Fernwanderweg empfohlene Tour

Hünenweg

Fernwanderweg · Osnabrücker Land
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  • Rathaus Osnabrück
    / Rathaus Osnabrück
    Foto: Unbekannt, Unbekannt
  • / Dom St. Peter zu Osnabrück
    Foto: Sabine Böhme, Natur- und Geopark TERRA.vita
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    Foto: Leon Labuschagne, Natur- und Geopark TERRA.vita
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    Foto: Leon Labuschagne, Natur- und Geopark TERRA.vita
  • / Auch bei Nacht ein echter Hingucker - Das Großsteingrab auf dem Wiemelsberg.
    Foto: Mariam El Hourani, Natur- und Geopark TERRA.vita
  • / Direkt am Golfclub liegt die größte und besterhaltene Grabanlage des Giersfeldes
    Foto: Melanie Schnieders, Natur- und Geopark TERRA.vita
  • / Hoch hinaus: Mit 79m Höhe ist der Ankumer Dom schon von weitem sichtbar
    Foto: Sabine Böhme, Natur- und Geopark TERRA.vita
  • / Steine die verbinden - zumindest hier die zwei Hügelgräber
    Foto: Mariam El Hourani, Natur- und Geopark TERRA.vita
  • / Schaurig schön - auch bei Nacht ein Highlight
    Foto: Mariam El Hourani, Natur- und Geopark TERRA.vita
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    Foto: Leon Labuschagne, Natur- und Geopark TERRA.vita
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    Foto: Leon Labuschagne, Natur- und Geopark TERRA.vita
  • / Wiedervernässtes Moor
    Foto: Melanie Schnieders, Natur- und Geopark TERRA.vita
  • / Abendstimmung im Hahnenmoor
    Foto: Melanie Schnieders, Natur- und Geopark TERRA.vita
  • / Historisches Rathaus
    Foto: Schöning Fotodesign, Stefan Schöning
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m 200 150 100 50 140 120 100 80 60 40 20 km Mittellandkanal
Wir bewegen uns quasi auf dem „Riesenweg“ (Hüne = Riese). Der „Hüne“ steht für die Großstein- bzw. Hünengräber, die in großer Anzahl diese Wanderroute prägen und deren Entstehung aufgrund ihrer gewaltigen Dimensionen früher in Zusammenhang mit Riesen gebracht wurde.
leicht
Strecke 149,9 km
37:00 h
662 hm
715 hm

Ein besonderer Reiz dieses Wanderweges besteht in seiner unvergleichlichen Naturvielfalt:

die Landschaften des UNESCO Geoparks TERRA.vita mit dem Wiehengebirge, dem idyllischen Nettetal und den sanfthügeligen Ankumer Höhen, gefolgt von ruhigen Moorgebieten und urtümlichen Flussauen.

Zu den kulturellen Höhepunkten der Wanderung gehören sicherlich die Friedensstadt Osnabrück mit dem Rathaus des Westfälischen Friedens, Bramsche mit dem prämierten Tuchmacher Museum, das ehemalige Zisterzienserinnen-Kloster Stift Börstel in Berge, die Kornbrennerstadt Haselünne mit den Burgmannshöfen und schließlich Meppen mit der Emsländischen Freilichtbühne.

Profilbild von Sandra Fischer
Autor
Sandra Fischer
Aktualisierung: 01.04.2021
Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
147 m
Tiefster Punkt
11 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Weitere Infos und Links

Emsland Touristik GmbH
Ordeniederung 1, 49716 Meppen
Tel +49 (0) 5931/442266
Fax +49 (0) 5931/443644
info@emsland.com
www.emsland.com

Infos zum Hünenweg

Start

Osnabrück (63 m)
Koordinaten:
DD
52.277227, 8.041237
GMS
52°16'38.0"N 8°02'28.5"E
UTM
32U 434588 5792305
w3w 
///wüste.beheben.unbekannt

Ziel

Meppen

Wegbeschreibung

Etappe 1: Osnabrück – Bramsche 31,5 km

Dieser Start ist gut gelungen: Direkt am historischen Marktplatz, am Rathaus des Westfälischen Friedens in Osnabrück geht es los. Vom Marktplatz mit Stadtwaage und Marienkirche geht es an der Giebelhäuserzeile vorbei in Richtung des Doms St. Peter. Entlang der Hase auf dem Herrenteichswall fällt unser Blick auf den Bischofsgarten am gegenüberliegenden Ufer und auf den Pernickelturm nebst Mühle. Der Weg führt am Rande der Altstadt hinaus auf den Gertrudenberg mit seinem großzügigen Bürgerpark in Richtung des denkmalgeschützten Hasefriedhofs. Bald geht es entlang am idyllischen Flüsschen Nette zum beliebten Ausflugsgebiet Nettetal. Zwei Wassermühlen und die Ruine der Wittekindsburg machen diesen Abschnitt erst recht interessant. Im folgenden kleinen Örtchen Rulle ist die Klosteranlage und Wallfahrtskirche mit ihren verschiedenen Türmen absolut sehenswert. Bis nach Bramsche überqueren wir nun die sanften Höhen des Wiehengebirges und können dem Treiben auf dem Mittellandkanal zusehen. Die Tuchmacherstadt Bramsche bietet mit der hervorragend restaurierten Museumsanlage am Mühlenort ein Highlight auf der Tour und zeigt ein fabelhaftes Stück Industriekultur. Die gesamte Geschichte vom Rohstoff Wolle bis zum fertigen Tuch wird hier präsentiert – und die Maschinen rattern und schnaufen wie anno dazumal!

Etappe 2: Bramsche – Ankum 29,5 km

Wir haben jetzt zunächst fast nur noch Natur vor uns mit kaum nennenswerten Steigungen. Man erreicht zunächst das Waldgebiet des Gehn in Bramsche, seine zusammenhängenden Heideflächen sind als Naturdenkmal geschützt. Schon wechselt man von der Natur zur Kultur: Entlang einer schön gestalteten Golfplatzanlage gelangt man zum Giersfeld, einer Landschaft, die von urgeschichtlichen Stein- und Hügelgräbern geprägt wurde. Insgesamt 9 der mächtigen Hügelgräber verbindet ein Lehrpfad. Übrigens: Der Eingangsbereich des Restaurants am Golfplatz beherbergt eine kleine archäologische Ausstellung und Dokumentation. Hier lohnt sich ein kleiner Blick in die Geschichte. In Ankum bemerkt jeder Besucher, dass hier der sogenannte „Artländer Dom“ das idyllische Ortsbild beherrscht. Dieses sakrale Gebäude sollte man sich unbedingt näher anschauen und zu „seinen Füßen“ eine kulinarische Pause einlegen.

Etappe 3: Ankum – Berge 31 km

Der Waldsteinskulpturenpark der freien Kunstakademie Maiburg in Bippen-Klein Bokern ist ein künstlerisches Kleinod, in dem Natur und Kultur eine beachtenswerte Symbiose bilden. Man sollte sich zum Betrachten Zeit und Ruhe nehmen. Das Gelände ist täglich geöffnet und bis Sonnenuntergang zugänglich. Im weiteren Streckenverlauf durchqueren wir die Endmoränenlandschaft der Maiburg und wundern uns über die riesigen Findlinge, die schon lange Namen wie „Teufelsstein“ oder „Phaolenstein“ besitzen. Natürlich ranken sich Sagen und Legenden um diese Steine – passend zur Maiburg, die gerade durchquert wird und wohl nach den Hexenfeiern zur Walpurgisnacht benannt wurde. Auch beim sehr beeindruckenden, fast 100 m langen Großsteingrab in Hekese und beim Westturm der kath. Kirche St. Servatius in Berge spielen Findlinge eine „tragende“ Rolle.

Etappe 4: Berge – Herzlake 22 km

Die vierte Etappe führt aus dem hügeligen Osnabrücker Land ins Emsland hinein. Hier wandelt sich die Landschaft nach dem Durchqueren des Börsteler Waldes. Zunächst aber entdecken wir das direkt am Hünenweg gelegene Stift Börstel. Und hier sollte man ein wenig verweilen und die mittelalterliche Kirchen- und Klosteratmosphäre auf sich wirken lassen. Idyllisch an einem Bach gelegen, präsentiert sich das ehemalige Zisterzienserinnenkloster in Ruhe und Abgeschiedenheit – wie in seinen Gründerjahren des 13. Jahrhunderts. In den zahlreichen Nebengebäuden kann man sogar übernachten oder Seminare und Tagungen veranstalten. Regelmäßig werden Führungen und Veranstaltungen wie Konzerte geboten. Aus dieser mittelalterlichen Klosteratmosphäre geht es nun in das schaurig-schöne Hahnenmoor – ein ausgewiesenes Naturschutzgebiet. Auf den angelegten Pfaden kann man die Ruhe dieser Landschaft genießen und sich von den leuchtenden Farben der Vegetation faszinieren lassen. Vielleicht lässt sich auch ein Moorfrosch oder eine Kreuzotter erspähen und begleitet uns ein Stückchen des Weges. Entlang der Hase erreichen wir schließlich mit Herzlake das Etappenziel.

Etappe 5: Herzlake – Haselünne 12 km

Weiter geht es auf dem Hünenweg immer am Flussufer der lieblichen Hase entlang und anschließend direkt durch das Naturschutzgebiet des bedeutensten emsländischen Wacholderhains vor den Toren der Hansestadt Haselünne. Leicht lässt sich darauf schließen, dass die Stadt Haselünne ihren Namen der Wasserstraße verdankt, die sie prägt und ihren Wohlstand als Hansestadt verdankte. Neben den drei traditionsreichen Kornbrennereien begeistern dort die gut erhaltenen mittelalterlichen Burgmannshöfe und die liebevoll restaurierten alten Bürgerhäuser. Sehenswert ist auch das Brennereimuseum im restaurierten Bentinckhof der Familie Berentzen.

Etappe 6: Haselünne – Meppen 23 km

Die letzte Etappe führt uns wiederum durch die Flussauen der Hase. Mal direkt am Ufer, mal etwas weiter weg schlängelt sich der Hünenweg in Richtung Meppen. Unterwegs passieren wir den Ort Bokeloh mit der sehenswerten St.-Vitus-Kirche und dann erreichen wir schon unser Ziel. In Meppen lohnt sich ein Rundgang durch die Altstadt: Das historische Rathaus sowie die Gymnasialkirche und Residenz beeindrucken mit ihrer Baukunst. Man sollte auch unbedingt bleiben, um sich eine Aufführung auf der Emsländischen Freilichtbühne anzusehen.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug nach Osnabrück

Anfahrt

Auf der A1, A30 oder A33 nach Osnabrück

Parken

In Osnabrück

Koordinaten

DD
52.277227, 8.041237
GMS
52°16'38.0"N 8°02'28.5"E
UTM
32U 434588 5792305
w3w 
///wüste.beheben.unbekannt
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Ausrüstung

Trekkingrucksack (ca. 50 Liter) mit Regenhülle, festes und bequemes Schuhwerk, ggf. Wechselschuhe /Sandalen, witterungsangepasste und strapazierfähige Kleidung im Mehrschicht-Prinzip, Wechselkleidung, Teleskopstöcke, Sonnen- und Regenschutz, Proviant und Trinkwasser, Erste-Hilfe-Set, Taschenmesser, Handy, Stirnlampe, Kartenmaterial, Reisedokumente, Kulturbeutel und Reisehandtuch, Hand-Waschmittel und Wäscheleine, ggf. Campingausrüstung (Zelt, Isomatte, Schlafsack, Kochausrüstung), ggf. Hüttenausrüstung

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 Diese Vorschläge wurden automatisch erstellt.

Fragen & Antworten

Frage von Thorsten Hoyer · 30.03.2021 · Community
Hallo Frau Fischer, hier passen Wegbeschreibung und Karte (Track) nicht überein. Oder übersehe ich etwas? Viele Grüße
mehr zeigen
Antwort von Wiebke Hillen  · 01.04.2021 · Outdooractive Redaktion
Hallo Thorsten, vielen Dank für den Hinweis. Du hast vollkommen recht, da scheint was durcheinander geraten zu sein. Ich habe die Tour entsprechend angepasst, nun passen Text und Track zusammen. Viele Grüße aus der Outdooractive Redaktion

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Schwierigkeit
leicht
Strecke
149,9 km
Dauer
37:00 h
Aufstieg
662 hm
Abstieg
715 hm
Von A nach B Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights

Statistik

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Funktionen
Karten und Wege
Dauer : h
Strecke  km
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