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Auf den Spuren Kneipps

Wanderung · Allgäu
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  • Aussicht bei Kunzach
    Aussicht bei Kunzach
    Foto: Kathrin Schön
m 640 620 600 580 560 10 8 6 4 2 km
leicht
Strecke 10,7 km
2:45 h
166 hm
166 hm
Wallfahrtskirche und Naturtherme Hier hat es der Untergrund in sich! 1964–95 förderte man Erdöl, das sich in den porösen tertiären Bausteinschichten in etwa 1400 m Tiefe gesammelt hatte. Entstanden ist es aus pflanzlichen und tierischen Resten der darunterliegenden Rupel-Tone unter Temperaturen von bis zu 100° C. Das Erdöl folgte den geologischen Strukturen bis ins besagte Speichergestein, wo es durch toniges Deckgestein und eine anschließende Bruchstruktur am Weiterwandern gehindert wurde. Nach Einstellung der Erdölförderung blieb die ebenfalls erbohrte, 29° C warme Thermalquelle zurück, die anerkannte Heilwasserqualität aufweist. So wurde 2007 eine Naturtherme mit Naturschwimmteich, Dampfbad und Kneippanlage eröffnet. Aufgrund verbesserter Explorationstechniken werden seit 2009 wieder Probebohrungen durchgeführt, um auch das restliche, qualitativ hochwertige Erdöl zu fördern.

Wir starten am Kirchberg, wo zwischen Kirche St. Georg und Schloss, 577 m, die durch einen Verbindungsgang verknüpft sind, ein beschilderter Fußweg Richtung Baumgärtle abzweigt. Auf diesem hinab, geht es bald am Krumbächlein entlang – links ein Prallhang mit Weide. Leicht nach rechts versetzt, wandern wir nach einer Straße zwischen Krumbächlein und Fischteichen (teils mit Schilf) auf dem Graspfad weiter. An der Einmündung gehen wir kurz nach rechts (nach links ginge es zur Naturtherme), um dann dem Feldweg hinauf zu folgen. In den Wiesen die Dreifaltigkeitskapelle. An einem Bächlein entlang wandern wir auf ein Wäldchen zu, das wir beim Erreichen gleich nach rechts verlassen. Der grasige Feldweg führt uns hinauf zu einer neuen Erdölbohrung, 605 m, mit erster Aussicht. Hier nach links weiter. Sanft hinab in ein Bachtal zu einer Feldscheune und dann an Wiesen und einem hölzernen Marterl vorbei wieder aufwärts, wandern wir in einer Rechtskurve halb links weiter zum Waldrand – ein

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Der Rother Bergverlag wurde im Jahr 1920 gegründet und ist als einer der ältesten und bedeutendsten alpinen Fachverlage weit über die Grenzen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz hinaus bekannt für seine Kompetenz im Bereich der Wanderführer und Bergliteratur. Dem outdoorbegeisterten Publikum werden Bücher zu allen Themen des Bergsports und Tourenführer zu allen Gebieten der Alpen, allen wichtigen Urlaubsregionen Europas und auch zu außereuropäischen Zielen angeboten. 
Profilbild von Kathrin Schön Autor Kathrin Schön
Kathrin Schön, Jahrgang 1980, studierte an der Universität Augsburg Geographie mit den Nebenfächern Geologie und »Raumordnung und Landesplanung« sowie Bodenkunde und »Landnutzungsplanung und Naturschutz« am Wissenschaftszentrum Weihenstephan der TU München. In ihrer Diplomarbeit beschäftigte sie sich mit den historischen Kulturlandschaftselementen im Nördlinger Ries. In ihre Heimatstadt Nördlingen zurückgekehrt, machte sie sich bald selbstständig (www.geo-idea.de). Sie ist als Geopark-Ries-Führerin tätig, konzipierte die Radwegbeschilderung im Landkreis Donau-Ries und kümmert sich um das Thema Wanderwege im Ferienland Donau-Ries. Neben der Mitarbeit am Wanderführer Pfaffenwinkel sowie am Wanderbuch GeoWandern Münchner Umland hat sie den Wanderführer Rund um Augsburg verfasst.

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