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TERRA.tipp: Kultur- und Landschaftspark Piesberg

Geotop · Osnabrücker Land · geöffnet
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Natur- und Geopark TERRA.vita Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Aussichtsturm auf der Felsrippe
    / Aussichtsturm auf der Felsrippe
    Foto: Melanie Schnieders, Natur- und Geopark TERRA.vita
  • / Bergwerkstollen zum Abfluss des Grubenwassers
    Foto: Sabine Böhme, Natur- und Geopark TERRA.vita
  • / Blick in den Piesberg, einen der größten Hartsteinbrüche Europas
    Foto: Sabine Böhme, Natur- und Geopark TERRA.vita
  • / Abenteuer Fossiliensuche: besonders für Kinder sind die Fundstücke aus 300 Mio. Jahren Erdgeschichte etwas ganz besonderes.
    Foto: Sabine Böhme, Natur- und Geopark TERRA.vita
  • / Die TERRA.vita-Erdzeitaltertreppe bringt einen direkt zur Aussichtsplattform auf der Felsrippe
    Foto: Sabine Böhme, Natur- und Geopark TERRA.vita
  • / Sehr beliebt ist die Aussichtsplattform auf der Felsrippe. Beim Bergfest, das alle 2 Jahre stattfindet, geht es natürlich besonders hoch her.
    Foto: Sabine Böhme, Natur- und Geopark TERRA.vita
  • / Das Piesberger Gesellschaftshaus ist Lokalität für ein pralles Veranstaltungsangebot
    Foto: Sabine Böhme, Natur- und Geopark TERRA.vita
  • / Südansicht des Museums für Industriekultur
    Foto: Sabine Böhme, Natur- und Geopark TERRA.vita
  • / Das Museum Industriekultur beherbergt eine sehenswerte Sammlung aus den Anfängen der regionalen Industriealisierung mit beeindruckendem Maschinenpark
    Foto: Sabine Böhme, Natur- und Geopark TERRA.vita
  • / Wohin man auf dem Piesberg auch blickt: schöne und spannende Aussichten und Einblicke in die Erdgeschichte
    Foto: Sabine Böhme, Natur- und Geopark TERRA.vita
  • / Wunderschöne Farn-Fossilie aus dem Karbon
    Foto: Sabine Böhme, Natur- und Geopark TERRA.vita
  • / Dampflok-Nostalgie auf dem ehemaligen Zechenbahnhof am Piesberg
    Foto: Sabine Böhme, Natur- und Geopark TERRA.vita
  • / Ziegenbeweidung am Piesberg
    Foto: Hartwig Wachsmann, Natur- und Geopark TERRA.vita
Der Piesberg bildet den geologischen Kern des Naturparks TERRA.vita. Hier treten die ältesten Gesteine der Region zu Tage und lassen uns erahnen, wie es hier in der Karbonzeit ausgesehen hat.

Tier- und Pflanzenfossilien dokumentieren am Piesberg eindrucksvoll das Leben, während die Gesteine selbst vom ständigen Wandel der Landschaft berichten. Heute leben hier seltene Tierarten wie Fledermaus, Kreuzkröte und Uhu.

Der Sandstein aus dem Piesberg ist extrem hart, die Kohle hat einen enormen Heizwert. Warum? Am Ende der Kreidezeit drang eine gewaltige Magmamasse - der Bramscher Pluton - unter dem Osnabrücker Land nach oben und blieb in 5 km Tiefe stecken. Seine Hitze gab den Gesteinen ihre speziellen Eigenschaften.

Im 16. Jahrhundert beginnt man am Piesberg, Kohle abzubauen. Mit Unterbrechungen läuft der Abbau bis 1898. Zahlreiche Gebäude zeugen noch von den Aktivitäten. Das Wichtigste ist das Haseschachtgebäude, das heute das Museum für Industriekultur beherbergt. Hier führt ein gläserner Fahrstuhl in die Tiefe.....

Das Stüveschacht-Gebäude am Nordrand des Piesberges ist der zweite tiefe Zugang zum schwarzen Gold. Heute zeugt nur noch eine Ruine vom einstigen Erfolg. An der Lechtinger Kaue, heute restauriert und als Wohngebäude genutzt, wird ab 1852 Kohle verladen. Altes und neues Zentrum kultureller Aktivitäten am Berg ist das Piesberger Gesellschaftshaus.

Bereits im 10. Jahrhundert nutzt man lokal den Piesberger Karbonquarzit als Baumaterial. Dieser extrem harte Sandstein wird über lange Zeit nur in kleinen Steinbrüchen gewonnen. Im 20. Jahrhundert nimmt der Abbau industrielle Ausmaße an und im Südhang entsteht ein canyonartiger, langgestreckter Steinbruch.

Von 1976 bis 2006 dient der Südsteinbruch als Mülldeponie, während im nördlichen Teil des Berges ein neuer, noch größerer Steinbruch entsteht. Er gilt als einer der größten Hartsteinbrüche Europas. Mehrere Aussichtsplattformen ermöglichen heute Ausblicke in das gesamte Umland des Berges und in den Steinbruch.

Highlights im und am Berg:
Aussichtsturm Felsrippe
Aussichtsplattform Nordblick
Museum Industriekultur mit Haseschachtgebäude
Rundwanderwege
Arboretum mit Mammutbaum
Feldbahn
Piesberger Gesellschaftshaus
Ehemaliger Zechenbahnhof (Dampflokfreunde Osnabrück)

Außerdem: zahlreiche Veranstaltungen wie Bergfest, Kulturflohmarkt, Fossiliensuche, Dampflokfest, Ausstellungen, Führungen u.v.a.m.

Öffnungszeiten

Heute geöffnet
Rundwanderwege und Aussichtsplattformen stets geöffnet

Preise:

Das gesamte Piesberg-Areal ist frei zugänglich ohne Eintrittsgebühren.
Preise und Programme für das Museum Industriekultur finden Sie hier

Profilbild von Sabine Böhme
Autor
Sabine Böhme
Aktualisierung: 30.11.2020

Öffentliche Verkehrsmittel

Sie erreichen den Kultur- und Landschaftspark Piesberg mit öffentlichen Verkehrsmitteln: stadtauswärts Linien
581/582 (Fahrtrichtung Hollage/Wallenhorst), Haltestelle Industriemuseum.
Zum Arboretum gelangen Sie mit den Linien 583 -586 und X 275, Ausstieg Haltestelle Lechtingen Mammutbaum.

Anfahrt

Über die Bundesautobahnen A 30, Abfahrt Osnabrück-Nahne und über die A 1, Abfahrt Osnabrück-Nord. Die Autobahnabfahrt Osnabrück-Nord führt Sie auf dem kürzesten Weg zum Ziel.

Adressen für Ihr Navigationsgerät
Museum für Industriekultur,
Fürstenauer Weg 171, 49090 Osnabrück

Piesberger Gesellschaftshaus,
Glückaufstraße 1, 49090 Osnabrück

Parken

Am Museum für Industriekultur oder Piesberger Gesellschaftshaus

Koordinaten

DD
52.315010, 8.009460
GMS
52°18'54.0"N 8°00'34.1"E
UTM
32U 432478 5796537
w3w 
///erfinden.pfundige.endeten
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Telefon 0541 323-2015 (Projektbüro Piesberg)

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