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Pilgerweg

Mariazeller Weg 5. Tagesetappe

1 Pilgerweg • Südwest-Steiermark
Verantwortlich für diesen Inhalt:
Steirische Tourismus GmbH
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    Foto: Regionalmanagement Steirischer Zentralraum
  • Hirmi Kapelle Söding
    / Hirmi Kapelle Söding
    Foto: Gemeinde Söding, Gemeinde Söding
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  • Murinsel und Murpromenade
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Karte / Mariazeller Weg 5. Tagesetappe
300 450 600 750 900 m km 5 10 15 20 25 Rudolfswarte / Buchkogel Schloss Eggenberg

Vorbei an Bildstöcken und Kirchen am Weg wandern wir mit fantastischer Aussicht auf die Stadt in Richtung Graz. Das Schloss Eggenberg mit seiner einzigartigen Rüstungs- und Waffensammlung sowie einer schönen Parkanlage lädt zur Besichtigung, bevor man den Abend in der Altstadt ausklingen lässt. Wichtig: Unsere Beschreibung will sich nicht als detaillierte verstanden wissen. Wir möchten Ihnen nur gerne einen kleinen Vorgeschmack geben, um Sie auf diesen beeindruckenden Weg vorzubereiten. Wir empfehlen Ihnen aber dringend, gute Reiseführer zu besorgen, oder gleich hier zu bestellen: Wanderführer Steirischer Mariazeller Weg

schwer
25,9 km
9:00 Std
617 hm
577 hm

Es waren die Eggenberger, die als Weinhändler in Bad Radkersburg zu einerseits großem Vermögen und später auch zur Erhebung in den Reichsfürstenstand (1623) gekommen sind, die sich hier ein glanzvolles Denkmal gesetzt haben. Heute ist das Schloss in Graz die größte und bedeutendste barocke Schlossanalge der Steiermark und seit Sommer 2010 UNESCO Weltkulturerbe. Und zählt mit ihrer erhaltenen Ausstattung, dem weitläufigen Landschaftsgarten sowie mit den im Schloss untergebrachten Sammlungen des Universalmuseum Joanneum zu den wertvollsten Kulturgütern Österreichs. Es zeigt mit seiner Bau- und Ausstattungsgeschichte den Wandel und das Mäzenatentum des einst mächtigsten Geschlechtes der Steiermark.

Übrigens: Der gedankliche Schöpfer der Schlossanlage, Fürst Hans Ulrich von Eggenberg, verwirklichte mit seiner neuen Residenz ein tief von der magischen Naturphilosophie und von der Vorstellung der Ordnung der Welt geprägtes architektonisches Konzept. Vor allem die Astronomie, die Astrologie und die Alchemie galten damals als die wichtigsten Bestandteile der Bildung eines weltgewandten Fürsten. All diese Aspekte flossen in das Konzept des Neubaus ein.

Begonnen wurde mit dem Bau 1526, fertiggestellt wurde er 1635. 1742 übernahmen die Grafen Herberstein das Erbe der Eggenberger und ließen den gesamten Schlossbau umgestalten. In die Mitte des rückwärtigen Hofes wurde die große Schlosskapelle (1758 geweiht) gebaut, Umgestaltung der Säle, neuer Figurenschmuck im Park. Dieser - zunächst nach französischer Art angelegt - wurde erst 1854 zu einem Naturpark englischer Art umgewandelt. 1939 wurde der ganze Bestand vom Land Steiermark erworben. 1947-53 wurden die schweren Schäden der Nachkriegszeit behoben; das Schloss wurde als Ganzes dem Joanneum angegliedert. Die Außengestaltung ist sehr einfach. Repräsentative Innenräume mehrerer Stilepochen, sämtliche 26 Räume des 2. Stockes mit stuckierten Friesen versehen. Im großen Prunksaal befinden sich gewaltige Spiegelgewölbe mit ausgezeichneten Malereien des fürstlich-eggenbergischen Hofmalers Hans Adam Weißenkirchner. Im Westteil des Schlossparks ist die Römersteinsammlung aufgestellt.

Wenn wir nach Graz kommen begrüßt er uns als Erster. Der Grazer Uhrturm auf dem Schlossberg! Wenn Sie geplant haben, auf Ihrer Reise die zweitgrößte Stadt Österreichs zu besuchen, dann sollten Sie zunächst hierher. Sei es, Sie fahren mit der Schlossbahn oder dem sehr modernen Lift auf die höchste Erhebung der Stadt, oder Sie nehmen die berühmten Stufen – der Blick auf Graz, mit seinen roten Dächern ist es wert. Wieder in der Stadt unten angekommen, lassen Sie sich treiben durch die engen Gassen, beachten Sie die vielen erhaltenen schönen alten Häuser, „spechteln“ Sie in die Innenhöfe, die jeder für sich ein eigenes kleines Kunstwerk sind. Jeder anders und alle urig, gemütlich, voll mit Geschichte. Gönnen Sie sich eine Verschnaufpause in einem Schanigarten, besuchen Sie ein Theater oder die Oper, flanieren Sie durch die Sporgasse – und sie werden mit unzähligen Besuchern vor Ihnen teilen, was diese schon erlebt haben: Die Liebe auf den ersten Blick. Wenn Sie aber auf Entdeckungsreise zu einer der vielen Kirchen sind, hier ein paar Tipps: Die Domkirche Zum „Heiligen Ägidius“, die Leech- oder die Franziskanerkirche zu Mariä Himmelfahrt. Ebenso sehenswert: die Bürgerspitalskirche „Zum Heiligen Geist“, Haupt- und Stadtpfarrkirche „Zum Heiligen Blut“, St. Anton von Padua, ehemalige Kapuzinerkirche, Maria-Hilf-Kirche, Pfarrkirche St. Andrä, Stiegenkirche St. Paul im Walde, der Kalvarienberg, Barmherzigenkirche, Welsche Kirche, Kirche Maria Schnee, Evangelische Heilandskirche, Karmeliterinnenkirche und Kloster, Lazaristenkirche, Herz-Jesu-Kirche, Marienkirche, Dominikanerkirche „Heilige Maria Fatima“.

outdooractive.com User
Autor
Günther Steininger
Aktualisierung: 05.07.2018

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
662 m
343 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Notruf Bergrettung: 140

Tipp zur Notfallmeldung – Antworten auf die sechs W-Fragen geben: Was ist passiert? Wieviele Verletzte? Wo ist der Unfall passiert (eventuell GPS-Koordinaten)? Wer meldet (Rückrufnummer)? Wann ist der Unfall passiert? Wetter am Unfallort?

Ausrüstung

Ein richtiges Rucksackpacken macht vieles leichter: Schwere Sachen als erstes einpacken. Die Wasserflasche sollte immer gut griffbereit in einer Seitentasche sein. Alle Dinge, die oft benötigt werden wie Sonnenbrille, Fotoapparat oder Wanderkarte, gehören obenauf. Eine Notfallsausrüstung inklusive Blasenpflaster gehört in jeden Rucksack und eine Einkleidung nach dem "Zwiebelsystem" empfiehlt sich immer!

Weitere Infos und Links

Region Graz/Graz Tourismus, Tel. +43 316 80750, www.regiongraz.at

www.steiermark.com/pilgern

Die Steiermark Touren App, die gratis auf Google Play und im App Store zur Verfügung steht (Android, iOS), bietet detaillierte Informationen aus erster Hand: Shortfacts (Länge, Dauer, Schwierigkeit, Aufstieg und Abstieg in Höhenmetern, Bewertungen), Karte, Wegbeschreibungen, Höhenmesser, Kompass, Gipfelfinder, Navigation entlang der Tour. Zudem kann man seine persönliche Favoritenliste von Lieblingstouren und –punkten erstellen, Touren und Ausflugsziele offline speichern, social media - Kanäle bespielen und mehr.

Start

Söding (344 hm)
Koordinaten:
Geographisch
47.000418 N 15.289299 E
UTM
33T 521993 5205251

Ziel

Graz

Wegbeschreibung

Zum Tourstart gehen wir über die Södingbergstraße nach Södingberg. Danach geht´s vorbei an Obstplantagen und durch Schatten spendende Wälder. Attendorf liegt heute auf unserer Route, unmittelbar danach geht´s kurz durch Wald, über Güterwege, zwischen Obstbäumen hindurch. Die Jandlkapelle liegt auf unserem Weg bevor uns wieder Wald erwartet. Bald richten wir uns Richtung Seiersberg. Danach sind unsere Eckdaten: der Blasenberg, der Weg Nr. 9 zur Bildföhre und dann Weg Nr. 2.

Nächstes Etappenziel: der Buchkogel mit seiner Rudolfswarte. Unser Weg führt uns weiter, teils über hölzerne Stiegen zur Kontrollstelle im GH Johann und Paul. Wir gehen den Kernstockweg weiter, gelangen hinab zur Steinbergstraße, in die wir nach links einbiegen. Beim Gasthof Dorrer wenden wir uns nach rechts in die Thalerseestraße, die wir wenig später wieder nach rechts in eine Waidstraße verlassen, die ansteigend zum Bildstock auf dem Gaisbergsattel führt. Hier verlässt uns der örtliche Weg 2, wir folgen dem örtlichen Weg 6 und gehen entweder auf der Asphaltstraße oder auf dem parallel verlaufenden Waldweg bergab. Einige hundert Meter nach dem Gaisbergsattel zweigt bei einer Rechtskurve der Straße eine befahrbare Waidstraße nach links (Norden) ab, auf der unser Weg 6 weiterführt. Etwa 2 km wandern wir auf der Waidstraße bergab nach Eggenberg mit seinem wunderbaren dreigeschossigen Schloss, zur Kontrollstelle Gasthof-Cafe Alt Eggenberg. Wer genügend Zeit hat, wird sich Graz mit seinen beiden UNESCO Weltkulturerbestätten, der Altstadt und dem Schloss Eggenberg, anschauen. Wer aber die Wanderung gleich fortsetzen will, nimmt am besten die Straßenbahnlinie 1 und fährt von der Haltestelle Eggenberg bis zum Hilmteich, wo unsere Pilgerreise nach Mariazell ihre Fortsetzung findet.

Zur 6. Tagesetappe des Mariazeller Weges

Zur Gesamtübersicht des Mariazeller Weges

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

ÖBB www.oebb.at oder Verbundlinie Steiermark www.busbahnbim.at

Mit der BusBahnBim App der Verbundlinie ist eine Fahrplanauskunft so einfach wie noch nie: Alle Verbindungen mit Bus, Bahn und Straßenbahn in Österreich können durch die Eingabe von Orten und/oder Adressen, Haltestellen bzw. wichtigen Punkten abgefragt werden. Erhältlich ist die App als Gratis-App für Smartphones (Android, iOS) – auf Google Play und im App Store

Anfahrt

Detaillierte Informationen zur Anreise finden Sie hier.

Parken

Parkplätze sind vor dem Gemeindeamt bzw. Festsaal vorhanden.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Pilgerwege nach Mariazell - Band West & Süd Erika und Fritz Käfer ISBN 978-3-222-13262-9

Kartenempfehlungen des Autors

Gratis Folder uvm. zu den Pilgerwegen finden Sie auf www.steiermark.com

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Kommentare und Bewertungen (2)

Cornelia Kühn
19.06.2014
Gemacht am
19.06.2014
Me and my dog
Me and my dog
Foto: Cornelia Kühn, Community


Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
25,9 km
Dauer
9:00 Std
Aufstieg
617 hm
Abstieg
577 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights faunistische Highlights

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