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Bergtour

Hirschtal-Umrundung von Lenggries

· 7 Bewertungen · Bergtour · Tölzer Land
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Tourismus Lenggries Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Ein Blick auf die Seekar-Almen.
    / Ein Blick auf die Seekar-Almen.
    Foto: Outdooractive Redaktion
  • Der Blick auf die Lenggrieser Hütte.
    / Der Blick auf die Lenggrieser Hütte.
    Foto: Outdooractive Redaktion
  • Ein Blick auf Schloss Hohenburg.
    / Ein Blick auf Schloss Hohenburg.
    Foto: Outdooractive Redaktion
  • Die Lenggrieser Hütte.
    / Die Lenggrieser Hütte.
    Foto: Outdooractive Redaktion
  • /
    Foto: Tourismus Lenggries
Karte / Hirschtal-Umrundung von Lenggries
900 1200 1500 1800 m km 2 4 6 8 10 12 14 16 18

"Vier Gipfel auf einen Streich" Die Hälfte aller Wanderberge östlich der Isar lassen sich mit einer großen Kammrunde überschreiten - wegen sumpfiger Abschnitte am besten im Hochsommer und Herbst. Trittsicherheit und viel Kondition ist nötig.

schwer
19,5 km
9:00 h
1657 hm
1640 hm

Die Umrundung des Hirschbachtals, die fast ausschließlich über Kämme und Rücken namhafter Isarwinkler Berge verläuft, ist nicht nur eine Monstertour im Voralpenformat, sondern auch eine Panoramatour par excellence: Die Aussicht wird von Gipfel zu Gipfel besser. Nachdem der Geierstein mit Blick übers Isartal mühsam, aber schnell durch den Wald erklommen ist, lockt der Fockenstein mit seinem Tegernseer Panorama. Die hier folgende, erstaunlich problemlose Besteigung des eindrucksvollen Latschen- und Schrofen-Kamms über den Auerkamp zum Spitzkamp wird mit einem Blick vom massigen Felsklotz des Gufferst bis hinein ins Karwendel belohnt. Und von der Kammfortsetzung des beliebten Almbuckels des Seekarkreuzes reicht der Alpenblick noch weiter in die Runde. Beim Abstieg wird man auf saniertem Weg direkt zur Lenggrieser Hütte gelenkt, um nach dem vierfachen Gipfelsturm ein wohlverdientes Bierchen zu zischen und anschließend über den Grasleitenkamm abzusteigen.

Vom Parkplatz wandern wir nordwärts einige Meter zu einem Wanderweg, auf diesem rechts eben durch Wald an einem Fischteich vorbei und rechts über ein Brückerl an einem See kurz weiter. Dann geht es rechts auf einem Karrenweg durch ein Tälchen aufwärts (keine Beschilderung) und scharf links auf einem Weg zum Geierstein-Westrücken (760 m) hinauf. An diesem entlang ostwärts in eine Mulde hinauf und durch diese auf schlechtem Weg (Schlamm, Wurzeln) zu einem Aufschwung. Nun geht es in Serpentinen und teils rechts des buckligen Kamms zu einem Felsköpfel mit Aussichtsbank (Markeck, 1057 m) hinauf. An einem weiteren Felskopf vorbei und über den steilen und wurzeligen Rücken erreichen wir eine Verflachung. Dann geht es rechts des fortführenden Grats über anfangs erdige und wurzelige Felsen und eine Rinne zu einem Wiesenhang, anschließend rechts in steilen und steinigen Serpentinen und von der unterhalb des Grats verlaufenden Rechtsquerung hinauf zum Gipfelkreuz des Geierstein (1483 m). Auf dem Steig weiter und links hinab über Schutt und Fels in den Wald zu einer Verzweigung (1340 m; links nach Lenggries). Wir gehen rechts Richtung Fockenstein über eine Lichtung und über sumpfige Waldwege und rutschige Holzstege südostwärts zu einem Sattel (1261 m) hinunter. Auf dem fortsetzenden Fahrweg nördlich des Schlagkopfs queren wir ostwärts in einen weiteren Sattel (1270 m). Nun geht es links auf den ansetzenden Rücken, über diesen auf einem Pfad durch lichteren Wald hinauf zu einem steinigen Almrücken und auf einem Wiesensteig ostwärts durch eine Mulde aufwärts. Rechtshaltend um einen Schrofenkopf und auf einem kreuzenden Weg nordwärts an einem Felsengärtlein vorbei gelangen wir hinauf zum Gipfel des Fockenstein (1564 m). Wir wandern auf dem Weg über den Südrücken hinab in einen Sattel (1390 m) und auf Steigspuren in der Ostflanke des Neuhüttenecks zum abgekürzten Weg und auf diesem nun leicht rechtshaltend zum Hirschbachsattel (1224 m). Gegenüber geht es auf einem Pfad eine Wiesenflanke steil gerade hinauf, etwas ausgewaschen und schrofig zwischen Latschen weiter, zum Schluss rechtshaltend zum Kampen-Kamm (links Abstecher zum Ochsenkamp, 1595 m, möglich). Uns anfangs nördlich des Kammes haltend, kommen wir zum südwestlich liegenden Auerkamp (1607 m). Weiter am Kamm geht es auf einem felsigen Steig zum Spitzkamp (1603 m). Anschließend gelangen wir über einen teils gesicherten und sanierten Felsensteig hinab in einen Sattel und auf einem Fahrweg nördlich des Brandkopfs zu einem Joch (1510 m). Dahinter geht es über einen schmalen Wiesenrücken hinauf zum Seekarkreuz (1601 m).

Auf der anderen Seite über den Südwestrücken steil hinab, kurz aufwärts zum Vorgipfel und rechts über den breiten Westrücken durch teils lichten Wald auf saniertem Weg abwärts. Zum Schluss rechtshaltend erreichen wir einen Sattel mit der einladenden Lenggrieser Hütte (1338 m, 11 km, 6 Std.).

Nach unserer hochverdienten Einkehr queren wir auf einem unmarkierten Steig nordwestwärts durch eine bewaldete Flanke zu einer Lichtung auf dem Grasleitenkamm. Über diesen geht es dann auf einem Pfad westwärts an einem freien Kreuz vorbei (1269 m) abwärts und kurz rechts zu einem Karrenweg. Auf diesem durch Wald hinab zu einer Almlichtung, westwärts auf einem Fahrweg über Wiesen abwärts und links des Hirschbachs talaus weiter zu einigen Bauernhöfen (links nach Mühlbach). Rechts erreichen wir auf einer Straße in wenigen Minuten den Ausgangspunkt.

outdooractive.com User
Autor
Ursula Grottenthaler
Aktualisierung: 04.06.2019

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
1607 m
712 m
Höchster Punkt
Auerkamp (1607 m)
Tiefster Punkt
Schloss Hohenburg (712 m)
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Trittsicherheit erforderlich

Ausrüstung

Verpflegung: Einkehrmöglichkeit erst nach ca. 6 Std.

Weitere Infos und Links

Einkehrmöglichkeit: Lenggrieser Hütte Tel. 08042/5633096 (im Sommer Dienstag Ruhetag), mit Übernachtungsmöglichkeit

Start

Lenggries, Ortsteil Anger (718 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.671310, 11.592387
UTM
32T 694599 5283024

Ziel

Lenggries, Ortsteil Anger

Wegbeschreibung

Vom Parkplatz zum Hohenburger Weiher, am Weiher entlang, bis rechts der Weg Richtung Geierstein abzweigt. Den kräftig ansteigenden Steig durch den Wald in Serpentinen hinauf bis zum Gipfel des Geierstein. Auf dem Steig weiter hinunter zu einer Lichtung und rechts Richtung Fockenstein bis man über einen Fahrweg zu einem Sattel kommt. Nun geht es links auf einem Pfad durch lichten Wald einen Rücken hinauf. Vom Almrücken ostwärts durch eine Mulde aufwärts, dann rechtshaltend um einen Schrofenkopf und auf einem kreuzenden Weg nordwärts an einem Felsengärtlein vorbei zum Gipfel des Fockenstein. Über den Südrücken auf Steigspuren hinab und leicht rechtshaltend weiter zum Hirschbachsattel. Gegenüber geht es auf einem Pfad steil gerade hinauf zum Kampen-Kamm (links Abstecher zum Ochsenkamp möglich). Südwestlich weiter am Kamm kommt man zuerst zum Auerkamp dann zum Spitzkamp. Dem Steig folgend hinab auf einen Sattel und den Fahrweg entlang zu einem Joch. Dahinter geht es einen schmalen Wiesenrücken hinauf zum Seekarkreuz. Auf der anderen Seite über einen Vorgipfel durch teils lichten Wald hinab zur Lenggries Hütte. Von der Hütte nördlich über den Grasleitenkamm zum Grasleitenstein und hinunter zum Ausgangspunkt.

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug (BOB) nach Lenggries

Anfahrt

über B 13 nach Lenggries, Ausfahrt Lenggries/Anger

Parken

am Schloss Hohenburg vorbei, Parkplatz links und rechts des Hirschbachs
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Kompass Wanderkarte Nr. 182, Fritsch Wanderkarte Lenggries

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Kommentare und Bewertungen (13)

Tony Listner
04.06.2019
Wunderschöne Tour mit jede Menge phantastischen Ausblicken bei denen einer schöner ist als der andere! Man sollte jedoch wirklich fit sein, wenn man diese Tour an einem Tag absolvieren möchte. Gerade der Aufstieg zum 4. oder ggf. 5. Gipfel wird sonst zum Kampf gegen den inneren Schweinehund ;) Ich war ca. 8h unterwegs und hatte eine reine Gehzeit von 6h. Der angegebene GPX-Track führt teilweise über Wiesen abseits der Wege und ist in meinen Augen nicht wirklich optimal, hilft jedoch zur groben Orientierung da die Wege teilweise wirklich nur sehr sporadisch ausgeschildert sind. Stand 02.06.: Die Region um den Geierstein ist derzeit aufgrund von Sturmschäden gesperrt. Ich musste die Wege daher zurecht teilweise suchen und oft über umgestürzte Bäume klettern.
Bewertung
Gemacht am
02.06.2019
Abstieg vom Geierstein in Richtung Forkenstein. Unpassierbar!
Foto: Tony Listner, Community
Ausblick vom Forkenstein
Foto: Tony Listner, Community
Einer der zahlreichen tollen Momente auf der Tour
Foto: Tony Listner, Community

Armin Much
03.06.2019
Die Tour auf den Geierstein ist derzeit aufgrund Windwurf und Schneebruch unpassierbar! Große Teile des Waldes sind umgestürzt und eine Umgehung ist teils Lebensgefährlich! Auch der Abstieg auf der Rückseite richtung Süden und der Übergang zum Fockenstein sind unpassierbar! Die aufgestellten Warnschilder sind unbedingt zu beachten!

Johannes Albert
29.08.2017
Bewertung

Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
19,5 km
Dauer
9:00 h
Aufstieg
1657 hm
Abstieg
1640 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Gipfel-Tour

Statistik

: h
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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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