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Radfahren empfohlene Tour

Gardasee - Brenta - Adamello - Pässe-Runde

Radfahren · Garda Trentino · geschlossen
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  • Abfahrt vom Passo di Croce Domini
    Abfahrt vom Passo di Croce Domini
    Foto: Dirk Basting, CC BY-SA, DAV Sektion Wiesbaden
m 2500 2000 1500 1000 500 -500 250 200 150 100 50 km Kirche Collegiata - Arco LOCANDA RIDEVERT Rifugio Basena-Tassara RESIDENZA SISSI Ponalestraße CAMPING ZOO
Lohnenswerte Rundtour mit aussichtsreichen Pässen und wunderschön geführten Radwegen durch das Trentino und die östliche Lombardei von Arco am Gardasee über Madonna Di Campiglio und den Passo Tonale durch Val Camonica nach Breno. Von dort über den kleinen, abseits gelegenen Passo Di Crocedomini, hinüber zum Ledrosee und auf der alten Ponalestraße nach Riva del Garda und schließlich zurück nach Arco.
geschlossen
schwer
Strecke 280,5 km
36:44 h
6.300 hm
6.300 hm
1.937 hm
75 hm
Diese Rundtour ist eine schöne Alternative zu den stationären Tagestouren am Gardasee. Die Wegführung verläuft auf regionalen, zum Teil optimal ausgebauten Radwegen, wie beispielsweise auf der ersten Etappe. Größere Abschnitte führen auf Asphalt, meistens hinauf zu den Pässen und hinab. Hier hat man häufig auch die Wahl zwischen beidem. Im Herbst sind die Straßen relativ leer und man kann es mal rollen lassen. Im Sommer bevorzugt man vielleicht eher durchgängig die Radwege durch die Natur, die allerdings anspruchsvoller von der Kondition und Technik sind. Landschaftlich herausragend sind die Ausblicke auf die Brentagruppe und das Adamellomassiv. Wir sind die Rundtour in folgenden Tagesetappen gefahren: 1. Tag: Arco entlang der Sarca nach Tione 2. Tag: Tione über Madonna Di Campiglio nach Dimaro 3. Tag: Dimaro über den Passo Tonale nach Breno 4. Tag: Breno über den Passo Crocedomini (Highlight) an den Idrosee 5. Tag: Idrosee über den Ledrosee und die Ponalestraße nach Riva del Garda

Autorentipp

Die Strecken sind so geplant, dass man stets zur Mittagsrast auf der Höhe und den Pässen ankommt. Hier lohnt es sich, Zeit für ausgiebige Pausen einzuplanen und die Landschaft zu genießen. Einkehrmöglichkeiten gibt es viele, im Herbst dünnt das aber deutlich aus.
Profilbild von Dirk Basting
Autor
Dirk Basting 
Aktualisierung: 17.01.2022
Schwierigkeit
schwer
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
1.937 m
Tiefster Punkt
75 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Wegearten

Asphalt 44,57%Schotterweg 7,43%Naturweg 3,20%Pfad 1,01%Straße 43,65%Unbekannt 0,11%
Asphalt
125 km
Schotterweg
20,9 km
Naturweg
9 km
Pfad
2,8 km
Straße
122,4 km
Unbekannt
0,3 km
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Sicherheitshinweise

Wer sich zuvor am Gardasee warmgefahren hat, der weiß, wie steil und schottrig Gelände und Wege dort sein können. Diese Rundtour ist im Allgemeinen technisch nicht schwierig. Trotzdem gibt es hier und da auch mal Schotterpisten, die man mit seinem bepackten Gefährt meistern können sollte. Zur Not: kurzen Abschnitt schieben. Kondition ist angesagt bei Tagesetappen mit 2000 Höhenmetern. Bremsen müssen fit sein und Bremsbeläge am besten neu: hoher Verschleiß!

Weitere Infos und Links

passo-campo-carlo-magno

https://www.quaeldich.de/regionen/trentino-suedtirol/paesse/

https://www.trentino.com/de/trentino/val-di-sole-pejo-rabbi/passo-del-tonale/

https://alpenrouten.de/Croce-Domini-Passo-di_point110.html

https://www.rifugi.lombardia.it/brescia/breno/rifugio-passo-crocedomini.html

Start

Die Rundtour beginnt im Zentrum von Arco an der „Chiesa Di Arco“. Wer möchte, der schiebt sein Rad durch die engen Gassen, kauft sich noch sein letztes Reiseequipment und genießt ein köstliches Eis an der Eisdiele „Gelato Mio“, am Ende der „Fußgängerzone“. (94 m)
Koordinaten:
DD
45.918634, 10.885605
GMS
45°55'07.1"N 10°53'08.2"E
UTM
32T 646219 5086736
w3w 
///offenem.deutsch.badeort
Auf Karte anzeigen

Ziel

Ziel: Arco am Gardasee. In den Fels gehauen liegt die alte Ponalestraße oberhalb Riva del Gardas. Auf ihr rollen und hoppeln wir hinunter unserem Ziel entgegen folgen noch kurz dem Uferradweg am See und der Sarca entlang bis Arco.

Wegbeschreibung

Die Tour beginnt in Arco an der Chiesa di Arco, der Track beginnt am Camping Zoo. Diesen passiert man, wenn man nach Norden Richtung Dro fährt. Durch Olivenhaine und links die gewaltig aufragenden Berge Monte Brento und Monte Casale fahren wir auf dem Radweg parallel zur SS45 entlang des Sarca-Ufers flussaufwärts. Kurz vor dem Lago di Toblino knickt der Fluss nach Westen in eine mächtige Schlucht ab, Canyon del Limaro. Hier biegen wir auf die SS237 ab und in vier Kehren geht es hinauf auf gut 400 Höhenmeter. Hier folgen wir dem Radweg, der vor Ponte Arche wieder auf die Straße führt. Comano Terme lassen wir links liegen und fahren auf der Höhe weiter nach Stenico und genießen die Aussicht, lohnenswert! In Coltura führt der Weg hinunter und über die Sarca nach Tione. Hier endet Etappe eins.

Von Tione gibt es einen sehr gut beschilderten Radweg abseits der Hauptstraße 239 nach Madonna di Campiglio, der sehr schön durch die Natur führt. Von hier entweder gemäßigt auf der Straße oder etwas steiler auf dem Radweg bis zum Passo Campo Carlo Magno auf 1681 m Höhe. Von hier grandiose Blicke auf die Brenta. Für die Abfahrt gilt die gleiche Auswahlmöglichkeit. Wir haben die Abfahrt auf der Straße nach Dimaro sehr genossen. Zentraler Ort mit guten Einkaufsmöglichkeiten. Ende der zweiten Etappe.

Zur dritten Etappe folgen wir der guten Beschilderung entlang der Ufer des Torrente Nocce durch die malerischen kleinen Orte. Ab Osana wechselt man dann auf die Straße, die hinauf führt zum Passo Tornale mit 1883 Meter. Wie Madonna di Campiglio ist der Ort vor allem vom Wintertourismus geprägt. Ab jetzt heißt es: rollen, rollen, rollen! Die Strecke führt durch das Val Camonica bis nach Edole, zumeist auf einem gut geführten Radweg und teilweise auf der Straße. Die Straße ist allerdings sehr befahren. So empfiehlt sich im weiteren Verlauf der Abstecher über Novelle, Sellero Capo di Ponte, Ono San Pietro (schöne Unterkunft: Hazienda Agricultura) und Cerveno usw. bis nach Breno. Diese Etappe ist vergleichsweise lang. So kann man aber von Breno an den Idrosee in einem Rutsch durchfahren.

Diese Etappe ist die schönste von allen, da sie über den etwas abgelegenen Passo di Crocedomini (1892 m) führt. Diesen Tag kann man getrost auf der Straße (SPBS345)  fahren und das gleichmäßige Kurbeln genießen. Ab Campolaro dann jedoch stärker ansteigend. Am Passo erwartet uns dann die gleichnamige Refugio mit Speis und Trank und hübschen Aufkleberchen fürs Fahrrad. Wie immer: Abfahrt und Ausblick genießen beim Hinabrauschen zwischen Monte Colombina und Monte Misa, immer der Straße folgend. Kurz vor dem sehr sehenswerten Bagolino muss man sich entscheiden, ob man auf der Höhe bleibt und durch den Ort fährt, dann hier links halten oder rechts haltend auf der Straße nach Ponte Caffaro. Achtung: die letzte große Serpentine muss man nicht ausfahren, hier geht es für Radfahrer links von der Straße ab, Schild beachten. Hier am Idrosee verschiedene Übernachtungsmöglichkeiten. Auf dem Weg nach Storo die Hauptstraße meiden und lieber den Uferweg am Chiese benutzen.

Zum Abschluss dieser Rundtour begibt man sich in Storo auf die SS240 Richtung Ledrosee. In gemäßigter Steigung führt die Straße zwischen steil aufragenden Bergen hindurch zum Lago dÁmpola. Hier kann man nach rechts abbiegen und noch den Tremalzopass "mitnehmen". Ab hier kann man, schon wieder, auf einen Fahrradweg wechseln oder auf der Straße bleiben. Hier ganz klar unsere Empfehlung: Radweg! Hinter dem Ledrosee wird es dann etwas steiler und das Gelände schottrig! Achtung: Der Track führt noch bis zum Tunnel kurz hinter Caragena. Diesen darf man aber auch nicht mehr benutzen. Man führt kurz rechts auf der Straße Richtung Pregasina und dann geht es scharf links kurz durch das Tal und dann hinaus zur Ponalestraße. Alle Taschen gut festmachen. Sobald man den Blick auf den Gardasee bekommt, wird es sehr holprig. Nun einmalige Aussicht über den Gardasee während man hinunter nach Riva del Garda fährt. Dann geht es am Seeufer entlang bis Torbole. Hier dann links abbiegen und am Sarcaufer entlang rollen und einen letzten Stop an der Bikefarm einlegen. Nach wenigen Kilometern erreichen wir unseren Ausgangsort Arco.

Viel Freude beim Nachfahren.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Bahn fährt man über den Brenner bis Rovereto. Von dort mit dem Rad dann rüber nach Arco.

Koordinaten

DD
45.918634, 10.885605
GMS
45°55'07.1"N 10°53'08.2"E
UTM
32T 646219 5086736
w3w 
///offenem.deutsch.badeort
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Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Ausrüstung

Meine Empfehlung: MTB oder E-MTB. Gepäcktaschen müssen mal eine Rappelpiste aushalten und dürfen nicht gleich rausfliegen. Ich fahre seit Jahrzehnten mit Ortliebtaschen und bin sehr zufrieden damit.

Fragen & Antworten

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Status
geschlossen
Schwierigkeit
schwer
Strecke
280,5 km
Dauer
36:44 h
Aufstieg
6.300 hm
Abstieg
6.300 hm
Höchster Punkt
1.937 hm
Tiefster Punkt
75 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch

Statistik

  • Inhalte
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Funktionen
Karten und Wege
  • 7 Wegpunkte
  • 7 Wegpunkte
Strecke  km
Dauer : h
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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