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Long distance hiking trail

Hochfeiler - Auf den König der Zillertaler Alpen

Long distance hiking trail · Zillertal Alps
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AV-alpenvereinaktiv.com Verified partner  Explorers Choice 
  • Blick auf den Schlegeisspeicher
    / Blick auf den Schlegeisspeicher
    Photo: Andreas Kitschmer
  • / Dominikushütte
    Photo: Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Herrliche Landschaft im Zamser Grund
    Photo: Andreas Kitschmer
  • / Die Lavitzalm vor ihrer Erweiterung (Bild: 2016)
    Photo: Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Die Ausstellung in der Lavitzalm
    Photo: Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Traumhaftes Hochgebirgspanorama am Pfitscher Joch
    Photo: Andreas Kitschmer
  • / Grenzübergang
    Photo: Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Kuh am Pfitscher Joch
    Photo: Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Das Pfitscher Joch-Haus im Grenzgebiet Österreich - Italien
    Photo: Andreas Kitschmer
  • / Die letzten Meter zur Hochfeilerhütte
    Photo: Andreas Kitschmer
  • / Sonnenaufgang am Hochfeiler
    Photo: Horst Ender
  • / Über den Grat geht es zum Gipfel
    Photo: Andreas Kitschmer
  • / Auf dem Gipfel ist nicht viel Platz
    Photo: Andreas Kitschmer
m 4000 3500 3000 2500 2000 1500 35 30 25 20 15 10 5 km Pfitscher-Joch-Haus (Rif. … Vizze) Pfitscherjoch Pfitscher Joch grenzenlos Pfitscher-Joch-Haus (Rif. … Vizze) Hochfeilerhütte Jochseen Lavitzalm

Tag 1: Schlegeis-Speicher – Pfitscherjoch Haus – Hochfeilerhütte

Tag 2: Hochfeilerhütte – Hochfeiler – Pfitscher Joch Haus - Schlegeis-Speicher

difficult
37.1 km
18:00 h
2318 m
2318 m

Anspruchsvolle, hochalpine Gesamtunternehmung für ausdauernde Bergsteiger. Der Umgang mit Pickel und Steigeisen muss beherrscht werden. Bis zur dritten Kehre der Pfitscher Joch-Straße ist der Weg unschwierig. Der Zustieg zur Hochfeilerhütte ist ein leichter Bergweg mit ein paar ausgesetzten Passagen, teils mit Drahtseilsicherung. Der Gipfelanstieg führt ohne Gletscherberührung, jedoch zum Schluss luftig meist über Firn und Blockgelände auf den aussichtsreichen Gipfel. Die Tour sollte in mindestens zwei, besser drei Tagen mit Übernachtung auf dem Pfitscher Joch-Haus unternommen werden. Für die Strecken zwischen dem Pfitscher Joch-Haus und der dritten Kehre der Jochstraße empfiehlt sich die Benützung des Shuttle-Busses, sonst kommen jeweils nochmal stramme 500 Höhenmeter und ein paar Kilometer Weg dazu.

Author’s recommendation

Auf der Lavitzalm kann man der äußerst interessanten Naturpark-Ausstellung „pfitscherjoch grenzenlos“ einen Besuch abstatten.

outdooractive.com User
Author
Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen 
Updated: February 28, 2019

Difficulty
difficult
Technique
Stamina
Experience
Landscape
Highest point
Hochfeiler, 3509 m
Lowest point
1718 m
Best time of year
Jan
Feb
Mar
Apr
May
Jun
Jul
Aug
Sep
Oct
Nov
Dec

Rest Stop

Lavitzalm
Hochfeilerhütte
Pfitscher-Joch-Haus (Rif. Passo di Vizze)
Dominikushütte

Safety information

Diese Tour beinhaltat einige ausgesetzte Stellen, seilversicherte Passagen und führt über Firnfelder.

Equipment

Bergschuhe, Hochtourenausrüstung kann erforderlich sein (Steigeisen, Pickel, Seil)

Tips, hints and links

Am Rande… Der Hochfeiler und seine Pioniere

 

Der Hochfeiler ist mit 3.509 m der höchste Berg der Zillertaler Alpen. Sein Gipfel liegt genau auf der Staatsgrenze zwischen dem österreichischen Bundesland Tirol und der italienischen Provinz Südtirol. Nach Osten, Norden und Südwesten ziehen markante Grate den Gipfel herab. An der Nordseite findet man eine der berühmtesten Eistouren in den Ostalpen, die Hochfeiler-Nordwand. Sie bildet vom Großen Möseler aus gesehen eine auffällige, bis zu 60° geneigte und 330 m hohe Eiswand.

 

Paul Grohmann, Mitbegründer des Österreichischen Alpenvereins, gelang zusammen mit seinen Bergführern Georg Sammer aus Breitlahner und Peter Fuchs aus St. Jakob in Pfitsch am 24. Juli 1865 die Erstbesteigung des Hochfeilers. Der Weg führte sie damals über das Unterbergtal, an dessen Ende sie in einer unwirtlichen Hütte biwakierten. Den Gipfelsturm traten sie über den Südwestrücken an. Diese Route gilt heute noch als Normalweg und ist damals wie heute der leichteste Weg auf den Hochfeiler. Zum Glück müssen sich die Gipfelaspiranten heutzutage nicht mehr einem kalten ungemütlichen Lager begnügen, sondern genießen eine warme Hütte mit ausgezeichneter Verpflegung.

 

Ein besonderes Augenmerk gilt der markanten Hochfeiler-Eiswand. Sie steht auf der Liste eines jeden ambitionierten Alpinisten. Sie ist nach wie vor eine der großen alpinistischen Herausforderungen, die jedes Jahr ihre Opfer fordert, sei es durch Absturz oder Steinschlag. So schrieb einst schon der Eispapst Erich Vanis als er in die Wand einstieg: "Seltsames Gefühl, gleichsam ein Stück weit durch das Rohr einer geladenen Kanone zu kriechen, ohne zu wissen, ob und wann der unsichtbare Kanonier den Schuss auslöst. Wir hatten Glück, es blieb still in der Wand." Die grandiose Leistung der Erstbegehung gelang F. Dyck und Hans Hörhager vom Schlegeistal aus, 1887. Bedenke man die damalige Ausrüstung - eine unglaubliche Heldentat!

Start

Bushaltestelle Schlegeisstausee (1785 m)
Coordinates:
Geographic
47.038281, 11.701462
UTM
32T 705228 5212960

Destination

Bushaltestelle Schlegeisstausee

Turn-by-turn directions

Tag 1:

Von der Bushaltestelle weniger Meter unter der Dominikushütte spazieren wir neben dem Schlegeisspeichers dem Fahrweg entlang. Unser Blick schweift über den smaragdgrünen Schlegeisspeichers hinüber zum von Gletscherspalten zerklüfteten Schlegeiskees. Darüber der Große Möseler zur linken und unser Ziel der Begierde zur rechten, der Hochfeiler. Wir erreichen die Jausenstation Zamsgatterl, wo der Zamser Bach in den Stausee mündet und biegen nach der Brücke rechts ab. Ab hier führt uns der Weg durch den Zamser Grund, wo uns anfangs eine lichte Zirben-Lärchenvergesellschaftung aufnimmt. Wenn man genau hinschaut, dann sieht man vielleicht einen Adler im Tal herumziehen. Über einen in mühevoller Arbeit mit Steinplatten gepflasterten Weg erreichen wir die Lavitzalm (2.095 m). Wer kurz durchschnaufen möchte, kann auf der Alm einen Kaffee trinken und einen Blick in die Naturpark-Ausstellung „pfitscherjoch grenzenlos“ werfen. Nach der Alm geht es kurz bergab und man erreicht den weiten, moorigen Talschluss der zu unser Rechten von der grandiosen Moräne des Stampflkees beherrscht wird. Wir folgen der Schotterstraße, die sich gegen das Pfitscher Joch hin zieht. Hier zweigen wir jedoch alsbald in den sog. Jochschinder ab. Warum der wohl so heißen mag? Am Scheitelpunkt des Joches (2.248 m) passieren wir die Grenze zu Italien, worauf uns ein markanter Grenzstein aufmerksam macht. Wer sich die Taxikosten zumindest auf dem Hinweg sparen möchte, wandert vorbei am Jochsee und dem Pfitscher Joch-Haus (2.276 m) Richtung Stein im Pfitschertal. Der Weg führt anfangs gemächlich, später steil die Straße zweimal querend Richtung Mais hinab. Wenn wir die Jochstraße zum dritten Mal auf einer Höhe von 1.790 m queren, folgen wir dieser abwärts bis zur nächsten Kehre, auch als die berühmte Kehre drei bekannt. Vorbei an einem kleinen Parkplatz folgen wir dem Wegweiser zur Hochfeilerhütte. Wir betreten nun das Landschaftsschutzgebiet Innerpfitsch über einen leicht abfallenden Weg in den Grund des wilden Oberbergbaches. Diesen überqueren wir und steigen auf der anderen Seite wieder bergan. Vorbei an der Kaser Hütte (1.755 m) gelangen wir über zauberhafte Lichtungen bald auf die 2.000 m-Marke. Ab hier führt der Weg gemächlich aber schmal und teils leicht ausgesetzt, hoch über dem Unterbergbach, in das Tal hinein. Mit etwas Glück hören wir nicht nur die Rufe der Murmeltiere, sondern erspähen auch das eine oder andere goldige Erdhörnchen. Nach dem ausgesetzten und teils seilversicherten Glidergang sehen wir erstmals unser Nachtquartier. Weiter hinten im Tal fordert uns dann eine Bachquerung, nach der wir über Serpentinen die Abzweigung zum Hochfeiler links liegen lassen und uns kurze Zeit später auf der einladenden Terrasse der Hochfeilerhütte (2.710 m) wiederfinden. Nicht nur Schnitzelfreunde werden sich auf der Schutzhütte kulinarisch wohl fühlen…

 

Tag 2:

Nach einem herzhaften Frühstück fängt der Tag mit einer kurzen Kletterei an. Gleich hinter der Hütte wird eine kurze drahtseilversicherte Felsstufe überwunden. Über diese gelangt man auf den Grat zwischen Glieder- und Weißferner. Wir folgen dem Gratverlauf, bis wir bei ca. 3.000 m auf einen Abschnitt mit vielen aufgestellten Steinplatten treffen. Knapp danach steigt man eine kurze Flanke bergauf und wechselt auf den Grat, der direkt vom Gipfel herabzieht. Je nach Verhältnissen geht der Felsgrat in einen Firngrat über oder man kann problemlos rechts der Firnschneide über Blockgelände auf den Gipfel gelangen. Den nicht sehr geräumigen Gipfel ziert ein etwas in die Jahre gekommenes, von Wind und Wetter gezeichnetes Kreuz. Uns eröffnet sich nun ein beeindruckender Ausblick auf den Hohen Weißzint, den Großen Möseler, die beiden Hochwartspitzen, den Hochferner und die Weißseespitzen. Und wir erblicken auch unseren Ausgangspunkt am Anfang des Schlegeisspeichers, der aber doch ein ganzes Stück entfernt scheint... Der Abstieg führt uns über denselben Weg zurück. Es lohnt sich inne zu halten und einen letzten Blick auf den Hochfeiler zu werfen, bevor wir auf der Schulter des Blauen Kofels um die Ecke biegen. Sollten wir es beim Hinweg ausgeschlagen haben, sind wir angekommen bei der Kehre 3 nun dankbar über die Möglichkeit, den Schuttlebus auf das Joch in Anspruch nehmen zu können. Zudem wollen wir auch den letzten Bus vom Schlegeisspeicher nach Mayrhofen nicht verpassen. Wer sich von dieser fantastischen Hochgebirgsregion noch nicht trennen kann, dem sei eine Übernachtung auf dem Joch-Haus empfohlen. Dann kann man am darauf folgenden Tag gemütlich den Zamser Grund hinauswandern oder noch die Rotbachlspitze besteigen.

 

Taxishuttle Pfitscher Joch - Kehre Drei - Pfitscher Joch:

Der Shuttlebus Pfitscher Joch - Holz verkehrt von Mitte Juli bis Mitte September je nach Schneelage. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. Die Anmeldung erfolgt unter folgender Nummer:

Mobiltelefonnummer: +39 340 1456313 oder +39 334 3356077

Festnetznummer:         +39 0472 630121, oder +39 0472 630210

Note


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Public transport

Public transport friendly

An- und Rückreise ab Mayrhofen über Ginzling:

Die Linie 4102 Mayrhofen - Ginzling - Schlegeis-Stausee verkehrt von Anfang Juni bis Anfang Oktober in beide Richtungen. Bei der Rückfahrt sollte man nicht zu knapp kalkulieren, um nicht Gefahr zu laufen, den letzten Bus zu verpassen. Abstieg Pfitscher Joch zum Schlegeisspeicher 2 - 2,5 Stunden. Sollte es doch passieren hat man vielleicht Glück und man bekommt bei der Dominikushütte noch ein Quartier oder erreicht Mayrhofen per Anhalter mit einem motorisierten Bergkameraden.

Getting there

Auf der Inntalautobahn bis Anschlussstelle Wiesing. Danach bis zum Schlegeisstausee.

Kostenpflichtige Mautstraße zwischen Ginzling und Schlegeisstausee.

Parking

Kostenloser Parkplatz.

Arrival by train, car, foot or bike

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Difficulty
difficult
Distance
37.1 km
Duration
18:00h
Ascent
2318 m
Descent
2318 m
Public transport friendly Loop Multi-stage route Scenic Refreshment stops available Summit route

Statistics

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