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Klettersteige

Große Ochsenwand (2700 m, Kat.C/D)

· 2 Bewertungen · Klettersteige · Stubaier Alpen
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ÖAV Sektion TK Innsbruck Verifizierter Partner 
  • Bis zum Wandfuß gehts teilweise nur mit Steigspuren da Lawinen und Muren den Weg immer wieder verändern
    / Bis zum Wandfuß gehts teilweise nur mit Steigspuren da Lawinen und Muren den Weg immer wieder verändern
    Foto: johö
  • Auf gehts nach der typischen schwierigen Einstigeswand
    / Auf gehts nach der typischen schwierigen Einstigeswand
    Foto: johö
  • Kletter- und Wegpassagen wechseln sich immer wieder ab
    / Kletter- und Wegpassagen wechseln sich immer wieder ab
    Foto: ÖAV Sektion TK Innsbruck
  • Der Klettersteig erinnert an einen Alpinisteig in den Dolomiten.
    / Der Klettersteig erinnert an einen Alpinisteig in den Dolomiten.
    Foto: johö
  • Manchmal gehts a bissl knackig zu
    / Manchmal gehts a bissl knackig zu
    Foto: johö
  • Rechtzeitig kommt der Steig zum ausrasten.
    / Rechtzeitig kommt der Steig zum ausrasten.
    Foto: johö
  • Auf den Wegpassagen helfen Markierungen bei der Orientierung.
    / Auf den Wegpassagen helfen Markierungen bei der Orientierung.
    Foto: johö
  • Die beherrschende Marchreisen Spitze
    / Die beherrschende Marchreisen Spitze
    Foto: johö
  • / Letzter Aufschwung
    Foto: johö
  • / Ho -- Ruck --- letzter Schritt
    Foto: johö
  • /
    Foto: ÖAV Sektion TK Innsbruck
  • / Schlicker Nadeln
    Foto: johö
  • / Am Gratbereich während des Abstieges zur kleinen Ochsenwand hat man immer wieder herrliche Tiefblicke, hier zur Adolph Pichler Hütte.....
    Foto: johö
  • / ... hier in die Schlick. Naja a bissl deprimierend wenn man sieht wie weit man noch hinunter muss...
    Foto: johö
  • / Blick zurück zum schönen Gipfel. Dem die technischen Geräte zur Lawinensprengung nicht zu sagen sei gesagt ... Man muss sich so sehr auf den Weg konzentrieren, dass man über diese nur schimpfen kann wenn man es unbedingt nicht lassen kann. Uns haben sie nicht gestört.
    Foto: johö
  • / Der Abstieg hats in Sich drum konzentriert bleiben bis zur AK- Scharte.
    Foto: johö
  • / Kleine Ochsenwand
    Foto: johö
  • / Nicht nur die Gletscher werden kleiner auch die Kalkkögel. Am Abstieg kann man das zerbrökeln gut erkennen.
    Foto: johö
  • / Irgendwie glaubt man es kaum dass man da runterkommen ist.
    Foto: johö
  • / Sanft endet der Steig und langsam nähert man sich dem Wohlverdienten Bier.
    Foto: johö
  • / Schlick2000 Gondelbahn
    Foto: Tourismusverband Stubai Tirol
  • / Hausansicht Sommer vorne
1500 2000 2500 3000 m km 2 4 6 8 10 Bergstation Schlick 2000 Alpengasthof Schlickeralm

Einer der ersten Klettersteige Tirols aber immer noch einer der Schönsten!
schwer
10,6 km
8:00 h
900 hm
1400 hm

Autorentipp

Unbedingt zeitig einsteigen und nicht zu sehr trödeln!! Bei den Tourdaten beachten dass sich die Zustiegshöhenmeter aus den 300hm Abstieg und dem anschließenden 250hm Zustieg zusammensetzen, und dass im Abstieg noch einmal 250hm Klettersteig Kat. C zu überwinden ist.

Schwierigkeit
C/D schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Große Ochsenwand, 2700 m
Tiefster Punkt
Mittelstation Froneben, 1362 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW
Zustieg
550 m, 1:30 h
Wandhöhe
700 m
Kletterlänge
1200 m, 2:00 h
Abstieg
1400 m, 3:30 h

Sicherheitshinweise

Neben den üblichen Sicherheitshinweisen auf Klettersteigen möchte ich besonders auf die Wetterlage hinweisen.

Der Steig ist sehr lang, hat keine Zwischenausstiege und bei Nässe, Schnee und vorallem bei Gewittergefahr ist er abzuraten. Man braucht wenn man normal geht schon den ganzen Tag. Auch großer Hitze kann man hier ausgesetz sein, Die Wand steht ja genau nach Süden.

Nachdem in der Nähe des Klettersteiges immer Steinschlaggefahr herrscht empfehle ich den Helm schon in Wandnähe und nicht erst am Wandfuß aufzusetzen.

Von der AK-Scharte aus im Abstieg lässt man sich gerne in die Schotterreisen verleiten, die eine angenehmere "Abfahrt" versprechen. Allerdings fehlt Schotter und so sind diese oft zu wenig tief oder zu grobschottrig,

Ausrüstung

Die vom Alpenverein empfohlene Klettersteigausrüstung wird eventuell mit Klettersteighandschuhen aber vorallem mit festem Schuwerk bzw. zusammenschiebbaren Skistöcke ergänzt. (1400hm Abstieg)  dazu kommt ausreichender Nässe und Kälteschutz, Jause und wichtig auch zu trinken da der Steig in einer Südwand ist und daher kanns sehr heiß werden.

Weitere Infos und Links

http://www.bergsteigen.com

Alpenvereinswetter persönl. Beratung: 0512 29 16 00

http://www.schlick2000.at/

 

Start

Parkplatz Schlick 2000 bzw. Bergstation Kreuzjochbahn (2097 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.145400, 11.307143
UTM
32T 674922 5223904

Ziel

Mittelstation Froneben bzw. Parkplatz Schlick 2000

Wegbeschreibung

Die Tour beginnt schon mal sehr gemütlich mit der Gondelbahn der Anlagen der Schlick 2000 bis zum Kreuzjoch. Kurz geniessen wir die schon hier herrliche Aussicht auf die umliegenden Berge aber im besonderen auf unser Tagesziel, das wie aus der Hubschschrauberperspektive vor uns liegt. Den ganzen Tourverlauf kann man einsehen.

Nun aber rasch weiter, leider drängt die Zeit. 200 Streckenmeter geht man auf der Skipiste talwärts bis von rechts der recht neue "Naturlehrweg herauf kommt. In iedaler Steigung schlängelt der sich hinunter Richtung Schlicker Alm. Erst in der Talsohle verlassen wir diesen bei einer Weggabelung und steigen dem Schild folgend endlich bergauf. Ca. 200Hm gehören überwunden bis wir den Wandfuss erreichen. Schon einige Kehren vorher haben wir den Helm aufgesetzt. Die vielen Steine im Kar erinnern uns, dass diese nicht wie Schwammerln aus dem Boden spriessen sondern halt gern herunter fallen. Und wer schon mal in den Kalkkögeln alpin geklettert ist weiß wie brüchig diese sind.

Nach Überwindung des typisch schweren Einstiegswandls geht es sehr abwechslungsreich dahin. Kletter- und Wegpassagen wechseln sich ideal ab und nicht nur einmal wird man an einen Alpini- Kriegssteig in der Brenta bzw. den Dolomiten erinnert. Kurz vor Ende muss man noch von einem Felskopf zum nächsten einen kleinen Sprung wagen bevor man über Schottergelände zum Gipfel schreitet. 700Hm im Aufstieg haben wir nun geschafft und stehen hoch über Schlicker Alm und Adolph Pichler Hütte auf einem der höchsten Berge der Kalkkögel.

 Die ersten Bergsteiger die nicht zu unsrer kleinen Gruppe gehören kommen näher und der Tagesfortschritt mahnt zum Aufbruch. Der Abstieg ist noch lang. 1400hm sollen es noch werden, davon noch 250hm als Klettersteig der Kattegorie C. Anfangs über abschüssigen, schottrigen Weg geht es bald wieder in teilweise senkrechte Wandln. Entlang diesen Grates weiß man oft nicht genau sind die Seile zum Klettern gemacht oder sollen sie nur den Berg zusammenhalten, so brüchig und zerklüftet zeigen sich die Kalkkögel. Unter dem einen oder anderen Felsblock steigt man jedenfalls schon recht zügig weiter und hofft dass kein zweiter sich am selben Felsblock bewegt.

Endlich sind wir auf der AK-Scharte. (Alpenklubscharte) Endlich? Naja einerseits ist man nun aus dem gröbsten Geröllhaufen herausen andererseits ist nun aber auch der herrliche Klettersteig zu Ende und der steile Abstieg beginnt. Bald schon kommt man aber drauf, dass auch dieser Weg so ideal angelegt wurde dass es FAST ein Genuss ist die 800 Hm hinuter zur Schlicker Alm zu gehen. Einmal ließ ich mich von einer nahen Schotterreisse verleiten und versuchte auf ihr schneller und angenehmer tiefer zu gleiten. Doch war der Schotter zu wenig tief und zu wenig feinkörnig somit war es mühsamer nicht zu Sturz zu kommen und ich verließ sie wieder.

In der "Rossgrube" empfing uns ein soo herrliches Wiesle dass wir vor staunen stehen blieben.

Irgendwann erreichten wir dann d u r sch t i g und müde die Schlicker Alm. Doch auch hier hieß es bald wieder an den Aufbruch denken. Ich will unbedingt die Abfahrt von Froneben hinunter nach Fulpmes nicht versäumen. Immerhin sind noch fast 3km Weg zu überwinden.

Auch wenn sich meine Erzählungen gegen Ende der Tour  recht müde anhorchen. Wir waren in diesem Sommer einige Super-Klettersteige in den Dolomiten aber dieser kann sich mit jedem messen.

 

Öffentliche Verkehrsmittel

Man kann mit der Stubaitalbahn ab Hauptbahnhof Innsbruck bis Fulpmes fahren und dann durchs Dorf den grünen Schildern folgend zur Talstation der Schlick 2000 gehen oder mit dem Stubaier Bus bis Schlick 2000 Talstation fahren. www.ivb.at

Anfahrt

Von Innsbruck über die A13 Brennerautobahn bis Ausfahrt Schönberg - Stubai fahren, dann in das Stubaital bis zur Abzweigung Telfes. Ab hier folgt man den grünen Schildern Schlick 2000.

Parken

Riesiger kostenfreier Parkplatz unterhalb der Talstaion oder man stellt sich in die kostenpflichtige, meist freie Tiefgarage direkt an der Talstation.
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Av-Karten Innsbruck und Umgebung


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Bewertungen

4,5
(2)
Jaroslav Vey
21.07.2019 · Community
Super amazing tour with unbelivable scenary and atmospere. It feels like true mountaineering adventure! Be aware of some unprotected steep parts, they are rather safe, but feel very sketchy. Good waether is necessary! Trip is long, but amazing. Descnet from summit is with cable, very enjoyable and amazing. If you are late for the last lift (last 17.30), way down is easy. You will enjoy this trip! 😁
mehr zeigen
Gemacht am 19.07.2019
Foto: Jaroslav Vey, Community

Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
C/D schwer
Strecke
10,6 km
Dauer
8:00 h
Aufstieg
900 hm
Abstieg
1400 hm
Rundtour aussichtsreich botanische Highlights Bergbahnauf-/-abstieg Gipfel-Tour durchgehend seilversichert klassischer Klettersteig

Statistik

: h
 km
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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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