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Alpin-Tour Aanbevolen route

Spiegelkogel - Firmisanschneide - Schalfkogel (Überschreitung)

Alpin-Tour · Oetztal Alps
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  • Start mit dem ersten Licht am Ramolhaus.
    Start mit dem ersten Licht am Ramolhaus.
    Foto: ulligunde.com, ulligunde.com
m 3800 3600 3400 3200 3000 2800 2600 8 7 6 5 4 3 2 1 km Hinterer Spiegelkogel 3424 m
Lange, abwechslungsreiche Hochtour auf einsamen Graten.
zwaar
Afstand 8,4 km
4:08 u
1.096 m
1.229 m
3.533 m
2.711 m
Was ist "brüchig"? Darüber entscheidet wohl das subjektive Empfinden! So viel kann gesagt sein: Es geht schlimmer. Viel schlimmer. Für routinierte Berggeher mit gewisser Toleranz für den ein oder anderen wackelnden Stein bietet diese Überschreitung eine einsame, lange und abwechslungsreiche Hochtour abseits der berühmten Berg-Autobahnen. Instinkt, Ausdauer und Eigenverantwortung sind gefragt. Das Gelände wird nie schwerer als I (am Ostgrat vielleicht kurz II) und selten ernsthaft ausgesetzt. Dafür ist Kondition gefragt. Notfalls kann aber in jedem Joch mehr oder weniger problemlos abgebrochen werden - genügend Schneelage vorausgesetzt. Insgesamt eine spannende Unternehmung für all jene, die mehr das Erlebnis als das Prestige suchen.

Tip van de auteur

Früh starten, die Tour zieht sich. Sie kann aber in jedem Joch abgebrochen werden.
Profielfoto van: Ronald Ribis
Auteur
Ronald Ribis 
Laatste wijziging op: 27.07.2019
Niveau
I+, 40°, PD zwaar
Conditie
Beleving
Landschap
Potentieel gevaar
Hoogste punt
3.533 m
Laagste punt
2.711 m
Aanbevolen seizoen
jan.
feb.
mrt.
apr.
mei
jun.
jul.
aug.
sep.
okt.
nov.
dec.
Windrichting
NEZW

Wegtypes

Pad 65,78%onbekend 34,21%
Pad
5,5 km
onbekend
2,9 km
Hoogteprofiel tonen

Veiligheidsaanwijzingen

Routinierter Umgang mit Gletschern und brüchigen Graten vorausgesetzt.

Start

Ramolhaus / Obergurgl (2.999 m)
Coördinaten:
DD
46.829414, 10.969777
DMS
46°49'45.9"N 10°58'11.2"E
UTM
32T 650227 5188091
w3w 
///skiclub.invoert.bouwwerk
Toon op de kaart

Bestemming

Fidelitashütte/Hochwildehaus

Tochtbeschrijving

 Den Anfang macht der Ostgrat des Spiegelkogels, den der routinierte Edelbruch-Begeher erfreuen wird: Der Fels ist gut, die Kraxelei (max. I, vielleicht II, das meiste kann umgangen werden) sehr ansprechend und nach rund einer Stunde in feinem, rauem Blockgestein steht man auf dem ersten Gipfel - mit Gipfelbuch, dafür ohne Stift. 

Weiter geht es ins Joch: Auf den ersten Blick sieht der Grat schlimm aus, er entpuppt sich als größtenteils recht gutmütig. die Querung zum nächsten Anstieg zieht sich ein wenig. Das Gestein ändert sich, langsam wird es einen Hauch... nun, sagen wir, weniger fest. Aber noch nicht mit der Gefahr, dass man bei einem falschen Griff den halben Berg in Bewegung setzt. Vorsicht ist dennoch geboten. Schwerer als I wird es hier (sowie am ganzen restlichen Grat) aber nirgends. Irgendwann erreicht man so die Firmisanschneide mit Stock statt Kreuz, dafür mit Stift, aber komplett aufgeweichtem Gipfelbuch.

Wer sich beim Blick nach vorne nun denkt: "Das sieht irgendwie weit aus!" liegt goldrichtig. Langsam nimmt der Wackel-Faktor des Gesteins zu, was die Begehung etwas ausbremst. Zwei, drei Stunden kann man von einem Gipfel zum nächsten wohl planen, speziell weil spätestens im Aufstieg zur Schulter des Schalfkogels nun doch langsam der Berg bei jedem Schritt in Bewegung gerät. In silbrig glänzendem Matsch geht es hinauf und - langsamer Klimawandel vorausgesetzt - bald auf die hübsche Firnschneide. 

Wer mag oder südseitig des Gipfelkreuzs wenig Schnee vorfindet kann auf der Schulter des Schalfkogels sein Material deponieren und mit leichtem Gepäck zum nun doch wieder stattlichen Gipfelkreuz aufsteigen. Mit Stift und Buch diesmal!

Hinunter geht es angeleint durch die Ostflanke im Firn. Man passiert einen kleinen Vorsprung im Felsgrat, steigt an diesem noch vorbei und schaut genau nach einem einzigen Steinmännchen. Der Weg, der in der OSM-Karte eingezeichnet ist, stimmt ganz exakt. An diesem Steinmann absteigen und tendenziell immer rechts absteigen, bis man bereits die großen Bäche vom Kleinleiten-Gletscher hören kann. Hier wartet ein mächtiger Steinmann, wo auch die großen Wegmarkierungen beginnen. Halleluja! Diesen Spuren folgen, bis sie einen auf das richtige Band führen. Hier nun immer weiter bis man wieder an mehrere große Bäche (jene vom Schalfkogel-Gletscher) kommt. Direkt an deren Rand hinunter auf den unterspülten Gletscher. 

Bei uns (Juli 2019) hing am Bach ein Seil an einer Sanduhr, das den Abstieg hinunter zum Gletscher entschärfte, allerdings reichte es bereits bei uns nicht mehr bis hinunter zum Schnee. Angeseilt und mit viel guter Hoffnung auf den Schnee hüpfen und hoffen, dass die Schneebrücke schon halten wird. 

Hat man das geschafft, geht es einmal quer und leicht ansteigend über den Gurgler Ferner, an einem weiteren Bach direkt hinauf zum unverkennbaren Steinmann und dort den riesigen Markierungen zum Hochwildehaus folgen.

Dieses wird wegen aufgeweichtem Permafrostboden und abgesackter Hütte nicht mehr bewirtschaftet, der Winterraum ist allerdings offen und bestens ausgestattet (Geschirr, Herd, Decken, Holz) und gepflegt. Kosten pro Nacht 8 Euro.

Hinweis: Von der Fidelitashütte kann man einen großen Felssturz ganz in der Nähe der Kleinleitenbäche erkennen - das müsste etwa unterhalb des großen Steinmanns sein, wo die Wegmarkierungen im Schotter beginnen. Womöglich wäre hier ein Abstieg auf den Gletscher ohne Randspalte möglich.

Noteer


Alle notites over beschermde gebieden

Openbaar vervoer

Mit dem Zug zum Bahnhof am Taleingang Ötztal. Weiter mit dem Bus nach Obergurgl und von hier aus zu Fuß zum Ramolhaus (3-4 Stunden)

Routebeschrijving

Von der Inntalautobahn ins Ötztal und weiter nach Obergurgl.

Parkeren

Bei entsprechender Rücksprache und Verfügbarkeit ggf. am Hotel Alpenaussicht möglich. 

Coördinaten

DD
46.829414, 10.969777
DMS
46°49'45.9"N 10°58'11.2"E
UTM
32T 650227 5188091
w3w 
///skiclub.invoert.bouwwerk
Toon op de kaart
Aankomst met de trein, auto, te voet of met de fiets

Boek aanbeveling door de auteur

www.ulligunde.com

Aanbevelingen voor de kaart van de auteur

AV-Karte GURGL

Uitrusting

Gletscherausrüstung.

Vragen & antwoorden

Vraag van Martin Lehnert  · 19.12.2020 · Community
Hi Ronald, super, dass du die Tour eingestellt hast! Ich plane gerade eine vergleichbare mit derselben Passage. Frage: Ich plane, die Überschreitung genau andersherum zu machen: Also vom Ramolhaus Richtung HoheWildehaus und dann auf den Schalfkogel und von Schalfkogel über den Grat zurück über die frei Gipfel wieder zum Ramolhaus. Dann kann die längste und steilste Passage im Aufstieg gemacht werden. Hast du auf deiner Tour mit der Ulligunde Stellen/Passagen beobachtet, die gegen meine Richtungsplanung sprechen? DIe pinke Linie ist übrigens dein Track der Tour. Viele Grüße, Martin
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Foto: Martin Lehnert, Community

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Niveau
I+, 40°, PD zwaar
Afstand
8,4 km
Duur
4:08 u
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1.096 m
Afdalen
1.229 m
Hoogste punt
3.533 m
Laagste punt
2.711 m
Mooi uitzicht Tip van locals Tocht met top Richel kam kruispunt Linear route

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  • 5 Locaties
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