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Ruine

Ruine Wittekindsburg

Ruine · Osnabrücker Land · geöffnet
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  • Mauerreste der Wittekindsburg
    / Mauerreste der Wittekindsburg
    Foto: Melanie Schnieders, Natur- und Geopark TERRA.vita
  • Mit etwas Fantasie kann man sich vorstellen, wie hier vom späten 8.Jahrhundert an Menschen vor Angriffen Zuflucht fanden.
    / Mit etwas Fantasie kann man sich vorstellen, wie hier vom späten 8.Jahrhundert an Menschen vor Angriffen Zuflucht fanden.
    Foto: Melanie Schnieders, Natur- und Geopark TERRA.vita
  • Standbild Wittekinds
    / Standbild Wittekinds
    Foto: Sabine Böhme, Natur- und Geopark TERRA.vita
  • Verschachtelt: Die vielen Wälle und Gräben geben Hinweise auf mehrere Bauphasen der Wittekindsburg
    / Verschachtelt: Die vielen Wälle und Gräben geben Hinweise auf mehrere Bauphasen der Wittekindsburg
    Foto: Sabine Böhme, Natur- und Geopark TERRA.vita
Karte / Ruine Wittekindsburg

Hier können zu Fuß die Reste der frühmittelalterlichen Burg besichtigt werden.

Wenn man nach einer gut halbstündigen Wanderung vom Nettetal durch den dichten Wald zur Ruine der Wittekindsburg hinaufgestiegen ist, kann man von der einstigen Befestigungsanlage noch etliche Fundamente entdecken. Diese Anlage, auf einem Höhenzug bei Wallenhorst-Rulle gelegen, ist mit ihrer Grundfläche von etwa 16 Hektar die größte frühmittelalterliche Befestigungsanlage in Norddeutschland.
Archäologische Ausgrabungen in den letzten Jahren haben bestätigt, dass die Burg im 9.und 10. Jahrhundert genutzt wurde, auch wenn es offensichtlich keine dauerhafte Besiedlung gab. Die Wallanlage, in denen diese frühmittelalterlichen Gebäude errichtet wurden ist um einiges älter. So könnte sie den Sachsen Ende des 8. Jahrhunderts durchaus als Fluchtburg vor denFranken gedient haben.

Die örtliche Tradition verbindet diese Anlage mit dem sächsischen Heerführer Widukind (auch Wittekind genannt). Widukind führte den Widerstand der Sachsen gegen die Eroberungszüge Karls des Großen an, der Sachsen in das fränkische Großreich eingliedern und christianisieren wollte. Dieser Sachsenkrieg forderte über 30Jahre lang seine Opfer und dauerte auch nach der endgültigen Niederlage Widukinds, der sich 785 unterwarf und im Beisein Karls des Großen taufen ließ, noch an.
Das weitere Schicksal Widukinds lässt sich nicht mehr mit Sicherheit erschließen. Nach seiner Niederlage an der Hase 783 soll er gemäß mündlicher Überlieferung auf der Wittekindsburg über dem Nettetal Zuflucht gesucht haben. Es spricht einiges dafür, dass zumindest das Gebiet um das Nettetal zu den Besitzungen der Familie Widukinds gehörte, so dass die Namensgebung der Anlage hierin ihren historischen Kern haben dürfte. Die sterblichen Überreste Widukinds sollen sich in der Stiftskirche zu Enger befinden.

 

 

Öffnungszeiten

Heute geöffnet

Preise:

Umsonst und draußen!

Parken

Im Nettetal zu Füßen der Ruine liegt das Gasthaus Knollmeyer mit einem einladenden Biergarten und Parkplatz:
Gasthaus Knollmeyer
Nettetal 4
49134 Wallenhorst
Telefon 05406/4432
E-Mail: info@gasthaus-knollmeyer.de www.gasthaus-knollmeyer.de
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Touren hierhin

Typ
Name
Strecke
Dauer
Aufstieg
Abstieg
Wanderung
2,9 km
0:45 h
36 hm
36 hm
Radtour
32,2 km
2:14 h
196 hm
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26:06 h
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49134 Wallenhorst
Telefon 05407/8880 (Gemeinde)

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