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Wanderung Etappe

Gesäuse Hüttenrunde Etappe 04 Ennstalerhütte - Haindlkarhütte

Wanderung · Alpenregion Nationalpark Gesäuse
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TV Gesäuse Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Abstieg nach Gstatterboden
    / Abstieg nach Gstatterboden
    Foto: TV Gesäuse
  • / Waldausblicke
    Foto: TV Gesäuse
  • / Hörantalm
    Foto: TV Gesäuse
  • / Auf der Kroissnalm
    Foto: TV Gesäuse
  • / Im Nationalparkwald
    Foto: TV Gesäuse
  • / unten durch
    Foto: TV Gesäuse
  • / Gstatterboden mit Pavillon
    Foto: TV Gesäuse
  • / Weg auf das Buchsteinhaus
    Foto: TV Gesäuse
  • / Weg auf das Buchsteinhaus
    Foto: TV Gesäuse
  • / as Buchsteinhaus
    Foto: TV Gesäuse
  • / Buchsteinhaus
    Foto: TV Gesäuse
  • / Abendstimmung rund um das Buchsteinhaus
    Foto: TV Gesäuse
m 2000 1800 1600 1400 1200 1000 800 600 400 14 12 10 8 6 4 2 km

Ennstalerhütte - Haindlkarhütte

Von Logenplatz zu Logenplatz: Im Antlitz der berühmten Gseis-Nordwände auf dem Weg von der Ennstalerhütte zur Haindlkarhütte.

mittel
14,7 km
5:12 h
602 hm
1028 hm

Natürlich gibt es auf jeden Berg immer auch einen leichteren Weg. Mit über 500 km Wanderwegenetz und einer der größten Schutzhüttendichten der Ostalpen steht dem mehrtägigen Wandererlebnis im einzigen Steirischen Nationalpark nichts mehr im Wege. Das ganze Gesäuse auf einen Streich erlebt man am besten auf der Gesäuse Hüttenrunde. Von Hütte zu Hütte und dabei sogar vollkommen flexibel (keine fixen Übernachtungsorte, zahlreiche Varianten und vollkommen mobil ohne eigenes Auto) ist das alpine Gesäuse schöner nicht zu erwandern.

Autorentipp

Es wird empfohlen, sich vor der Buchung mit dem Trail Info- & Buchungscenter in Verbindung zu setzen.

Angebote unter: bookyourtrail.com

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
1544 m
Tiefster Punkt
576 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Nationalpark Pavillon
Haindlkarhütte, 1.121 m
Ennstalerhütte , 1.544m

Sicherheitshinweise

Notruf Bergrettung: 140

Technisch gesehen weist die Gesäuse Hüttenrunde moderate Schwierigkeiten auf, die für den trittsicheren und geübten Bergwanderer kein Problem darstellen. Sämtliche Etappen verlaufen auf Bergwegen mit rotem Punkt, sie sind also laut Klassifizierung Alpenverein Österreich als mittelschwierige Wanderwege eingestuft. Eine gewisse Bergerfahrung solltest Du jedoch für die Gesäuse Hüttenrunde mitbringen, da Du Dich im Gebirge mit Seehöhen bis 1.850 m bewegst.

Ausrüstung

Für die Gesäuse Hüttenrunde ist eine „normale“ Ausrüstung für alpine Wanderungen auf unbefestigten Wegen völlig ausreichend. Wir empfehlen auf jeden Fall festes Schuhwerk und die Mitnahme von Teleskop-Wanderstöcken, um die Knie bei den teilweise längeren Abstiegen zu entlasten. Für sämtliche Schutzhütten entlang des Trails sind zusätzlich ein Hüttenschlafsack und ein Handtuch mitzubringen. Hier geht es zur detaillierten Ausrüstungsliste Deiner Trail Reise. Da die Schutzhütten, auf denen Du bei Deiner Trail Reise übernachtest sehr abgelegen hoch oben im Gebirge liegen und nicht mit dem Gepäckshuttle erreicht werden können, können wir bei der Gesäuse Hüttenrunde keinen Gepäcktransport anbieten. Wir empfehlen daher, den Rucksack sparsam zu packen und nur wirklich Nötiges mit auf die Gesäuse Hüttenrunde zu nehmen. Es kann durchaus befreiend sein, ohne Luxus auf dem Weg zu sein!

Weitere Infos und Links

https://www.bookyourtrail.com/trail/gesaeuse-huettenrundwanderweg

www.gesaeuse.at

Start

Ennstalerhütte (1542 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.619285, 14.676151
UTM
33T 475665 5274037

Ziel

Haindlkarhütte

Wegbeschreibung

Von der Ennstalerhütte wanderst Du einige Meter nach Nordwesten hinab zum Wegkreuz „Landlereck“. Hier wählst Du links (nach Südwesten) den Weg Nr. 646/608 hinab über das „Butterbründl“ und die Hörantalm bis zum Wegknoten „Krois´n“. Nun folgst Du weiter dem Weg Nr. 646/608 hinab nach Gstatterboden. Hier lohnt sich ein Besuch des Nationalpark Pavillons – ein Besucherzentrum des Nationalparks Gesäuse mit Informationsstelle, Café und einer Ausstellung. Ab dem Nationalpark Pavillon Gstatterboden marschierst Du zunächst einige hundert Meter auf einem Steig neben der Bundesstraße, bis Du den Einstieg zum Rauchbodenweg erreichst. Diesem folgst Du mit herrlichen Tiefblicken auf die Enns und Ausblicken auf die gegenüberliegende Hochtorgruppe etwa 3 km nach Westen - zuletzt die Enns auf einer Fußbrücke überquerend - bis zum Weidendom. Dabei kommst Du auch an einigen Themenstationen vorbei. Beim Weidendom solltest Dir unbedingt Zeit für eine Pause gönnen: er ist ein lebendes Bau(m)werk, genauso wie der begehbare ökologische Fußabdruck, ein Labyrinth aus Hecken. Ruheinseln laden zum Verweilen ein und durch die Lettmair Au führt ein erlebnisreicher Steg.

Knapp bevor Du die Bundesstraße erreichst biegst Du links in einen Weg ein, der Dich parallel zur Bundesstraße – einmal diese überquerend – und entlang der Enns in etwa 30 min zum Parkplatz der Haindlkarhütte bringt. Von hier folgst Du dem markierten Hüttenzustieg zur Haindlkarhütte nach Süden. Zunächst führt der breite Weg recht flach ins Tal hinein – dieser verliert sich jedoch bald und geht in einen schmalen Wanderweg über. Du überquerst immer wieder schottrige Bachbette und der Weg wird zwischenzeitlich etwas steiler. Die Landschaft wird immer rauer und urtümlicher, je näher Du Dich den atemberaubend steilen Felswänden der Hochtorgruppe näherst. Weitere schottrige Flächen, die nur dünn mit Pflanzen durchsetzt sind, bringen Dich zuerst zur alten Haindlkarhütte und weiter in ein paar Minuten zur heutigen Haindlkarhütte. Diese Hütte ist vielleicht die urtümlichste Hütte im Gesäuse. Lieblich ist etwas anderes – sie kauert sich auf den letzten grünen Flecken, bevor gleich über ihr die gigantischen Nordwände der Hochtorgruppe in die Höhe schießen. Du fühlst Dich ganz klein im Anblick dieser Giganten. Hier wurde Klettergeschichte geschrieben, hier hat jeder Kletterer übernachtet, der im Ostteil von Österreich bekannt ist um Routen zu wiederholen, die Kletterlegenden wie Raimund Schinko, Gustav Jahn, Franz Zimmer, Heinrich Pfannl, Hubert Peterka, Angelo Dibona und Klaus Hoi erschlossen hatten. Die Universität des Kletterns eben – erstaunlich, dass dieser Winkel so einfach zu erreichen ist. Und wenn Du das Glück hast, einen Sonnenuntergang zu erleben, der die Wände in rotgoldenes Licht taucht, dann bleibt Dein Mund garantiert offen stehen. Wetten?

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

www.oebb.at

www.busbahnbim.at

Im Gesäuse bist du auch ohne eigenes Auto mobil

 Ein Anruf unter +43(0)3613/21 000-99 genügt: Innerhalb der Betriebszeiten (täglich 08:00 - 20:00 Uhr) kommst du von Mai bis Oktober mit dem Gesäuse Sammeltaxi, vlg. Gseispur, zu jedem beliebigen Ziel im Gesäuse, ganz ohne Fahrplan und Haltestellen. Selbst für eine Anbindung an die Bahnhöfe Liezen, Selzthal und Kleinreifling ist gesorgt.

Preise

Sammeltaxi (pro Person) € 9,50 *

Bahnhofshuttle (pauschal pro Fahrzeug) € 40,00 **

Radtransport auf Anfrage

 

* Kinder unter 12 Jahren in Begleitung der Eltern kostenlos; Preis gültig bis 25 km Fahrtstrecke, jeder zusätzliche Kilometer € 1,00 pro Fahrzeug

**Bahnhöfe Liezen, Selzthal, Kleinreifling (nur Sommer); Anmeldung am Vortag bis 19:00 Uhr, maximal 8 Personen pro Fahrzeug

Hotline +43(0)3613/21 000 99

Anfahrt

Mit dem eigenen PKW:

A9 Phyrnautobahn bis Abfahrt Ardning/Admont und von dort an Frauenberg vorbei, ca. 10 km nach Admont.

Mit der Bahn: Die folgenden Bahnhöfe stehen Dir zur Verfügung: Bahnhof Liezen (weiter mit Bus 910 nach Admont), Bahnhof Weißenbach – St. Gallen (von hier mit Bus 912 nach Admont).

Mit dem Flugzeug: Die folgenden internationalen Flughäfen können für die Anreise mit dem Flugzeug empfohlen werden – Wien, Linz und Graz. Anreise Shuttle Service Bringt Dich zum Ausgangspunkt Deiner Trail Reise und am Ende der Tour wieder zum idealen Bahnhof bzw. Flughafen zurück.

Gerne organisiert das Trail Info- & Buchungscenter diesen Shuttle Service.

Parken

An den jeweiligen Startpunkten der Trail Reise stehen Parkmöglichkeiten zur Verfügung (Achtung in Johnsbach sind die Parkmöglichkeiten sehr beschränkt). Die Parkplätze sind in der Mehrzahl kostenfrei und nicht überwacht! Der Rücktransport bringt Dich wieder zu Deinem PKW zurück. 

Tipp: Bitte lege einen Zettel mit der Notiz, dass Du am Gesäuse Hüttenrundwanderweg (samt Rückkehrdatum und Telefonnummer) unterwegs bist, sichtbar ins Auto – die Bergrettung wird es Dir danken!

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

carto.at / Wander-, Rad- & Schitourenkarte „Nationalpark Gesäuse“                                     

 Gesäuseberge – Haller Mauern – Eisenerzer Alpen West, Nr. 801

M 1: 35.000 http://www.carto.at/gesaeuse/

Kompass/ Wander-, Fahrrad- & Schitourenkarte „Nationalpark Gesäuse“, Nr. 206

M 1 : 25.000  http://www.kompass.de/touren-und-regionen/wanderkarte/dest/100148-alpenregion-nationalpark-gesaeuse/

Alpenvereinskarte „Gesäuse und Ennstaler Alpen“, Blatt 16, M 1 : 25.000 http://www.freytagberndt.com/shop/9783928777346-alpenvereinskarte-16-ennstaler-alpen-g


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Schwierigkeit
mittel
Strecke
14,7 km
Dauer
5:12h
Aufstieg
602 hm
Abstieg
1028 hm
Streckentour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich

Statistik

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