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SchwarzkreideErlebnisRoute

Themenweg · Osnabrücker Land
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Natur- und Geopark TERRA.vita Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Schwarze Nasen in der Schwarzkreidegrube
    / Schwarze Nasen in der Schwarzkreidegrube
    Foto: Melanie Schnieders, Natur- und Geopark TERRA.vita
  • Schwarzkreidegrube
    / Schwarzkreidegrube
    Foto: Melanie Schnieders, Natur- und Geopark TERRA.vita
  • Das Fabrikgebäude der Vehrter Schwarzkreidewerke um 1930
    / Das Fabrikgebäude der Vehrter Schwarzkreidewerke um 1930
    Foto: Melanie Schnieders, Natur- und Geopark TERRA.vita
  • Übersichtskarte
    / Übersichtskarte
    Foto: Melanie Schnieders, Natur- und Geopark TERRA.vita
Karte / SchwarzkreideErlebnisRoute
0 150 300 450 m km 0.5 1 1.5 2 2.5 3 3.5 4

Auf den Spuren der „SchwarzkreideErlebnisRoute“ werden Sie zurückversetzt in die Wendezeit vom 19. ins 20. Jahrhundert. Damals wären Sie hier von Ton- und Schwarzkreidegruben umgeben gewesen und hätten ein Stück Vehrter Bergbau-geschichte „live“ miterlebt. Entlang des 3,5 km langen Rundweges erfahren Sie an 7 Erlebnisstationen, wo und wie der Abbau von Ton und Schwarzkreide seinerzeit erfolgte.

leicht
4,1 km
1:03 h
41 hm
41 hm

Ein Tongestein names „Schwarzkreide“
In dieser Grube wurde bis in die 60er Jahre die sogenannte „Schwarze Kreide von Vehrte“ abgebaut und in erster Linie für die Farbproduktion genutzt. Getrocknet und zu Pulver gemahlen exportierte man sie unter anderem bis in die USA. Mit Kreide hat dieses tiefschwarze Gestein in Wirklichkeit allerdings nichts zu tun. Eigentlich ist die „Schwarzkreide“ ein Tongestein, das durch einen besonders hohen Gehalt an Kohlenstoff stark abfärbt. Es entstand in der Jura-Zeit, als diese Region von einem flachen Meer bedeckt war. Weil sehr wenig Sauerstoff im Wasser war, bildete sich am Meeresgrund Faulschlamm. Dieser wurde später durch Entwässerung und Zusammenpressen zu Stein. Bei der Umwandlung des Faulschlamms zu Tonstein entstanden ölartige Verbindungen, die man auch Bitumina nennt. Diese Bitumina verwandelten sich durch starke Hitze später in reinen Kohlenstoff. Daher hat das Gestein seine tiefschwarze Farbe.

 

Der Bramscher Pluton
Woher stammte die starke Hitze, die das Tongestein zu „Schwarzkreide“ werden ließ? Dazu gibt es verschiedene Theorien. Viele Hinweise sprechen dafür, dass Magma – also heißes, geschmolzenes Gestein – aus der Tiefe für die hohen Temperaturen sorgte. Das Magma stieg nach dieser Vorstellung in der Kreide-Zeit aus tieferen Schichten der Erde auf und erstarrte unter dem Norden von Osnabrück in etwa fünf Kilometer Tiefe zu einem riesigen Block. Die Gesteine in der Nähe dieses sogenannten „Bramscher Plutons“ wurden stark erhitzt. Auch der Tonstein hier in Vehrte wurde stark aufgeheizt.

Wer ausgehend von der Schwarzkreidegrube eine längere Runde durch das "Wiehengebirge wandern möchte, ist auf der Rundwandermöglichkeit Schwarzkreidegrube richtig.

 

Beim Natur- und Geopark TERRA.vita ist HIER ein kostenloster TERRA.tipp zur Schwarzkreidegrube Vehrte erhältlich.

outdooractive.com User
Autor
Melanie Schnieders
Aktualisierung: 26.11.2018

Schwierigkeit
leicht
Kondition
Höchster Punkt
144 m
Tiefster Punkt
103 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Start

Parkplatz am Schießstand des Schützenvereins Vehrte, Driehauser Weg (142 m)
Koordinaten:
Geographisch
52.347610, 8.163292
UTM
32U 443005 5800031

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Bushaltestelle "Vehrte Seelhorst"

Eine Fahrplanauskunft finden Sie unter: www.vos.info

Parken

Parkmöglichkeit am Schießstand des Schützenvereins Vehrte

Driehauser Straße 25

49191 Vehrte

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Schwierigkeit
leicht
Strecke
4,1 km
Dauer
1:03 h
Aufstieg
41 hm
Abstieg
41 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour kulturell / historisch geologische Highlights

Statistik

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