Stärkung geht es weiter Richtung Westen über den Androthkogel, der zwischen den Gipfeln des Spitzkogel und Kulmsteins liegt zur Sonnschienalm, unserem Etappenziel, wo wir in der gleichamigen Sonnschienhütte (Tel. +43 664 5112474 ) auch übernachten werden. Wie eingepasst liegt sie traumhaft schön zwischen Ebenstein, Grasserwand und Kulmstein. In der Abenddämmerung können wir noch das herrliche Panorama auf die Eisenerzer Alpen genießen, die sich uns hier ganz friedlich präsentieren. So wie das Leben hier heroben eben noch ist. Und worauf können wir uns schon freuen: auf der nächsten Etappe zum Schiestlhaus gelangen wir auf den Gipfel des Hochschwab.

Wer den Grünen See in Tragöß (Tourismusinformation Tel. +43 3868 8330) am Fuße des Hochschwab noch nicht gesehen hat, kann dem Sieger der Wahl zum schönsten Platz Österreichs im Jahr 2014 einen Besuch abstatten. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass eine weitere Nacht auf der Sonnschienalm eingeplant wird. Über den Weg 836 geht es über die Russenstraße bergab zu diesem einzigartigen Naturjuwel, einem See, der rein nur vom Schmelzwasser des Hochschwabwassers gespeist wird. Retour geht es wieder auf dem gleichen Weg oder über den 837-er Weg über den Klammboden.

Achtung: von 15. September bis 15. Oktober ist alljährlich Jagdsperre in Teilen des Hochschwabgebietes. Daher ist die Sonnschienalm in diesem Zeitraum unbewirtschaftet. Deshalb führt in diesen Wochen die Etappe von Eisenerz nach Tragöß ab der Sonnschienalm über Weg Nr. 837 nach Tragöß (etwa zusätzlich 2 Std.!). Am nächsten Tag erfolgt der Aufstieg von Tragöß zum Schiestlhaus über die Wege Nr. 837 und 838, um bei der Häuslalm wieder auf die Hauptroute zu gelangen.

 

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

ÖBB www.oebb.at oder Verbundlinie Steiermark www.busbahnbim.at

Mit der BusBahnBim App der Verbundlinie ist eine Fahrplanauskunft so einfach wie noch nie: Alle Verbindungen mit Bus, Bahn und Straßenbahn in Österreich können durch die Eingabe von Orten und/oder Adressen, Haltestellen bzw. wichtigen Punkten abgefragt werden. Erhältlich ist die App als Gratis-App für Smartphones (Android, iOS) – auf Google Play und im App Store

Anfahrt

Detaillierte informationen zur Anreise finden Sie hier.

Parken

In Eisenerz stehen zahlreiche Parkplätze zur Verfügung.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Wanderführer BergZeitReise des TRV Hochsteiermark www.hochsteiermark.at

Kartenempfehlungen des Autors

Gratis Pocket Card Wanderroute "Vom Gletscher zum Wein" finden Sie auf www.steiermark.com

Wanderkarte BergZeitReise durch die Hochsteiermark finden Sie auf www.hochsteiermark.at

Kompass WK212 Hochschwab, Mariazell, Eisenwurzen www.kompass.at

Freytag & Berndt WK41 Hochschwab · Veitschalpe · Eisenerz · Bruck an der Mur www.freytagberndt.at

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
21 km
Dauer
8:00 Std
Aufstieg
1255 hm
Abstieg
465 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Streckentour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights

Statistik

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