Bergtourempfohlene Tour

2-Tages Tour: Auf den Spuren der Bergknappen

Bergtour · Schladming-Dachstein
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  • Wanderportal Ursprungalm
    / Wanderportal Ursprungalm
    Foto: Tourismusverband Schladming, Schladming-Dachstein Tourismusmarketing GmbH
  • / Ursprungalm, Preuneggtal, Pichl-Preunegg
    Foto: Herbert Raffalt, Herbert Raffalt
  • / Die historische Römerstraße zum Preuneggsattel
    Foto: Gerhard Pilz, Gerhard Pilz - www.gpic.at
  • / Steinmandl am Preuneggsattel
    Foto: Gerhard Pilz, Gerhard Pilz
  • / Giglachsee Hütte, Preuneggtal - Schladminger Tauern
    Foto: Herbert Raffalt, Herbert Raffalt
  • / Oberer und Unterer Giglachsee - Schladminger-Tauern
    Foto: Herbert Raffalt, Schladming-Dachstein Tourismusmarketing GmbH
  • / Ignaz-Mattis-Hütte mit Giglachseen und Lungauer Kalkspitze
    Foto: Gerhard Pilz, Tourismusverband Schladming - Gerhard Pilz
  • / Blick aus dem Vetternkar auf die Giglachseen
    Foto: Gerhard Pilz , Gerhard Pilz - www.gpic.at
  • / Der Wanderweg #702 im Vetternkar unterhalb der Rotmandlspitze
    Foto: Gerhard Pilz, Gerhard Pilz
  • / Ruine einer historischen Knappenbehausung im Vetternkar - im Hintergrund die Engelkarspitze
    Foto: Gerhard Pilz, Gerhard Pilz - www.gpic.at
  • / Überreste einer historischen Knappenbehausung im Vetternkar
    Foto: Gerhard Pilz, Gerhard Pilz - www.gpic.at
  • / Mauerreste der historischen Knappenbehausung im Vetternkar - im Hintergrund Rotmandlspitze und Sauberg
    Foto: Gerhard Pilz, Schladming-Dachstein Tourismusmarketing GmbH
  • / Seilversicherung beim Aufstieg aus dem Vetternkar zur Rotmandlspitze
    Foto: Gerhard Pilz, Gerhard Pilz
  • / Blick von der Rotmandlspitze zum Sauberg und zur Kruckeckscharte
    Foto: Gerhard Pilz , Gerhard Pilz - www.gpic.at
  • / Weg durch die Geröllhalde unterhalb des Sauberg
    Foto: Gerhard Pilz, Gerhard Pilz
  • / Seilversicherung kurz unterhalb der Krukeckscharte
    Foto: Gerhard Pilz, Gerhard Pilz
  • / Restschneefeld unterhalb der Kruckeckscharte - im Hintergrund die Vetternspitze
    Foto: Gerhard Pilz, Gerhard Pilz - www.gpic.at
  • / Die Keinprechthütte im eindrucksvollen Neualmkar schon im Blick
    Foto: Gerhard Pilz, Gerhard Pilz - www.gpic.at
  • / Die Keinprechthütte im Obertal
    Foto: Kreativwerk, Keinprechthütte
  • / Auf dem Weg zur Trockenbrotscharte - Blick zurück zur Keinprechthütte
    Foto: Katrin Hutegger, Tourismusverband Schladming - Katrin Hutegger
  • / Auf dem Weg zur Trockenbrotscharte - Blick zurück Richtung Vetternspitze
    Foto: Gerhard Pilz, Tourismusverband Schladming
  • / Blick von der Trockenbrotscharte ins Göriachtal - hinten der Hochgolling, rechts die Landawirseehütte
    Foto: Gerhard Pilz, Gerhard Pilz
  • / Blick vom Weg Nr. 702A zur Gollingscharte und zum Hochgolling
    Foto: Gerhard Pilz, Gerhard Pilz
  • / Blick vom Weg zur Gollingscharte zurück in den Gollingwinkel
    Foto: Gerhard Pilz, Gerhard Pilz - www.gpic.at
  • / Gollingwinkel mit Nordwand des Hochgolling
    Foto: Gerhard Pilz, Tourismusverband Schladming - Gerhard Pilz
  • / Blick in den Gollingwinkel und zur Nordwand des Hochgolling
    Foto: Gerhard Pilz, Gerhard Pilz - www.gpic.at
  • / Die Gollinghütte - Steinriesental, Schladminger Tauern
    Foto: Gerhard Pilz, Tourismusverband Schladming - Gerhard Pilz
  • / Morgendlicher Blick aus dem Steinriesental hin zum Hochgolling
    Foto: Gerhard Pilz, CC BY, Gerhard Pilz
  • / Der Weg in die Untere Stegeralm
    Foto: Gerhard Pilz, Gerhard Pilz
  • / Blick vom Laberer Boden oberhalb der Unteren Steinwendalm zum Hochgolling
    Foto: Gerhard Pilz, Herbert Raffalt
  • / Der Weg ins Steinriesental im Bereich der Unteren Steinwendalm
    Foto: Gerhard Pilz, Gerhard Pilz
  • / Almgasthaus Riesachfall
    Foto: Almgasthaus Riesachfall - Familie Unterkofler, Almgasthaus Riesachfall - Familie Unterkofler
m 2500 2000 1500 1000 20 15 10 5 km Keinprechthütte Rotmandlspitze Gollingscharte Giglachseen Gollinghütte
Eine anspruchsvolle 2-Tages Wandertour, die einiges an Kondition erfordert. Belohnt wirst Du jedoch mit herrlicher Aussicht und einer atemberaubenden Landschaft.
schwer
Strecke 23,4 km
10:23 h
1.870 hm
2.402 hm
2.453 hm
1.079 hm

Diese Wanderung führt Dich ins Herz des historischen Bergbaugebietes in den Schladminger Tauern. Im Giglachkar und in den Bergen rund um die Keinprechthütte herrschte bis ins 19. Jahrhundert rege Bergbautätigkeit. Doch während die Knappen damals mit 60 Kilogramm an Erzen über diese Wege gingen, musst Du "nur" deinen Rucksack tragen.

Wegbeschaffenheit:

Alpine Gipfelwanderung über Geröll- bzw. Schneefelder. Alpinsteig, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich. Vorsicht bei Schneefeldern, besonders morgens, wenn sie noch gefroren sind.

Erlebnispunkte:

  • Historische Römerstraße zwischen Ursprungalm und Preuneggsattel
  • Giglachkar mit den beiden Giglachseen
  • Vetternkar mit den Knappenseen
  • Rotmandlspitze
  • Trockenbrotscharte
  • Landawirseen
  • Gollingscharte und Hochgolling (extra 3-4 Stunden Gehzeit ab Gollingscharte)
  • Gollingwinkel und Steinriesental

Autorentipp

  • Von der Landawirseehütte kannst Du einen kurzen Ausflug (15-20 Minuten) zu den beiden Landawirseen machen.
Profilbild von Gerhard Pilz
Autor
Gerhard Pilz
Aktualisierung: 17.01.2022
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Rotmandlspitze, 2.453 m
Tiefster Punkt
Seeleiten-Parkplatz, Untertal, 1.079 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Trittsicherheit, alpine Erfahrung und gute körperliche Kondition sind notwendig.

Wetterumstürze, rascher Temperaturabfall, Gewitter, Wind, Nebel und Schneefelder sind objektive Gefahren und erfordern das richtige Verhalten unterwegs. Hüttenwirte sind erfahrene Bergkenner, sie können gute Tipps zum Wetter und zum Wegverlauf geben. Mangelnde Ausrüstung, Selbstüberschätzung, Leichtsinn, schlechte Kondition und eine falsche Einschätzung können zu kritischen Situationen führen. Bei Gewitter: Gipfel, Kammlagen und Seilsicherungen unbedingt meiden.

GPS-Daten und Orientierungshilfen

Verfügbare GPS-Daten sind – wie auch Wanderkarten – nur eine Orientierungshilfe, da diese nie ein genaues Abbild oder den Detailreichtum eines Weges in der Wirklichkeit darstellen können. Gerade bei Gefahrenstellen muss deshalb am Ende immer anhand der Gegebenheiten vor Ort entschieden werden, ob und wie der weitere Wegverlauf aussieht.

Im Notfall bitte folgende Notrufe wählen:

  • 140 - für alpine Notfälle - österreichweit
  • 112 - Euro Notruf GSM Notrufservice

 

Weitere Infos und Links

Tourismusinformation: www.schladming.com

Infos über Busverbindungen: www.planaibus.at

360°-Bilder

Einen Überblick über die Tour kannst Du Dir mit Hilfe unserer 360°-Bilder verschaffen:

 

Start

Wanderportal Ursprungalm, Preuneggtal (1.606 m)
Koordinaten:
DD
47.296296, 13.624327
GMS
47°17'46.7"N 13°37'27.6"E
UTM
33T 395993 5239008
w3w 
///löwe.zukunft.schublade

Ziel

Wanderportal Seeleiten Parkplatz, Untertal

Wegbeschreibung

1. Tag - über das Giglachkar zur Keinprechthütte

In der Früh geht es mit dem ersten Linienbus von Schladming über Rohrmoos zur Ursprungalm (Busfahrplan siehe: www.planaibus.at). Bei der Ursprungalm startet die 2-Tages-Tour, und es erfolgt entlang einer historischen Römerstraße der erste Aufstieg (ca. 1 Stunde) zum Preuneggsattel. Zur rechten Seite die Kulisse der mächtigen "Steirischen Kalkspitze" - davor die Giglachseehütte - und vor Dir die glasklaren Giglachseen bieten einen perfekten Rastplatz, bevor Du über den Weg 702 weiter zur Ignaz-Mattis-Hütte gehst. Vorbei an den Giglachseen folgst Du dem Weg 702 rechts ins Vetternkar bis zu den Ruinen einer alten Bergbaubehausung. Hier wanderst Du links weiter, wo der Weg in vielen Serpentinen bergauf zur Rotmandlspitze ansteigt. Der Gipfelsieg für den ersten Tag ist geschafft, belohnt wirst Du mit einer herrlichen Aussicht über die Schladminger Tauern und hin zum Dachstein-Massiv. Je nach Jahreszeit führt der Weg danach über ausgedehnte Schnee- bzw. Geröllfelder zur Krukeckscharte und von dort abwärts zum "Etappenziel" - der Keinprechthütte. (Reservierung bei der Hütte empfehlenswert, Tel.: +43 664 43 30 346).

2. Tag - über Trockenbrot- und Gollingscharte ins Untertal

Gut gestärkt vom Bergfrühstück folgst Du von der Keinprechthütte rechts dem Weg Nr. 702 durch das große Kar bis Du eine Weggabelung erreichst. Links weiter, wanderst Du nun entlang der "Zirbenböden" bergauf zur Trockenbrotscharte (2.237 m). Bevor es zur Landawirseehütte bergab geht, hast Du Dir eine Pause verdient.

Von der Landawirseehütte folgst Du dem Weg bis zum Inneren Göriachwinkel, wo du links abzweigst und dem recht steilen Weg hinauf zur Gollingscharte (2.326 m) folgst. Sehr schön ist auch die Wegvariante 702A, die bereits oberhalb der Landawirseehütte etwas direkter zur Gollingscharte führt. Diese ist allerdings meist erst im Spätsommer bis Herbst begehbar, da hier oftmals große Restschneefelder oberhalb gefährlicher Hänge und Felswände liegen.

Bei der Gollingscharte angelangt, können erfahrene und konditionsreiche Bergsteiger noch den Gipfel des Hochgolling (2.863 m) erklimmen. Der Hochgolling ist der höchste Berg der Niederen Tauern und damit der höchste Berg der Steiermark außerhalb des Dachsteingebirges, und somit auf jeden Fall lohnenswert. Für die Gipfelbesteigung sind Trittsicherheit, Schwindelfreiheit sowie alpine Erfahrung erforderlich. Für die Besteigung des Hochgolling musst Du hin und retour 3-4 Stunden zusätzliche Gehzeit einrechnen.

Von der Gollingscharte führt der schmale Alpinsteig Nr. 702/778 über Schutthalden und Schneefelder im Zick-Zack steil abwärts in den Gollingwinkel. Dieser mystische Almboden gleicht einem natürlichen Amphi-Theater und wird auch als Götterplatz bezeichnet. Nach einer weiteren Viertelstunde ist die Gollinghütte erreicht. Nun steht noch ein Abstieg von ca. 1,5 Stunden bevor und das Ziel der 2-Tages Wanderung am Seeleiten Parkplatz ist erreicht. Die Rückfahrt erfolgt wiederum mit dem Bus - bei einer Kaffeejause beim Almgasthaus Riesachfall kann eine etwaige Wartezeit auf den Bus gut überbrückt werden (Busfahrplan www.planaibus.at

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Von Schladming mit dem Bus der Planai-Hochwurzen Bahnen über Rohrmoos bis zur Ursprungalm im Preuneggtal, Rückfahrt vom Zielpunkt "Seeleiten-Parkplatz - Riesachwasserfall" wiederum mit dem Bus nach Rohrmoos und Schladming.

Anfahrt

Wir empfehlen die Anreise zum Ausgangspunkt Ursprungalm per Bus, da die Tour im Untertal endet, wo die Rückfahrt wiederum per Bus möglich ist. Infos zum Busfahrplan auf www.planaibus.at oder telefonisch unter +43 3687 220 42.

Parken

Direkt am Planai-Stadion an der Talstation der Planai-Seilbahn (alle Wanderbusse starten hier) in Schladming oder im Zentrum von Rohrmoos oberhalb des Kreisverkehres (Zustieg zum Bus Richtung Ursprungalm und Ausstieg vom Bus vom Riesachwasserfalldirekt beim Kreisverkehr).

Koordinaten

DD
47.296296, 13.624327
GMS
47°17'46.7"N 13°37'27.6"E
UTM
33T 395993 5239008
w3w 
///löwe.zukunft.schublade
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

  • Wanderführer Schladming-Dachstein von Herbert Raffalt, erhältlich im Tourismusverband Schladming.

Kartenempfehlungen des Autors

  • Wanderkarte Schladming, 1:25.000, erhältlich im Tourismusverband Schladming.
  • Wanderkarte Schladming-Dachstein, 1:50.000, erhältlich im Tourismusverband Schladming.

Ausrüstung

Ein guter Rucksack ist hilfreich und bei Routen im alpinen Gelände gehören Haube, Handschuhe, eine gute Jacke und Hose zur Grundausstattung. Gute, wasserfeste Schuhe, Sonnenbrille, Sonnenschutz und ausreichend Getränke sind wesentlich. Taschenlampe, Kartenmaterial, Messer und eine kleine Erste Hilfe Box gehören ebenfalls dazu.

Für die Übernachtung Hüttenschlafsack nicht vergessen!


Fragen & Antworten

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
23,4 km
Dauer
10:23 h
Aufstieg
1.870 hm
Abstieg
2.402 hm
Höchster Punkt
2.453 hm
Tiefster Punkt
1.079 hm
mit Bahn und Bus erreichbar aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Etappentour kulturell / historisch ausgesetzt Gipfel-Tour versicherte Passagen Grat

Statistik

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Funktionen
Karten und Wege
  • 26 Wegpunkte
  • 26 Wegpunkte
Strecke  km
Dauer : h
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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