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Mountain Hike recommended route

Zagelkar (SG I+) - Zagelkogel - Zinken

Mountain Hike · Hochsteiermark
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  • Der Zinken im Morgenlicht
    Der Zinken im Morgenlicht
    Photo: Wolfgang Drexler, Alpenverein-Gebirgsverein
m 2500 2000 1500 1000 500 16 14 12 10 8 6 4 2 km Alpengasthof Bodenbauer Alpengasthof Bodenbauer Häuslalmhütte
Die hier beschriebene Alternative zur klassischen Hochschwab-Runde ist abschnittsweise weglos und unmarkiert, aber nirgends wirklich schwierig und landschaftlich großartig.
difficult
Distance 17.2 km
8:00 h
1,462 m
1,462 m
2,252 m
881 m

Der Aufstieg durch das Zagelkar ist zwar nicht offiziell markiert, wird aber von durchgehend blauen Punkten sehr erleichtert, welche die einfachste Linie durch eine spektakuläre Felswildnis kennzeichnen. Überraschend weit kann man auf felsigem Wiesenuntergrund aufsteigen, danach wechseln schrofige Abschnitte mit plattigen Felsen. Die Schlüsselstelle ist ein schräger, sehr steiler Riss, der gut gestuft und durch ein provisorisches Fixseil entschärft ist. Der Ausstieg aus dem Kar verläuft recht sanft und ist in unterschiedliche Richtungen möglich.

Der Zagelkogel bietet einen schönen Ausblick auf das westliche Hochschwab-Massiv und wird im Gegensatz zum Hauptgipfel im Sommer eher selten besucht.

Auch der Zinken sieht wohl die Mehrzahl seiner Besucher im Winter, weshalb der Gipfelaufstieg auch mit Schneestangen, nicht aber mit Markierungen gekennzeichnet ist. Der logische Abstieg in Richtung Häuslalm führt nach Südwesten, er ist aber bis zur Hochsteinhütte weglos und bisher kaum begangen, da seine Linie durch Latschen und respekteinflößendes Karstgelände vom Gipfel aus nicht voll einsehbar ist.

 

Author’s recommendation

An Stelle des Zagelkogels kann man in diese Tour natürlich auch den Hochschwab-Gipfel einbauen.

 

Profile picture of Wolfgang Drexler
Author
Wolfgang Drexler
Update: November 26, 2020
Difficulty
difficult
Stamina
Experience
Landscape
Highest point
2,252 m
Lowest point
881 m
Best time of year
Jan
Feb
Mar
Apr
May
Jun
Jul
Aug
Sep
Oct
Nov
Dec
Cardinal direction
NESW

Track types

Asphalt 0.49%Forested/wild trail 12.24%Path 66.07%Unknown 21.18%
Asphalt
0.1 km
Forested/wild trail
2.1 km
Path
11.3 km
Unknown
3.6 km
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Rest stops

Alpengasthof Bodenbauer
Häuslalmhütte

Safety information

Die hier beschriebene Route ist teilweise weglos und unmarkiert. Trittsicherheit und gutes Orientierungsvermögen sind unbedingt erforderlich.

Im Zaglekar sind außerdem einige leichte Kletterstellen zu bewältigen (SG I+).

 

Tips and hints

Wetzsteinkogel; Schönbergkar

 

Start

Gasthof Bodenbauer (880 m)
Coordinates:
DD
47.579969, 15.113565
DMS
47°34'47.9"N 15°06'48.8"E
UTM
33T 508539 5269623
w3w 
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Destination

Gasthof Bodenbauer

Turn-by-turn directions

Beim Bodenbauer folgt man der Hinweistafel „Hochschwabgipfel“ und geht bei der ersten Weggabelung rechts am markierten Weg in Richtung „Trawiesalm/G’hacktbrunn“. Vorbei an der Trawiesalm geht es fast bis zum Talschluss und dort über die erste Geländeschwelle hoch. Wo es wieder flacher wird, dort weist ein blaues Z direkt am Wanderweg auf eine unauffällige Abzweigung hin, die nach links führt und mit blauen Punkten markiert ist. Leicht ansteigend geht es dort durch dichte Latschen bis ins untere Zagelkar, wo sich die blauen Punkte nach rechts wenden und über eine Karwiese schräg bergauf bis zu einer breiten Schuttrinne führen. An ihrem rechten Rand steigt man auf einem mit Geröll durchsetzten Grasstreifen hoch, bis dieser schließlich unter Schutt verschwindet. Hier führen blaue Punkte auf einem schwach ausgeprägten Rücken weiter nach oben. Zuletzt etwas mühsam erreicht man einen Felsabsatz, wo man blauen Pfeilen zunächst nach rechts und dann scharf nach links oben durch schrofig-felsiges Gelände (SG I+) folgt. Ein Stück weit geht es steil gerade nach oben, dann über eine gestufte Wiese schräg nach links bis zu einer felsigen Rinne, der man nach rechts oben folgt (blaue Punkte). Darüber steigt man auf plattigen Felsen nach links aus der Seitenrinne aus und erreicht schräg über eine Steilwiese wieder den Hauptstrang des oberen Zagelkars, der hier allmählich flacher wird. Durch schrofiges Gelände führen blaue Punkt bald wieder nach rechts zurück zum Wandfuß und dort nach links hoch bis zu einer Felsbarriere, die über einen schrägen Riss nach links oben überwunden werden kann. Dies ist die Schlüsselstelle, in der ein provisorisches Fixseil hängt, das den Aufstieg deutlich erleichtert. Man klettert den gestuften Riss am Seil entlang hoch und steigt darüber in plattig-schrofigen Felsen bald deutlich weniger steil und ohne Schwierigkeiten weiter bis zu einem Geländeübergang. Hier folgt man einem schrofigen Rücken, der nicht besonders steil ist, nach links oben. Wo das Gelände schließlich flach wird, hat man das Plateau des Hochschwabs erreicht. Von hier geht es nach links recht sanft hinauf bis auf den Gipfel des Zagelkogels.

Vom Zagelkogel aus steigt man über einen Vorgipfel in nordwestlicher Richtung ab und erreicht knapp oberhalb des Rauchtalsattels den markierten Wanderweg, der nach links in Richtung Häuslalm führt. Diesem Weg folgt man über die Hundsböden bis zur Hirschgrube und geht dort, wo sich der Pfad nach rechts wendet, geradeaus und unmarkiert in Richtung Zinken weiter. Am tiefsten Punkt der Einsattelung trifft man auf einen mit Schneestangen gekennzeichneten Fußpfad, der nach links hinauf auf den Gipfel des Zinkens führt.

Vom Gipfelkreuz des Zinkens aus geht man am Rücken entlang zurück und in nordwestlicher Richtung weiter bis zum eigentlich höchsten Punkt des Zinkens, dort geradeaus nach Westen weiter und hinunter zu einem Sattel, wo man nach links biegt und in freiem Gelände weglos dem Bergrücken folgend bis zu einer hinter einer Karstrinne tiefer liegenden, flachen Kuppe absteigt. Dem latschenfreien Rücken folgt man anschließend weiter in westlicher Richtung bergab bis zu einer weiteren Kuppe, wo man scharf nach links biegt und über Steilrasen und Schrofen steil absteigend eine versteckte Felsrinne zwischen den Latschen erreicht, an deren rechtem Rand man hinunter zur Hochsteinhütte gelangt. Der letzte Abschnitt vor der Hütte ist zerklüftetes Felsgelände, das aber nirgends schwierig wird.

Bei der Hochsteinhütte wendet man sich nach rechts (Westen) und folgt einem Pfad, der zwar unmarkiert ist, die meiste Zeit aber in einer deutlich ausgeschnittenen Latschengasse verläuft. Nur auf den Lichtungen zwischen den Latschen ist es manchmal etwas schwierig, diesem Pfad zu folgen. Man erreicht schließlich wieder die markierte Route, die nach links zur Häuslalm hinunter führt.

Von der Häuslalm aus steigt man am markierten Wanderweg zurück zum Bodenbauer ab.

 

Note


all notes on protected areas

Public transport

Keine Anbindung

Getting there

S6 (Semmering-Schnellstraße) bis Ausfahrt Kapfenberg, weiter auf der B20 (Seeberg-Bundesstraße) bis Thörl; oder von Norden auf der B20 über den Seeberg bis Thörl; Abzweigung in Thörl nach St. Ilgen und weiter durch Innerzwain zum Gasthof Bodenbauer am Ende der Fahrstraße.

Parking

Parkplatz beim Gasthof Bodenbauer

Coordinates

DD
47.579969, 15.113565
DMS
47°34'47.9"N 15°06'48.8"E
UTM
33T 508539 5269623
w3w 
///aspect.inflames.knock
Arrival by train, car, foot or bike

Equipment

Wanderausrüstung.

In jeden Rucksack gehören: Regen-, Kälte- Sonnenschutz, Erste-Hilfe-Paket, ausreichend Flüssigkeit und eine Wanderkarte der Region.

 


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Difficulty
difficult
Distance
17.2 km
Duration
8:00 h
Ascent
1,462 m
Descent
1,462 m
Highest point
2,252 m
Lowest point
881 m
Circular route Scenic Insider tip Summit route Secured passages Scrambling required

Statistics

  • Content
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Features
Maps and trails
  • 2 Waypoints
  • 2 Waypoints
Distance  km
Duration : h
Ascent  m
Descent  m
Highest point  m
Lowest point  m
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