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Fernwanderweg

Nord Süd Weitwanderweg 05 durch die Steiermark

1 Fernwanderweg • Hochsteiermark
  • Graf Meran Haus
    / Graf Meran Haus
    Foto: Tourismusverband Semmering-Waldheimat-Veitsch
  • Basilika Mariazell
    / Basilika Mariazell
    Foto: TRV Hochsteiermark
  • MuseumsCenter Leoben
    / MuseumsCenter Leoben
    Foto: Ute Gurdet, Tourismusverband Leoben - copyright Foto Freisinger
  • Kirche Maria Schnee auf der Gleinalm
    / Kirche Maria Schnee auf der Gleinalm
    Foto: Tourismusverband Lipizzanerheimat, Tourismusverband Lipizzanerheimat
  • Rappoldkogel
    / Rappoldkogel
    Foto: Steirische Tourismus GmbH
  • Packer Geopark
    / Packer Geopark
    Foto: Robert Cescutti, Berg- und Naturwacht Bezirk Voitsberg
  • Holzsteg zeigt den Grundriss des Mailänder Doms
    / Holzsteg zeigt den Grundriss des Mailänder Doms
    Foto: Smac GmbH, Smac GmbH
  • Unterwegs am Hochschwab
    / Unterwegs am Hochschwab
    Video: Skiinfo & Bergleben
Karte / Nord Süd Weitwanderweg 05 durch die Steiermark
500 1000 1500 2000 2500 3000 m km 50 100 150 200 250 Graf Meran Haus Voisthalerhütte Hochschwab Sonnschienhütte Hirnalm Mugelschutzhaus Gleinalm Schutzhaus Gaberlhaus Packer Geopark Koralpenhaus

Der Nord-Süd-Weitwanderweg 05 wurde 1970 seiner Bestimmung übergeben und zählt zu den ältesten Weitwanderwegen Österreichs. Er nimmt seinen Ausgang auf dem 1.017 m hohen Nebelstein im oberen Waldviertel und verläuft großteils in südlicher Richtung ins Steirische Weinland nach Eibiswald. Er berührt dabei auf seinem Weg die mannigfaltigen Landschaftsformen und begegnet Kulturgütern Österreichs. Bis auf den Bereich des Hochschwab und des Eisenerzer Reichstein (hier ist an einigen Stellen Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich) kann er als Weitwanderweg für die ganze Familie angesehen werden.

schwer
260,7 km
90:00 Std
11660 hm
12166 hm

Der steirische Teil des 05-er Weges spiegelt die vielfältigen Landschaften der Steiermark wieder. Wir starten im Marienwallfahrtsort Mariazell inmitten der Berglandschaft der Obersteiermark, überqueren alpine Bergmassive wie den Hochschwab, besuchen die zweitgrößte Stadt der Steiermark, Leoben, und landen schließlich inmitten des Weinlandes im Südwesten der Steiermark in Eibiswald im Schilcherland. Hier treffen wir wie schon im Gebiet des Hochschwab oder der Koralm auf die Wanderroute "Vom Gletscher zum Wein", die auf einer Nord- und einer Südroute vom Dachstein-Gletscher bis ins steirische Weinland führt.

Bevor wir starten ist der Besuch der Basilika Mariazell fast ein Muss. Dann geht`s aber los Richtung Hochschwab, den wir überschreiten und somit den höchsten Gipfel auf der Tour auch schon wieder hinter uns haben. Insbesondere im Frühjahr und Sommer beeindruckt der Hochschwab mit seinem Blumenreichtum, aber auch dem größten Gämsenvorkommen in Europa. Weiter geht es über die Stadt Leoben, die sich aufgrund ihrer Lage am Murradweg unter anderem auch den Radfahrern und Kulturliebhabern verschrieben hat, ins Gebiet der Koralm, wo wir auf den gleichnamigen Koralm Kristall Trail stoßen. Beim Gipfel des Großen Speikkogels mit seinen 2.140 m zweigen wir nach Eibiswald ab, dem Weitwanderwegzentrum Österreichs schlechthin, laufen hier doch mehrere wie auch der bekannte Mariazeller Weg 06 zusammen.

outdooractive.com User
Autor
Günther Steininger
Aktualisierung: 02.07.2018

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
2276 m
363 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

MuseumsCenter Leoben
Altes Almhaus
Graf Meran Haus
Grillitschhütte
Gaberlhaus
Voisthalerhütte
Oskar Schauer Haus / Sattelhaus
Rotsohlalm-Hütte
Weinebene - Alpengasthaus "Weinofenblick"
Hirnalm
Terenbach-Hütte
Häuslalmhütte
Koralpenhaus
Leobner Hütte
Reichensteinhütte
Sonnschienhütte
Knödel-Hütte
Bernstein-Hütte
Gleinalm Schutzhaus
Alpengasthof Salzstiegelhaus
Mugelschutzhaus
Schiestlhaus
Alpengasthof Plankogel
Schwanberger Brendl Hütte
Barbarahaus

Sicherheitshinweise

Notruf Bergrettung: 140

Tipp zur Notfallmeldung – Antworten auf die sechs W-Fragen geben: Was ist passiert? Wieviele Verletzte? Wo ist der Unfall passiert (eventuell GPS-Koordinaten)? Wer meldet (Rückrufnummer)? Wann ist der Unfall passiert? Wetter am Unfallort?

Ausrüstung

Ein richtiges Rucksackpacken macht vieles leichter: Schwere Sachen als erstes einpacken. Die Wasserflasche sollte immer gut griffbereit in einer Seitentasche sein. Alle Dinge, die oft benötigt werden wie Sonnenbrille, Fotoapparat oder Wanderkarte, gehören obenauf. Eine Notfallsausrüstung inklusive Blasenpflaster gehört in jeden Rucksack und eine Einkleidung nach dem "Zwiebelsystem" empfiehlt sich immer!

Weitere Infos und Links

Steiermark Tourismus, Tel. +43 316 4003, www.steiermark.com

Detailinformationen: www.alpenverein.at/weitwanderer

Die Steiermark Touren App, die gratis auf Google Play und im App Store zur Verfügung steht (Android, iOS), bietet detaillierte Informationen aus erster Hand: Shortfacts (Länge, Dauer, Schwierigkeit, Aufstieg und Abstieg in Höhenmetern, Bewertungen), Karte, Wegbeschreibungen, Höhenmesser, Kompass, Gipfelfinder, Navigation entlang der Tour. Zudem kann man seine persönliche Favoritenliste von Lieblingstouren und –punkten erstellen, Touren und Ausflugsziele offline speichern, social media - Kanäle bespielen und mehr.

Start

Mariazell (869 hm)
Koordinaten:
Geographisch
47.773639 N 15.318171 E
UTM
33T 523837 5291190

Ziel

Eibiswald

Wegbeschreibung

Die nachfolgende Etappeneinteilung ist nur eine von vielen Varianten – unser Tipp: Wandern Sie einfach drauf los und lassen Sie sich von den Eindrücken, ob Landschaften oder kulinarischen Verführungen, treiben und lenken. Und wenn es Ihnen an einem Platz besonders gut gefällt, lassen Sie sich nieder. Da wir aber durchwegs im alpinen Gelände unterwegs sind ist ein gute Planung und vor allem in der Hochsaison auf den Schutzhütten eine Vorreservierung ihres Quartiers am folgenden Abend unumstößlich.

 

1. Tagesetappe

Mariazell (868 m) - Mooshuben (899 m) - Niederalpl (1.224 m) - Graf Meran Haus (1.836 m)

Zu Beginn unserer Tour durch die Steiermark bewegen wir uns am bekannten Mariazeller Weg - nur in entgegengesetzter Richtung. Von Mariazell gelangen wir vorbei am beliebten Skitourenberg Tonion auf das Niederalpl im Naturpark Mürzer Oberland. Von hier geht es nun nahezu die gesamte Zeit bergauf Richtung Hohe Veitsch Gipfel zum Graf Meran Haus knapp unzerhalb des Gipfels. Je nach Wetterlage ist aber ein Gipfelbesuch bei Sonnenunter- oder -aufgang ein absolutes Muss.

Länge: etwa 27 km

 

2. Tagesetappe

Graf Meran Haus (1.836 m) - Turnauer Alm (1.385 m) - Seewiesen (974 m) - Voisthalerhütte (1.654 m)

Von der Hohen Veitsch geht es zunächst über wunderschöne Almen nach Seewiesen, dem östlichen Eingangstor zum Hochschwabmassiv. Im Angesicht der Aflenzer Staritzen im Norden wandern wir durch die Untere Dullwitz mitten hinein in das Gämsen reichste Gebirge Europas, den Hochschwab und erreichen alsbald unser heutiges Etappenziel, die Voisthalerhütte.

Länge: etwa 25 km

 

3. Tagesetappe

Voisthalerhütte (1.654 m) - Schiestlhaus (2.153 m) - Hochschwab (2.277 m) - Sonnschienalm /-hütte (1.523 m)

Heute erwartet uns sicherlich der Höhepunkt des gesamten Nord-Süd Weitwanderweges, der Gipfel des Hochschwab. Nach einem kurzen Stück durch die Obere Dullwitz zweigen wir auf den Graf Meran Steig ab und gelangen auf den Kamm mit dem Schiestlhaus, dem höchstgelegenen Passivhaus der Alpen. Von hier ist es nur mehr ein kurzes Stück zum Hochschwab Gipfel, dessen Panorama seinesgleichen sucht. Über das Fleischer-Biwak, eine Biwakschachtel als Notunterkunft, und die Hundsböden gelangen wir auf die Häuselalm, deren Hütten uns zur Einkehr einladen. Der weitere Weg führt weiter über das beeindruckende Hochplateau mit seinen hunderten Gipfeln über den Sackwiesensee zur Sonnschienalm mit ihrer gleichnamigen Hütte.

Länge: etwa 17 km

 

4. Tagesetappe

Sonnschienalm / -hütte (1.523 m) - Kulmalm (1.424 m) - Neuwaldeggsattel (1.575 m) - Leobner Hütte (1.582 m) - Präbichl (1.232 m)

Kurz nach der Sonnschienalm trennen sich der 05-er Weg und der Nordalpenweg 01, der uns schon seit einiger Zeit begleitet. Wir gehen über die Hörndlalm unterhalb der Hörndlmauer zur Kulmalm. Der weitere Weg führt uns vorbei an der Frauenmauerhöhle, die in Begleitung eines Führers auch begangen werden kann, zur Leobner Hütte. Von hier ist es nicht mehr weit bis zum Präbichl, einem Sattel, der das Mur- mit dem Ennstal trennt und mit mehreren Gastronomie- und Unterkunftsbetrieben aufwartet.

Länge: 15 km

 

5. Tagesetappe

Präbichl (1.232 m) - Reichensteinhütte (2.128 m) - Krumphasl (1.700 m) - Hirnalm (934 m) - Trofaiach (658 m)

Der Präbichl trennt aber nicht nur die beiden Täler, sondern ist auch der Übergang vom Hochschwabmassiv zu den Eisenerzer Alpen. Zunächst erwartet uns der Aufstieg zur Reichensteinhütte am Fuße des Eisenerzer Reichenstein, einem wunderschönen Aussichtsberg, der aber auch bei der Besteigung alpine Erfahrung verlangt. Ab hier geht es nun bergab über Serpentinen zum Krumpensee und zur Krumpenalm. Die weitere Wegführung bringt uns noch über Almgebite und zu guter Letzt in die Stadt Trofaiach, die uns nach den satten Naturerlebnissen auch einmal zum Flanieren einlädt.

Länge: etwa 23 km

 

6. Tagesetappe

Trofaiach (658 m) - Trabocher See (637 m) - Niederung (880 m) - Leoben (541 m) - Schmollhube (1.150 m) - Mugel (1.630 m)

Zu Beginn steht ein leichtes Bergauf und Bergab zwischen den Städten Trofaiach und Leoben am Programm. Leoben, die zweitgrößte Stadt der Steiermark beeindruckt mit einem wunderschönen Hauptplatz, einem beeindruckenden Museumscenter und der bekannten Gösser Bierbrauerei, die man auch inklusive einem Museum besichtigen kann. Danach geht es für uns wieder bergauf, zum Teil recht steil, auf den Hausberg der Leobner, die Mugel mit ihrem Schutzhaus.

Länge: 30 km

 

7. Tagesetappe

Mugel (1.630 m) - Trasattel (1.304 m) - Hochalm (1.642 m) - Fensteralm (1.642 m) - Lärchkogel (1.894 m) - Speikkogel (1.988 m) - Gleinalm (1.586 m)

Heute erwartet uns ein stetiges Auf und Ab bei einer Tour über Almböden und durch Shatten spendende Wälder. Besonders schön und aussichtsreich sind die unbewaldeten Bergkuppen der Gleinalm, die uns zu unserem Etappenziel, den Gleinalm Schutzhaus bringen. Wegbegleiter auf einem Großteil unserer heutigen Etappe ist auch der Zentralalpenweg 02, der bis in die Schladminger Tauern weiterführt.

Länge: etwa 29 km

 

8. Tagesetappe

Gleinalm (1.586 m) - Roßbachalm (1.780 m) - Oskar Schauer Sattelhaus (1.394 m) - Turneralm (1.480 m) - Gaberl (1.547 m)

Zum Start heißt uns das wunderschöne Kircherl Maria Schnee willkommen. Der Weg führt uns weiter hinaus zur Roßbachalm, wo sich in unmittelbarer Nähe die Sommerweiden der Lipizzaner befinden. Über die Terenbachhütte und das Oskar Schauer Sattelhaus erreichen wir die Turneralm, wo uns der Zentralalpenweg 02 verlässt. Vorbei am Ofnerkogel gelangen wir bald zum Gaberl mit seinen Gasthöfen.

Länge: etwa 22 km

 

9. Tagesetappe

Gaberl (1.547 m) - Altes Almhaus (1.620 m) - Salzstieglhaus (1.543 m) - Peterer Sattel (1.745 m) - Hirschegger Alm (1.871 m) - Pack (1.116 m)

Heute führt uns die Route über gemütliche Almböden ohne große Höhenunterschiede in den beschaulichen Ort Pack an der steirisch-kärntnerischen Grenze. Wunderschön präsentieren sich hier die Panoramablicke Richtung Steiermark und Kärnten wie auch die Einkehrmöglichkeiten wie die Bernsteinhütte oder die Knödelhütte.

Länge: etwa 29 km

 

10. Tagesetappe

Pack (1.116 m) - Hebalm (1.294 m) - Handalm (1.840 m) - Weinebene (1.668 m) - Großer Speikkogel (2.140 m) - Koralpenhaus (1.966 m)

Vom Ort Pack geht es nahezu die gesamte sehr lange Etappe leicht bergauf mit einigen kurzen etwas steileren Zwischenanstiegen auf die Koralm. Zumeist bewegen wir uns auf gemütlichen Almböden, die von Pfaden durchzogen sind und können die Ausblicke zu den Karawanken wie auch schon bei guter Fernsicht ins steirische Weinland genießen.

Länge: etwa 31 km

 

11. Tagesetappe

Koralpenhaus (1.966 m) - Brendlalm (1.566 m) - St. Oswald ob Eibiswald (747 m) - Eibiswald (651 m)

Auf der letzten Etappe führt uns der weg nahezu ausschließlich bergab. Zunächst noch Almböden, aber dann immer öfter Wälder und Wiesen sind unsere Wegbegleiter auf unserer abschließenden Tour, die uns auch in den Ort St. Oswald bringt, wo uns davor noch ein ganz kurzer Anstieg erwartet. Bald begrüßen uns auch schon die ersten Buschenschanken bis wir bald unser Ziel erreicht haben, Eibiswald, ein wunderschön mitten im Schilcherland gelegenes Dorf, das auch das Weitwanderzentrum Österreichs genannt wird.

Länge: etwa 33 km

 

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

ÖBB www.oebb.at oder Verbundlinie Steiermark www.busbahnbim.at

Ein Tipp: die Mariazeller Bahn zur Anreise nutzen!

Mit der BusBahnBim App der Verbundlinie ist eine Fahrplanauskunft so einfach wie noch nie: Alle Verbindungen mit Bus, Bahn und Straßenbahn in Österreich können durch die Eingabe von Orten und/oder Adressen, Haltestellen bzw. wichtigen Punkten abgefragt werden. Erhältlich ist die App als Gratis-App für Smartphones (Android, iOS) – auf Google Play und im App Store

Anfahrt

Detaillierte Informationen zur Anreise finden Sie hier.

Parken

Rund um Mariazell gibt es zahlreiche Parkmöglichkeiten wie u.a. bei der Talstation der Bergbahnen. Bitte zu beachten, dass im Zentrumsbereich Kurzparkzonen vorhanden sind.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Fritz und Erika Käfer: Österreichischer Weitwanderweg 05, Vom Waldviertler Hochland zu den Windischen Bühlen, Sektion Weitwanderer des OEAV, Ausgabe 2012, Tel. +43 1 4938408

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Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
260,7 km
Dauer
90:00 Std
Aufstieg
11660 hm
Abstieg
12166 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Streckentour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights

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