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  • Luftaufnahme der Geysire im Yellowstone Nationalpark
    Luftaufnahme der Geysire im Yellowstone Nationalpark Foto: Austin Farrington, CC0, unsplash.com
  • Foto: Tal Schindele, Outdooractive Redaktion
  • Sapphire Pool - Biscuit Basin
    Sapphire Pool - Biscuit Basin Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Premium

Yellowstone Nationalpark

Als erster Nationalpark der USA ist der Yellowstone Nationalpark ein Ort voller Wunder. Die geologische Beschaffenheit, insbesondere die hydrothermalen Aktivitäten, die durch den unterirdisch gelegenen Vulkan entstehen, machen die Landschaft besonders sehens- und schützenswert. Die Parkautorität kümmert sich laufend darum, die Flora und Fauna zu schützen, indem Besucher auf die Besonderheiten des Parks aufmerksam gemacht werden. Gut gepflegte Wander- und Radwege führen ganz nah an den „Old Faithful“-Geysir, zum Grand Prismatic Spring und durch den Grand Canyon des Yellowstone.

Die Daten stammen vom Bureau of Land Management (BLM), einer Behörde des Innenministeriums der Vereinigten Staaten, die für die Verwaltung der Bundesterritorien zuständig ist.

Fläche: 8900 km²
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Mehrere Jahrhunderte lang lebten im Yellowstone indianische Völker abgeschottet vom Rest des Landes – der Zugang ins Zentrum des heutigen Nationalparks war nicht immer so leicht wie heute. Die indianischen Stämme wussten Yellowstone schon lange zu schätzen und nutzen die Ressourcen für sich; zum Jagen, Angeln und Nutzung des Obsidiangestein. Erst Anfang des 19. Jahrhunderts gelang es, weiter in das Gebiet einzudringen. Die weiße Bevölkerung erkannte den Wert des Gebiets und machte sich im Zuge des Goldrauschs auf die Suche nach den edlen Ressourcen. Nach einigen gescheiterten Expeditionen wurde schließlich die Presse auf das Yellowstone-Gebiet aufmerksam und das allgemeine Interesse stieg schlagartig an. 1872 wurde schließlich der erste Nationalpark der USA gegründet.

Der Yellowstone Vulkan und seine bunten Farbkleckse

Die farbenfrohen heißen Quellen sind das absolute Highlight des Parks – das faszinierende Phänomen lockt jährliche Tausende von Besucher. In den Thermalquellen, die vulkanischen Ursprungs sind, leben verschiedene thermophile Bakterien und Algen, die sich dort besonders wohlfühlen und im heißen Wasser mit dem pH-Wert reagieren und dadurch in einem Spektrum von Farben erstrahlen.

Auch die Wissenschaft ist höchstinteressiert an den sogenannten Thermophilen. Die NASA zum Beispiel untersucht das Phänomen im Yellowstone, um Lebensumstände auf anderen Planeten zu erforschen und simulieren. Auch im medizinischen Bereich haben die Mikroorganismen des Yellowstone Nationalparks bereits eine Rolle gespielt – und dabei sind noch nicht mal alle Arten dieser kleinen Wesen erforscht worden. Wer weiß, wobei sie uns in der Zukunft noch unterstützen können.

Um die farbenfrohen Quellen aus nächster Nähe zu erleben und mehr zu lernen, hat die Parkautorität das Gebiet weitläufig zugänglich gemacht. Auf Holzstegen kann der Yellowstone Nationalpark so zu Fuß erkundet werden – ein idealer Wanderausflug für die ganze Familie.

Heimat von vielen - Naturschutz im Yellowstone Nationalpark

Die Flora und Fauna abseits der Geysire und Quellen steht zugegebenermaßen nur an zweiter Stelle, wenn es zu den Highlights des Parks kommt. Zu Unrecht eigentlich, denn in den Wäldern und Bergen blüht das Leben geradezu. Luchse, Kojoten, Dachse, Füchse, Wölfe, Bären, Bisons … die Liste könnte schier endlos weitergehen. Die Vielfalt an Lebewesen spricht für die Besonderheit des Yellowstone Nationalparks.

Auf ausgiebigen Wander- und Radtouren könnt ihr das Wildtier-Paradis entdecken. Haltet euch aber zu jeder Zeit an die vorgegeben Regeln – zu eurem Schutz und zu dem der Natur. Damit der Yellowstone auch weiterhin eine so wunderbare Heimat für Flora und Fauna bietet, muss das Gebiet geschützt werden. Tragt euren Teil dazu bei, indem ihr euch informiert und bei einem Besuch so wenig Spuren wie möglich hinterlasst.

Elchbulle im Yellowstone Nationalpark.
Foto: Harrison Hargrave, CC0, Unsplash.com

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