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Wanderung

Rundwandermöglichkeit Schwarzkreidegrube

Wanderung • Osnabrücker Land
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Natur- und Geopark TERRA.vita
  • Süntelstein
    / Süntelstein
    Foto: Melanie Schnieders, Natur- und Geopark TERRA.vita
  • Übersicht
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    Foto: Melanie Schnieders, Natur- und Geopark TERRA.vita
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Karte / Rundwandermöglichkeit Schwarzkreidegrube
0 150 300 450 m km 1 2 3 4 5 6

In der Schwarzkreidegrube wurde bis in die 60er Jahre die sogenannte „Schwarze Kreide von Vehrte“ abgebaut und in erster Linie für die Farbproduktion genutzt. Wer die Schwarzkreidegrube in Vehrte besucht, kann auch gleich eine schöne Runde durch das Wiehengebirge drehen ...

mittel
6,3 km
1:56 Std
97 hm
97 hm

Der 6,5 km lange Rundweg setzt sich aus einer Schleife des DiVa-Walks sowie dem Rundwanderweg 2 zusammen. Gleich neben der Schwarzkreidegrube befinden sich die Großsteingräber „Teufels Backofen“ und „Teufels Teigtrog“. Beide Gräber wurden in der Jungsteinzeit vor rund 4.000 Jahren errichtet. Mehr Infos gibt‘s vor Ort. Ein wenig weiter liegt der Süntelstein im Wald. Der beeindruckende, fast 4 Meter hohe Findling wurde vor rund 200.000 Jahren mit Gletschern der Saale-Eiszeit von Skandinavien ins Osnabrücker Land transportiert und wahrscheinlich von Menschen in der Jungsteinzeit als Menhir aufgerichtet.

 

Und sonst?
Auf den Spuren der „SchwarzkreideErlebnisRoute“ werden Sie zurückversetzt in die Wendezeit vom 19. ins 20. Jahrhundert. Damals wären Sie hier von Ton- und Schwarzkreidegruben umgeben gewesen und hätten ein Stück Vehrter Bergbau-geschichte „live“ miterlebt. Entlang des 3,5 km langen Rundweges erfahren Sie an 7 Erlebnisstationen, wo und wie der Abbau von Ton und Schwarzkreide seinerzeit erfolgte.

 

Die Sage vom Süntelstein
Zu jener Zeit hauste der Teufel im Wiehengebirge zwischen Venne und Vehrte – sein Teigtrog und sein Backofen sind hier bis auf den heutigen Tage noch zu sehen. Dem Teufel missfiel es, dass der Christengott ihm zunehmend seine Herrschaft streitig machte und sich in Venne sogar eine Kirche bauen ließ. Um aus Rache die Kirchentür zu versperren, eilte er eines Nachts zum Gattberg und suchte sich im „Steinernen Meer“ den gewaltigsten Felsblock aus. Diesen schnallte er mit einer Kette auf den Rücken und begann, ihn in Richtug Venne zu schleppen. Aber die Last wurde so schwer, dass er sich wegen seiner Verschaufpausen verspätete und von der aufgehenden Sonne überrascht wurde. Die Sonnenstrahlen setzen der Macht des Teufels ein jähes Ende. Wütend rammte er den Felsblock an Ort und Stelle in den Boden und verschwand. Von dem gewaltigen Stoß hat der Felsblock dort, wo die Kette ihn umspannte, Risse bekommen. Es wird gemunkelt, dass sich seit jener Zeit der Stein jeden Morgen um seine eigene Achse dreht, wenn der erste Sonnenstrahl erscheint.

Beim Natur- und Geopark TERRA.vita ist HIER ein kostenloster TERRA.tipp zur Schwarzkreidegrube Vehrte erhältlich.

outdooractive.com User
Autor
Melanie Schnieders
Aktualisierung: 30.05.2018

Schwierigkeit
mittel
Kondition
Höhenlage
173 m
107 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Start

Parkplatz am Schießstand des Schützenvereins Vehrte, Driehauser Weg (142 hm)
Koordinaten:
Geographisch
52.347583 N 8.163292 E
UTM
32U 443005 5800028

Wegbeschreibung

Der 6,5 km lange Rundweg setzt sich aus einer Schleife des DiVa-Walks sowie dem Rundwanderweg 2 zusammen.

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Bushaltestelle "Vehrte Seelhorst"

Eine Fahrplanauskunft finden Sie unter www.vos.info

Parken

Parkmöglichkeit am Schießstand des Schützenvereins Vehrte

Driehauser Straße 25

49191 Vehrte

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
6,3 km
Dauer
1:56 Std
Aufstieg
97 hm
Abstieg
97 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour kulturell / historisch geologische Highlights

Statistik

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