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Naturschauplatz: Hühnerspiel Variante 2 (Oberbergtal)

Wander-Touren · Stubaital
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Tourismusverband Stubai Tirol Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Brandstattalm Sommer
    / Brandstattalm Sommer
    Foto: Tourismusverband Stubai Tirol
Karte / Naturschauplatz: Hühnerspiel Variante 2 (Oberbergtal)
1500 1800 2100 2400 2700 m km 2 4 6 8 10 12 14 Brandstattalm Milderaunalm Auffangalm

14,5 km
6:00 h
1037 hm
1037 hm

Ein Spielplatz für Mensch und Tier. So könnte man den Naturschauplatz Hühnerspiel bezeichnen. Knapp unterhalb der imposanten Brennerspitze, auf einer mit Almrosen und Heidelbeersträuchern bewachsenen Ebene, ist der kunstvolle, etwas verspielte Naturschauplatz angelegt worden. Die karussellartige Rastbank ermöglicht es im Sitzen, einen visuell einzigartigen 360 Grad-Panoramablick auf die umliegende Berglandschaft vorzunehmen. An schönen Tagen reicht die Aussicht vom Talboden bis hinaus ins nahe gelegene Inntal und hin zu den Eisriesen der Gletscher am Ende des Stubaitals.

Seinen Namen hat der Platz allerdings wegen der hier lebenden Tiere bekommen. Zwischen Ende März und Anfang Juni – zur Balzzeit – erklären die Spielhähne, auch Birkhähne genannt, dieses Gelände zu ihrer Spielwiese. Schon in der Morgendämmerung wandern die dunkel gefärbten Männchen mit ihrer schillernd stahlblauen Brust, den kräftig roten Rosen über ihren Augen und dem weißen Fleck am Schwingenbug, dem sogenannten Spiegel, auf dem Balzplatz umher. Die äußeren, gebogenen Schwanzfedern ausgewachsener Spielhähne, die Spielfedern, sind außerdem auch ein beliebter Hutschmuck. Während der Balz imponiert der Hahn mit aufgestelltem Stoß, verschiedensten Posen, hohen Flattersprüngen und mit einem eigenwilligen Balzgesang. Dieser setzt sich aus kullernden Lauten und einem Blasen und Fauchen zusammen.

Nach einer Pause, von Jägern auch als Morgengebet bezeichnet, beginnt die Sonnenbalz. Die Spielhähne legen sich dabei noch einmal besonders in Zeug und präsentieren den braungesprenkelten, etwas kleineren Weibchen ihre „Balzrosen“. Das sind die roten Hautgebilde oberhalb der Augen der Tiere, die sie dafür anschwellen lassen. Zum „Treten“, wie die Paarung genannt wird, kommen dann die Platzhähne. Das sind jene Männchen, die den Balzplatz am lebhaftesten verteidigen konnten. In dieser Phase sind die Tiere Störungen gegenüber am empfindlichsten, man sollte es also tunlichst vermeiden ihnen dabei zu nahe zu kommen.

outdooractive.com User
Autor
Stubai Tirol
Aktualisierung: 22.05.2019

Höchster Punkt
2261 m
Tiefster Punkt
1376 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Brandstattalm
Auffangalm
Milderaunalm

Start

Oberbergtal / Parkplatz "Josef" (1376 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.116267, 11.250190
UTM
32T 670697 5220541

Ziel

Oberbergtal / Parkplatz "Josef"

Wegbeschreibung

Ausgangspunkt ist der Parkplatz „Josef“ im Oberbergtal, von dem aus man die Brandstattalm über den Forstweg in ca. 1 Stunde erreicht. Weiter geht es über einen Wandersteig der direkt von der Brandstattalm in Richtung Seblasspitze führt. Nach ca. 20 Minuten zweigt man links in Richtung Hühnerspiel ab. Den Naturschauplatz erreicht man nach weiteren 1,5 Stunden über die „Madlasböden“. Der Abstieg führt in ca. 1 Stunde zur Milderaunalm. Von dort geht es über den Forstweg in ca. 1 Stunde weiter in Richtung Auffangalm. Von der Auffangalm führt der Forstweg wieder zurück zum Parkplatz „Josef“.

Anfahrt

Die Tour startet beim Parkplatz „Josef“ im Oberbergtal. Den Parkplatz erreicht man indem in Milders in Richtung Oberbergtal abzweigt und der Straße ca. 3,5 Kilometer folgt. 

Parken

Beim Ausgangspunkt befinden sich ca. 20 Parkplätze.
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad


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Strecke
14,5 km
Dauer
6:00 h
Aufstieg
1037 hm
Abstieg
1037 hm
Rundtour Einkehrmöglichkeit Geheimtipp

Statistik

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