Drei-Seen-Tour Tag 2
Geübte Wanderer queren zum Taubensteinhaus, steigen zur Kleintiefentalalm ab und erklimmen die Rotwand von der Ostseite. Wer sich nicht ganz sicher fühlt oder eher eine ganz gemütliche Wegwahl bevorzugt, der nimmt den Weg über Taubenstein und Lämpersberg und gelangt so zum Rotwandhaus. Nach einer netten Botzeit geht es über den malerischen Pfanngraben mit seinen vielen Gumpen hinab zur Valepp und an dieser Richtung Norden entlang bis zur Albert-Link-Hütte, dem verdienten Tagesziel für den zweiten Tag der Drei-Seen-Tour.
Autorentipp
Die Albert-Link-Hütte ist weit über den Landkreis hinaus für ihre gute Küche bekannt. Hier wird noch richtig selbst gekocht, gebacken, geräuchert - und das schmeckt man mit jedem Bissen. Sehr verlockend wird da solange der ein oder andere Kaiserschmarrn an einem vorbeigetragen bis man nicht mehr widerstehen kann und selber einen bestellt.
Gönnen sie sich dieses Schmankerl, sie haben es sich heute verdient!
Aber seien sie gewarnt: Die Portion ist riesig!
Wegearten
Einkehrmöglichkeiten
SchönfeldhütteSchönfeldhütte
Berggaststätte Taubensteinbahn
Kleintiefentalalm
Rotwand-Haus
Rotwandhaus
Berggasthof Blecksteinhaus
Blecksteinhaus
Albert-Link-Hütte
Albert-Link-Hütte
Albert Link Hütte
Albert-Link-Hütte
Sicherheitshinweise
Falls sie sich im unebenen Gelände nicht ganz sicher fühlen:Ein leichterer aber ebenso schöner Weg zum Rotwandhaus führt von der Bergstation der Taubensteinbahn über den Lämpersberg hinüber zum Rotwandhaus. Dieser Weg ist weit flacher als der oben beschriebene und deutlich leichter und damit gemütlicher zu gehen. Der Weg ist ab dem Taubensteinsattel gut beschildert. Planen sie von hier bis zum Rotwandhaus eine gute Stunde ein.
Weitere Infos und Links
Informationen über die Albert-Link-Hütte, die Tourenmöglichkeiten, Webcam oder Veranstaltungshinweise finden sie hier.Start
Ziel
Wegbeschreibung
Wegskizze: Schönfeldhütte – Taubensteinhaus – Miesingsattel – Rotwandhaus – Rotwand – Pfanngraben – Albert-Link-Hütte
Nach erholsamem Schlaf und nahrhaftem Frühstück steigen Sie mit geschultertem Rucksack kurz auf der Straße ab, bis ein Wegweiser links den Anstieg zum Taubensteinsattel unterhalb der Bergstation der Taubensteinbahn anzeigt. Über die Wiesenhänge des Oberen Lochgrabens hinauf geht's nun in den Sattel und in wenigen Minuten auf dem jetzt leicht abschüssigen Wanderweg hinüber zum Taubensteinhaus. Vom Haus (Anmerkung: Bitte hier nach dem Taubensteinhaus die Hinweise zum 2021 errichteten Wildschutzgebiet beachten und den Wanderweg nicht verlassen) führt der Weg absteigend weiter über sanfte Almwiesen in südöstlicher Richtung zur Kleintiefental-Alm und auf gutem Steig in steilen Serpentinen wieder aufwärts in den Miesingsattel (1704 m). Nun wieder ungefähr 100 Höhenmeter abwärts in den Talkessel der Großtiefental-Alm, wo der Steig rechts (Südwesten) hinüber zur Kümpflscharte quert. Mit einem kurzen Gegenanstieg erreichen Sie die Scharte und in wenigen Minuten das wunderschön gelegene Rotwandhaus (1737 m). Jetzt trennen Sie nur noch 150 Höhenmeter und eine halbe Stunde von der Rotwand (1884 m), dem Tages-Gipfelziel mit seiner überwältigenden Aussicht bis weit in die Hohen Tauern hinein.
Auf demselben Weg wieder zurück zum Rotwandhaus und in einer leicht fallenden Querung in wenigen Minuten zur Kümpflscharte. Hier zweigt in südlicher Richtung der Weg über die Kümpflalm hinunter in den Pfanngraben ab. Immer dem Pfanngraben entlang erreicht man auf dem zunehmend breiter werdenden Weg die Waitzinger Winterstube und die Straße im Tal der Valepp. Auf dem romantischen Wanderweg an der Roten Valepp entlang bummeln Sie schließlich noch in 30 Min. zur Albert-Link-Hütte (1053 m), wo Sie schon mit selbstgebackenem Brot, geräuchertem Speck und Kas erwartet werden. Genießen Sie am Abend die hervorragende Küche und in der Nacht die gemütlichen Zimmerlager!
Höhenmeter und Gehzeiten am 2. Tag der Drei-Seen-Tour
↑ 820 Hm, ↓ 1180 Hm, 6 Std.*
* Angegeben ist die Gesamtgehzeit ohne größere Pausen.
Hinweis
Öffentliche Verkehrsmittel
mit Bahn und Bus erreichbar
Die Anreise zur Drei-Seen-Tour erfolgt idealerweise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Anfangs- und Endpunkt der Tour sind nicht identisch, aber ganz bequem mit Bus und Bahn erreichbar.
Die Anreise erfolgt von München aus mit der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) bis zur Haltestelle Bahnhof Fischhausen-Neuhaus (1 Std. 10 Min.). Vom Bahnhof Fischhausen-Neuhaus fährt sie die RVO-Buslinie 9562 zum Spitzingsattel (15 Min), dem Startpunkt dieser gemütlichen Drei-Tages-Tour.
Anfahrt
A 8 (München–Salzburg) – Ausfahrt Weyarn oder Irschenberg – weiter nach Miesbach – auf der B 307 über Hausham, Schliersee und Fischhausen-Neuhaus zur Abzweigung der Spitzingstraße – auf dieser hinauf zum Spitzingsattel.Parken
Gebührenpflichtige Parkplätze befinden sich unmittelbar am Spitzingsattel. Sollte dieser besetzt sein: an der Talstation der Taubensteinbahn stehen weitere Parkplätze (ebenfalls gebührenpflichtig) zur Verfügung..Koordinaten
Buchempfehlungen des Autors
Das informative Faltblatt zu dieser Tour finden sie über folgenden Link: www.drei-seen-tour.de Literaturhinweise zur Tour: Alpenvereinsführer "Bayerische Voralpen Ost" "Die 'Münchner' Berghütten" (Mitgliederpreis nur 2 €) Hinweis: Alle Alpenvereinskarten sowie das Buch "Die 'Münchner' Berghütten" sind erhältlich in den Servicestellen der Sektionen München und Oberland am Hauptbahnhof, am Isartor im Globetrotter und in Gilching erhältlich.
Kartenempfehlungen des Autors
Alpenvereinskarte BY 15 "Mangfallgebirge Mitte – Spitzingsee, Rotwand", mit Wegmarkierung und Skirouten 1:25.000 Alpenvereinskarte 7/1 "Tegernsee, Schliersee – Mangfallgebirge", mit Wegmarkierung und Skitouren 1:25.000
Buchtipps für die Region
Kartentipps für die Region
Ausrüstung
Allgemeine HInweise zur Ausrüstung für ihre Bergwanderung und ihre Übernachtung auf einer Alpenvereinshütte finden sie hier:Tipps für Ausrüstung und Übernachtung.
Statistik
- 19 Wegpunkte
- 19 Wegpunkte
Fragen & Antworten
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