Wanderung empfohlene Tour

Sporiroaofen Rundweg

· 4 Bewertungen · Wanderung · geöffnet
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  • Ausblick vom imposante Plateau
    / Ausblick vom imposante Plateau
    Foto: NovaPic – Photos by Zoran Novakovic, CC0, Schilcherland Steiermark
  • / Plateau Sporiroaofen
    Foto: NovaPic – Photos by Zoran Novakovic, CC0, Schilcherland Steiermark
  • / Mannagettaofen
    Foto: Anton Albrecher, CC BY, Schilcherland Steiermark
  • / Sporiroa-Ofen-Mannagettaofen
    Foto: Winfried Bräunlich, CC BY, www.wanderfreund.at
  • / Blick in Richtung Stainz
    Foto: Winfried Bräunlich, CC BY, www.wanderfreund.at
  • / Sporiroa-Ofen Waldansicht
    Foto: Winfried Bräunlich, CC BY, www.wanderfreund.at
m 800 700 600 500 400 5 4 3 2 1 km
Hinauf zum Sporiroaofen: Die Wanderung ist wegen auffälliger Felsformationen, den Öfen, nicht nur für geologisch Interessierte, sondern für Jedermann ein Erlebnis. Highlight ist die herrliche Fernsicht.
geöffnet
mittel
Strecke 5,7 km
3:00 h
351 hm
351 hm

Einzigartige Felsformationen, die man so in dieser Region nicht erwarten würde, machen diese Wanderung zu einer ganz besonderen. Aber auch eine alte Mühle wie aus einer anderen Zeit oder die Wasserturbine des Kraftwerks Klugbauer sind ein besonderes Erlebnis.

Vergessen Sie nicht darauf sich eine Jause in den Rucksack zu packen, denn entlang des wundervollen Weges gibt es zahlreiche Möglichkeiten für eine Rast in der Natur.

Neben dem Sporiroaofen sollten Sie auch noch das spektakuläre Naturdenkmal mit dem imposanten Namen Mannagettaofen besichtigen. Der nach dem Geologen Peter Beck-Mannagetta benannte Nadel des Mannagetta-Ofens (685 m) ist zirka 10 Meter hoch und besteht aus waagrecht geschichtetem Plattengneis. Hierfür müssen Sie den Weg zwar kurz verlassen, es zahlt sich aber wirklich aus!

Ein Abstecher bei der Heilquelle Sauerbrunn ist danach Pflicht. Schon die alten Römer wussten um die heilende Wirkung des "Natron-Säuerlings" und nutzten es zum Baden, für Trinkkuren und als "Heilmittel" gegen die Pest. Diese Wanderung geizt nicht mit Höhepunkten, freuen Sie sich darauf.

Beschilderung: 10G und 10

Autorentipp

Sporiroaofen: Das imposante Plateau ist ein geologisches Highlight. Die Felsblöcke stürzen 120 Meter zum Falleggbach ab und bieten auf dem Plateau eine großartige Fernsicht.

Profilbild von Schilcherland Steiermark
Autor
Schilcherland Steiermark
Aktualisierung: 15.07.2021
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Sporiroarofen, 780 m
Tiefster Punkt
Heilquelle Bad Sauerbrunn, 480 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Festeres und bequemes Schuhwerk erforderlich (z. B. Turn- oder Wanderschuhe).  Im Winter nur bei schönen Wetter begehbar. Begehen auf eigene Gefahr!

Rettung: 144 

Tipp zur Notfallmeldung – Antworten auf die sechs W-Fragen geben: Was ist passiert? Wieviele Verletzte? Wo ist der Unfall passiert (eventuell GPS-Koordinaten)? Wer meldet (Rückrufnummer)? Wann ist der Unfall passiert? Wetter am Unfallort?

Weitere Infos und Links

Tourismusverband Schilcherland 
Hauptplatz 40
A-8530 Deutschlandsberg 
Tel +43 3462 7520 
office@schilcherland.at 
www.schilcherland.at 

Start

Heilquelle Sauerbrunn (470 m)
Koordinaten:
DG
46.919708, 15.194483
GMS
46°55'10.9"N 15°11'40.1"E
UTM
33T 514807 5196260
w3w 
///entpuppte.kinosaal.lesung

Ziel

Heilquelle Sauerbrunn

Wegbeschreibung

Wo der Falleggbach in den Stainzbach mündet, am Parkplatz von Sauerbrunn starten Sie in eine einzigartige Wanderung. Sie halten Sich am Weg zum Sporiroaofen an die Wegmarkierung zehn. Für die 5,6 Kilometer lange Wanderung, brauchen Sie circa zweieinhalb Stunden.

Schon die Asphaltstraße auf der Sie starten, geht ansteigend hinauf bis Sie nach rechts in einen schmalen, recht steilen Waldpfad einbiegen, der über einen alten Hohlweg stark steigend bis zum Weiler Mausegg führt, wo Sie wieder die befestigte Straße erreichen. Links sehen Sie etwas entfernt das Steinbrecherkreuz. Besonders daran ist die blau gekleidete Mutter Gottes zu den Füßen des Gekreuzigten.

Hier gehen Sie geradeaus weiter durch ein Weidetor, passieren den aufgelassenen Bauernhof Klug vulgo Vastlhansl und wandern dann auf einem Waldweg hinauf zum Sporiroaofen. Schon hier wecken größere Felsformationen Ihr Interesse. Am Ziel angekommen sind Sie etwa eine Stunde unterwegs.  

Das imposante Plateau ist ein geologisches Highlight. Die Felsblöcke stürzen 120 Meter zum Falleggbach steil ab und bieten auf dem Plateau eine wunderbare Fernsicht. Hier zahlt es sich aus, ein Fernglas mit zu haben. Das Gelände ist nicht abgesichert und deshalb sehr gefährlich. Kleinere Kinder dürfen nicht ohne Begleitung Erwachsener auf das Plateau steigen. Der Aufstieg hat sich richtig ausgezahlt. Nehmen Sie sich die Zeit und genießen Sie die Fernsicht. Es ist ein einzigartiges Erlebnis.

Wenn Sie sich sattgesehen haben führt der Rückweg auf eine Kuppe mit einer Weggabelung. Sie gehen geradeaus hinunter zum Falleggbach entlang der Wegmarkierung Sauerbrunn 10G. Am Falleggbach angekommen sehen Sie die alte Sporimühle und gleich daneben die Wasserturbine des E-Werkes Klugbauer. Hier bietet es sich an, eine Rast einzulegen und ein paar mitgebrachte Köstlichkeiten der Region zu sich zu nehmen. Vergessen Sie auch nicht die Mühle mit dem Handy oder Fotoapparat festzuhalten. Hier ist die Zeit stehen geblieben, genießen Sie den Moment.

Frisch gestärkt wandern Sie weiter bis zu einer Weggabelung und gehen rechts der Markierung 10G folgend weiter bergab. Mit einem großen Schritt übersteigen Sie ein kleines Gerinne. Hier können Sie die müden Füße ein wenig erfrischen. Etwa 150 Meter vor dem Waldende zweigt vom Weg rechts ein geschotterter Forstweg ab. Hier führt ein Abstecher über den Forstweg hinab zum sehenswerten Naturdenkmal Mannagettaofen.

Sie gehen ab der Absperrung 150 Meter entlang des Weges in südöstliche Richtung und nach der Kehre 140 Meter in westliche Richtung. Dann überqueren Sie ein kleines Gerinne und kommen zu einer Weggabel. Hier gehen Sie links hinunter, zuerst südöstlich, dann in südwestlich Richtung. Nach weiteren 200 Metern ragen mehrere Öfen schroff nach oben. In der Mitte steht das Naturdenkmal Mannagettaofen. Anders als den Sporiroaofen kann man diese Ofengruppe nur von unten bestaunen. Hinaufklettern ist verboten! Geht man zum Falleggbach weiter hinunter, kann man noch Reste einer alten Mühle erkennen. Für dieses Erlebnis müssen Sie zwar den Weg ein wenig verlassen, es zahlt sich jedoch wirklich aus.

Wieder am ursprünglichen Weg angekommen, wandern Sie beschwingt vorbei am Forstwegschranken und an Bauernhöfen auf der Asphaltstraße bis zur Wanderwegkreuzung beim Schneebauer-Hof. Sie gehen rechts steil den Wald hinunter zum Falleggbach. Halten Sie einen Moment inne und genießen Sie das Rauschen des Wassers. Dann gehen Sie über die Brücke, erblicken das Quellhaus der Heilquelle Sauerbrunn und erreichen den Parkplatz wo Sie gestartet sind. Ein Besuch der neu renovierten Heilquelle Sauerbrunn versteht sich von selbst. Bad Sauerbrunn ist für sein schwefel- und eisenhaltiges Wasser bekannt. Zögern Sie nicht es zu verkosten und daraus neue Energie zu schöpfen. Ein würdiger Abschluss für eine besondere Tour.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit den GKB-Bussen aus Graz bzw. Deutschlandsberg kommend am Hauptplatz Stainz aussteigen, von dort per Taxi oder zu Fuß zum Ausgangspunkt fahren/gehen (ca. 6km). An Schultagen fährt die GKB mit Schülerbussen nach Marhof. www.gkb.at 

Anfahrt

Anfahrt über Google Maps planen zum Startpunkt der Tour: www.google.at/maps

Aus dem Norden: Autobahn München - Salzburg - Eben - Schladming - Liezen auf die A9 in Richtung Graz. Bei Lieboch abfahren und entlang der B76 Richtung Deutschlandsberg. In Stainz fahren Sie Richtigung Marhof. 

A9 ist mautpflichtig - Gleinalmtunnel. Alternative: Bei St. Michael auf die S6 Richtung Bruck und in Bruck auf die S35 Richtung Graz fahren.

Aus dem Westen: In Villach auf die A2 Richtung Klagenfurt. Bei der Abfahrt Steinberg abfahren und in Richtung Stainz, von dort entlang der B76 Richtung Deutschlandsberg. In Stainz fahren Sie Richtigung Marhof. 

Aus dem Osten: A2: Wien - Aspang - Hartberg - Fürstenfeld - Graz. Von Graz weiter auf der A2 Richtung Klagenfurt und bei der Abfahrt Lieboch abfahren in Richtung Stainz/Deutschlandsberg/Eibiswald. Der B76 bis nach Deutschlandsberg folgen. In Stainz fahren Sie Richtigung Marhof. 

Aus dem Süden: A 1 aus Richtung Marburg bis nach Leibnitz. In Leibnitz (Gralla) abfahren und auf der B74 in Richtung Deutschlandsberg weiterfahren (Heimschuh - Gleinstätten - St.Martin - Deutschlandsberg). Vorbei am LKH Deutschlandsberg, bei den vier Kreisverkehren jeweils an der zweiten Ausfahrt in Richtung Stainz-Graz. In Stainz fahren Sie Richtigung Marhof. 

 

Parken

Der Parkplatz befindet sich ca. 3 Kilometer nach dem Ortsende Marhof auf der rechten Straßenseite direkt an der Heilquelle Sauerbrunn.

Koordinaten

DG
46.919708, 15.194483
GMS
46°55'10.9"N 15°11'40.1"E
UTM
33T 514807 5196260
w3w 
///entpuppte.kinosaal.lesung
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

ONLINE TOUREN APP

Alle Wandertouren finden Sie online auf www.schilcherland.at/bewegung oder via APP Süd & West-Steiermark-Touren in ihrem App-Store. 

Kartenempfehlungen des Autors

Der Themenwander-Folder sowie die bezirksweite Wanderkarte Deutschlandsberg ist online kostenlos bestellbar unter www.schilcherland.at

Ausrüstung

Ein richtiges Rucksackpacken macht vieles leichter: Schwere Sachen als erstes einpacken. Die Wasserflasche sollte immer gut griffbereit in einer Seitentasche sein. Alle Dinge, die oft benötigt werden wie Sonnenbrille, Fotoapparat oder Wanderkarte, gehören obenauf. Eine Notfallsausrüstung inklusive Blasenpflaster gehört in jeden Rucksack und eine Einkleidung nach dem "Zwiebelsystem" empfiehlt sich immer!

Fragen & Antworten

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Bewertungen

4,0
(4)
Werner Muhr
12.04.2021 · Community
Es sind ca. 9 km
mehr zeigen
Montag, 12. April 2021 06:38:37
Foto: Werner Muhr, Community
BIANCA LEDINSKI
02.07.2019 · Community
Gemacht am 26.06.2019
Foto: BIANCA LEDINSKI, Community
Kai Keune
02.03.2017 · Community
Tolle Route mit lohnendem Ausblick.
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Donnerstag, 2. März 2017, 15:38 Uhr
Foto: Kai Keune, Community
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Fotos von anderen

Montag, 12. April 2021 06:38:37
Donnerstag, 2. März 2017, 15:38 Uhr

Status
geöffnet
Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
5,7 km
Dauer
3:00 h
Aufstieg
351 hm
Abstieg
351 hm
Rundtour geologische Highlights aussichtsreich Geheimtipp

Statistik

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Funktionen
Karten und Wege
Dauer : h
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