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Radtour

Um den Fertő-tó / Neusiedler See (Region Pannonien)

Radtour • Pannonien
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    Foto: Ungarisches Tourismusamt, Ungarisches Tourismusamt
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Karte / Um den Fertő-tó / Neusiedler See (Region Pannonien)
0 150 300 450 m km 5 10 15 20 25 30 35 Steinbruch in Fertőrákos Heilbad Balf Széchenyi Schloss und Lindenallee in Nagycenk Hidegség Helibad Hegykő Sarród

Der Neusiedler See, der drittgrößte See Mitteleuropas, ist der westliche Vertreter der eurasischen Steppenseen. Das Wort „Fertő“ (Pfuhl) bedeutet im Ungarischen ein seichtes, schlammiges, schwefelreiches, stinkiges, stehendes Wasser.

Das Alter des Sees wird auf 20.000 Jahre geschätzt. Die Temperatur des seichten Wassers folgt der Lufttemperatur verhältnismäßig rasch, daher beträgt die Wassertemperatur in den oberen 10 cm an bestimmten Stellen im Sommer oft 30 °C. Das Wasser des Sees verfügt wegen des hohen Mineralgehalts über Heilwirkung.

Die Landschaft ist aus geologischer Sicht unvergleichlich. Das Welterbe liegt zwischen den Alpen und der ungarischen Tiefebene. Der See und seine unmittelbare Umgebung sind eines der größten Vogelschutzgebiete Mittel-Europas und Raststelle zahlreicher Vögel während ihres Zuges. Hier nisten Purpurreiher und Löffler, Graugans und Haubentaucher, Feldweihe und Silberreiher, wonach das Zentrum des Nationalparks benannt wurde. Die Fläche des Neusiedler Sees beträgt 320 km², wobei mehr als die Hälfte mit Schilf bedeckt ist. Das Welterbe Fertő-Neusiedler See ist ein ökologisch sensibles Gebiet, daher ist es von großer Bedeutung, dass auch die benachbarten Gebiete unter Schutz stehen. 

schwer
35,4km
2:47
131 m
173 m
alle Details
Sehenswürdigkeiten unterwegs:

In Fertőrákos liegt der einzige Zugang zum Neusiedler See auf ungarischer Seite und der Fahrrad-Grenzübergang nach Mörbisch. Eine Besonderheit aus der Römerzeit ist die Mithras Grotte, die als Kultstätte im 3. Jahrhundert nach Christus für den Sonnengott Mithras galt. Weinliebhaber schätzen die ausgezeichneten Angebote der Buschenschänken. Wichtigste Sehenswürdigkeit ist der Steinbruch, der seit der Zeit der Römer besteht und heute als Höhlen-Theater genutzt wird. Früher wurde hier der berühmte Leitha Kalkstein abgebaut. Die Steine dienten als Baumaterial für Gebäude in Sopron (Ödenburg) und Wien. Im Steinbruch, der an die schimmernde Welt der ägyptischen Felsentempel erinnern lässt, finden jährlich im Sommer in der hervorragenden Akustik unter natürlichen Kulissen Opernveranstaltungen statt.

In der Nähe befinden sich die Gedenkstätte des Paneuropäischen Pikniks und die Route des Eisernen Vorhanges, die jüngst vergangene Geschichte heraufbeschwören. Der Eiserne Vorhang war eine aus Stacheldraht bestehende Grenzschutzanlage, der Europa in nord-östlicher Richtung teilte. Er hatte die Aufgabe zu verhindern, dass Bürger der Ostblockstaaten „in den Westen“ fliehen. Die Länge der Grenzanlage zwischen Österreich und Ungarn betrug 260 km. Ihren Drang und ihre Liebe zur Freiheit brachten die Menschen beim Paneuropäischen Picknick 1989 deutlich zum Ausdruck, als mehr als 600 ostdeutsche Touristen die Chance nutzten, die Ihnen die Organisatoren des Picknicks boten, und den Eisernen Vorhang durchbrachen. Eine hölzerne Gedenksäule und ein Zierbrunnen stehen heute in der Nähe von Fertőrákos und Sopronkőhida an der Stelle, wo 1989 das historisch bedeutende Paneuropäische Picknick stattfand. Die Erinnerung daran rührt auch noch heute zahlreiche Menschen zu Tränen. Der Spalt, der sich am 19. August 1989 im Eisernen Vorhang öffnete, riss immer weiter auf und als Folge davon fiel auch die Berliner Mauer. Zum Gedenken an den Grenzdurchbruch findet jedes Jahr eine Veranstaltung statt.

Der Kurort Balf ist für sein schwefelwasserstoffreiches Heilwasser bekannt.

Fertőboz ist die kleinste Siedlung am Neusiedler See. Über dem Dorf hat Ferenc Széchenyi im Jahr 1801 zum Andenken und zu Ehren der Besuche von Prinz Josef die Gloriette im klassizistischen Stil erbaut. Die Aussicht auf den See ist von hier aus wunderschön.

Die wichtigste Sehenswürdigkeit von Hidegség ist ein besonders wertvolles Denkmal: Die römisch-katholische Kirche namens St. Andreas thront auf einem Hügel über der Siedlung. Der romanische Bau, der Mitte des 17. Jahnrhunderts im Barockstil umgebaut wurde, stammt aus dem 12. Jahrhundert.

Die Bewohner von Fertőhomok, die sich hier in der Zeit der Türkenkriege niedergelassen haben, sind sehr gastfreundlich, traditionsbewusst und von kroatischer Abstammung. Die alten kroatischen Traditionen werden auch heute noch gepflegt.

Hegykő, ein touristisches Zentrum, erwartet heute seine Gäste mit qualifizierten Gasthäusern, niveauvollen Unterkünften und Dienstleistungen. Das Thermalbad Hegykő bietet auf sechs Hektar in einer landschaftlich schönen, natürlichen Umgebung überdachte und freie Thermalbecken.

In der Hauptstraße von Fertőszéplak befinden sich fünf alte Bauernhäuser, die heute als Dorfmuseum fungieren.

Die berühmteste Sehenswürdigkeit in Fertőd ist das größte und schönste Barockschloss Ungarns, das Esterházy-Schloss. Im Jahr 1766 wurde das „Ungarische Versailles“ im Barock-Rokoko-Stil fertig gestellt. Im Schlossmuseum sind an den Wänden große französische Spiegel, flämische Gobelines und Kerzenständer aus Venedig zu sehen. Das Tor des Schlosses ist ein Schmiedeeisenmeisterwerk.

Sarród ist mit seinen ruhigen Straßen und volkstümlichen Bauten eine Perle am Neusiedler See. Im Dorf befindet sich das Zentralgebäude des Nationalparks Fertő-Hanság, in dem es interessante ständige und periodische Ausstellungen über die Landschaft des Neusiedler Sees gibt.

In Fertőújlak befindet sich das Besucherzentrum des Nationalparks Fertő-Hanság (Neusiedler See-Seewinkel).

Autorentipp

Beste Jahreszeit: April-Oktober

Schwierigkeit schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
158 m
109 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit Einkehrmöglichkeit
Streckentour
aussichtsreich
geologische Highlights
botanische Highlights
faunistische Highlights

Sicherheitshinweise

Mittelschwere Fahrradtour mit Steigerungen, auf Radwegen und wenig befahrenen Landstraßen.

Weitere Infos und Links

Tourinform Neusiedler See

9431 Fertőd, Haydn u. 2., Tel: 00 36 99 537 140, E-Mail: fertotaj@tourinform.hu

Öffnungszeit: 1. Juni - 31. August

Start

Fertőrákos (157 m)
Koordinaten:
Geogr. 47.722690 N 16.649010 E
UTM 33T 623664 5286796

Ziel

Ferőtújlak

Wegbeschreibung

Die Route der Fahrradtour:

Fertőrákos – Balf – Fertőboz – Hidegség – Fertőhomok – Hegykő – Fertőszéplak – Fertőd  – Sarród  – Fertőújlak

Öffentliche Verkehrsmittel:

Fertőrákos ist mit dem Bus aus Sopron erreichbar. Bus und Zug verkehren ab Budapest und Győr Richtung Sopron.

Anfahrt:

Auf der Autobahn M1 bis zur Ausfahrt Sopron, dann der Landstraße Nr. 85 bis Nagycenk folgen. Hier Weiterfahrt bis Sopron auf der Landstraße Nr. 84. In der Stadt die Beschilderung Richtung Fertőrákos beachten.

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Schwierigkeit schwer
Strecke 35,4 km
Dauer 2:47 Std.
Aufstieg 131 m
Abstieg 173 m

Eigenschaften

aussichtsreich Einkehrmöglichkeit

Statistik

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