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Weinland Steiermark Radtour

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Herbert Schwarz

25.09.2020 · Community
Ich bin gemeinsam mit meiner Partnerin kürzlich die Weinland-Steiermark-Radtour gefahren. Wir haben uns dabei an den Routenvorschlag gehalten und in den vorgeschlagenen Etappenzielorten übernachtet. Sehr gefallen hat uns die vielfältige Landschaft, die uns täglich wieder neue Reize in ihrem Auf und Ab geliefert hat. Die grüne Steiermark zeigte sich uns in der zweiten Septemberhälfte von ihrer schönsten Seite, glücklicherweise bei fast durchgängig sonnigem Wetter. Wir haben uns dabei vorwiegend über unser Navigationsgerät und die erhältliche GPS-Datei orientiert. Das war sehr hilfreich, da man oftmals - auch mehrmals täglich - die verschiedensten steirischen Radwege befährt und wechselt. Die Kennzeichnung der Weinland-Radtour lässt zu wünschen übrig. Sie ist nur dann und wann zusätzlich Vorort angebracht. Ein für mich sehr unangenehmer Aspekt auf der ganzen Tour waren die befahrenen Wege, die bemüht durchgehend asphaltiert, jedoch bis auf wenige Kilometer keine ausschließlichen Radwege sind. Die Radwege verdienen es nicht wirklich als solche bezeichnet zu werden. Ständig ist man auf und bestenfalls unmittelbar neben teils stark befahrenen Straßen unterwegs, wo sich PKW, LKW und landwirtschaftliche Fahrzeuge tummeln. Ein gemütliches nebeneinander her radeln wird damit leider selten möglich. Abschließend ist noch festzuhalten, dass Möglichkeiten zur Einkehr an der Route nur sehr spärlich vorhanden sind. Unser Eindruck zusammengefasst: Tolle Landschaft / ständig auf von KFZ befahrenen Routen unterwegs / mäßige Beschilderung (Navi benützen!) / wenige bis keine Einkehrmöglichkeiten
Gemacht am 25.09.2020

1 Kommentar

Günther Steininger 
Hallo Herbert, danke für die Rückmeldung - das hilft uns sehr besser zu werden. Dass wir mit dem Leitsystem Probleme haben wissen wir leider mittlerweile, da die Zusatzbeschilderung oftmals leider auch demontiert wird. Wir arbeiten mit der Radverkehrsabteilung an einer Lösung. Die Zunahme des Verkehrs ist in diesem Jahr sehr spürbar, diesbezüglich gibt es im Herbst einen Termin mit der Verkehrsabteilung. Dass es recht wenige Einkehrmöglichkeiten gibt überrascht mich ein wenig. Wir haben sicherlich Abschnitte mit weniger Gastronomie, aber prinzipiell wird uns lt. Datenerhebung im Vergleich zu anderen Radwegen/-touren eine sehr hohe Dichte nachgesagt. Ich werde dem nachgehen ob ein paar Betriebe eventuell nicht geöffnet hatten!? Aber auf jeden Fall vielen Dank für die Anregungen!!!
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