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Bergsteiger auf dem Jubiläumsgrat

Bewertung

Alpine Bergtour über den Jubiläumsgrat von der Zugspitze zur Alpspitze

Details

Andreas Hubmer 

11.08.2019 · Community
Wir haben den Jubi mit dem Aufstieg zur Zugspitze über das Höllental und Übernachtungen in der Höllentalangerhütte sowie in der Biwakschachtel kombiniert. Am Sonntag gegen Abend war ein gemütlicher Start, quasi Spaziergang, durch die Klamm zur Höllentalangerhütte. Am Montag sind wir kurz nach 6 weg und ziemlich flott über die Klettersteige und den Gletscher auf die Zugspitze hinauf. So gab's um 10 Uhr bereits Deutschlands höchste Würstel ;) Dort oben kommen 3 Seilbahnen an: 2 von Deutschland und eine von Tirol. Nach der Pause haben wir die Menschenmassen verlassen und uns auf den einsamen Grat begeben. Links und rechts ging es immer bergab, mal steil mal sehr steil. In der roten Biwakschachtel (4h15 von der Zugspitze) haben wir dann übernachtet - ich war schon länger nicht mehr so ausgepowert. Spät am Abend, als wir schon schliefen, sind noch 3 andere im Biwak angekommen, bei denen es länger als geplant wurde. Am nächsten Tag war starker Wind, besonders auf der Westseite des Grats. Die meiste Zeit hat es geregnet, weshalb wir "nur" mehr über die Alpspitze zur Alpspitzbahn abgestiegen sind (4h20). Da war es ganz gut den Bergführer dabei zu haben. Was ich an solchen Touren neben dem Ausblick und dem Erlebnis so mag, ist die volle Konzentration auf den Moment. Die Gehzeiten erhöhen sich sicherlich um einiges, wenn man das Klettersteigset bei allen Stahlseilen einhängt.
Zwischen Zugspitze und Biwakschachtel
Zwischen Zugspitze und Biwakschachtel
Foto: Andreas Hubmer, Community
Blick zurück auf die Zugspitze
Blick zurück auf die Zugspitze
Foto: Andreas Hubmer, Community
Wetterumschwung
Foto: Andreas Hubmer, Community
Vollkarspitze
Foto: Andreas Hubmer, Community

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