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Ruine Ahnherrn Rundwanderweg

Wanderung · Süd- und Weststeiermark
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  • Klapotetz in Aichegg nahe der Stullneggbrücke
    / Klapotetz in Aichegg nahe der Stullneggbrücke
    Foto: Christian Heugl, Schilcherland Steiermark
  • / Die ältesten Teile der Ahnherrnruine stammen aus dem 13. Jahrhundert.
    Foto: Christian Heugl, Schilcherland Steiermark
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    Foto: Christian Heugl, Schilcherland Steiermark
  • / Das Wappen der mächtigen Spangsteiner.
    Foto: Christian Heugl, Schilcherland Steiermark
  • / Der Weg 24 endet wenige steile Meter später vor der Ahnherrnruine.
    Foto: Christian Heugl, Schilcherland Steiermark
  • / Das Gehöft Müllersima in der Nähe der Ahnherrnruine.
    Foto: Christian Heugl, Schilcherland Steiermark
  • / Der Franziskussteg im Weiherbachgraben.
    Foto: Christian Heugl, Schilcherland Steiermark
  • / Der letzte Teil des Ahnherrnweges führt an der Pfarrkirche Schwanberg vorbei.
    Foto: Christian Heugl, Schilcherland Steiermark
  • / Es wachsen auch noch andere Pilze am Ahnherrnweg.
    Foto: Christian Heugl, Schilcherland Steiermark
  • / Ein Lichtblick am Ahnherrnweg.
    Foto: Christian Heugl, Schilcherland Steiermark
m 900 800 700 600 500 400 300 14 12 10 8 6 4 2 km Der Blick Richtung St. Wolfgang. Klapotetz in … Stullneggbrücke. Ahnherrnruine
Der lange Weg zur Ruine Ahnherrn beginnt in Schwanberg und folgt dem Stullneggbach in nordwestlicher Richtung. Der steile Pfad zur Ruine erfordert Sinn für Orientierung und Trittsicherheit. Unkompliziert gestaltet sich dann wieder der Rückweg über den Höhenrücken.  
schwer
Strecke 14,6 km
5:00 h
362 hm
385 hm
Das Ahnherrnschloss, auch bekannt als  Burgruine Spangstein, wurde um die Mitte des 13. Jahrhunderts auf einem schwer zugänglichen Felssporn über dem Stullnegggraben errichtet. Auch heute noch gestaltet sich der Anstieg zur Ruine nicht ganz einfach, dafür verläuft der Rückweg dann über die leichter erreichbare Westseite. Diese Strategie lag ganz im Sinne der Erbauer: die vor Angriffen geschützte Lage, der gute Überblick und der Ausdruck von Macht gehörten ja zum Konzept der mittelalterlichen Burgherren. Das bedeutende Geschlecht der Spangsteiner starb übrigens 1651 aus, die Reste des mächtigen Ahnherrnschlosses sind eine imposante Erinnerung an die einstigen Herrn von Schwanberg. Umgeben von hohen Bäumen ist noch eine eineinhalb Meter dicke Mauer zu sehen, die aus dem 13. Jahrhundert stammt und vermutlich der Rest eines Torturmes ist. Nach diesem Ausflug in das dunkle Mittelalter, der noch dazu von einer grausamen Sage begleitet wird, in der die heiratsunwillige Tochter von ihrem Burgherren-Vater getötet wird, kommt der sonnige und unkomplizierte Rückweg über den luftigen Höhenrücken gerade recht.

Wer den leicht alpinen Wegabschnitt zur Ahnherrnruine auslassen möchte, könnte im letzten Teil des Grabens, kurz vor der Stullneggbrücke nach links auf den Koglerweg ausweichen. Auf dieser ausgeschilderten Radstrecke gelangen wir direkt und auf kürzerem Weg auf die Verbindungsstraße Richtung Schwanberg. Zeitersparnis: 1 Stde.

Profilbild von Christian Heugl
Autor
Christian Heugl
Aktualisierung: 29.08.2016
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Müllersima, 762 m
Tiefster Punkt
Schwanberg, 399 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Der Aufstieg zur Ruine erordert Sinn für Orientierung und Trittsicherheit. 

Weitere Infos und Links

Tourismusverband Sulmtal Koralm

Hauptplatz 1

A-8541 Schwanberg

Tel. 0043 (0) 3467 8484

Mail: urlaub@sulmtal-koralm.info

www.sulmtal-koralm.at

Öffnungszeiten: Mo, Mit, Do, Fr 9 bis 13 Uhr, Di und Sa 9 bis 11 Uhr

www.schwanberg.gv.at

Start

Hauptplatz in Schwanberg (417 m)
Koordinaten:
DD
46.756270, 15.199170
GMS
46°45'22.6"N 15°11'57.0"E
UTM
33T 515210 5178099
w3w 
///abzug.sparte.wiegen

Ziel

Hauptplatz in Schwanberg

Wegbeschreibung

Von den gebührenfreien Parkplätzen gehen wir zum Hauptplatz in Schwanberg und wandern nun an der Apotheke vorbei nach links in die Maindorferstraße. Der beschilderte Ruine Ahnherrn Rundwanderweg 2 führt an der Schule und dem Sportplatz vorüber zur Stullneggbrücke, die wir überqueren. Vor dem Gasthof Stegweber verläuft unsere Route nun  nach links, die zunächst dem Weitwanderweg 506 bis nach Grünberg folgt. Dort führt der Ahnherrnweg 2 wieder auf die andere Bachseite und folgt der asphaltierten Stullneggstraße am Rückhaltebecken vorbei ein kurzes Stück nach rechts. Eine  Querfeldein-Variante des  Ahnherrnweges  zweigt bald darauf nach links auf einen bergwärtsführenden  Forstweg ab, der in der Folge konsequent parallel oberhalb zur Stullneggstraße verläuft. Vorsicht bei einer scharfen S-Kurve: auch hier gerade aus weiter und dann auf den schwer sichtbaren rot-weiß markierten Steig nach rechts abzweigen! Der Steig trifft wieder auf einen Forstweg, der in der Folge wieder auf die Stullneggstraße hinabführt. Natürlich können wir auch gleich direkt auf der Straße bleiben, was nicht nur einfacher, sondern auch zeitsparender ist.  Vor der bald folgenden Stullneggbrücke biegt eine ebenfalls  kürzere Straßenvariante auf den Koglerweg nach links ab, der Pfad zur Ahnherrnruine  zweigt aber erst wenige Meter nach der Brücke links ab. Dieser Weg führt in den Seitengraben bis zu jener Stelle, an der die Hochspannungsleitung auftaucht. Hier halten wir uns rechts am Graben entlang und steigen so zu einer neuen Wegtrasse hinauf. Dieser folgen wir wenige Minuten nach rechts, bis der rot-weiß markierte Steig nach rechts abzweigt. Der Steig quert stark abschüssiges Gelände (besondere Vorsicht bei Nässe) und trifft bald auf die Ruine. Wir folgen weiter dem rot-weiß markierten Steig, der sehr steil zum neuen Forstweg hinaufführt. Nun haben wir wieder sicheren Boden unter den Füssen und wandern fünf Kilometer  an den Höfen  Müllersimi, Reichensackl und Lagler vorbei bis zur markierten Abzweigung in den Weiherbachgraben. Am Bach entlang geht es zur Pfarrkirche und über die Kurchgasse zurück auf den Hauptplatz.  

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Mit der GKB (Graz-Köflacher-Bahn) vom Hauptbahnhof Graz bis zum Bahnhof Schwanberg.

ÖBB www.oebb.at oder  Verbundlinie Steiermark www.busbahnbim.at

 

Anfahrt

Von Graz Autobahn A2 Richtung Klagenfurt bis Abfahrt "Lieboch". Weiter auf der B76 nach Deutschlandsberg und Schwanberg. Im Ort Schwanberg bei der Ampel rechts zum Hauptplatz, bzw. auf die angegebenen, gebührenfreien  Parkplätze.

www.at.map24.com

Parken

gebührenfreie Parkplätze in Schwanberg 

Koordinaten

DD
46.756270, 15.199170
GMS
46°45'22.6"N 15°11'57.0"E
UTM
33T 515210 5178099
w3w 
///abzug.sparte.wiegen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Schritt für Schritt Gesund bleiben. Wandern in Schwanberg. 39 Seiten. -Herausgeber Marktgemeinde Schwanberg. 2. Auflage Schwanberg 2014. Nordic Walking. Sulmtal Koralm. 47 Seiten.- Herausgeber Tourismusverband Sulmtal Koralm, 2. Auflage 2014. Auferbauer, Günter und Luise: Steirisches Weinland. Rother Wanderführer. 158 Seiten.- Graz 2013.

Ausrüstung

Festes Schuhwerk.  

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
14,6 km
Dauer
5:00 h
Aufstieg
362 hm
Abstieg
385 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour kulturell / historisch

Statistik

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Funktionen
Karten und Wege
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