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TERRA.track: Achter de Welt

· 8 Bewertungen · Wanderung · Georgsmarienhütte
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Natur- und Geopark TERRA.vita Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Einladende Wege
    / Einladende Wege
    Foto: Melanie Schnieders, Natur- und Geopark TERRA.vita
  • / Selbst gebaute Stühle am Wegesrand
    Foto: Natur- und Geopark TERRA.vita
  • / Altes Fachwerkhaus am Wegesrand
    Foto: Natur- und Geopark TERRA.vita
  • / Grenzstein am Wegesrand
    Foto: Melanie Schnieders, Natur- und Geopark TERRA.vita
  • / Blühende Wegraine
    Foto: Melanie Schnieders, Natur- und Geopark TERRA.vita
  • / Idyllische Ausblicke
    Foto: Melanie Schnieders, Natur- und Geopark TERRA.vita
  • / Bäuerliche Landschaft
    Foto: Melanie Schnieders, Natur- und Geopark TERRA.vita
  • / Saftige Wiesen
    Foto: Melanie Schnieders, Natur- und Geopark TERRA.vita
  • / Das klare kalte Wasser aus der Quelle des Poggenbaches durchfließt die Wassertretstelle. Der Ort lädt zum Verweilen ein
    Foto: Natur- und Geopark TERRA.vita
  • / Pfarrer Kneipp gibt Tipps
    Foto: Melanie Schnieders, Natur- und Geopark TERRA.vita
  • / Wanderung in Georgsmarienhütte: TERRA.track: Achter de Welt
    Video: Outdooractive
m 250 200 150 4 3 2 1 km Wanderparkplatz Achter de Welt Wanderparkplatz Achter de Welt
Im Dreiländereck zwischen Hagen a.T.W, Bad Iburg und Georgsmarienhütte lässt sich der Alltag vergessen: die Ruhe des Teutoburger Waldes, die überwiegend naturnahen Wege, herrliche Ausblicke in die sanft geschwungene Kulturlandschaft, der Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung beim Erwandern der flachen und steileren Wegpassagen lenken die Sinne auf das Wesentliche.
mittel
Strecke 4,7 km
1:30 h
147 hm
136 hm

Die Bezeichnung „Achter de Welt“ kommt aus dem Plattdeutschen und bedeutet „Hinter der Welt“ – eine liebevolle Anspielung auf die sehr abgelegene Lage dieses schönen Fleckens. „Achter de Welt“ ist es wunderbar still, erholsam und malerisch. Und wer seine Aufmerksamkeit auf die Details am Wegesrand richtet, kann tatsächlich eine andere faszinierende Welt entdecken.

Was erwartet uns also hinter der Welt? Der Name des TERRA.tracks macht neugierig! Los geht die Reise – wie könnte es passender sein – am Ende der Straße „Achter de Welt“. Hier liegt schlicht und schnörkellos der Wanderparkplatz in herrlicher Stille. Ohne viel Tamtam können wir also gleich unsere Wanderung starten.

 

Autorentipp

Bei geführten Wanderungen kann man lauschige Plätze, historische Orte und tolle Einkehrmöglichkeiten rund um Hagen a.T.W. entdecken und dabei spannenden Geschichten und Erzählungen lauschen. Route, Themen, Dauer, Termine und Treffpunkt können dabei ganz individuell besprochen werden. Lassen Sie sich beraten. Bei Interesse wenden Sie sich an die Gemeinde Hagen a.T.W., Ursula Plogmann, plogmann@hagen-atw.de, Telefon: 05401 / 977-40. Weitere Infos gibt es unter www.hagen-atw.de.

Profilbild von Melanie Schnieders
Autor
Melanie Schnieders
Aktualisierung: 02.12.2021
Schwierigkeit
mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
233 m
Tiefster Punkt
141 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Start

Wanderparkplatz „Achter de Welt“, am Ende der Straße "Achter de Welt", 49170 Hagen (218 m)
Koordinaten:
DD
52.184178, 8.017694
GMS
52°11'03.0"N 8°01'03.7"E
UTM
32U 432842 5781978
w3w 
///pfand.touristen.genauere

Ziel

Wanderparkplatz „Achter de Welt“, am Ende der Straße "Achter de Welt", 49170 Hagen

Wegbeschreibung

Wir wählen den Uhrzeigersinn. Auf steinigem Weg geht es direkt bergauf auf den 240 Meter hohen Nottberg. Rechts und links des Weges undurchdringlicher Wald aus jungen Fichten und Birken. Das Tor zu einer anderen Welt? Wir sind gespannt! Es ist warm und duftet angenehm nach Harz. Stellenweise begleitet Heide und Blaubeere den Weg. Diese Pflanzen sind Hinweis auf den sauren Boden unter unseren Füßen ...

Rechts des Weges entdecken wir einen markanten Stein. Er ist fast ein wenig wie ein Grabstein geformt, trägt die Inschrift „VB 1780“. Ist hier am Waldrand im 18. Jahrhundert tatsächlich jemand mit den Initialen V.B. bestattet worden? Das wäre eine schaurige Geschichte, allerdings ist die Erklärung viel banaler. Es ist ein sogenannter Güterstein. Die Buchstaben VB stehen für „von Böselager“. Die Steine markieren ehemalige Grundstücke des in der Nähe gelegenen Gutes Altenhagen. Im Verlauf unserer Wanderung können wir mehrere dieser ehemaligen Grenzsteine im Wald entdecken.

Ein kleines Stückchen weiter erneut ein Mysterium am Wegesrand: zwei hölzerne Throne. Sitzen hier in der Dämmerung die Herrscher der Anderswelt und blicken auf ihre Ländereien? Wir wissen es nicht. Trotzdem nehmen wir kurz Platz, denn der Ausblick ist wirklich schön.

Weiter geht es durch saftige Wiesen und Felder, eingebettet in die bewaldeten Höhenzüge des Teutoburger Waldes. Ab und an ergibt sich ein Ausblick in die Ferne. Am direkten Wegesrand entdecken wir immer wieder eine zarte Schönheit. Der Gamander-Ehrenpreis ist eine Pflanze, die tatsächlich aus dem Reich der Feen und Elfen stammen könnte.

Erneut im Wald, empfängt uns ein Spiel aus Licht und Schatten – dazu der perlende Gesang des Rotkehlchens. Der Waldboden ist von Farnen bedeckt, was der ganzen Idylle ein märchenhaftes Aussehen verleiht.

Wir erreichen einen gepflasterten Weg, dem wir nach links folgen. Gewunden geht es leicht bergab, bis wir kurz darauf eine Straße erreichen, der wir nach rechts folgen. Kurzes Staunen: Mitten in dieser ländlichen Szenerie finden wir eine Bushaltestelle. Prompt fährt auch ein Bus vorbei.

Ein kleines Bächlein unterquert die Straße. Tief in den Waldboden eingeschnitten und mäandrierend plätschert es leise vor sich hin. Kurz darauf geht es wieder scharf rechts in den Wald hinein. Der Wegweiser verspricht einen Panoramablick – und schon geht es bergan. Auf einsamen Pfaden wandern wir durch stattlichen Buchenwald, dem Ilex und Efeu ein verwunschenes Aussehen geben.

Nach einer Weile öffnet sich nach links der Waldrand. Der versprochene Panoramablick! Von einer Wellenliege können wir in bequemer Position den Blick auf den malerischen Hagener Ortsteil Mentrup genießen und die Sinne schweifen lassen. 

Wir teilen uns eine Zeit lang unseren Wegeverlauf mit dem Ahornweg, den wir bald nach links verlassen, um kurz darauf auf asphaltierte Straße am Ortsrand von Mentrup zu stoßen. Dieser folgen wir allerdings nur ein kurzes Stück und schon erwartet uns eine nächste Überraschung. Romantisch an den Waldrand schmiegt sich die Wassertretstelle „Zum Wöhrden“. Zeit – ganz nach Kneippscher Art – die Füße und Waden zu kühlen. Sogar ein Armbad ist vorhanden.

Erfrischt geht es auf lauschigen Pfaden weiter durch den sommerkühlen Buchenwald. Nach einem einigermaßen anstrengenden Aufstieg erreichen wir die Schutzhütte auf dem knapp 245 Meter hohen Baumannskollen. Hier machen wir eine letzte Verschnaufpause, bevor es auf breitem, aber schönen Forstweg zurück zum Wanderparkplatz geht.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Über Osnabrück Hauptbahnhof kommend mit der Buslinie 466 bis Bad Iburg Charlottensee .

Danach mit der Linie 429 bis Haltestelle Mentrup Wittenbrink. Von hier aus sind es noch ca. 1.200 m zu Fuß bis zum Naturpark-Wanderparkplatz „Achter de Welt“.

Anfahrt

Naturpark-Wanderparkplatz „Achter de Welt“, 49170 Hagen, Achter de Welt 4

oder Naturpark-Wanderparkplatz „Zuckerhut“, 49124 Georgsmarienhütte, Am Zuckerhut. Von hier zu Fuß ca. 200 m Meter den Ahornweg in westlicher Richtung bis zur Schutzhütte Baumanns Knollen.

Parken

 Naturpark-Wanderparkplatz „Achter de Welt“, 49170 Hagen, Achter de Welt 4

oder Naturpark-Wanderparkplatz „Zuckerhut“, 49124 Georgsmarienhütte, Am Zuckerhut

Koordinaten

DD
52.184178, 8.017694
GMS
52°11'03.0"N 8°01'03.7"E
UTM
32U 432842 5781978
w3w 
///pfand.touristen.genauere
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Ausrüstung

Grundausrüstung für Wanderungen

  • Feste, bequeme und wasserdichte Bergschuhe oder Zustiegsschuhe
  • Kleidung im Mehrschicht-Prinzip mit Feuchtigkeitstransport
  • Wandersocken
  • Rucksack (mit Regenhülle)
  • Sonnen-, Regen- und Windschutz (Hut, Sonnencreme, wasser- und winddichte Jacke und Hose)
  • Sonnenbrille
  • Teleskopstöcke
  • Ausreichend Proviant und Trinkwasser
  • Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster
  • Blasenpflaster
  • Biwaksack/Survival Bag
  • Rettungsdecke
  • Stirnlampe
  • Taschenmesser
  • Signalpfeife
  • Mobiltelefon
  • Bargeld
  • Navigationsgerät/Karte und Kompass
  • Notfallkontaktdaten
  • Personalausweis
  • Die Listen für die „Grundausrüstung“ und die „technische Ausrüstung“ werden auf der Grundlage der gewählten Aktivität erstellt. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dienen lediglich als Vorschläge, was du einpacken solltest.
  • Zu deiner Sicherheit solltest du alle Anweisungen zur ordnungsgemäßen Verwendung und Wartung deines Geräts sorgfältig lesen.
  • Bitte vergewissere dich, dass deine Ausrüstung den örtlichen Gesetzen entspricht und keine verbotenen Gegenstände enthält.

Fragen & Antworten

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Bewertungen

4,2
(8)
P. K.
23.10.2021 · Community
Tolle Strecke auf der man im Wald "verschwinden" kann. Ein traumhaft schöner Wald, fast nur Waldwege, sehr gut ausgeschildert, beeindruckende Fernsichten.
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Mo
10.10.2021 · Community
Wunderschöne Strecke mit vielen Höhen und Tiefen. Es ist für Flachland-Tiroler nicht ganz einfach, aber machbar!
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Fotos von anderen

Blick in die hügelige Landschaft
Schön gelegener Bauernhof
Blick über Wiesen und Felder
Schönheiten am Wegesrand
+ 5

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
4,7 km
Dauer
1:30 h
Aufstieg
147 hm
Abstieg
136 hm
Rundtour aussichtsreich

Statistik

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