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Kraftweg

Themenweg · Bad Schwanberg · geöffnet
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  • Der Rebekkahof in der Kirchengasse 12.
    / Der Rebekkahof in der Kirchengasse 12.
    Foto: Christian Heugl, Schilcherland Steiermark
  • / Der alte Friedhof am Aufgang zur Josefikirche.
    Foto: Christian Heugl, Schilcherland Steiermark
  • / Blick Richtung Hollenegg.
    Foto: Christian Heugl, Schilcherland Steiermark
  • / Christusfigur vor der Josefikirche
    Foto: Christian Heugl, Schilcherland Steiermark
  • / Naturdenkmal Hainbuche
    Foto: Christian Heugl, Schilcherland Steiermark
  • / Pfarrkirche und Josefikirche
    Foto: Christian Heugl, Schilcherland Steiermark
  • / Das Gesicht des Greißlermuseums.
    Foto: Christian Heugl, Schilcherland Steiermark
  • / Biedermeierfassade
    Foto: Christian Heugl, Schilcherland Steiermark
  • / Bei der Lebensschmiede vergißt man gerne die Zeit.
    Foto: Christian Heugl, Schilcherland Steiermark
  • / Bei der Lebensschmiede blüht immer etwas.
    Foto: Christian Heugl, Schilcherland Steiermark
  • / Hauptplatz in Schwanberg und die Josefikirche
    Foto: Christian Heugl, Schilcherland Steiermark
m 550 500 450 400 3,5 3,0 2,5 2,0 1,5 1,0 0,5 km Mittermühle Altburg Schwanberg Heilmoorbad Greißlermuseum Pfarrkirche Brendlhof Lebensschmiede
Bad Schwanberg liegt im Spannungsfeld zwischen der steilen Koralpe und der Weite des Sulmtales. Der Kraftweg präsentiert die interessantesten Punkte in dieser einzigartigen Landschaft, die bereits zur Zeit der Kelten besiedelt war.
geöffnet
mittel
3,9 km
1:15 h
138 hm
138 hm

Der Kraftweg mit seinen neun Stationen zeigt den Ort Bad Schwanberg von allen Seiten. Einmal ganz von oben, denn dort bei der alten Burg hat die Besiedelung vermutlich ihren Ausgang genommen. Zumindest fanden sich an diesem ganz besonderen Ort auch Spuren der Kelten, die ja mit Vorliebe derart geschützte Anhöhen besiedelten. Aber auch ganz aus der Nähe betrachtet stoßen wir auf eindeutige Kraftorte. Wie etwa die Mittermühle, die im 20. Jahrhundert zu einer Ölmühle umgewandelt wurde, die sie auch heute noch ist. Aber auch zwischen den neun Stationen, die alle mit wichtigen Erläuterungen versehen sind, findet sich Erstaunliches. Da ein romantischer Bachverlauf, dort die glückliche Hühnerschar im zauberhaften Hofgarten, oder ein verlassener Friedhof, der trotz verwitterter Inschriften noch Geheimnisse preis gibt. Plätze zum Nachdenken, Schauen und (Be-) Wundern.

Die reine Gehzeit beträgt nicht viel mehr als eine Stunde, aber die Verweildauer könnte schon das Dreifache ausmachen. Schließlich laden ja auch das Greißlermuseum oder die ebenfalls museal wertvolle Lebensschmiede zum längeren Bleiben ein. Ganz abgesehen vom verlockenden gastronomischen Angebot im Ort oder oben beim Buschenschank Brendlhof. Man sollte dem Ort Zeit schenken, dann kehrt auch in uns selbst die Ruhe ein, die wir in den Alltag mit hinaus nehmen können. Bad Schwanberg gibt die Kraft dazu.    

Autorentipp

Den Schlüssel für die Josefikirche gibt es im Heilmoorbad in Bad Schwanberg, im Hotel "Zum Schwan" und im Hotel "Zur alten Post" am Hauptplatz zu leihen.   
Profilbild von Christian Heugl
Autor
Christian Heugl
Aktualisierung: 28.08.2020
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Altburg, 543 m
Tiefster Punkt
Schwanberg, 405 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Weitere Infos und Links

Tourismusverband Sulmtal Koralm

Hauptplatz 1

A-8541 Schwanberg

Tel. +43 3467 8484

Mail: urlaub@sulmtal-koralm.info

www.schilcherland.at

Start

Parkplatz Kindergarten in Bad Schwanberg (405 m)
Koordinaten:
DG
46.756948, 15.202795
GMS
46°45'25.0"N 15°12'10.1"E
UTM
33T 515487 5178175
w3w 
///deutliches.diskutieren.einrichten

Ziel

Parkplatz Kindergarten in Bad Schwanberg

Wegbeschreibung

Der Kraftweg startet beim Parkplatz Kindergarten und zweigt bei der nächsten Kreuzung nach rechts in die Schulgasse ein. Hier befindet sich die Lebensschmiede, die im Jahr 2000 durch die Familie Pansi zu einer Begegnungsstätte mit Künstlern und Kunst in dieser unkomplizierten, schwellenangstfreien Form eröffnet wurde. Auch die erste Erwähnung im Jahr 1591 weist schon auf  die Verwendung als Schmiede hin. Auf die Schmiede folgt die Mittermühle (Station 2), die im 16. Jahrhundert von den Spangsteinern ausgebaut und im 17. Jahrhundert an einen bürgerlichen Besitzer verkauft wurde. Nicht zu übersehen ist auch die Station 3, das Moorbad, wobei sich das Erscheinungsbild seit der ersten Erwähnung im 14. Jahrhundert doch sehr gewandelt hat. Die Kraft des hier verwendeten  Heilmoores kommt übrigens vom höchstgelegenen Hochmoor im nahen Garanas. An der Infostelle vorbei quert der Weg den Hauptplatz und führt über die Kirchengasse zu einer Abzweigung, die steil hinauf zur Josefikirche führt. Die Farbigkeit der Passionsfiguren mag wohl den zeitgenössischen Künstler Jakob Laub zur Innenausstattung der Josefikirche animiert haben (Station 4). Der Gütersloh-Schüler benötigte zwar vier Jahrzehnte bis zur Fertigstellung, aber nun gehört das Gotteshaus zu den großen  Überraschungen in der steirischen Kirchenlandschaft.  Links neben dem Kircheneingang verläuft ein wunderschöner Waldweg zur riesenhaften, zum Naturdenkmal erklärten Hainbuche und von dort aus in wenigen Minuten zur Altburg (Station 5) weiter. Die Ringmauer stammt aus dem 9. Jahrhundert, womit die Burg zu einer der ältesten Anlagen in der Steiermark zählt. Über einige Serpentinen verläuft der Weg nach einem Abstecher zum Schloss Schwanberg (Station 6) wieder zur Josefikirche und weiter zur neugotischen Pfarrkirche (Station 7) hinab. Gegenüber zweigt der Kraftweg zum romantischen Weiherbach ab. Bevor es zum originellen Greißlermuseum  weitergeht zahlt sich noch der kurze Umweg nach rechts zum Brendlhof (Station 8) aus. Im ursprünglichen Meierhof der Herrschaft Schwanberg lädt ein gemütlicher Buschenschank und ein Bauernmuseum zum Besuch ein. Wieder beim Weiherbach wandern wir zum Greißlermuseum (Station 9), in dem man nicht nur Schauen sondern auch Kaufen kann. Von der letzten Kraftwegstation verläuft der Weg zum nordöstlichen Ende des Hauptplatzes und folgt von dort dem Schulweg retour an den Startpunkt.     

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Mit der GKB (Graz-Köflacher-Bahn) vom Hauptbahnhof Graz bis zum Bahnhof Schwanberg.

ÖBB www.oebb.at oder  Verbundlinie Steiermark www.busbahnbim.at

 

Anfahrt

Von Graz Autobahn A2 Richtung Klagenfurt bis Abfahrt "Lieboch". Weiter auf der B76 nach Deutschlandsberg und Schwanberg. Im Ort Schwanberg bei der Ampel rechts zum Hauptplatz, bzw. auf die angegebenen Parkplätze.

www.at.map24.com

Parken

Parkplatz Kindergarten in Schwanberg.

Koordinaten

DG
46.756948, 15.202795
GMS
46°45'25.0"N 15°12'10.1"E
UTM
33T 515487 5178175
w3w 
///deutliches.diskutieren.einrichten
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Freytag & Berndt 411 Steirisches Weinland

Ausrüstung

Bei feuchten Wegverhältnissen Schuhe mit  rutschfesten Sohlen verwenden.

Fragen & Antworten

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Status
geöffnet
Schwierigkeit
mittel
Strecke
3,9 km
Dauer
1:15 h
Aufstieg
138 hm
Abstieg
138 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch geologische Highlights

Statistik

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