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Alpine tour recommended route

Hintere Jamspitze Silvretta

· 1 review · Alpine tour · Silvretta
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ÖAV Sektion Steyr Verified partner  Explorers Choice 
  • Jamtalferner von der Jamtalhütte
    Jamtalferner von der Jamtalhütte
    Photo: Wolfgang Wizani, Wolfgang Wizani
m 3200 3000 2800 2600 2400 2200 2000 1800 10 8 6 4 2 km
Die hintere Jamspitze stellt sicherlich einen der Gletschertouren Highlights von der Jamtalhütte aus dar. Aufgrund des relativ sanften Anstiegs  und des spaltenarmen Gletschers ist diese Tour auch durchaus für einen größeren Personenkreis geeignet. Die Gesamtlänge der Tour ist jedoch nicht zu unterschätzen. Besonders eindrucksvoll ist die wunderschöne Aussicht auf den Jamtalferner fast während der gesamten Tour.
moderate
Distance 10.8 km
6:30 h
990 m
990 m
3,156 m
2,165 m

Schöne Rundtour mit eindrucksvoller Kammüberschreitung in Richtung Rußkopf und relativ leicher Gletscherbegehung bis zur hinteren Jamspitze.

Von dort besticht die traumhafte Aussicht auf unzählige 3000er der Silvrettagruppe.

Der unmarkierte Abstieg über die Gletschermoräne stellt aufgrund der nötigen Überquerungen mehrerer Bäche eine gewisse Herausforderung dar.

 

 

Author’s recommendation

wegen der Tourlänge Begehung nur bei stabilem Wetter zu empfehlen
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Author
Wolfgang Wizani 
Update: October 07, 2020
Difficulty
<30° moderate
Stamina
Experience
Landscape
Risk potential
Highest point
Hintere Jamspitze, 3,156 m
Lowest point
Jamtalhütte, 2,165 m
Best time of year
Jan
Feb
Mar
Apr
May
Jun
Jul
Aug
Sep
Oct
Nov
Dec
Cardinal direction
NESW

Track types

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Safety information

Gletscherausrüstung, ausreichen Abstand zu den Wänden der Gamsspitze halten (Steinschlaggefahr), im oberen Bereich markante Gletscherspalte,

erschwerte Orientierung beim Abstieg über die Gletschermoräne bis zum unteren Jamtalferner, wegen der Tourenlänge ausreichend Flüssigkeit mitnehmen

Start

Jamtalhuette (2,163 m)
Coordinates:
DD
46.886269, 10.176474
DMS
46°53'10.6"N 10°10'35.3"E
UTM
32T 589631 5193197
w3w 
///cackling.festoons.earrings
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Destination

Hintere Jamspitze

Turn-by-turn directions

Direkt vor der Jamtalhütte steigen wir leicht bergauf in Richtung Rußkopf. Nach 2 maliger Überquerung von Bächen folgen wir dem Kammverlauf  bis knapp unterhalb des Rußkopfes. Dann folgen wir dem  Weg nach links auf die Ostseite des Rußkopfes und gelangen schließlich auf eine kleine Scharte. Von dort besteht die Möglichkeit in wenigen Minuten den Gipfel des Rußkopfes (2693m) zu besteigen. Von der Scharte folgen wir dem  nur mehr durch Steinmännchen markierten Weg leicht bergab bis zum Gletscherrand. Dieser kann problemlos bestiegen werden. Ab hier wird die Gletscherausrüstung angelegt.

Wir überqueren dann den Gletscher leicht ansteigend  in Richtung Urezzasjoch, wobei wir aufgrund von Steinschlaggefahr ausreichend Abstand zu den Felswänden der Gamsspitze halten. Die Steilheit des Gletschers nimmt zu. Etwa 200 Meter vor dem Kamm zweigen wir nach rechts ab und passieren einige Felsformationen. Die dahinterliegende markante Gletscherspalte umgehen wir links und folgen dann dem Gletscher über eine steilere Hangquerung  in Richtung Jamjoch. Dort können üblicherweise Seil und Rucksäcke abgelegt werden. Nach weiteren 15 Minuten erreichen wir über Felsen und Geröll den Gipfel der hinteren Jamspitze (3156 m). Von dort bietet sich eine tolle Aussicht u.a. auf Piz Buin, Dreiländerspitze, Vordere Jamspitze und Austenberg. Auch die Jamtalhütte konnten wir in der Ferne entdecken.

Der Abstieg kann grundsätzlich wie der Aufstieg erfolgen.

Wir wählten jedoch die Alternative über den Ausläufer des Jamtalferners westlich des Rußkopfes. Dabei hielten wir uns am Gletscher etwas westlich der Aufstiegsspur und gelangten dann am Ende des Gletschers (links einer Felsformation am Gletscher) auf eine Gletschermoräne. Dort legten wir die Gletscherausrüstung ab und fogten dem Kamm der Moräne immer wieder Bäche überquerend bis zum unteren Teil des Jamtalferners. Auch dieser kurze Streckenabschnitt ist nicht markiert. Wir folgen dann dem unteren Jamtalferner (aufgrund der Flachheit Begehung ohne Steigeisen möglich) bis fast zu seinem Ende und verlassen den Gletscher nach rechts in Richtung eines auffälligen Steinmännchens. Wir folgen dann dem Wegverlauf von Steinmännchen zu Steinmännchen rechts des Gletscherbaches über ein kurze ebene Fläche. Ab dort erreichen wir  wieder markierten Weg ( es handelt sich um den Gletscherweg von der Jamtalhütte zur Wiesbadener Hütte) und folgen ihm ein Stück ansteigend bis zur Einmündung in den Aufstiegsweg. Diesem steigen wir schließlich bergab bis zur Jamtalhütte. 

Note


all notes on protected areas

Public transport

Postbus 4240 (verkehrt auf der Silvretta Hochalpenstraße)

Getting there

Mit dem Auto :

von Westen: über A7  und A 96 über Lindau nach Bregenz, weier über Rheintalautobahn A14 bis Bludenz, weiter über B188 und Silvretta Hochalpenstrasse (gebührenpflichtig) bis Galtür

von Norden/Osten:von München über A 8 und A 93 auf Inntalautobahn A12 über Innsbruck nach Landeck, weiter auf S16 (Arlberg Schnellstrasse) zur Ausfahrt Silvretta Hochalpenstrasse und weiter bis Galltür

Parking

Ausreichend Parkmöglichkeit Galtür Nähe Hallenbad

Coordinates

DD
46.886269, 10.176474
DMS
46°53'10.6"N 10°10'35.3"E
UTM
32T 589631 5193197
w3w 
///cackling.festoons.earrings
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Arrival by train, car, foot or bike

Book recommendation by the author

Naturkundlicher Führer-Rund um die Jamtalhütte

Author’s map recommendations

Alpenvereinskarte Silvrettagruppe Nr. 26, Maßstab 1:25000

Equipment

Gletscherausrüstung

Questions and answers

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Rating

5.0
(1)
L CD
August 28, 2020 · Community
Am 18.07.2020 Die zurück weg ist nicht empfohlen. Es gibt keine Gletscher, nur viele lose Steine und Sturzbach. Die Seite aus dem Gletscher in diese Gebiete hat spalten zwischen dem Eis und der Fels. Foto: https://www.alpenverein.at/portal/service/presse/2017/gletscherbericht.php
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When did you do this route? July 18, 2020
Katrin EnjoyLife 
September 01, 2015 · Community
Der Jamtalferner ist bis zum Gipfel aper. (Stand 30.08.2015) Der hier vorgeschlagene unmarkierte Abstiegsweg über die Gletschermoräne ist zwar landschaftlich lohnend (schöne Eisformationen am unteren Gletscherausläufer), erfordert jedoch eine gute Orientierung in der richtigen Routenwahl (unmarkiert, beste Stellen zur Bachüberquerung, beste Stelle zum Wiedereinstieg auf den unteren Gletscher) und einen mehrmaligen Wechsel Steigeisen an - Steigeisen aus. Wen das stört, der sollte lieber den Abstieg über den Wanderweg des Russkopfs wählen.
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Reviews
Difficulty
<30° moderate
Distance
10.8 km
Duration
6:30 h
Ascent
990 m
Descent
990 m
Highest point
3,156 m
Lowest point
2,165 m
Circular route Scenic Summit route Refreshment stops available

Statistics

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Features
Maps and trails
Distance  km
Duration : h
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Descent  m
Highest point  m
Lowest point  m
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