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Zur Ruderhofspitze im Stubaital

Hochtour · Stubaital
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  • Der Alpeiner Ferner.
    / Der Alpeiner Ferner.
    Foto: Viktoria Schmid, Outdooractive Redaktion
  • / Gletscherbruch.
    Foto: Viktoria Schmid, Outdooractive Redaktion
  • / Alpeiner Hütte.
    Foto: Viktoria Schmid, Outdooractive Redaktion
m 4000 3500 3000 2500 2000 1500 25 20 15 10 5 km Franz-Senn-Hütte Ruderhofspitze Franz-Senn-Hütte Gletscherbruch Endmoräne
Diese aussichtsreiche, aber sehr lange Hochtour führt uns von der Oberrissalm im Oberbergtal auf die Ruderhofspitze. Bei der langen Gletscherüberquerung können wir unvergleichliche Ausblicke auf die umliegenden, schroffen Felszacken genießen. Über einen Blockgrat erreichen wir schließlich den Gipfel, wo uns ein imposante 360°-Panorama erwartet.
schwer
25,4 km
10:40 h
1.808 hm
1.807 hm
Diese Hochtour führt uns von der Oberrissalm im Oberbergtal über steinige Pfade zunächst zur Franz-Senn-Hütte. Von dort laufen wir durch das Alpeiner Tal bis zum Alpeiner Gletscher taleinwärts. Vorbei an den bizzaren Eisformationen der Gletscherbrüche erreichen wir zunächst ein flaches Gletscherbecken. Über einen langen Linksbogen gelangen wir schließlich bis unterhalb der Ruderhofspitze. Am südlichen Gletscherrand befindet sich der Einstieg auf den Blockgrat, über den wir mittels leichter Kletterei zum Gipfel der Ruderhofspitze gelangen. Imposante Ausblicke über unzählige Gipfel der Alpenregion lassen die Anstrengungen im Nu vergessen. Der Rückweg erfolgt in der Regel auf der gleichen Route. Das untere Gletscherstück kann man jedoch entlang der westlichen Seitenmoräne umgehen. Da diese Hochtour sehr lang ist, ist eine Übernachtung in der Franz-Senn-Hütte zu empfehlen.
Profilbild von Viktoria Specht
Autor
Viktoria Specht
Aktualisierung: 20.02.2014
Schwierigkeit
schwer
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
3.468 m
Tiefster Punkt
1.740 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Den westlichen Rand des Alpeiner Ferners sollte man aufgrund von Felsstürzen meiden.

Start

Oberrissalm (1.739 m)
Koordinaten:
DG
47.094642, 11.194100
GMS
47°05'40.7"N 11°11'38.8"E
UTM
32T 666510 5218017
w3w 
///lebensdauer.zumindest.erwarb

Wegbeschreibung

Wir starten unsere Hochtour am Parkplatz bei der Oberrissalm auf einer Höhe von 1740 m. Dort passieren wir ein Gatter und folgen geradewegs dem Schotterweg leicht bergauf. Nach etwa 600 m zweigt ein schmaler steiniger Weg nach rechts ab, dem wir über Kehren, gesäumt von Latschenkiefern, bergauf folgen. Nach einer Weile erreichen wir ein Drehkreuz, das wir passieren, ehe wir kurz darauf vor einer Tafel der Alpeiner Alm stehen. Diese lassen wir links liegen und wandern über Steinplatten einen mit Gras bewachsenen Hang entlang. Kurze Zeit später gelangen wir an eine Schlucht, an dessen Rand wir bis unterhalb der Franz-Senn-Hütte laufen. Dort überqueren wir den Alpeiner Bach und kommen wenig später an der Hütte an. Hier orientieren wir uns schließlich an den Schildern in Richtung Ruderhofspitze. Unser Weg schlängelt sich hinter der Hütte zunächst relativ flach durch das Alpeiner Tal bis zu einem Endmoränenrücken. Wenn wir uns nun umdrehen, haben wir eine herrliche Fernsicht bis zum Karwendel-Massiv. Von hier steigen wir rechterhand auf dem neu errichteten Weg in Serpentinen entlang des Baches, an einem Wasserfall vorbei, bergauf. Hinter dem Moränenkamm kommen wir an eine Weggabelung, an der wir uns links halten, den Alpeiner Bach überqueren und am Fuße der Östlichen Seespitze bis zum Alpeiner Ferner laufen. An geeigneter Stelle betreten wir den Gletscher und umgehen den unteren Eisbruch im Westen. Oberhalb des Bruchs folgen wir am Fuße des Schrankogels auf dem Gletscherbecken einem weiten Linksbogen , wobei man sich auf dem flachen Stück nicht zu westlich orientieren sollte, da hin und wieder Felsen von den umliegenden Gipfeln stürzen. In östlicher Richtung gelangen wir nun erneut an einen Gletscherbruch, den wir rechterhand passieren, ehe wir schließlich in die oberste Gletschermulde unterhalb der Ruderhofspitze gelangen. Dort orientieren wir uns in südlicher Richtung und gelangen so auf den felsigen Grat zum Gipfel. Am Einstieg haben wir einen Ausblick auf den Stubaier Gletscher und das 3505 m hohe Zuckerhütl. Nun orientieren wir uns am Verlauf des Felsenkammes und klettern am Grat entlang zum 3473 m hohen Gipfel der Ruderhofspitze empor. Hier werden Trittsicherheit und Schwindelfreiheit verlangt, da zum Teil sehr ausgesetzte Passagen überwunden werden müssen. Am Gipfel werden wir schließlich mit einem imposanten Panorama über weite Teile der Alpenregion belohnt, was die Anstrengungen beim Aufstieg im Nu vergessen lässt. Nach einer Pause geht es auf der gleichen Route zurück. Auf der Höhe des unteren Eisbruches kann man entweder über den Gletscher zurücklaufen oder man folgt den Markierungen über die Seitenmoränen. Diese Route erweist sich allerdings als sehr beschwerlich. Von Markierung zu Markierung gelangen wir nach einer Weile schließlich wieder auf einen schmalen steinigen Pfad, der uns zur Endmoräne hinabführt. Dort münden wir auf dem bereits vom Aufstieg bekannten Weg neben dem Wasserfall, der sich durch das Tal zurück zur Franz-Senn-Hütte schlängelt. Von dort gehen wir etwa eine Stunde auf dem gleichen Weg zu unserem Ausgangspunkt, dem Parkplatz an der Oberrissalm, zurück.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Anfahrt

A13 von Innsbruck in Richtung Brenner bis zur Ausfahrt Neustift, weiter auf der B183 nach Milders, am Hotel zum Holzknecht nach rechts abbiegen und auf der schmalen Straße durch das Oberbergtal bis zur Oberrissalm

Parken

Parkplatz an der Oberrissalm

Koordinaten

DG
47.094642, 11.194100
GMS
47°05'40.7"N 11°11'38.8"E
UTM
32T 666510 5218017
w3w 
///lebensdauer.zumindest.erwarb
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Ausrüstung

komplette Hochtourenausrüstung (Hüftgurt, Seil, Steigeisen, Pickel)

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
25,4 km
Dauer
10:40 h
Aufstieg
1.808 hm
Abstieg
1.807 hm
Hin und zurück aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights

Statistik

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Funktionen
Karten und Wege
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