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Wanderung

Zu Gast beim Teufel und auf der Waldtonialm

Wanderung · Fischbach
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Tourismusverband Joglland-Waldheimat Verifizierter Partner 
  • Der Teufelstein
    / Der Teufelstein
    Foto: TV Joglland Waldheimat, Johann Zink
  • Der Teufelstein
    / Der Teufelstein
    Foto: Johann Zink, CC BY, Tourismus Fischbach
  • / Gipfelkreuz beim Teufelstein
    Foto: Tourismusverband Joglland-Waldheimat
  • / Zu Gast beim Teufel
    Foto: Tourismusverband Joglland-Waldheimat
  • / Aussicht vom Teufelstein
    Foto: Tourismusverband Joglland-Waldheimat
  • /
    Foto: Marianne Dornhofer, Johann Zink
m 1800 1600 1400 1200 1000 800 600 14 12 10 8 6 4 2 km Museum Für … Fischbach Ferienhaus Wetzelhütter Teufelstein Edelweißhütte Waldtonialm Zeller Kreuz Oberdissau-Kapelle
Die Wanderung durch Wälder, Wiesen und mit schönen Aussichtspunkten, führt uns zu einem der schönsten und geheimnisvollsten Kraftplätze Österreichs.
schwer
16 km
5:05 h
259 hm
711 hm

Der Sage nach sollte Luzifer, nachdem er vom Himmel in die Hölle verstoßen worden war, wieder in den Himmel aufgenommen werden, wenn er in der heiligen Christnacht einen Turm von der Erde bis zum Himmel bauen. Luzifer trug drei große Riesensteine hinauf auf die Fischbacheralpe, doch konnte er den Himmel nicht in auferlegter Frist erreichen. Wild fuhr er in die Hölle zurück, die drei Steine aber ließ er auf der Fischbacheralpe liegen, und sie heißen nach ihm "der Teufelstein".

Der älteste Kultplatz der Steiermark zieht neben zahlreichen Wanderern jedes Jahr zur Wintersonnwende Begeisterte an, die das Naturschauspiel gemeinsam verfolgen.

Autorentipp

Die Tageswanderung kann abgekürzt werden:
auf der unteren Halterhütte der blauen Markierung folgend bis zur Asphaltstraße dann über die Höhenstraße (Weg Nr. 7) nach Fischbach; oder
beim Schneidhofer-Kreuz den Weg Nr. 7 bzw 736 folgend bis zum Anwesen vlg Glatzhofer und über die Höhenstraße (Weg Nr. 7) nach Fischbach

Profilbild von Marianne Dornhofer
Autor
Marianne Dornhofer
Aktualisierung: 11.02.2020
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
1.498 m
Tiefster Punkt
1.232 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Notruf Bergrettung: 140

Weitere Infos und Links

TV Joglland-Waldheimat
Kirchenviertel 24, 8255 St. Jakob im Walde
Tel. +43 / (0)3336 20255
info@joglland.at
www.joglland-waldheimat.at


tourismus@fischbach.steiermark.at  Tel Nr 0664-5255727

Die Steiermark Touren App, die gratis auf Google Play und im App Store zur Verfügung steht (Android, iOS), bietet detaillierte Informationen aus erster Hand: Shortfacts (Länge, Dauer, Schwierigkeit, Aufstieg und Abstieg in Höhenmetern, Bewertungen), Karte, Wegbeschreibungen, Höhenmesser, Kompass, Gipfelfinder, Navigation entlang der Tour. Zudem kann man seine persönliche Favoritenliste von Lieblingstouren und –punkten erstellen, Touren und Ausflugsziele offline speichern, social media - Kanäle bespielen und mehr.

 

Start

Fischbach - Dorfplatz (995 m)
Koordinaten:
DG
47.441820, 15.650630
GMS
47°26'30.6"N 15°39'02.3"E
UTM
33T 549055 5254469
w3w 
///umrandung.grünes.bietest

Ziel

Fischbach - Dorfplatz

Wegbeschreibung

Wir starten mitten im Zentrum des idyllischen Höhenluftkurortes Fischbach. Das Dorf wurde schon mehrmals zum "Schönsten Gebirgsdorf der Steiermark" gewählt und besitzt ein besonders romantisches sowie blumenreiches Ortsbild, das es nicht zu versäumen gilt. Die große Übersichtstafel "Wandern in Peter Roseggers Waldheimat" gibt uns vor dem Start noch einmal Auskunft über unseren Weg.

Zu Beginn geht es leicht bergauf durch den Ort Richtung der Siedlung Gmoa. Hier überqueren wir die Straße und verlassen das Siedlungsgebiet. Durch schöne Wälder mit zwischendurch reizvollen Ausblicken Richtung Stuhleck und Wechsel gelangen wir bald zu einem weiteren beliebten Ausgangspunkt für Wanderungen und im Winter für Langlauftouren, dem Zeller Kreuz. Ab hier wandern wir auf einem Forstweg geradeaus Richtung Teufelstein.  Vorbei an der Halter-Hütte, die an den Wochenenden im Sommer geöffnet hat, kommen wir zum Teufelstein. Weit ist der Teufel bei seinem Turmbau nicht gekommen, jedoch beschert er uns einen wunderbaren Ausblick mitten in den Alpenraum hinein und gegen Osten in die immer hügeliger werdende Oststeiermark. Viele meinen auch der Teufelstein sei der kürzeste Klettersteig der Alpen, denn immerhin helfen uns zwei „Eisenstufen“ beim Aufstieg.
Nach der Besteigung des Teufelstein geht es ein kurzes Stück des Weges wieder bergab bis zur Kreuzung unterhalb der Halterhütte, an der wir links abbiegen und die Forsttraße entlang marschieren bis wir diese wieder verlassen und einen romantischen Waldweg folgend schließlich zur unteren Halterhütte gelangen. Von dort folgen wir der Markierung zur Waldtonihütte, die uns schon einige Male auf dem Weg aufgefallen ist. Ziemlich genau in der Mitte der Strecke zwischen unterer Halterhütte und Waldtonihütte befindet sich das Schneidhofer-Kreuz mit seinem markanten, relativ großen Bächlein, dem "Schreier". In wenigen Minuten kommen wir auf die Waldtoni-Alm-Hütte, die zwischen Mai und Oktober an den Wochenenden ab Mittag geöffnet ist. Nach der wohlverdienten Rast setzen wir unseren Weg fort: Wir gehen den Weg Nr. 21 immer bergab zum Weiler Stadlhof und biegen dann auf der asphaltierten Straße nach rechts den Weg Nr. 25 folgend ab. Bei den nächsten Häusern kommen wir zum Weiler Hauswirtshof. Dort nehmen wir den Weg Nr 6 über die kleine Brücke rechts und gehen entlang der Zufahrtsstraßen der Gehöfte  von Oberdissau entlang. Beim Maurer-Bildstock, einem der ältesten im Ort, legen wir nochmal eine Rast ein, damit uns der halbstündige Aufstieg nach Fischbach leichter fällt (Weg Nr. 6). Vorbei an der Ägydius-Kapelle, der wir einen kleinen Besuch abstatten und unsere Augen mit dem Wasser der "Heylquelle" auswaschen, erreichen wir nach ein paar Minuten wieder den Dorfplatz in Fischbach.

 

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit den ÖBB (Österreichische Bundesbahnen) bis Bahnhof Kindberg. Von dort mit dem Bus oder Taxi. Mehr Informationen www.oebb.at oder Verbundlinie Steiermark www.busbahnbim.at

Anfahrt

Von Wien über die Südautobahn A2 und die Semmering-Schnellstraße S6 bis zur Abfahrt Kindberg. Hier durch das Stanzertal auf der Schanzsattel-Landesstraße L114 nach Fischbach.

Von Graz über die Weizer-Bundesstraße B72 bis Birkfeld und ab hier über die Schanzsattel-Landesstraße L114 nach Fischbach.

Von Linz/Salzburg/München über die Pyhrnautobahn A9 und die Semmering-Schnellstraße S6 bis zur Abfahrt Kindberg. Weiter wie oben.

Weitere Informationen: www.at.map24.com

 

Parken

Parkplätze sind bei unserem Wanderausgangspunkt - dem Dorfplatz in Fischbach - genügend vorhanden.

Koordinaten

DG
47.441820, 15.650630
GMS
47°26'30.6"N 15°39'02.3"E
UTM
33T 549055 5254469
w3w 
///umrandung.grünes.bietest
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Kompass Wanderführer Joglland, Andreas Steininger, 2010

Kartenempfehlungen des Autors

Wander-, Ski- und Radtourenkarte und -führer (Kompass Verlag) 1:50.000 TV Joglland-Waldheimat Tel. +43 (0)3336 / 20255 www.joglland-waldheimat.at Wanderkarte des Höhenluftkurortes Fischbach 1:27.778 Infobüro Fischbach Tel. +43 (0)3170/ 206 www.hoehenluftkurort-fischbach.at

Ausrüstung

Ein richtiges Rucksackpacken macht vieles leichter: Schwere Sachen als erstes einpacken. Die Wasserflasche sollte immer gut griffbereit in einer Seitentasche sein. Alle Dinge, die oft benötigt werden wie Sonnenbrille, Fotoapparat und Wanderkarte, gehören obenauf. Eine Notfallsausrüstung gehört in jeden Rucksack!
Eine Einkleidung nach dem "Zwiebelsystem" empfiehlt sich immer! Ein guter Wanderschuh ist ein guter Wegbegleiter und darf am Berg nie fehlen! Ein Blasenpflaster für den Fall der Fälle nicht vergessen!


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Schwierigkeit
schwer
Strecke
16 km
Dauer
5:05h
Aufstieg
259 hm
Abstieg
711 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch botanische Highlights faunistische Highlights Geheimtipp Gipfel-Tour Heilklima

Statistik

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